Wie schnell haben Krebspatienten Zugang zu innovativen Therapien? Hier gibt es in Europa große Unterschiede. Foto: ©iStock.com/peterschreiber.media

Neue Krebstherapien: Wenn jeder Tag zählt

Mit „bespielloser Geschwindigkeit“ werden derzeit Innovationen in der Onkologie entwickelt, um die „Behandlungsergebnisse von Krebspatienten weiter zu verbessern“, heißt es in einem Bericht, den der europäische Pharmaverband EFPIA bei der Beratungsfirma Vintura in Auftrag gegeben hat. Die Voraussetzung ist allerdings, dass die Betroffenen die neuen Arzneimittel auch bekommen. „Tatsache aber ist, dass es unter den europäischen Ländern enorme Unterschiede gibt, was den Zugang der Patienten zu innovativen onkologischen Therapien angeht“. Deutschland schneidet in dem Bericht vergleichsweise gut ab – dennoch gibt es Verbesserungspotenzial.

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Rund 25.000 Menschen sterben jedes Jahr in Deutschland an Darmkrebs. Dazu müsste es nicht kommen. Bild: ©iStock.com/peterschreiber.media

Darmkrebs: Erkrankungen und Todesfälle vermeiden

Welch großen Wert Prävention und Frühdiagnostik im Gesundheitswesen haben können, zeigt kaum ein Beispiel besser als der Darmkrebs: Rund 25.000 Menschen sterben in Deutschland jedes Jahr an diesem Tumor. Dabei müsste es nicht so weit kommen. Denn viele Erkrankungs- und Sterbefälle ließen sich mittels Vorsorge bzw. frühzeitiger Behandlung verhindern. Immerhin: Eine zunehmende Zahl an Menschen nutzt die präventive Darmspiegelung.

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Die CAR-T-Zelltherapie gilt als Hoffnungsträger in der Krebsbehandlung – wir haben mit zwei Experten über Chancen und Hürden gesprochen. Foto: ©iStock.com/Christoph Burgstedt

CAR-T-Zelltherapie: Große Chancen, hohe Hürden

Es ist nur eine einzige Infusion mit gentechnisch veränderten Zellen, doch sie macht vielen Krebspatienten neue Hoffnung: die CAR-T-Zelltherapie. Die Pharma Fakten-Redaktion hat mit zwei Spezialisten von der Universitätsklinik Köln gesprochen, die sich mit dieser vergleichsweise neuen Therapieform hervorragend auskennen: Prof. Peter Borchmann ist Oberarzt der Klinik I für Innere Medizin und leitet dort den klinischen Schwerpunkt maligne Lymphome. Prof. Florian Kron ist als Gesundheitsökonom im Management der Klinik I für Innere Medizin tätig und außerdem Geschäftsführer der VITIS Healthcare Group.

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Gentherapien: Krebs und Erbkrankheiten im Fokus

„Die meisten der weltweit durchgeführten Gentherapie-Studien adressieren Krebserkrankungen (67 %)“, heißt es im Biotech-Report 2020, den die Strategieberatung Boston Consulting Group (BCG) für den Verband der forschenden Pharma-Unternehmen bio (vfa bio) erarbeitet hat. An zweiter Stelle stehen monogenetische Erbkrankheiten – die oft schon Kinder betreffen.

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Weltweite Top-Städte der Krebsforschung – auch in Deutschland beheimatet

Die deutschen Städte Heidelberg und München gehören zu den wichtigsten onkologischen Wissenschaftsstandorten weltweit. Das geht aus einer Untersuchung der Wiener Forschungsgesellschaft FAS Research im Auftrag vom Pharmaunternehmen Pfizer hervor – und zeigt: Auch wenn Nordamerika und China bei der Krebsforschung führend sind, steckt in Europa großes Innovationspotenzial.

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Wie sich das durch COVID-19 „schmerzhaft Erlernte“ auf die „Krebs-Pandemie“ anwenden lässt  erklären zwei führende Onkologen im Interview. Fotos: ©iStock.com/wildpixel (links); ©istock.com/peterschreiber.media (rechts)

„Krebs-Pandemie“: Aus der Coronavirus-Krise lernen

Verschobene Früherkennungsuntersuchungen, verspäteter Therapiebeginn, ausgesetzte Nachsorgetermine: So machte sich die Coronavirus-Krise in der Krebsversorgung bemerkbar. Experten von Deutscher Krebshilfe, Deutscher Krebsgesellschaft und Deutschem Krebsforschungszentrum zeigten sich besorgt. Sie befürchten, dass dem Gesundheitssystem in Folge der Pandemie eine erhöhte Zahl an zu spät erkannten Tumoren bevorsteht – ein ungünstiger Ausgangspunkt bei einer lebensbedrohlichen Erkrankung. Dabei lässt sich auf lange Sicht so einiges aus dem Coronavirus – oder besser gesagt: aus dem Umgang mit ihm – lernen, um den Kampf gegen Krebs erfolgreicher zu machen. Ein Interview mit den beiden Onkologen Prof. Dr. Christof von Kalle und Prof. Dr. Michael von Bergwelt.

