antimikrobielle Resistenzen

Von antimikrobiellen Resistenzen (AMR) ist die Rede, wenn Bakterien, Viren, Parasiten oder Pilze Resistenzen gegenüber verfügbaren Therapien bilden. Die Therapien wirken dann nicht mehr oder weniger gut. Resistenzbildung ist Teil der Evolution und kann nur eingedämmt, nicht aber gänzlich gestoppt werden. Durch unsachgemäßen, zu häufigen Gebrauch von z.B. Antibiotika nimmt das Risiko für Resistenzbildung unnötigerweise zu. Da sich AMR global immer weiter ausbreiten, stellen sie eine weltweite Gesundheitsbedrohung dar. Wichtig ist daher ein rationaler Einsatz der Medikamente und die Entwicklung neuer Arzneimittel.

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Kommentar

Was, wenn Gesundheit die eigentliche Konjunktur-Bazooka wäre?

Wenn die forschende Pharmaindustrie Maßnahmen aus dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz ablehnt und stattdessen strukturelle Reformen im Gesundheitswesen fordert, liegt ein Verdacht schnell nahe: Hier verteidigt eine profitable Branche ihre wirtschaftlichen Interessen. Das aber verstellt den Blick darauf, welchen gesamtgesellschaftlichen Beitrag die Branche leistet und welche Impulse sie für Gesundheit, Innovation, Produktivität und Wertschöpfung setzt. Impulse, auf die unser Land nicht verzichten kann. Ein Kommentar von Florian Martius.

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