Eine Sepsis ist die häufigste Todesursache bei Infektionen. Besonders ältere Menschen sind gefährdet. Foto: CC0 (Stencil)

Welt-Sepsis-Tag: Impfen gegen Blutvergiftung?

Fast 200 Menschen sterben pro Tag in Deutschland an einer Blutvergiftung (Sepsis). Vor allem ältere Menschen sind anfällig. Dabei gibt es gute Möglichkeiten der Vorbeugung: Neben einer gesunden Lebensweise gehört dazu das Impfen gegen Grippe und Pneumokokken, denn so werden Infektionen vermieden. Am 13. September ist Welt-Sepsis-Tag.

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Masern: Dramatische Zunahme an Erkrankungsfällen

Über 41.000 Menschen in Europa sind laut Weltgesundheitsorganisation allein im ersten Halbjahr 2018 an Masern erkrankt. Die WHO spricht von einem „Rekordhoch“. Zum Vergleich: Im Gesamtjahr 2017 – damals zählten Experten die meisten Fälle seit 2010 – waren es rund 24.000 Infektionen. Auch in Deutschland könnte die Lage besser sein, wie aktuelle Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) zeigen.

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Eine Patientenbefragung zeigt: Zu wenige immunsupprimierte Menschen wissen um ihr erhöhtes Infektionsrisiko. Foto: ©iStock.com/Esben_H

Impfstoff-Versorgung: Ein halber Schritt zurück?

Mindestens zwei Impfstoffhersteller sollen bei regionalen Rahmenverträgen künftig zum Zuge kommen. Ein Rückschritt, findet der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI). Und auch in der Unionsfraktion im Bundestag regt sich Unmut. Schließlich waren Rabattverträge für Impfstoffe gerade erst abgeschafft worden. Und das aus gutem Grund.

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Foto: © iStock.com/Tuned_In (Westend61 / Stefan Rupp)

Reiseimpfungen: Nur mit Impfschutz in den Urlaub

Blinde Passagiere hat keiner gerne. Das gilt auch für gefährliche Viren, die Menschen von ihren Reisen in fremden Ländern „im Gepäck“ mit nach Hause nehmen. Damit das möglichst nicht passiert, rät das Centrum für Reisemedizin (CRM) vor dem Urlaub zu einer Beratung über den passenden Impfschutz und weitere Vorsorgemaßnahmen. Denn: In Afrika, Asien oder auch in Italien zirkulieren häufig andere Krankheitserreger als hierzulande. Teilweise sind sie lebensbedrohlich.

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Impfallianz Gavi: 700 Millionen immunisierte Kinder in 18 Jahren

Fast zwei Jahrzehnte ist es her, dass „Gavi“, die internationale Impfallianz, ins Leben gerufen wurde. Das Ergebnis ist eine beispiellose Erfolgsbilanz: Seit der Gründung im Jahr 2000 wurden 700 Millionen Kinder immunisiert. Etwa 10 Millionen Todesfälle konnten dadurch bereits verhindert werden. Doch die Arbeit geht weiter: Die Organisation hat sich hohe Ziele bis 2020 gesteckt.

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In einer fünfjährigen Partnerschaft wollen sich Experten aus Human- und Tiermedizin gemeinsam dem Kampf gegen Zoonosen stellen. Foto: CC0 (Stencil)

Zahl der Risikogebiete steigt

Die Erreger der durch Zecken übertragbaren Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) sind auf dem Vormarsch: Das Robert Koch-Institut (RKI) hat in seinem Epidemiologischen Bulletin 17/2018 nun zehn neue Stadt- oder Landkreise als „FSME-Risikogebiete“ festgelegt. Viele Erkrankungen könnten laut RKI durch höhere Impfquoten vermieden werden.

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Impfen: Individuelles Recht, gemeinsame Verantwortung

Impfen: Ja oder nein? Das ist eigentlich eine persönliche Entscheidung. Wenn da nur nicht die wären, die sich selbst nicht gegen impfpräventable Krankheiten schützen können. Das sind z.B. Säuglinge, die noch zu jung sind, um geimpft zu werden. Oder Menschen, deren Immunsystem so am Boden ist, dass eine Impfung gefährlich sein könnte.