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Das Wissen um die Macht von T-Zellen macht sich Amgen im Kampf gegen Krebs zu Nutze und entwickelt die BiTE-Technologie. Ein Interview mit Stefan Kropff und Peter Kufer. Foto: ©iStock.com/MeletiosVerras

Krebsimmuntherapien und BiTE-Technologie: Was sie so besonders macht

T-Zellen bekämpfen im Körper Eindringlinge und können so dazu beitragen, Krankheiten vorzubeugen und zu heilen. Unter bestimmten Umständen können sie auch veränderte, körpereigene Krebszellen erkennen und zerstören. Dieses Wissen macht sich das Biotechnologieunternehmen Amgen im Kampf gegen Krebs zu Nutze und entwickelt die „Bispecific T-cell Engager“ BiTE-Antikörperkonstrukte. Der Executive Medical Director Dr. Stefan Kropff und der Vizepräsident der Amgen Research GmbH Prof. Dr. Peter Kufer erklären im Interview das Prinzip. Und was Krebspatienten davon haben.

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Erste CAR-T-Zelltherapien zur Behandlung verschiedener Blutkrebsarten wurden in Europa 2018 zugelassen. Wie sind sie in der Versorgung angekommen? Eine Studie gibt Aufschluss. Foto: ©iStock.com/wildpixel

Krebsimmuntherapien: Quantensprung mit Luft nach oben

Moderne Krebsimmuntherapien, wie beispielsweise das CAR-T-Zell-Verfahren, haben in den vergangenen Jahren einen enormen Aufschwung erlebt. Seit 2018 sind in Europa zwei CAR-T-Zelltherapien zugelassen. Zu den erfahrensten Anwendern in Deutschland gehört Professor Dr. Michael von Bergwelt. Er ist Direktor der Medizinischen Klinik und Poliklinik III am Münchner Uniklinikum Großhadern. Er sagt: Das ist ein Quantensprung. Er sagt auch: Im Einsatz dieser neuen Therapien kann noch einiges optimiert werden.

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Wie schnell haben Krebspatienten Zugang zu innovativen Therapien? Hier gibt es in Europa große Unterschiede. Foto: ©iStock.com/peterschreiber.media

Neue Krebstherapien: Wenn jeder Tag zählt

Mit „bespielloser Geschwindigkeit“ werden derzeit Innovationen in der Onkologie entwickelt, um die „Behandlungsergebnisse von Krebspatienten weiter zu verbessern“, heißt es in einem Bericht, den der europäische Pharmaverband EFPIA bei der Beratungsfirma Vintura in Auftrag gegeben hat. Die Voraussetzung ist allerdings, dass die Betroffenen die neuen Arzneimittel auch bekommen. „Tatsache aber ist, dass es unter den europäischen Ländern enorme Unterschiede gibt, was den Zugang der Patienten zu innovativen onkologischen Therapien angeht“. Deutschland schneidet in dem Bericht vergleichsweise gut ab – dennoch gibt es Verbesserungspotenzial.

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Rund 25.000 Menschen sterben jedes Jahr in Deutschland an Darmkrebs. Dazu müsste es nicht kommen. Bild: ©iStock.com/peterschreiber.media

Darmkrebs: Erkrankungen und Todesfälle vermeiden

Welch großen Wert Prävention und Frühdiagnostik im Gesundheitswesen haben können, zeigt kaum ein Beispiel besser als der Darmkrebs: Rund 25.000 Menschen sterben in Deutschland jedes Jahr an diesem Tumor. Dabei müsste es nicht so weit kommen. Denn viele Erkrankungs- und Sterbefälle ließen sich mittels Vorsorge bzw. frühzeitiger Behandlung verhindern. Immerhin: Eine zunehmende Zahl an Menschen nutzt die präventive Darmspiegelung.

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Die CAR-T-Zelltherapie gilt als Hoffnungsträger in der Krebsbehandlung – wir haben mit zwei Experten über Chancen und Hürden gesprochen. Foto: ©iStock.com/Christoph Burgstedt

CAR-T-Zelltherapie: Große Chancen, hohe Hürden

Es ist nur eine einzige Infusion mit gentechnisch veränderten Zellen, doch sie macht vielen Krebspatienten neue Hoffnung: die CAR-T-Zelltherapie. Die Pharma Fakten-Redaktion hat mit zwei Spezialisten von der Universitätsklinik Köln gesprochen, die sich mit dieser vergleichsweise neuen Therapieform hervorragend auskennen: Prof. Peter Borchmann ist Oberarzt der Klinik I für Innere Medizin und leitet dort den klinischen Schwerpunkt maligne Lymphome. Prof. Florian Kron ist als Gesundheitsökonom im Management der Klinik I für Innere Medizin tätig und außerdem Geschäftsführer der VITIS Healthcare Group.

