Jedes Jahr werden in Europa 1 7 Milliarden Impfstoffe produziert. Das geht aus einem Bericht von „Vaccines Europe“ hervor. Foto: ©iStock.com/Pornpak Khunatorn

Europa: „Heimat für Impfstoffproduktion und Innovation“

„Jedes Jahr werden in Europa 1,7 Milliarden Impfstoffe produziert“, schreibt Vaccines Europe, die Stimme der europäischen Impfstoffindustrie, in einem Bericht. „Diese Impfstoffe werden genutzt, um Menschen weltweit zu immunisieren und sie vor Infektionskrankheiten zu schützen“. Wie groß die Erwartungen an die Branche sind, zeigt aktuell wieder die Coronavirus-Pandemie.

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Welche Fortschritte gibt es in der Alzheimer-Forschung und weshalb ist es so schwierig  spektakuläre Erfolge wie in der Krebsforschung zu erzielen – darüber spricht der Alzheimer-Forscher Prof. Michael Heneka im Interview. Foto: ©istock.com/Piotrekswat

„Alzheimer ist ein Staffellauf“

Das individuelle Risiko, an Alzheimer zu erkranken, liegt bei rund einem Prozent. Forscher wie Prof. Dr. Michael Heneka aus Bonn gehen aber davon aus, dass sich dieser Wert aufgrund der steigenden Lebenserwartung in den nächsten Jahren auf vier Prozent erhöht. Im Interview gibt der Leiter der Forschungsgruppe „Neuroinflammation“ am Deutschen Zentrum für neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) und Direktor der Klinik für Neurodegenerative Erkrankungen und Gerontopsychiatrie am Universitätsklinikum Bonn einen Einblick in die Schwierigkeiten und Erfolge der Alzheimer-Forschung.

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Fast 600 Medikamente für Kinder in Entwicklung

„Fakt ist: Es wurden große Fortschritte erzielt. Die Säuglingssterblichkeit ist auf ein Rekordtief gesunken. Impfungen schützen Kinder vor vielen Kinderkrankheiten. Antibiotika verhindern Todesfälle durch Lungenentzündungen und andere Infektionskrankheiten“, heißt es in einem Bericht des amerikanischen Pharmaverbands PhRMA. Doch es bleibt viel zu tun. Momentan sind 580 Arzneimittel für pädiatrische Patienten in Entwicklung.

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Deutschland steht am Beginn einer Coronavirus-Epidemie. Laut WHO hat das Virus „Pandemie-Potenzial“. Foto: ©iStock.com/toeytoey2530

Das neuartige Coronavirus: Von anderen Erregern lernen

Es ist schon längst nicht mehr nur in China: Italien ist das bislang stärkste vom neuartigen Coronavirus betroffene Land Europas. Angesichts steigender Infektionszahlen befindet sich Deutschland jedoch ebenfalls am Beginn einer Epidemie, erklärte Gesundheitsminister Jens Spahn vergangene Woche. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) spricht von einem internationalen Notstand – und sieht „Pandemie-Potenzial“.

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Gefährden die Kosten für Medikamente gegen seltene Erkrankungen die finanzielle Stabilität europäischer Gesundheitssysteme? Antwort gibt eine Studie. Foto: ©www.rarediseaseday.org / Eurordis

Seltene Erkrankungen: Bleiben Orphan Drugs finanzierbar?

Seit Einführung der EU-Verordnung zu Orphan Drugs im Jahr 2000 wurden circa 150 Medikamente gegen seltene Erkrankungen zugelassen, heißt es in einer Studie im Fachblatt „Orphanet Journal of Rare Diseases“. Vor diesem Hintergrund werden zunehmend Stimmen laut, wonach die Kosten für diese Arzneimittel die finanzielle Stabilität und Nachhaltigkeit der Gesundheitssysteme in Europa in Gefahr bringen könnten. Ein Team um den Ökonomen Dr. Jorge Mestre-Ferrandiz hat sich mit diesem Thema genauer beschäftigt – und eine klare Antwort gefunden.