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In einer Publikation hat ein deutsches Wissenschaftler-Team dargelegt  wie sich Impfverhalten psychologisch erklären  messen und verändern lässt. ©iStock.com/Rallef

Ein Manifest als Lebensretter

Jedes Jahr sterben weltweit bis zu 650.000 Menschen an den Folgen einer Grippe-Erkrankung, in Europa sind es schätzungsweise 44.000 Menschen. Diese Zahl könnte deutlich geringer ausfallen, wenn genügend Menschen gegen Influenza geimpft wären. Stattdessen gehen die Impfquoten in den meisten europäischen Ländern seit Jahren zurück. Doch das soll sich bald ändern.

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Grippe: Der Vierfachimpfstoff

„Die Grippeschutzimpfung wird in der Impfsaison 2018/2019 mit einem Vierfach-Impfstoff erfolgen.“ Dies hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) kürzlich für alle gesetzlichen Krankenkassen bindend beschlossen. Aber warum braucht es überhaupt einen Vierfachimpfstoff?

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In einer fünfjährigen Partnerschaft wollen sich Experten aus Human- und Tiermedizin gemeinsam dem Kampf gegen Zoonosen stellen. Foto: CC0 (Stencil)

2017: So viele FSME-Erkrankungen wie seit über zehn Jahren nicht mehr

Zecken gibt es nicht nur im Sommer. Schon bei Temperaturen ab fünf Grad Celsius begeben sich die kleinen Blutsauger wieder auf die Suche nach einem Wirt. Mit ihrem Stich können sie Krankheitserreger wie die der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) auf den Menschen übertragen. Das Robert Koch-Institut (RKI) hat nun erstmals die Zahl der FSME-Fälle für 2017 veröffentlicht: 481 sollen es gewesen sein – so viele wie seit über zehn Jahren nicht mehr.

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Eine Sepsis ist die häufigste Todesursache bei Infektionen. Besonders ältere Menschen sind gefährdet. Foto: CC0 (Stencil)

Welt-Sepsis-Tag: Impfen gegen Blutvergiftung?

Fast 200 Menschen sterben pro Tag in Deutschland an einer Blutvergiftung (Sepsis). Vor allem ältere Menschen sind anfällig. Dabei gibt es gute Möglichkeiten der Vorbeugung: Neben einer gesunden Lebensweise gehört dazu das Impfen gegen Grippe und Pneumokokken, denn so werden Infektionen vermieden. Am 13. September ist Welt-Sepsis-Tag.

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Masern: Dramatische Zunahme an Erkrankungsfällen

Über 41.000 Menschen in Europa sind laut Weltgesundheitsorganisation allein im ersten Halbjahr 2018 an Masern erkrankt. Die WHO spricht von einem „Rekordhoch“. Zum Vergleich: Im Gesamtjahr 2017 – damals zählten Experten die meisten Fälle seit 2010 – waren es rund 24.000 Infektionen. Auch in Deutschland könnte die Lage besser sein, wie aktuelle Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) zeigen.

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Eine Patientenbefragung zeigt: Zu wenige immunsupprimierte Menschen wissen um ihr erhöhtes Infektionsrisiko. Foto: ©iStock.com/Esben_H

Impfstoff-Versorgung: Ein halber Schritt zurück?

Mindestens zwei Impfstoffhersteller sollen bei regionalen Rahmenverträgen künftig zum Zuge kommen. Ein Rückschritt, findet der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI). Und auch in der Unionsfraktion im Bundestag regt sich Unmut. Schließlich waren Rabattverträge für Impfstoffe gerade erst abgeschafft worden. Und das aus gutem Grund.

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Foto: © iStock.com/Tuned_In (Westend61 / Stefan Rupp)

Reiseimpfungen: Nur mit Impfschutz in den Urlaub

Blinde Passagiere hat keiner gerne. Das gilt auch für gefährliche Viren, die Menschen von ihren Reisen in fremden Ländern „im Gepäck“ mit nach Hause nehmen. Damit das möglichst nicht passiert, rät das Centrum für Reisemedizin (CRM) vor dem Urlaub zu einer Beratung über den passenden Impfschutz und weitere Vorsorgemaßnahmen. Denn: In Afrika, Asien oder auch in Italien zirkulieren häufig andere Krankheitserreger als hierzulande. Teilweise sind sie lebensbedrohlich.

