Artikel, Geschichten, Fakten – zu Themen aus Gesundheit und Pharma

Eine Patientenbefragung zeigt: Zu wenige immunsupprimierte Menschen wissen um ihr erhöhtes Infektionsrisiko. Foto: ©iStock.com/Esben_H

Jährliches Impfen ist hocheffektiv

Gegen die Grippe impfen oder nicht? Vor dieser Frage stehen gerade ältere Menschen vor oder während jeder Influenza-Saison. Immer öfter lautet die Antwort darauf: Nein. Laut Robert Koch-Institut schützt sich nur rund ein Drittel der ab 60-jährigen gegen Influenza. Dabei ist die Grippeimpfung besser als ihr Ruf: Eine Studie, durchgeführt in Spanien, zeigt, dass wiederholte Impfungen ältere Menschen vor schweren Krankheitsverläufen und Einweisungen ins Krankenhaus schützen können.

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Alzheimer-Erkrankung: Eine der großen Herausforderung der kommenden Jahre. Foto: ©iStock.com/cosmin4000

Transporter ins Hirn gesucht

Die Blut-Hirn-Schranke ist ein geniales System – ein echter Lebensretter. Sie schützt unser Gehirn vor schädlichen Substanzen, die im Blut zirkulieren, aber nicht ins Gehirn vordringen dürfen. Die Kehrseite: Für die Pharmaforschung ist sie eine große Herausforderung. Denn auch Medikamente schaffen es nicht ins Gehirn. Es sei denn, man findet einen geeigneten Transporter.

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Das System der Nutzenbewertung neuer Arzneimittel hat noch viel zu lernen. Sonst bleiben die Patienten auf der Strecke. Foto: ©iStock.com/2017 Robert Gerhardt (RGtimeline)

Hightech-Medikamente bahnen neue Wege in der Medizin

Biopharmazeutika, gentechnisch hergestellte Medikamente, verhindern als Impfstoffe Krankheiten, sie revolutionieren als innovative Wirkstoffe deren Behandlung und sie tragen als kostengünstigere Biosimilars zur Bezahlbarkeit des Gesundheitswesens bei. Diese Hightech-Medikamente sind wirkungsvolle Waffen im Kampf gegen schwere Krankheiten. Ihre Erforschung, Entwicklung und Herstellung erfordert besondere Fähigkeiten und Expertise.

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Laut des aktuellen Biotech-Reports  den der vfa bio gemeinsam mit der Boston Consulting Group (BCG) in Frankfurt a.M. vorstellte  gab es vergangenes Jahr 38 Zulassungen für Biopharmazeutika. Foto: © iStock.com/monkeybusinessimages (Catherine Yeulet)

Verbesserte Behandlungsmöglichkeiten für zahlreiche Patienten

2017 war ein erfolgreiches Jahr – zumindest aus Sicht der Arzneimittelentwicklung. Insgesamt kamen 31 Medikamente mit neuen Wirkstoffen (ohne Biosimilars) auf den Markt, wie der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa) bilanzierte. Dessen Hauptgeschäftsführerin Birgit Fischer erklärte: „Mit den neuen Medikamenten kann vielen Patienten besser geholfen werden. Für einige Patienten hat die Pharmaforschung sogar erstmals eine Behandlungsmöglichkeit geschaffen.“ Und auch für das bevorstehende Jahr rechnet der vfa mit rund 30 neuen Medikamenten.

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Mittlerweile haben weltweit fast eine Milliarde Menschen Zugang zu kostenlosen Arzneimitteln gegen Tropenkrankheiten. Foto: CC0 (Stencil)

Globale Solidarität ganz großgeschrieben

Wenn es um die Arzneimittelversorgung von Menschen in ärmeren Ländern geht, ist das Geschäftsmodell der Pharmaindustrie hochflexibel. Wie sonst könnte man Tag für Tag fast 21 Millionen Menschen weltweit mit HIV-Produkten versorgen? Oder in den vergangenen drei Jahren mehr Menschen gegen Hepatitis C behandeln als in den 20 Jahren davor? Hinter den größten jemals von Menschen angeschobenen globalen Gesundheitsprogrammen stehen Pharmaunternehmen. Einige haben das Versprechen abgegeben, die Medikamente so lange abzugeben, bis sie nicht mehr gebraucht werden.

