
Prognose: Fast 40 Milliarden COVID-19-Impfdosen in 2022
39,2 Milliarden Dosen – das ist die geschätzte globale Produktionskapazität im kommenden Jahr. Damit ließe sich die Weltbevölkerung fast fünf Mal impfen.

39,2 Milliarden Dosen – das ist die geschätzte globale Produktionskapazität im kommenden Jahr. Damit ließe sich die Weltbevölkerung fast fünf Mal impfen.

So einige Fachleute gingen davon aus, dass die Bereitschaft der Bevölkerung sich gegen Influenza (Grippe) impfen zu lassen angesichts der COVID-19-Pandemie zunehmen würde. Das Beratungsunternehmen IQVIA hat nun Daten vorgelegt. Sie zeigen: Es wurden 2020 tatsächlich deutlich mehr Impfstoffdosen abgegeben als im Vorjahr.

Erst BioNTech und Pfizer, womöglich schon demnächst CureVac in Kooperation mit Bayer und GSK: Unternehmen in Deutschland versorgen die Welt mit hochmodernen Corona-Impfstoffen. Man könnte angesichts dieser Tatsache meinen, es stehe bestens um den Pharmastandort Deutschland. Aber ist das wirklich so? Fachleute kamen bei einer virtuellen Veranstaltung von Pfizer zu einer anderen Einschätzung.

Höhere Durchimpfungsraten gelten als Schlüssel für ein gesundes Altern. Doch die Möglichkeiten, die Impfstoffe bieten, werden noch zu wenig genutzt. Ein Projekt von Wissenschaftsorganisationen, Universitäten und der forschenden Pharmaindustrie aus ganz Europa will das ändern.

Gibt es bald jährliche Corona-Impfungen? Sollten sich auch Menschen gegen SARS-CoV-2 impfen lassen, die bereits infiziert waren? Wie sinnvoll sind Corona-Impfungen überhaupt und welcher Impfstoff ist empfehlenswert? Wir haben über viele Fragen rund um das Coronavirus mit Prof. Dr. Carsten Watzl gesprochen, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie und Leiter des Forschungsbereichs Immunologie an der TU Dortmund.

Das Coronavirus beherrscht die Nachrichten, die Gespräche mit Familie und Bekannten, unseren Tagesablauf. Sollten wir da auch noch ein Sachbuch lesen, das den Titel trägt: „Das Coronavirus verstehen“? Ja, das sollten wir. Aus guten Gründen.

Man weiche den Patentschutz auf, vergebe zumindest Zwangslizenzen – und schon könnten mehr Firmen in die Produktion sowie Verteilung der Corona-Impfstoffe einsteigen und das Ganze beschleunigen. Klingt nach einer einfachen Lösung – oder nicht?

Um die Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen bis 2030 zu erreichen, muss der Zugang zu Medikamenten, Impfstoffen und Diagnostik-Tests in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen weiter verbessert werden. Der Access to Medicine Index misst seit über zehn Jahren, inwieweit Pharmaunternehmen ihren Beitrag dazu leisten. Fazit: Es geht voran. Aber es gibt noch viel zu tun.

Es tut sich viel in der Krebsforschung und -behandlung: Die Immuntherapie schreitet voran und öffnet neue Horizonte, Zelltherapien für Menschen mit seltenen Bluterkrankungen sind auf dem Markt und werden für neue Indikationen weiterentwickelt, Antikörper verdrängen immer öfter die Chemotherapie und machen die Krebstherapie insgesamt wirksamer und verträglicher. Zum Weltkrebstag sprachen wir mit dem Onkologen Professor Christof von Kalle über die Hoffnungen, die sich aus neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen und innovativen Arzneimitteln ergeben, über die (liegengelassene) Chance der Prävention und die Lehren aus der Pandemie. Es ist Teil zwei unseres Interviews.

Keine Nachrichtensendung ohne R-Wert: Die Reproduktionszahl ist bei Infektionskrankheiten ein wichtiger Gradmesser. Sie zeigt an, wie schnell sich Infektionskrankheiten wie SARS-CoV-2 ausbreiten. Aber sie hat auch ihre Tücken. Das fängt schon damit an, dass es nicht nur eine Reproduktionszahl gibt.

39,2 Milliarden Dosen – das ist die geschätzte globale Produktionskapazität im kommenden Jahr. Damit ließe sich die Weltbevölkerung fast fünf Mal impfen.

