Das Beitragssatzstabilisierungsgesetz ist verabschiedet – es ist ein 20 Milliarden-Euro schweres Spargesetz. Ein Gespräch mit dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) über die Folgen.

Gesundheit sichert Zukunft: „Wir brauchen echte Reformen“

Das Beitragssatzstabilisierungsgesetz ist verabschiedet – Bundestag und Bundesrat haben heute den Weg für ein hochgradig umstrittenes Spargesetz freigemacht. Es soll die GKV um 20 Milliarden Euro entlasten. Während der Verband der Hausärzt:innen von einem „Zerstörungsprogramm“ spricht, sieht der Pharmaverband BPI die Gesundheitspolitik „in einer Sackgasse“ und der vfa die Versorgung und den Wirtschaftsstandort gefährdet. Mit Cora Loh vom Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) haben wir über die Bedeutung der industriellen Gesundheitswirtschaft für Deutschland, den Wert von Innovationen und dem Bedarf einer grundlegenden Strukturreform gesprochen.

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Die im GKV-Spargesetz geplante „Auffanglösung“ für Preis-Mengen-Regelungen ist ein Systembruch, nicht zielführend und gefährdet die Patient:innen-Versorgung mit Arzneimittelinnovationen. Foto: iStock.com / peakSTOCK

Preis-Mengen-Regelung: Sondersteuer für neue Arzneimittel

Was darf ein neues Medikament kosten? Diese Frage sollen in Deutschland der GKV-Spitzenverband und das pharmazeutische Unternehmen in den Erstattungsbetragsverhandlungen klären. Schon heute müssen sie dabei laut Gesetz auch mengenbezogene Aspekte vereinbaren – also zum Beispiel Rabatte, die greifen, wenn ein Präparat in größerem Umfang eingesetzt wird. Mit dem GKV-Spargesetz plant die Bundesregierung einen weiteren Eingriff: Sie gibt eine konkrete Rechenformel vor, mit der sich ein Mengenrabatt künftig als „Auffanglösung“ festlegen lässt. Die Formel ist ein Systembruch – und gleicht einem automatischen Preisabsenkungsmechanismus, der den Zugang zu Arzneimittelinnovationen mit hohem medizinischem Bedarf gefährdet.

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Die Bundesregierung betont, dass sie mit dem Entwurf zum Beitragssatzstabilisierungsgesetz „allen Beteiligten etwas abverlangt.“ Das aber ist der falsche Weg – und stimmt auch einfach nicht. Foto: ©iStock.com/Motortion

GKV-Spargesetz: Das Narrativ stimmt nicht

Die Bundesregierung betont, dass sie mit dem vorgelegten Entwurf zum Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG) „allen Beteiligten – von der Pharmaindustrie über die Ärztinnen und Ärzte bis hin zu den Krankenhäusern – etwas abverlangt, um dieses System zukunftsfähig zu machen.“ Das aber ist nicht nur der falsche Weg – es stimmt auch einfach nicht. Ein Kommentar von Florian Martius.

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Auf einem Symposium von Lilly Deutschland auf dem Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit sprachen Fachleute darüber, warum Deutschland Adipositas systematischer managen sollte.

Adipositas in Deutschland: Eine „XXL-Versorgungslücke“

Ein Plus von 62 Prozent in den vergangenen 20 Jahren: Immer mehr Menschen in der Bundesrepublik leben mit Adipositas. Ginge es um andere Themen – wie Arbeitslosigkeit – würde man längst von einer nationalen Krise sprechen, sagte Dr. Malina Müller vom Wirtschaftsforschungsinstitut WifOR auf einem Symposium des forschenden Pharmaunternehmens Lilly Deutschland. Mit Blick auf Adipositas ist noch immer das Gegenteil der Fall: Die Erkrankung bleibt unterschätzt und die Patient:innen sind unterversorgt. Das wird sich die Politik auf Dauer nicht leisten können. In Berlin sprachen Expert:innen darüber.

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„Deutschland auf der Zielgeraden? Die Elimination von Hepatitis C BIS-2030“ – das war Thema einer Tagesspiegel-Expertenrunde.

Hepatitis C-Elimination bis 2030: Warum Fachleute Zweifel haben

Potenziell lebensbedrohlich: Das ist Hepatitis C. Doch es gibt Test- und Behandlungsmöglichkeiten, die eine Elimination dieser gefährlichen Lebererkrankung möglich machen. Bis 2030 soll das eigentlich gelingen, gibt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) vor. Doch Deutschland schafft das nicht – so sieht es aktuell zumindest aus. Die Leidtragenden sind die Betroffenen. Was nun passieren muss? Darüber sprachen Fachleute bei einer Tagesspiegel-Veranstaltung in Berlin.