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Am 30. Mai ist Welt-MS-Tag. Foto: © iStock.com/Christoph Burgstedt

Fast 13.000 Neuerkrankte

Die Erkrankung Multiple Sklerose (MS) tritt deutlich häufiger auf als bisher angenommen. Das geht aus einem Bericht des Versorgungsatlas, eine Einrichtung des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi), hervor.

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Pharmafirmen  akademische Einrichtungen und andere Unternehmen haben eine Plattform geschaffen  um Hürden in der Arzneimittelforschung zu reduzieren.

Neue vfa-Broschüre: „Wie aus Wissen medizinischer Fortschritt wird.“

Im Bereich der Onkologie findet zurzeit eine regelrechte „Explosion des Wissens“ statt. Wissenschaft und Industrieforschung arbeiten daran, diese neuen Erkenntnisse für die betroffenen Menschen in konkrete Heilungschancen zu übersetzen. Das gelingt zwar immer besser, doch weil Krebs weiterhin Todesursache Nummer 2 ist, muss die Forschung und Entwicklung für neue Therapien weitergehen: „Ob wir morgen Krebs besiegen, entscheiden wir heute“, so Birgit Fischer, Hauptgeschäftsführerin des Verbandes forschender Pharmaunternehmen (vfa). Dieser hat eine neue Broschüre vorgelegt: „Wie aus Wissen medizinischer Fortschritt wird: Neue Krebsmedikamente.“

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"Transparenz zeigt Forschungsstärke" - zum dritten Mal haben Pharmaunternehmen die Leistungen an Ärzte veröffentlicht. Foto: © iStock.com/ijeab

Nichts Genaues weiß man nicht

Seit 2011 werden in Deutschland neue Arzneimittel nach ihrem Zusatznutzen gegenüber bereits bewährten Medikamenten untersucht und bewertet (AMNOG-Verfahren). Damit diese Beschlüsse auch im Versorgungsalltag ankommen, sollen sie nun in die den Ärzten zur Verfügung stehenden Praxissoftwares integriert werden. Das sieht das Arzneimittelversorgungsstärkungsgesetz (AMVSG) vor, das im Mai 2017 in Kraft trat; ein entsprechendes System muss nun entwickelt werden. Auf einen Blick, so die Idee, soll Ärztin oder Arzt eine Übersicht darüber bekommen, wie neue Medikamente bewertet sind. Wie das Arztinformationssystem (AIS) aussehen soll ist noch unklar. Klar ist nur: Die Umsetzung wird – milde formuliert – eine Herausforderung.

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Foto: CC0 (Stencil)

Forschung für die großen Unbekannten

Laut eines US-Berichts wurden zwischen 2009 und 2016 jedes Jahr etwa 30 neue seltene Erkrankungen bekannt. Das zeigt: Das Wissen in diesem Bereich wächst rasant – und damit auch die Anzahl der sogenannten „Orphan Drugs“.

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Der Bundesrat hat jetzt einem umstrittenen Gesetz zugestimmt  das die Sicherheit in der Arzneimittelversorgung verbessern soll. Foto: CC0 (Stencil)

Paradigmenwechsel in der Behandlung?

Erste Behandlungsmöglichkeiten für Menschen mit der Blutungsstörung Hämophilie gibt es erst seit den 1960er Jahren. Heute können sie mit den geeigneten Wirkstoffen ein fast normales Leben führen. Aber nur fast. Denn Injektionen sind in der Regel mehrmals wöchentlich notwendig. Nicht zu sprechen von Patienten, bei denen die Therapie nicht so anschlägt, wie sie soll. Die Pharmaindustrie arbeitet daher an vielen neuen Ansätzen – die die Behandlung der Erkrankten grundlegend verändern könnten.

