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An Arzneimitteln sparen: So koppelt sich Deutschland vom medizinischen Fortschritt ab
Die Vereinigten Staaten zahlen im internationalen Vergleich zu viel für neue Medikamente, Europa entzieht sich der Verantwortung, findet US-Präsident Donald Trump. Mit seiner Arzneimittelpreispolitik nach dem Most Favored Nation-Prinzip will er das ändern. In einem Webinar ordneten Fachleute des IGES-Instituts die aktuellen Fakten ein. Vertreter aus der Pharmabranche zeigten sich besorgt. „Wir wollen unsere Präparate zu Verfügung stellen“, hieß es. Doch das dürfte in Deutschland zunehmend schwierig werden, wenn die Bundesregierung ihrem Sparkurs treu bleibt und die Wettbewerbsfähigkeit nicht weiter stärkt.

Arzneimittelversorgung Deutschlands: „Weltklasse oder Warteschlange?“
Trotz aller Klagen, trotz Reformbedarf und Finanznot: Deutschland brüstet sich nach wie vor gern mit seinem Gesundheitssystem und einer vergleichsweise guten Arzneimittelversorgung. Doch inwiefern entspricht das eigentlich noch der Realität? Der Pharmaverband vfa hat besorgniserregende Zahlen zusammengetragen: „Liebe Bundestagsabgeordnete, Sie entscheiden jetzt. Weltklasse oder Warteschlange? Wachstum oder Abbau? Berlin oder Beijing?“

GKV-Spargesetz: Krankenkassen-Chefs reden das Land kaputt
Krankenkassen-Chefs wie kürzlich Jens Baas von der Techniker erklären, dass die Bundesregierung vor der Pharmaindustrie eingeknickt sei. Er fordert, dass der Sparbeitrag der Industrie im Laufe der Beratung zum Entwurf des GKV-Beitragsstabilisierungsgesetzes (BStabG) kräftig erhöht werden muss. Das ist Populismus in seiner reinsten Form und von Zahlen nicht gedeckt. Es schadet dem Land und seinen Menschen. Ein Kommentar von Florian Martius.

Dynamischer Herstellerabschlag: Weniger Arzneimittelinnovationen und Investitionen für Deutschland
Laut dem Entwurf zum GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz (BStabG) will die Politik für die pharmazeutische Industrie einen dynamischen Herstellerabschlag einführen, dessen Höhe jährlich je nach Entwicklung der Arzneimittelausgaben und der beitragspflichtigen Einnahmen angepasst wird. Dominik Rosz, Lead Pricing and Access Strategy beim Unternehmen Astellas, hat sich die Pläne genauer angeschaut. Demnach dürfte der Pflichtrabatt binnen weniger Jahre auf abstruse Höhen ansteigen – und so dazu führen, dass sich Pharmafirmen aus Deutschland zurückziehen und weniger innovative Arzneimittel zu den Patient:innen gelangen.

Dynamischer Herstellerabschlag: Rechenfehler mit realen Folgen für Patient:innen und Wirtschaft
Mit dem GKV-Sparpaket könnte eine Regelung Realität werden, deren potenziellen Folgen für die Arzneimittelversorgung und den Pharmastandort so gravierend sind, dass sie von der Politik nicht gewollt sein können. Dominik Rosz, Lead Pricing and Access Strategy beim Unternehmen Astellas, appelliert an die Bundesregierung, keine voreiligen Entschlüsse zu treffen. Wer hinter die Komplexität des geplanten dynamischen Herstellerabschlags blickt, muss feststellen: Er ist mathematisch und politisch gesehen unsinnig – zulasten der Patient:innen und der Wirtschaft.