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Präzisionsonkologie, Immun-, Zell- und Gentherapien haben den Fortschritt extrem beschleunigt. Wie können die Menschen in Zukunft von dem Fortschritt noch besser profitieren?

Krebsversorgung: Auf dem Weg ins nächste Level

Die Krebsforschung hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert: Präzisionsonkologie, Immun-, Zell- und Gentherapien, aber auch die molekulare Diagnostik und die digitale Vernetzung haben den Fortschritt extrem beschleunigt. Auf dem Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit diskutierten Expert:innen aus Wissenschaft und Versorgung darüber, wie in Zukunft noch mehr Menschen von der „New Level-Oncology“, der nächsten Entwicklungsstufe in Sachen Krebsbekämpfung, profitieren können.

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Topthema auf dem Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit: Das Spargesetz, mit dem die Bundesregierung die GKV finanziell stabilisieren will. Es ist hochumstritten.

GKV-Spargesetz: Geld knapp, Wut groß

Topthema auf dem Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit (HSK): Das Spargesetz, mit dem die Bundesregierung die GKV finanziell stabilisieren will. Der Entwurf ist hochumstritten, verlangt von allen Leistungsträgern des Systems Einsparungen und auch die Patient:innen werden zur Kasse gebeten. Nur der Bund hält sich bisher vornehm zurück: Das geht gar nicht, so die Reaktion von Seite der Kassen. Auf dem HSK wurde deutlich: Die Wut ist groß.

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In Deutschland sterben rund 19.000 Patientinnen jährlich an Brustkrebs. „Vision Zero Oncology“ bringt Menschen zusammen, die das ändern und die Zahl der Todesfälle gegen Null bringen wollen. Photo: Philip Nuernberger

Brustkrebs überlebt: „Ich bin ein Ergebnis von einer Vision Zero“

In der Europäischen Union ist Brustkrebs noch immer die häufigste Krebs-Todesursache bei Frauen. Allein in Deutschland sterben rund 19.000 Patientinnen jährlich daran – trotz aller medizinischen Fortschritte. Der Verein „Vision Zero e.V.“ bringt Menschen zusammen, die das ändern und die Zahl der Todesfälle gegen Null bringen wollen. Was dafür getan werden muss? Darüber sprachen Expert:innen auf dem Berlin Summit der Initiative.

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Wir haben nachgezählt: Im Gesundheitssystem gibt es 35 Regelungen, Arzneimittelpreise umsatz- oder absatzsteuernd zu dämpfen. Diesen Dschungel durchblickt fast niemand mehr. iStock.com / SARINYAPINNGAM

Arzneimittelpreise: 35 Preisregulierungsinstrumente

Wir haben die KI bemüht und nachgezählt: In Deutschland gibt es 35 Regelungen, Arzneimittelpreise umsatz- oder absatzsteuernd zu dämpfen. Die Instrumente verstärken sich teilweise oder wirken widersprüchlich. Diesen Dschungel durchblickt fast niemand mehr; Deutschland hat eines der komplexesten Arzneimittelpreis-Systeme Europas. Ein Ausmisten wäre angebracht.

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Die Diskussionen rund um GKV-Finanzierungskrise und mögliche Reformen sind Themen, von denen alle Menschen wissen sollten. Foto: Ipsen Pharma GmbH

GKV: Finanzielle Stabilität gewinnt „erst dann Sinn, wenn sie gute Versorgung möglich macht“

Die Diskussionen rund um GKV-Finanzierungskrise und mögliche Reformen sowie Sparmaßnahmen klingen oft nach Fachdebatten. In Wahrheit sind es Themen, von denen alle Menschen wissen sollten. Warum? Weil es zum Beispiel auch darum geht, ob Patient:innen künftig noch „die für sie beste Therapie erhalten“ oder nicht. Im Interview erklärt Dr. Gabriele Kothny, General Manager DACH beim Biopharmaunternehmen Ipsen, welche Folgen das geplante Beitragssatzstabilisierungsgesetz für Deutschland haben könnte.

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Das Beitragssatzstabilisierungsgesetz ist verabschiedet – es ist ein 20 Milliarden-Euro schweres Spargesetz. Ein Gespräch mit dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) über die Folgen.