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Eine Patientenbefragung zeigt: Zu wenige immunsupprimierte Menschen wissen um ihr erhöhtes Infektionsrisiko. Foto: ©iStock.com/Esben_H

Jährliches Impfen ist hocheffektiv

Gegen die Grippe impfen oder nicht? Vor dieser Frage stehen gerade ältere Menschen vor oder während jeder Influenza-Saison. Immer öfter lautet die Antwort darauf: Nein. Laut Robert Koch-Institut schützt sich nur rund ein Drittel der ab 60-jährigen gegen Influenza. Dabei ist die Grippeimpfung besser als ihr Ruf: Eine Studie, durchgeführt in Spanien, zeigt, dass wiederholte Impfungen ältere Menschen vor schweren Krankheitsverläufen und Einweisungen ins Krankenhaus schützen können.

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Alzheimer-Erkrankung: Eine der großen Herausforderung der kommenden Jahre. Foto: ©iStock.com/cosmin4000

Transporter ins Hirn gesucht

Die Blut-Hirn-Schranke ist ein geniales System – ein echter Lebensretter. Sie schützt unser Gehirn vor schädlichen Substanzen, die im Blut zirkulieren, aber nicht ins Gehirn vordringen dürfen. Die Kehrseite: Für die Pharmaforschung ist sie eine große Herausforderung. Denn auch Medikamente schaffen es nicht ins Gehirn. Es sei denn, man findet einen geeigneten Transporter.

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Das System der Nutzenbewertung neuer Arzneimittel hat noch viel zu lernen. Sonst bleiben die Patienten auf der Strecke. Foto: ©iStock.com/2017 Robert Gerhardt (RGtimeline)

Hightech-Medikamente bahnen neue Wege in der Medizin

Biopharmazeutika, gentechnisch hergestellte Medikamente, verhindern als Impfstoffe Krankheiten, sie revolutionieren als innovative Wirkstoffe deren Behandlung und sie tragen als kostengünstigere Biosimilars zur Bezahlbarkeit des Gesundheitswesens bei. Diese Hightech-Medikamente sind wirkungsvolle Waffen im Kampf gegen schwere Krankheiten. Ihre Erforschung, Entwicklung und Herstellung erfordert besondere Fähigkeiten und Expertise.

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Laut des aktuellen Biotech-Reports  den der vfa bio gemeinsam mit der Boston Consulting Group (BCG) in Frankfurt a.M. vorstellte  gab es vergangenes Jahr 38 Zulassungen für Biopharmazeutika. Foto: © iStock.com/monkeybusinessimages (Catherine Yeulet)

Verbesserte Behandlungsmöglichkeiten für zahlreiche Patienten

2017 war ein erfolgreiches Jahr – zumindest aus Sicht der Arzneimittelentwicklung. Insgesamt kamen 31 Medikamente mit neuen Wirkstoffen (ohne Biosimilars) auf den Markt, wie der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa) bilanzierte. Dessen Hauptgeschäftsführerin Birgit Fischer erklärte: „Mit den neuen Medikamenten kann vielen Patienten besser geholfen werden. Für einige Patienten hat die Pharmaforschung sogar erstmals eine Behandlungsmöglichkeit geschaffen.“ Und auch für das bevorstehende Jahr rechnet der vfa mit rund 30 neuen Medikamenten.

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Mittlerweile haben weltweit fast eine Milliarde Menschen Zugang zu kostenlosen Arzneimitteln gegen Tropenkrankheiten. Foto: CC0 (Stencil)

Globale Solidarität ganz großgeschrieben

Wenn es um die Arzneimittelversorgung von Menschen in ärmeren Ländern geht, ist das Geschäftsmodell der Pharmaindustrie hochflexibel. Wie sonst könnte man Tag für Tag fast 21 Millionen Menschen weltweit mit HIV-Produkten versorgen? Oder in den vergangenen drei Jahren mehr Menschen gegen Hepatitis C behandeln als in den 20 Jahren davor? Hinter den größten jemals von Menschen angeschobenen globalen Gesundheitsprogrammen stehen Pharmaunternehmen. Einige haben das Versprechen abgegeben, die Medikamente so lange abzugeben, bis sie nicht mehr gebraucht werden.

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Am 30. Mai ist Welt-MS-Tag. Foto: © iStock.com/Christoph Burgstedt

Fast 13.000 Neuerkrankte

Die Erkrankung Multiple Sklerose (MS) tritt deutlich häufiger auf als bisher angenommen. Das geht aus einem Bericht des Versorgungsatlas, eine Einrichtung des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi), hervor.