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Gentherapien: Krebs und Erbkrankheiten im Fokus

„Die meisten der weltweit durchgeführten Gentherapie-Studien adressieren Krebserkrankungen (67 %)“, heißt es im Biotech-Report 2020, den die Strategieberatung Boston Consulting Group (BCG) für den Verband der forschenden Pharma-Unternehmen bio (vfa bio) erarbeitet hat. An zweiter Stelle stehen monogenetische Erbkrankheiten – die oft schon Kinder betreffen.

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Weltweite Top-Städte der Krebsforschung – auch in Deutschland beheimatet

Die deutschen Städte Heidelberg und München gehören zu den wichtigsten onkologischen Wissenschaftsstandorten weltweit. Das geht aus einer Untersuchung der Wiener Forschungsgesellschaft FAS Research im Auftrag vom Pharmaunternehmen Pfizer hervor – und zeigt: Auch wenn Nordamerika und China bei der Krebsforschung führend sind, steckt in Europa großes Innovationspotenzial.

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Wie sich das durch COVID-19 „schmerzhaft Erlernte“ auf die „Krebs-Pandemie“ anwenden lässt  erklären zwei führende Onkologen im Interview. Fotos: ©iStock.com/wildpixel (links); ©istock.com/peterschreiber.media (rechts)

„Krebs-Pandemie“: Aus der Coronavirus-Krise lernen

Verschobene Früherkennungsuntersuchungen, verspäteter Therapiebeginn, ausgesetzte Nachsorgetermine: So machte sich die Coronavirus-Krise in der Krebsversorgung bemerkbar. Experten von Deutscher Krebshilfe, Deutscher Krebsgesellschaft und Deutschem Krebsforschungszentrum zeigten sich besorgt. Sie befürchten, dass dem Gesundheitssystem in Folge der Pandemie eine erhöhte Zahl an zu spät erkannten Tumoren bevorsteht – ein ungünstiger Ausgangspunkt bei einer lebensbedrohlichen Erkrankung. Dabei lässt sich auf lange Sicht so einiges aus dem Coronavirus – oder besser gesagt: aus dem Umgang mit ihm – lernen, um den Kampf gegen Krebs erfolgreicher zu machen. Ein Interview mit den beiden Onkologen Prof. Dr. Christof von Kalle und Prof. Dr. Michael von Bergwelt.

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Das Wissen um die Macht von T-Zellen macht sich Amgen im Kampf gegen Krebs zu Nutze und entwickelt die BiTE-Technologie. Ein Interview mit Stefan Kropff und Peter Kufer. Foto: ©iStock.com/MeletiosVerras

Krebsimmuntherapien und BiTE-Technologie: Was sie so besonders macht

T-Zellen bekämpfen im Körper Eindringlinge und können so dazu beitragen, Krankheiten vorzubeugen und zu heilen. Unter bestimmten Umständen können sie auch veränderte, körpereigene Krebszellen erkennen und zerstören. Dieses Wissen macht sich das Biotechnologieunternehmen Amgen im Kampf gegen Krebs zu Nutze und entwickelt die „Bispecific T-cell Engager“ BiTE-Antikörperkonstrukte. Der Executive Medical Director Dr. Stefan Kropff und der Vizepräsident der Amgen Research GmbH Prof. Dr. Peter Kufer erklären im Interview das Prinzip. Und was Krebspatienten davon haben.

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Erste CAR-T-Zelltherapien zur Behandlung verschiedener Blutkrebsarten wurden in Europa 2018 zugelassen. Wie sind sie in der Versorgung angekommen? Eine Studie gibt Aufschluss. Foto: ©iStock.com/wildpixel

Krebsimmuntherapien: Quantensprung mit Luft nach oben

Moderne Krebsimmuntherapien, wie beispielsweise das CAR-T-Zell-Verfahren, haben in den vergangenen Jahren einen enormen Aufschwung erlebt. Seit 2018 sind in Europa zwei CAR-T-Zelltherapien zugelassen. Zu den erfahrensten Anwendern in Deutschland gehört Professor Dr. Michael von Bergwelt. Er ist Direktor der Medizinischen Klinik und Poliklinik III am Münchner Uniklinikum Großhadern. Er sagt: Das ist ein Quantensprung. Er sagt auch: Im Einsatz dieser neuen Therapien kann noch einiges optimiert werden.

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Kommentar

Gesundheitsreform: Es geht nicht nur ums Geld!

2026 soll ein Jahr der Reformen werden – gerade im Gesundheitsbereich. Das haut erstmal auf die Stimmung; wir haben uns angewöhnt bei „Gesundheitsreform“ an Einschnitte und steigende Beiträge zu denken. Doch Geld zusammenzustreichen ist noch keine Weichenstellung – zumal das verkennt, wie teuer den Staat mangelnde Gesundheit kommt. Deshalb wird es Zeit, die Gesundheitsreform als eine Chance zu begreifen, um das System nachhaltig, modern und solide finanziert aufzustellen. Und eine Chance zur Stärkung der Demokratie. Ein Kommentar von Florian Martius.

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