Gesundheit sichert Zukunft: „Wir brauchen echte Reformen“

Das Beitragssatzstabilisierungsgesetz ist verabschiedet – Bundestag und Bundesrat haben heute den Weg für ein hochgradig umstrittenes Spargesetz freigemacht. Es soll die GKV um 20 Milliarden Euro entlasten. Während der Verband der Hausärzt:innen von einem „Zerstörungsprogramm“ spricht, sieht der Pharmaverband BPI die Gesundheitspolitik „in einer Sackgasse“ und der vfa die Versorgung und den Wirtschaftsstandort gefährdet. Mit Cora Loh vom Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) haben wir über die Bedeutung der industriellen Gesundheitswirtschaft für Deutschland, den Wert von Innovationen und dem Bedarf einer grundlegenden Strukturreform gesprochen.

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Die im GKV-Spargesetz geplante „Auffanglösung“ für Preis-Mengen-Regelungen ist ein Systembruch, nicht zielführend und gefährdet die Patient:innen-Versorgung mit Arzneimittelinnovationen. Foto: iStock.com / peakSTOCK

Preis-Mengen-Regelung: Sondersteuer für neue Arzneimittel

Was darf ein neues Medikament kosten? Diese Frage sollen in Deutschland der GKV-Spitzenverband und das pharmazeutische Unternehmen in den Erstattungsbetragsverhandlungen klären. Schon heute müssen sie dabei laut Gesetz auch mengenbezogene Aspekte vereinbaren – also zum Beispiel Rabatte, die greifen, wenn ein Präparat in größerem Umfang eingesetzt wird. Mit dem GKV-Spargesetz plant die Bundesregierung einen weiteren Eingriff: Sie gibt eine konkrete Rechenformel vor, mit der sich ein Mengenrabatt künftig als „Auffanglösung“ festlegen lässt. Die Formel ist ein Systembruch – und gleicht einem automatischen Preisabsenkungsmechanismus, der den Zugang zu Arzneimittelinnovationen mit hohem medizinischem Bedarf gefährdet.

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Die Bundesregierung betont, dass sie mit dem Entwurf zum Beitragssatzstabilisierungsgesetz „allen Beteiligten etwas abverlangt.“ Das aber ist der falsche Weg – und stimmt auch einfach nicht. Foto: ©iStock.com/Motortion

GKV-Spargesetz: Das Narrativ stimmt nicht

Die Bundesregierung betont, dass sie mit dem vorgelegten Entwurf zum Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG) „allen Beteiligten – von der Pharmaindustrie über die Ärztinnen und Ärzte bis hin zu den Krankenhäusern – etwas abverlangt, um dieses System zukunftsfähig zu machen.“ Das aber ist nicht nur der falsche Weg – es stimmt auch einfach nicht. Ein Kommentar von Florian Martius.

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Auf einem Symposium von Lilly Deutschland auf dem Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit sprachen Fachleute darüber, warum Deutschland Adipositas systematischer managen sollte.

Adipositas in Deutschland: Eine „XXL-Versorgungslücke“

Ein Plus von 62 Prozent in den vergangenen 20 Jahren: Immer mehr Menschen in der Bundesrepublik leben mit Adipositas. Ginge es um andere Themen – wie Arbeitslosigkeit – würde man längst von einer nationalen Krise sprechen, sagte Dr. Malina Müller vom Wirtschaftsforschungsinstitut WifOR auf einem Symposium des forschenden Pharmaunternehmens Lilly Deutschland. Mit Blick auf Adipositas ist noch immer das Gegenteil der Fall: Die Erkrankung bleibt unterschätzt und die Patient:innen sind unterversorgt. Das wird sich die Politik auf Dauer nicht leisten können. In Berlin sprachen Expert:innen darüber.

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„Deutschland auf der Zielgeraden? Die Elimination von Hepatitis C BIS-2030“ – das war Thema einer Tagesspiegel-Expertenrunde.

Hepatitis C-Elimination bis 2030: Warum Fachleute Zweifel haben

Potenziell lebensbedrohlich: Das ist Hepatitis C. Doch es gibt Test- und Behandlungsmöglichkeiten, die eine Elimination dieser gefährlichen Lebererkrankung möglich machen. Bis 2030 soll das eigentlich gelingen, gibt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) vor. Doch Deutschland schafft das nicht – so sieht es aktuell zumindest aus. Die Leidtragenden sind die Betroffenen. Was nun passieren muss? Darüber sprachen Fachleute bei einer Tagesspiegel-Veranstaltung in Berlin.