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Impfallianz Gavi: 700 Millionen immunisierte Kinder in 18 Jahren

Fast zwei Jahrzehnte ist es her, dass „Gavi“, die internationale Impfallianz, ins Leben gerufen wurde. Das Ergebnis ist eine beispiellose Erfolgsbilanz: Seit der Gründung im Jahr 2000 wurden 700 Millionen Kinder immunisiert. Etwa 10 Millionen Todesfälle konnten dadurch bereits verhindert werden. Doch die Arbeit geht weiter: Die Organisation hat sich hohe Ziele bis 2020 gesteckt.

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In einer fünfjährigen Partnerschaft wollen sich Experten aus Human- und Tiermedizin gemeinsam dem Kampf gegen Zoonosen stellen. Foto: CC0 (Stencil)

Zahl der Risikogebiete steigt

Die Erreger der durch Zecken übertragbaren Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) sind auf dem Vormarsch: Das Robert Koch-Institut (RKI) hat in seinem Epidemiologischen Bulletin 17/2018 nun zehn neue Stadt- oder Landkreise als „FSME-Risikogebiete“ festgelegt. Viele Erkrankungen könnten laut RKI durch höhere Impfquoten vermieden werden.

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Impfen: Individuelles Recht, gemeinsame Verantwortung

Impfen: Ja oder nein? Das ist eigentlich eine persönliche Entscheidung. Wenn da nur nicht die wären, die sich selbst nicht gegen impfpräventable Krankheiten schützen können. Das sind z.B. Säuglinge, die noch zu jung sind, um geimpft zu werden. Oder Menschen, deren Immunsystem so am Boden ist, dass eine Impfung gefährlich sein könnte.

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In einer Publikation hat ein deutsches Wissenschaftler-Team dargelegt  wie sich Impfverhalten psychologisch erklären  messen und verändern lässt. ©iStock.com/Rallef

Ein Manifest als Lebensretter

Jedes Jahr sterben weltweit bis zu 650.000 Menschen an den Folgen einer Grippe-Erkrankung, in Europa sind es schätzungsweise 44.000 Menschen. Diese Zahl könnte deutlich geringer ausfallen, wenn genügend Menschen gegen Influenza geimpft wären. Stattdessen gehen die Impfquoten in den meisten europäischen Ländern seit Jahren zurück. Doch das soll sich bald ändern.

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Grippe: Der Vierfachimpfstoff

„Die Grippeschutzimpfung wird in der Impfsaison 2018/2019 mit einem Vierfach-Impfstoff erfolgen.“ Dies hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) kürzlich für alle gesetzlichen Krankenkassen bindend beschlossen. Aber warum braucht es überhaupt einen Vierfachimpfstoff?

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In einer fünfjährigen Partnerschaft wollen sich Experten aus Human- und Tiermedizin gemeinsam dem Kampf gegen Zoonosen stellen. Foto: CC0 (Stencil)

2017: So viele FSME-Erkrankungen wie seit über zehn Jahren nicht mehr

Zecken gibt es nicht nur im Sommer. Schon bei Temperaturen ab fünf Grad Celsius begeben sich die kleinen Blutsauger wieder auf die Suche nach einem Wirt. Mit ihrem Stich können sie Krankheitserreger wie die der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) auf den Menschen übertragen. Das Robert Koch-Institut (RKI) hat nun erstmals die Zahl der FSME-Fälle für 2017 veröffentlicht: 481 sollen es gewesen sein – so viele wie seit über zehn Jahren nicht mehr.

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Kommentar

Wenn Worte Politik machen: Das irreführende Narrativ vom Orphan Drug-„Privileg“

Medikamente gegen seltene Erkrankungen – die „Orphan Drugs“ – genießen im deutschen System der Arzneimittel-Nutzenbewertung und -Preisverhandlung ein „Privileg“, so heißt es immer wieder. Von einem „fiktiven“ Zusatznutzen ist oft die Rede. Beides stimmt nicht: Dennoch hat sich diese Ausdrucksweise selbst in Expertenkreisen etabliert. Das ist ein Problem: Denn Sprache formt Wirklichkeit – und könnte zu politischen Entscheidungen führen, die die Versorgung der Patient:innen verschlechtern. Daher braucht es dringend mehr sprachliche Präzision in der Debatte, kommentiert Pharma Fakten-Redakteurin Alina Massari.

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