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Zum Tag der seltenen Erkrankungen: Graham Skarnvad von Alexion Pharma Germany im Interview. Foto: ©Alexion Pharma Germany GmbH / Fotograf: Andreas Hawe

Herausforderung angenommen: Arzneimittelentwicklung für seltene Erkrankungen

Vor fast 140 Jahren wurde sie zum ersten Mal beschrieben: die Paroxysmale Nächtliche Hämoglobinurie (PNH). Doch es hat lange gedauert, bis Forscher genug über die zugrundeliegenden Krankheitsmechanismen verstanden hatten, um eine spezifische Therapie entwickeln zu können. So wie bei der PNH ist es meistens bei seltenen Erkrankungen: Es sind nur wenige Patienten betroffen; das Wissen ist begrenzt. Im Interview spricht Graham Skarnvad, General Manager bei Alexion Pharma Germany, über die besonderen Herausforderungen, mit denen die Arzneimittelentwicklung konfrontiert ist.

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Die Neuvermessung der Onkologie hat begonnen – zum Start der „Vision Zero“ setzte sich eine Expertenrunde mit Chancen und Defiziten der Klinischen Forschung auseinander. Foto: ©iStock.com/Motortion

Europa: Nur „Importeur von Innovationen“?

Drohen die USA und China Europa in Sachen Krebsforschung abzuhängen? Eine Studie der Wiener Forschungsgesellschaft FAS Research im Auftrag vom Pharmaunternehmen Pfizer deutet darauf hin. Für Carl Janssen, Leiter der Onkologie von Pfizer in Deutschland, ist klar: Wir müssen „als Europa gemeinsam handeln“. Soll heißen: Die hiesigen Forschungsinstitutionen brauchen eine stärkere Vernetzung, wollen wir uns nicht vom medizinischen Fortschritt abkoppeln.

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Die Idee hinter einem EU-HTA: die bislang nationalen Nutzenbewertungen von neuen Arzneimitteln und Medizinprodukten auf europäischer Ebene zu harmonisieren. Foto: ©iStock.com/artJazz

Innovationen: Europa braucht eine „ambitionierte Industriestrategie“

Schutz und Verbesserung der Gesundheit von rund einer halben Milliarde Menschen, gleichberechtigter Zugang aller Europäer zu einer modernen und effizienten Gesundheitsversorgung, Prävention und Bekämpfung von Krankheiten – das sind nur einige Themen, die sich die Europäische Union (EU) auf die Fahnen geschrieben hat. Doch bei der pharmazeutischen Forschung und Entwicklung (F&E) droht Europa den Anschluss zu verlieren, so der europäische Pharma-Dachverband EFPIA. Im Pharma Fakten-Interview fordert Generaldirektorin Nathalie Moll von der EU-Kommission eine „ambitionierte Industriestrategie“.

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Die Idee hinter einem EU-HTA: die bislang nationalen Nutzenbewertungen von neuen Arzneimitteln und Medizinprodukten auf europäischer Ebene zu harmonisieren. Foto: ©iStock.com/artJazz

Pharmaceutical Innovation: Europe needs an “ambitious industrial strategy”

Protecting and improving health for a population of approximately half a billion people, equal access to modern and efficient healthcare for all Europeans, disease prevention and response – these are just a few topics on the health agenda of the European Union (EU). But regarding pharmaceutical research and development (R&D) the EU is at risk of losing touch with the rest of the world, says EFPIA, the European Federation of Pharmaceutical Industries and Associations. In an interview with the German news portal Pharma Fakten EFPIA´s Director General, Nathalie Moll, demands an “ambitious industrial strategy.”