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Präzisionsonkologie, Immun-, Zell- und Gentherapien haben den Fortschritt extrem beschleunigt. Wie können die Menschen in Zukunft von dem Fortschritt noch besser profitieren?

Krebsversorgung: Auf dem Weg ins nächste Level

Die Krebsforschung hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert: Präzisionsonkologie, Immun-, Zell- und Gentherapien, aber auch die molekulare Diagnostik und die digitale Vernetzung haben den Fortschritt extrem beschleunigt. Auf dem Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit diskutierten Expert:innen aus Wissenschaft und Versorgung darüber, wie in Zukunft noch mehr Menschen von der „New Level-Oncology“, der nächsten Entwicklungsstufe in Sachen Krebsbekämpfung, profitieren können.

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Topthema auf dem Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit: Das Spargesetz, mit dem die Bundesregierung die GKV finanziell stabilisieren will. Es ist hochumstritten.

GKV-Spargesetz: Geld knapp, Wut groß

Topthema auf dem Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit (HSK): Das Spargesetz, mit dem die Bundesregierung die GKV finanziell stabilisieren will. Der Entwurf ist hochumstritten, verlangt von allen Leistungsträgern des Systems Einsparungen und auch die Patient:innen werden zur Kasse gebeten. Nur der Bund hält sich bisher vornehm zurück: Das geht gar nicht, so die Reaktion von Seite der Kassen. Auf dem HSK wurde deutlich: Die Wut ist groß.

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In Deutschland sterben rund 19.000 Patientinnen jährlich an Brustkrebs. „Vision Zero Oncology“ bringt Menschen zusammen, die das ändern und die Zahl der Todesfälle gegen Null bringen wollen. Photo: Philip Nuernberger

Brustkrebs überlebt: „Ich bin ein Ergebnis von einer Vision Zero“

In der Europäischen Union ist Brustkrebs noch immer die häufigste Krebs-Todesursache bei Frauen. Allein in Deutschland sterben rund 19.000 Patientinnen jährlich daran – trotz aller medizinischen Fortschritte. Der Verein „Vision Zero e.V.“ bringt Menschen zusammen, die das ändern und die Zahl der Todesfälle gegen Null bringen wollen. Was dafür getan werden muss? Darüber sprachen Expert:innen auf dem Berlin Summit der Initiative.

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Wir haben nachgezählt: Im Gesundheitssystem gibt es 35 Regelungen, Arzneimittelpreise umsatz- oder absatzsteuernd zu dämpfen. Diesen Dschungel durchblickt fast niemand mehr. iStock.com / SARINYAPINNGAM

Arzneimittelpreise: 35 Preisregulierungsinstrumente

Wir haben die KI bemüht und nachgezählt: In Deutschland gibt es 35 Regelungen, Arzneimittelpreise umsatz- oder absatzsteuernd zu dämpfen. Die Instrumente verstärken sich teilweise oder wirken widersprüchlich. Diesen Dschungel durchblickt fast niemand mehr; Deutschland hat eines der komplexesten Arzneimittelpreis-Systeme Europas. Ein Ausmisten wäre angebracht.

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Die Diskussionen rund um GKV-Finanzierungskrise und mögliche Reformen sind Themen, von denen alle Menschen wissen sollten. Foto: Ipsen Pharma GmbH

GKV: Finanzielle Stabilität gewinnt „erst dann Sinn, wenn sie gute Versorgung möglich macht“

Die Diskussionen rund um GKV-Finanzierungskrise und mögliche Reformen sowie Sparmaßnahmen klingen oft nach Fachdebatten. In Wahrheit sind es Themen, von denen alle Menschen wissen sollten. Warum? Weil es zum Beispiel auch darum geht, ob Patient:innen künftig noch „die für sie beste Therapie erhalten“ oder nicht. Im Interview erklärt Dr. Gabriele Kothny, General Manager DACH beim Biopharmaunternehmen Ipsen, welche Folgen das geplante Beitragssatzstabilisierungsgesetz für Deutschland haben könnte.

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GKV-Spargesetz: Das Narrativ stimmt nicht

Die Bundesregierung betont, dass sie mit dem vorgelegten Entwurf zum Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG) „allen Beteiligten – von der Pharmaindustrie über die Ärztinnen und Ärzte bis hin zu den Krankenhäusern – etwas abverlangt, um dieses System zukunftsfähig zu machen.“ Das aber ist nicht nur der falsche Weg – es stimmt auch einfach nicht. Ein Kommentar von Florian Martius.

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