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Pharmafirmen  akademische Einrichtungen und andere Unternehmen haben eine Plattform geschaffen  um Hürden in der Arzneimittelforschung zu reduzieren.

Neue vfa-Broschüre: „Wie aus Wissen medizinischer Fortschritt wird.“

Im Bereich der Onkologie findet zurzeit eine regelrechte „Explosion des Wissens“ statt. Wissenschaft und Industrieforschung arbeiten daran, diese neuen Erkenntnisse für die betroffenen Menschen in konkrete Heilungschancen zu übersetzen. Das gelingt zwar immer besser, doch weil Krebs weiterhin Todesursache Nummer 2 ist, muss die Forschung und Entwicklung für neue Therapien weitergehen: „Ob wir morgen Krebs besiegen, entscheiden wir heute“, so Birgit Fischer, Hauptgeschäftsführerin des Verbandes forschender Pharmaunternehmen (vfa). Dieser hat eine neue Broschüre vorgelegt: „Wie aus Wissen medizinischer Fortschritt wird: Neue Krebsmedikamente.“

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"Transparenz zeigt Forschungsstärke" - zum dritten Mal haben Pharmaunternehmen die Leistungen an Ärzte veröffentlicht. Foto: © iStock.com/ijeab

Nichts Genaues weiß man nicht

Seit 2011 werden in Deutschland neue Arzneimittel nach ihrem Zusatznutzen gegenüber bereits bewährten Medikamenten untersucht und bewertet (AMNOG-Verfahren). Damit diese Beschlüsse auch im Versorgungsalltag ankommen, sollen sie nun in die den Ärzten zur Verfügung stehenden Praxissoftwares integriert werden. Das sieht das Arzneimittelversorgungsstärkungsgesetz (AMVSG) vor, das im Mai 2017 in Kraft trat; ein entsprechendes System muss nun entwickelt werden. Auf einen Blick, so die Idee, soll Ärztin oder Arzt eine Übersicht darüber bekommen, wie neue Medikamente bewertet sind. Wie das Arztinformationssystem (AIS) aussehen soll ist noch unklar. Klar ist nur: Die Umsetzung wird – milde formuliert – eine Herausforderung.

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Foto: CC0 (Stencil)

Forschung für die großen Unbekannten

Laut eines US-Berichts wurden zwischen 2009 und 2016 jedes Jahr etwa 30 neue seltene Erkrankungen bekannt. Das zeigt: Das Wissen in diesem Bereich wächst rasant – und damit auch die Anzahl der sogenannten „Orphan Drugs“.

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Der Bundesrat hat jetzt einem umstrittenen Gesetz zugestimmt  das die Sicherheit in der Arzneimittelversorgung verbessern soll. Foto: CC0 (Stencil)

Paradigmenwechsel in der Behandlung?

Erste Behandlungsmöglichkeiten für Menschen mit der Blutungsstörung Hämophilie gibt es erst seit den 1960er Jahren. Heute können sie mit den geeigneten Wirkstoffen ein fast normales Leben führen. Aber nur fast. Denn Injektionen sind in der Regel mehrmals wöchentlich notwendig. Nicht zu sprechen von Patienten, bei denen die Therapie nicht so anschlägt, wie sie soll. Die Pharmaindustrie arbeitet daher an vielen neuen Ansätzen – die die Behandlung der Erkrankten grundlegend verändern könnten.

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Kommentar

Gesundheitsreform: Es geht nicht nur ums Geld!

2026 soll ein Jahr der Reformen werden – gerade im Gesundheitsbereich. Das haut erstmal auf die Stimmung; wir haben uns angewöhnt bei „Gesundheitsreform“ an Einschnitte und steigende Beiträge zu denken. Doch Geld zusammenzustreichen ist noch keine Weichenstellung – zumal das verkennt, wie teuer den Staat mangelnde Gesundheit kommt. Deshalb wird es Zeit, die Gesundheitsreform als eine Chance zu begreifen, um das System nachhaltig, modern und solide finanziert aufzustellen. Und eine Chance zur Stärkung der Demokratie. Ein Kommentar von Florian Martius.

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