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Jedes Jahr werden in Europa 1 7 Milliarden Impfstoffe produziert. Das geht aus einem Bericht von „Vaccines Europe“ hervor. Foto: ©iStock.com/Pornpak Khunatorn

Europa: „Heimat für Impfstoffproduktion und Innovation“

„Jedes Jahr werden in Europa 1,7 Milliarden Impfstoffe produziert“, schreibt Vaccines Europe, die Stimme der europäischen Impfstoffindustrie, in einem Bericht. „Diese Impfstoffe werden genutzt, um Menschen weltweit zu immunisieren und sie vor Infektionskrankheiten zu schützen“. Wie groß die Erwartungen an die Branche sind, zeigt aktuell wieder die Coronavirus-Pandemie.

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Welche Fortschritte gibt es in der Alzheimer-Forschung und weshalb ist es so schwierig  spektakuläre Erfolge wie in der Krebsforschung zu erzielen – darüber spricht der Alzheimer-Forscher Prof. Michael Heneka im Interview. Foto: ©istock.com/Piotrekswat

„Alzheimer ist ein Staffellauf“

Das individuelle Risiko, an Alzheimer zu erkranken, liegt bei rund einem Prozent. Forscher wie Prof. Dr. Michael Heneka aus Bonn gehen aber davon aus, dass sich dieser Wert aufgrund der steigenden Lebenserwartung in den nächsten Jahren auf vier Prozent erhöht. Im Interview gibt der Leiter der Forschungsgruppe „Neuroinflammation“ am Deutschen Zentrum für neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) und Direktor der Klinik für Neurodegenerative Erkrankungen und Gerontopsychiatrie am Universitätsklinikum Bonn einen Einblick in die Schwierigkeiten und Erfolge der Alzheimer-Forschung.

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Fast 600 Medikamente für Kinder in Entwicklung

„Fakt ist: Es wurden große Fortschritte erzielt. Die Säuglingssterblichkeit ist auf ein Rekordtief gesunken. Impfungen schützen Kinder vor vielen Kinderkrankheiten. Antibiotika verhindern Todesfälle durch Lungenentzündungen und andere Infektionskrankheiten“, heißt es in einem Bericht des amerikanischen Pharmaverbands PhRMA. Doch es bleibt viel zu tun. Momentan sind 580 Arzneimittel für pädiatrische Patienten in Entwicklung.

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Deutschland steht am Beginn einer Coronavirus-Epidemie. Laut WHO hat das Virus „Pandemie-Potenzial“. Foto: ©iStock.com/toeytoey2530

Das neuartige Coronavirus: Von anderen Erregern lernen

Es ist schon längst nicht mehr nur in China: Italien ist das bislang stärkste vom neuartigen Coronavirus betroffene Land Europas. Angesichts steigender Infektionszahlen befindet sich Deutschland jedoch ebenfalls am Beginn einer Epidemie, erklärte Gesundheitsminister Jens Spahn vergangene Woche. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) spricht von einem internationalen Notstand – und sieht „Pandemie-Potenzial“.

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Gefährden die Kosten für Medikamente gegen seltene Erkrankungen die finanzielle Stabilität europäischer Gesundheitssysteme? Antwort gibt eine Studie. Foto: ©www.rarediseaseday.org / Eurordis

Seltene Erkrankungen: Bleiben Orphan Drugs finanzierbar?

Seit Einführung der EU-Verordnung zu Orphan Drugs im Jahr 2000 wurden circa 150 Medikamente gegen seltene Erkrankungen zugelassen, heißt es in einer Studie im Fachblatt „Orphanet Journal of Rare Diseases“. Vor diesem Hintergrund werden zunehmend Stimmen laut, wonach die Kosten für diese Arzneimittel die finanzielle Stabilität und Nachhaltigkeit der Gesundheitssysteme in Europa in Gefahr bringen könnten. Ein Team um den Ökonomen Dr. Jorge Mestre-Ferrandiz hat sich mit diesem Thema genauer beschäftigt – und eine klare Antwort gefunden.

