Weitere News

Am 10. Mai ist „Tag gegen den Schlaganfall“. Die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe macht darauf aufmerksam, dass die häufigsten Behinderungen nach einem Schlaganfall unsichtbar sind. Foto: ©iStock.com/Inside Creative House

Nach dem Schlaganfall: „Ich spüre was, was du nicht siehst“

„Die häufigsten Behinderungen nach einem Schlaganfall sind unsichtbar – eine große Herausforderung für Betroffene, aber auch ihr Umfeld“. Darauf macht die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe aufmerksam. Der bundesweite Tag gegen den Schlaganfall am 10. Mai steht daher dieses Jahr unter dem Motto: „Ich spüre was, was du nicht siehst“.

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Lungenfibrose: „Wie durch einen Strohhalm atmen“

Lungenfibrose ist eine chronische Erkrankung, bei der sich das Lungengewebe vernarbt und verhärtet, wodurch Atmen immer schwieriger wird. Die Überlebensraten fünf Jahre nach Diagnose liegen unter denen vieler Krebsarten. Die Krankheit ist nicht heilbar, aber dank pharmazeutischer Forschung immer besser behandelbar. Wichtig wäre eine frühe Diagnose. Aber da hapert es gewaltig.

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Die Bundesregierung hat den Entwurf für das GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz durchs Kabinett gebracht. Foto: ©iStock.com/jotily

GKV-Spargesetz: Von „Taschenspielertricks“ und „Deindustrialisierung“

Die Bundesregierung hat den Entwurf für das GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz durchs Kabinett gebracht. Laut Gesundheitsministerin Nina Warken schafft das „die Grundlage für die nachhaltige finanzielle Stabilität der gesetzlichen Krankenversicherung.“ Diese Sicht hat die Regierung relativ exklusiv: Während der AOK-Bundesverband von „Taschenspielertricks auf Kosten der Beitragszahlenden“ spricht, ist die Pharmaindustrie entsetzt. „Wird dieses Gesetz so verabschiedet, wird Deutschland einen weiteren Schritt in Richtung De-Industrialisierung machen“, so der Vorsitzende des Pharmaverbands BPI, Oliver Kirst.

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Pharmaunternehmen schaffen Gesundheit sowie Wohlstand und sind Teil staatlicher Souveränität. Ihre Produkte als „Kostentreiber“ zu betrachten, greift zu kurz. Und schadet. Foto: iStock.com / anyaberkut

Ein Kostenfaktor? Die stille Systemrelevanz der Pharmaindustrie

Die Debatte über Arzneimittelpreise ist in Deutschland schnell emotional. Neue Medikamente gelten als „Kostentreiber“. Doch diese Perspektive greift zu kurz. Sie blendet aus, dass die forschende Pharmaindustrie eine dreifache Funktion erfüllt: Sie produziert Gesundheit, sie schafft Wohlstand und sie ist Teil staatlicher Souveränität. Wer sie vor allem als Ausgabenfaktor betrachtet, unterschätzt ihre systemische Bedeutung. Und schadet dem Land.

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Wird die Pharmaindustrie von Sparmaßnahmen überproportional belastet, kostet das Investitionen sowie Innovationskraft in Deutschland und verschlechtert die Patient:innen-Versorgung. Foto: ©iStock.com/AndreyPopov

GKV-Sparpaket: Warum Deutschland die Pharmaindustrie verlieren könnte

Um das GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz ist eine hitzige Diskussion entbrannt: Abgesehen von den Krankenkassen scheint niemand im Gesundheitssystem zufrieden zu sein. Auch die Pharmaindustrie nicht: Schon heute belasten zahlreiche Sparmaßnahmen die Unternehmen. Die nun zusätzlich geplanten Eingriffe in die Arzneimittelpreisregulierung bringen das Fass womöglich zum Überlaufen: Deutschland drohe die Pharmabranche zu verlieren, heißt es aus der Industrie. Macht die Bundesregierung keine Kehrtwende, könnte die Zahl der neuen Medikamente, die es nicht in die hiesige Versorgung schaffen, zunehmen.

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Dr. Ronny Baber, Leiter der Biobank an der Universitätsmedizin Leipzig (Leipzig Medical Biobank), erklärt im Interview, weshalb es in Deutschland bald eine „Nationale Biobank“ geben wird.