So einige Fachleute gingen davon aus, dass die Bereitschaft der Bevölkerung sich gegen Influenza (Grippe) impfen zu lassen angesichts der COVID-19-Pandemie zunehmen würde. Das Beratungsunternehmen IQVIA hat nun Daten vorgelegt. Sie zeigen: Es wurden 2020 tatsächlich deutlich mehr Impfstoffdosen abgegeben als im Vorjahr.

Erst BioNTech und Pfizer, womöglich schon demnächst CureVac in Kooperation mit Bayer und GSK: Unternehmen in Deutschland versorgen die Welt mit hochmodernen Corona-Impfstoffen. Man könnte angesichts dieser Tatsache meinen, es stehe bestens um den Pharmastandort Deutschland. Aber ist das wirklich so? Fachleute kamen bei einer virtuellen Veranstaltung von Pfizer zu einer anderen Einschätzung.

Höhere Durchimpfungsraten gelten als Schlüssel für ein gesundes Altern. Doch die Möglichkeiten, die Impfstoffe bieten, werden noch zu wenig genutzt. Ein Projekt von Wissenschaftsorganisationen, Universitäten und der forschenden Pharmaindustrie aus ganz Europa will das ändern.

Gibt es bald jährliche Corona-Impfungen? Sollten sich auch Menschen gegen SARS-CoV-2 impfen lassen, die bereits infiziert waren? Wie sinnvoll sind Corona-Impfungen überhaupt und welcher Impfstoff ist empfehlenswert? Wir haben über viele Fragen rund um das Coronavirus mit Prof. Dr. Carsten Watzl gesprochen, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie und Leiter des Forschungsbereichs Immunologie an der TU Dortmund.

Das Coronavirus beherrscht die Nachrichten, die Gespräche mit Familie und Bekannten, unseren Tagesablauf. Sollten wir da auch noch ein Sachbuch lesen, das den Titel trägt: „Das Coronavirus verstehen“? Ja, das sollten wir. Aus guten Gründen.

Man weiche den Patentschutz auf, vergebe zumindest Zwangslizenzen – und schon könnten mehr Firmen in die Produktion sowie Verteilung der Corona-Impfstoffe einsteigen und das Ganze beschleunigen. Klingt nach einer einfachen Lösung – oder nicht?

Um die Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen bis 2030 zu erreichen, muss der Zugang zu Medikamenten, Impfstoffen und Diagnostik-Tests in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen weiter verbessert werden. Der Access to Medicine Index misst seit über zehn Jahren, inwieweit Pharmaunternehmen ihren Beitrag dazu leisten. Fazit: Es geht voran. Aber es gibt noch viel zu tun.

Es tut sich viel in der Krebsforschung und -behandlung: Die Immuntherapie schreitet voran und öffnet neue Horizonte, Zelltherapien für Menschen mit seltenen Bluterkrankungen sind auf dem Markt und werden für neue Indikationen weiterentwickelt, Antikörper verdrängen immer öfter die Chemotherapie und machen die Krebstherapie insgesamt wirksamer und verträglicher. Zum Weltkrebstag sprachen wir mit dem Onkologen Professor Christof von Kalle über die Hoffnungen, die sich aus neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen und innovativen Arzneimitteln ergeben, über die (liegengelassene) Chance der Prävention und die Lehren aus der Pandemie. Es ist Teil zwei unseres Interviews.

Keine Nachrichtensendung ohne R-Wert: Die Reproduktionszahl ist bei Infektionskrankheiten ein wichtiger Gradmesser. Sie zeigt an, wie schnell sich Infektionskrankheiten wie SARS-CoV-2 ausbreiten. Aber sie hat auch ihre Tücken. Das fängt schon damit an, dass es nicht nur eine Reproduktionszahl gibt.
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2026 soll ein Jahr der Reformen werden – gerade im Gesundheitsbereich. Das haut erstmal auf die Stimmung; wir haben uns angewöhnt bei „Gesundheitsreform“ an Einschnitte und steigende Beiträge zu denken. Doch Geld zusammenzustreichen ist noch keine Weichenstellung – zumal das verkennt, wie teuer den Staat mangelnde Gesundheit kommt. Deshalb wird es Zeit, die Gesundheitsreform als eine Chance zu begreifen, um das System nachhaltig, modern und solide finanziert aufzustellen. Und eine Chance zur Stärkung der Demokratie. Ein Kommentar von Florian Martius.