Mehr klinische Studien: Für die Zukunft der Medizin, für die Wirtschaft
Eigentlich müsste sich die Politik viel stärker als bisher dafür einsetzen, mehr klinische Studien nach Deutschland zu holen. Denn dann würden nicht nur mehr Patient:innen frühzeitig von innovativen Behandlungsansätzen profitieren. Gleichzeitig würde das auch bedeuten: Die Mediziner:innen hierzulande gestalten den medizinischen Fortschritt entscheidend mit; sie erlangen dadurch Expertise, die weltweit gefragt ist. Und auch für die Wirtschaft wäre das gut. Schließlich bringt jede Studie enorme Investitionen in den Standort mit sich.
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Neue Arzneimittel im Faktencheck: Was sie die GKV wirklich kosten
7,6 Prozent: Das ist der Anteil der Arzneimittelinnovationen an den gesamten GKV-Leistungsausgaben, der bei den forschenden Pharmaunternehmen ankommt. Das zeigt eine Berechnung der Pharmainitiative Bayern. Sie hat ein Papier veröffentlicht, das außerdem verdeutlicht: Anders als oftmals behauptet, sieht das geplante Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG) eine überproportionale Belastung der Pharmabranche vor. Das hat verheerende Folgen.

Pharma-Fakten.de als bevorzugte Quelle bei Google hinzufügen
Für alle, die sich für Gesundheit interessieren: Was tut sich in der Krebs- oder Demenzforschung? Wie arbeiten pharmazeutische Unternehmen in Deutschland? Was passiert momentan in der Gesundheitspolitik? Und welche Auswirkungen hat das auf die medizinische Versorgung der Patient:innen? Über all diese Themen berichtet Pharma-Fakten.de seit 2014. Die Newsplattform ist nun als „bevorzugte Quelle“ bei Google verfügbar. Was das heißt und wie das funktioniert? Es braucht nur zwei Klicks.

An Arzneimitteln sparen: So koppelt sich Deutschland vom medizinischen Fortschritt ab
Die Vereinigten Staaten zahlen im internationalen Vergleich zu viel für neue Medikamente, Europa entzieht sich der Verantwortung, findet US-Präsident Donald Trump. Mit seiner Arzneimittelpreispolitik nach dem Most Favored Nation-Prinzip will er das ändern. In einem Webinar ordneten Fachleute des IGES-Instituts die aktuellen Fakten ein. Vertreter aus der Pharmabranche zeigten sich besorgt. „Wir wollen unsere Präparate zu Verfügung stellen“, hieß es. Doch das dürfte in Deutschland zunehmend schwierig werden, wenn die Bundesregierung ihrem Sparkurs treu bleibt und die Wettbewerbsfähigkeit nicht weiter stärkt.

Arzneimittelversorgung Deutschlands: „Weltklasse oder Warteschlange?“
Trotz aller Klagen, trotz Reformbedarf und Finanznot: Deutschland brüstet sich nach wie vor gern mit seinem Gesundheitssystem und einer vergleichsweise guten Arzneimittelversorgung. Doch inwiefern entspricht das eigentlich noch der Realität? Der Pharmaverband vfa hat besorgniserregende Zahlen zusammengetragen: „Liebe Bundestagsabgeordnete, Sie entscheiden jetzt. Weltklasse oder Warteschlange? Wachstum oder Abbau? Berlin oder Beijing?“

GKV-Spargesetz: Krankenkassen-Chefs reden das Land kaputt
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Dynamischer Herstellerabschlag: Weniger Arzneimittelinnovationen und Investitionen für Deutschland
Laut dem Entwurf zum GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz (BStabG) will die Politik für die pharmazeutische Industrie einen dynamischen Herstellerabschlag einführen, dessen Höhe jährlich je nach Entwicklung der Arzneimittelausgaben und der beitragspflichtigen Einnahmen angepasst wird. Dominik Rosz, Lead Pricing and Access Strategy beim Unternehmen Astellas, hat sich die Pläne genauer angeschaut. Demnach dürfte der Pflichtrabatt binnen weniger Jahre auf abstruse Höhen ansteigen – und so dazu führen, dass sich Pharmafirmen aus Deutschland zurückziehen und weniger innovative Arzneimittel zu den Patient:innen gelangen.
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GKV-Spargesetz: Krankenkassen-Chefs reden das Land kaputt
Krankenkassen-Chefs wie kürzlich Jens Baas von der Techniker erklären, dass die Bundesregierung vor der Pharmaindustrie eingeknickt sei. Er fordert, dass der Sparbeitrag der Industrie im Laufe der Beratung zum Entwurf des GKV-Beitragsstabilisierungsgesetzes (BStabG) kräftig erhöht werden muss. Das ist Populismus in seiner reinsten Form und von Zahlen nicht gedeckt. Es schadet dem Land und seinen Menschen. Ein Kommentar von Florian Martius.