Geplante Biobank-Plattform: „Damit Forschungsergebnisse schneller beim Patienten ankommen“ 

Noch in diesem Jahr soll in Deutschland eine „Nationale Biobank“ eingeführt werden – entscheidend vorangetrieben wurde dieses Projekt vom German Biobank Network (GBN). Dr. Ronny Baber ist dort Vorstandsmitglied und Leiter der Leipzig Medical Biobank an der Universität Leipzig. Wir haben mit ihm darüber gesprochen, welchen Nutzen die „Nationale Biobank“ für Forschende und Patient:innen haben wird – und welche Faktoren über den Erfolg dieses Projekts entscheiden könnten.

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Die Diagnose mit einer seltenen Erkrankung trifft Menschen mit voller Wucht. In Berlin diskutierten Expert:innen über Wege zu schnelleren Diagnosen und besserer Versorgung. Foto: ©iStock.com/demaerre

Seltene Erkrankungen: Perspektiven für eine bessere Versorgung

Die Diagnose mit einer seltenen Erkrankung trifft Menschen mit voller Wucht. Oft fehlt es an Therapien oder die Versorgungsstrukturen sind mindestens ausbaufähig. Neben dem Management der klinischen Symptome ergeben sich für die betroffenen Familien organisatorische und emotionale Herausforderungen, die das seelische Wohlbefinden, das Arbeitsleben und auch die wirtschaftliche Situation beeinträchtigen können. Beim Tagesspiegel Fachforum Gesundheit diskutierten Expert:innen über Wege zu schnelleren Diagnosen und besserer Versorgung.

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Am 10. Mai ist „Tag gegen den Schlaganfall“. Die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe macht darauf aufmerksam, dass die häufigsten Behinderungen nach einem Schlaganfall unsichtbar sind. Foto: ©iStock.com/Inside Creative House

Nach dem Schlaganfall: „Ich spüre was, was du nicht siehst“

„Die häufigsten Behinderungen nach einem Schlaganfall sind unsichtbar – eine große Herausforderung für Betroffene, aber auch ihr Umfeld“. Darauf macht die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe aufmerksam. Der bundesweite Tag gegen den Schlaganfall am 10. Mai steht daher dieses Jahr unter dem Motto: „Ich spüre was, was du nicht siehst“.

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Lungenfibrose: „Wie durch einen Strohhalm atmen“

Lungenfibrose ist eine chronische Erkrankung, bei der sich das Lungengewebe vernarbt und verhärtet, wodurch Atmen immer schwieriger wird. Die Überlebensraten fünf Jahre nach Diagnose liegen unter denen vieler Krebsarten. Die Krankheit ist nicht heilbar, aber dank pharmazeutischer Forschung immer besser behandelbar. Wichtig wäre eine frühe Diagnose. Aber da hapert es gewaltig.

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Die Bundesregierung hat den Entwurf für das GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz durchs Kabinett gebracht. Foto: ©iStock.com/jotily

GKV-Spargesetz: Von „Taschenspielertricks“ und „Deindustrialisierung“

Die Bundesregierung hat den Entwurf für das GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz durchs Kabinett gebracht. Laut Gesundheitsministerin Nina Warken schafft das „die Grundlage für die nachhaltige finanzielle Stabilität der gesetzlichen Krankenversicherung.“ Diese Sicht hat die Regierung relativ exklusiv: Während der AOK-Bundesverband von „Taschenspielertricks auf Kosten der Beitragszahlenden“ spricht, ist die Pharmaindustrie entsetzt. „Wird dieses Gesetz so verabschiedet, wird Deutschland einen weiteren Schritt in Richtung De-Industrialisierung machen“, so der Vorsitzende des Pharmaverbands BPI, Oliver Kirst.

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Pharmaunternehmen schaffen Gesundheit sowie Wohlstand und sind Teil staatlicher Souveränität. Ihre Produkte als „Kostentreiber“ zu betrachten, greift zu kurz. Und schadet. Foto: iStock.com / anyaberkut

Ein Kostenfaktor? Die stille Systemrelevanz der Pharmaindustrie

Die Debatte über Arzneimittelpreise ist in Deutschland schnell emotional. Neue Medikamente gelten als „Kostentreiber“. Doch diese Perspektive greift zu kurz. Sie blendet aus, dass die forschende Pharmaindustrie eine dreifache Funktion erfüllt: Sie produziert Gesundheit, sie schafft Wohlstand und sie ist Teil staatlicher Souveränität. Wer sie vor allem als Ausgabenfaktor betrachtet, unterschätzt ihre systemische Bedeutung. Und schadet dem Land.

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