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Zum Tag der seltenen Erkrankungen: Graham Skarnvad von Alexion Pharma Germany im Interview. Foto: ©Alexion Pharma Germany GmbH / Fotograf: Andreas Hawe

Herausforderung angenommen: Arzneimittelentwicklung für seltene Erkrankungen

Vor fast 140 Jahren wurde sie zum ersten Mal beschrieben: die Paroxysmale Nächtliche Hämoglobinurie (PNH). Doch es hat lange gedauert, bis Forscher genug über die zugrundeliegenden Krankheitsmechanismen verstanden hatten, um eine spezifische Therapie entwickeln zu können. So wie bei der PNH ist es meistens bei seltenen Erkrankungen: Es sind nur wenige Patienten betroffen; das Wissen ist begrenzt. Im Interview spricht Graham Skarnvad, General Manager bei Alexion Pharma Germany, über die besonderen Herausforderungen, mit denen die Arzneimittelentwicklung konfrontiert ist.

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Die Neuvermessung der Onkologie hat begonnen – zum Start der „Vision Zero“ setzte sich eine Expertenrunde mit Chancen und Defiziten der Klinischen Forschung auseinander. Foto: ©iStock.com/Motortion

Europa: Nur „Importeur von Innovationen“?

Drohen die USA und China Europa in Sachen Krebsforschung abzuhängen? Eine Studie der Wiener Forschungsgesellschaft FAS Research im Auftrag vom Pharmaunternehmen Pfizer deutet darauf hin. Für Carl Janssen, Leiter der Onkologie von Pfizer in Deutschland, ist klar: Wir müssen „als Europa gemeinsam handeln“. Soll heißen: Die hiesigen Forschungsinstitutionen brauchen eine stärkere Vernetzung, wollen wir uns nicht vom medizinischen Fortschritt abkoppeln.

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Die Idee hinter einem EU-HTA: die bislang nationalen Nutzenbewertungen von neuen Arzneimitteln und Medizinprodukten auf europäischer Ebene zu harmonisieren. Foto: ©iStock.com/artJazz

Innovationen: Europa braucht eine „ambitionierte Industriestrategie“

Schutz und Verbesserung der Gesundheit von rund einer halben Milliarde Menschen, gleichberechtigter Zugang aller Europäer zu einer modernen und effizienten Gesundheitsversorgung, Prävention und Bekämpfung von Krankheiten – das sind nur einige Themen, die sich die Europäische Union (EU) auf die Fahnen geschrieben hat. Doch bei der pharmazeutischen Forschung und Entwicklung (F&E) droht Europa den Anschluss zu verlieren, so der europäische Pharma-Dachverband EFPIA. Im Pharma Fakten-Interview fordert Generaldirektorin Nathalie Moll von der EU-Kommission eine „ambitionierte Industriestrategie“.

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Pharmaceutical Innovation: Europe needs an “ambitious industrial strategy”

Protecting and improving health for a population of approximately half a billion people, equal access to modern and efficient healthcare for all Europeans, disease prevention and response – these are just a few topics on the health agenda of the European Union (EU). But regarding pharmaceutical research and development (R&D) the EU is at risk of losing touch with the rest of the world, says EFPIA, the European Federation of Pharmaceutical Industries and Associations. In an interview with the German news portal Pharma Fakten EFPIA´s Director General, Nathalie Moll, demands an “ambitious industrial strategy.”

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Kommentar

Gesundheitsreform: Es geht nicht nur ums Geld!

2026 soll ein Jahr der Reformen werden – gerade im Gesundheitsbereich. Das haut erstmal auf die Stimmung; wir haben uns angewöhnt bei „Gesundheitsreform“ an Einschnitte und steigende Beiträge zu denken. Doch Geld zusammenzustreichen ist noch keine Weichenstellung – zumal das verkennt, wie teuer den Staat mangelnde Gesundheit kommt. Deshalb wird es Zeit, die Gesundheitsreform als eine Chance zu begreifen, um das System nachhaltig, modern und solide finanziert aufzustellen. Und eine Chance zur Stärkung der Demokratie. Ein Kommentar von Florian Martius.

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