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Neurodermitis: Zwischen Fehlversorgung und innovativen Behandlungsmöglichkeiten
Sie gehört zu den häufigsten chronischen Erkrankungen der Haut: die atopische Dermatitis, auch bekannt als Neurodermitis. In Deutschland sind etwa 3,5 Millionen Menschen betroffen – der Leidensdruck ist oft enorm. Bei den Behandlungsmöglichkeiten hat sich in den vergangenen zehn Jahren viel getan. Doch zu viele Patient:innen erhalten eine Therapie, die nicht dem aktuellen Stand der Wissenschaft entspricht und die sogar schädlich sein kann – obwohl es Arzneimittelinnovationen gibt. Auf einer Digitalveranstaltung sprachen Fachleute darüber. Dabei wurde deutlich: Eine bedarfsgerechte Behandlung kann nicht nur die Krankheitslast reduzieren, sondern sich auch positiv auf Kostenträger und Volkswirtschaft auswirken.

Tag der Patient:innensicherheit: 7 Punkte für eine bessere Onkologie
„Sichere Versorgung chronisch erkrankter Menschen – für ein gutes Leben!“ Das ist in diesem Jahr das deutsche Motto für den Welttag der Patientensicherheit. Die Initiative Vision Zero e.V. nimmt den 17. September zum Anlass, um umfassende Reformforderungen an die Politik zu stellen. Angesichts der wachsenden Zahl von Krebslangzeitüberlebenden braucht es demnach einen Paradigmenwechsel in der Onkologie: Patientenzentrierter, vernetzter, datengetriebener, präventiver muss sie sein, damit Innovationen von der Diagnose bis zur Nachsorge schneller und flächendeckend verfügbar sind.

Patientensicherheit: Was Pharmaunternehmen dafür tun
Jedes Jahr am 17. September ist Welttag der Patient:innensicherheit. Was forschende Pharmaunternehmen dafür tun, dass die Menschen, die ihre Arzneimittel einnehmen, eine gute, sichere Versorgung erhalten? Darüber haben wir mit Tanja Rohkamm gesprochen. Sie leitet bei Gilead Sciences in Deutschland die Patient Safety-Abteilung.

Klinische Forschung: So könnte sie das Gesundheitssystem stabilisieren
Klinische Forschung führt nicht nur zu wissenschaftlichem Fortschritt, sondern sie könnte auch dazu beitragen, Strukturen zu stärken und das Gesundheitssystem zu entlasten. Wie das gelingen kann, darüber haben wir mit Daniela Karl gesprochen, 1. Vorsitzende von „Buveba e.V.“, dem Bundesverband des nichtärztlichen Studienpersonals.

Pharmadialog: Symbolpolitik oder echte Strategie?
Der Pharma- und Medizintechnikdialog geht weiter – noch in diesem Jahr sollen seine Ergebnisse in eine Strategie münden, die die Rahmenbedingungen für beide Branchen am Standort Deutschland verbessert. Wird daraus mehr als Symbolpolitik? Dafür müsste die Bundesregierung ihre industriepolitischen Ambitionen mit ihrer tatsächlichen Politik in Einklang bringen – und konterkarierende Spargesetze sowie aktuelle US-Arzneimittelpolitik nicht einfach ausblenden.

Demokratie: So wichtig ist sie für die deutsche Wirtschaft
Im September stehen in mehreren Bundesländern Wahlen an. So entscheiden etwa die Bürger:innen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern über ihren Landtag, in Berlin geht es um das neue Abgeordnetenhaus. Die in Teilen gesichert rechtsextreme AfD könnte mancherorts stärkste Kraft werden. Tatsache ist: Demokratische Stabilität ist für die deutsche Wirtschaft wichtig. Das zeigen Unternehmens-Befragungen.
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Pharmastandort Deutschland: An die Wand reguliert?
Die FinanzKommission Gesundheit soll bis Ende des Jahres Ideen für strukturelle Reformen für ein effizienteres Gesundheitssystem entwickeln. Dabei plant sie offenbar weitere Eingriffe im Bereich von Arzneimittelinnovationen: So sollen „kontinuierliche Evaluationen“ des Zusatznutzens eines neuen Medikaments auch ohne die schon heute möglichen konkreten Anlässe möglich werden. Außerdem ist eine Stärkung der Kosten-Nutzen-Betrachtung im Gespräch. Der Pharmaverband BPI fürchtet „zusätzliche Regulierung ohne klaren Nutzen.“ Das wäre aus seiner Sicht ein Risiko für Patient:innen, Unternehmen und den Pharmastandort Deutschland.

Forschung für die Ultraseltenen: Eine nicht behandelbare Krankheit behandelbar machen
Die Thymidinkinase-2-Defizienz (TK2d) ist eine ultraseltene, vererbbare und lebensbedrohliche Erkrankung mit einer hohen Sterblichkeit im Kindesalter. Zu den Folgen zählen zunehmende Muskelschwäche, Schwierigkeiten beim Schlucken, Sprechen und Atmen. Bisher war die Medizin relativ machtlos; behandelt wurden lediglich die Symptome. Doch ein in diesem Jahr zugelassenes Medikament verändert für Menschen mit TK2d die Perspektive: Erstmals geht es darum, den Krankheitsverlauf selbst zu beeinflussen und möglicherweise Fähigkeiten zu erhalten oder zurückzugewinnen.

Neurodermitis: Zwischen Fehlversorgung und innovativen Behandlungsmöglichkeiten
Sie gehört zu den häufigsten chronischen Erkrankungen der Haut: die atopische Dermatitis, auch bekannt als Neurodermitis. In Deutschland sind etwa 3,5 Millionen Menschen betroffen – der Leidensdruck ist oft enorm. Bei den Behandlungsmöglichkeiten hat sich in den vergangenen zehn Jahren viel getan. Doch zu viele Patient:innen erhalten eine Therapie, die nicht dem aktuellen Stand der Wissenschaft entspricht und die sogar schädlich sein kann – obwohl es Arzneimittelinnovationen gibt. Auf einer Digitalveranstaltung sprachen Fachleute darüber. Dabei wurde deutlich: Eine bedarfsgerechte Behandlung kann nicht nur die Krankheitslast reduzieren, sondern sich auch positiv auf Kostenträger und Volkswirtschaft auswirken.

Tag der Patient:innensicherheit: 7 Punkte für eine bessere Onkologie
„Sichere Versorgung chronisch erkrankter Menschen – für ein gutes Leben!“ Das ist in diesem Jahr das deutsche Motto für den Welttag der Patientensicherheit. Die Initiative Vision Zero e.V. nimmt den 17. September zum Anlass, um umfassende Reformforderungen an die Politik zu stellen. Angesichts der wachsenden Zahl von Krebslangzeitüberlebenden braucht es demnach einen Paradigmenwechsel in der Onkologie: Patientenzentrierter, vernetzter, datengetriebener, präventiver muss sie sein, damit Innovationen von der Diagnose bis zur Nachsorge schneller und flächendeckend verfügbar sind.

Patientensicherheit: Was Pharmaunternehmen dafür tun
Jedes Jahr am 17. September ist Welttag der Patient:innensicherheit. Was forschende Pharmaunternehmen dafür tun, dass die Menschen, die ihre Arzneimittel einnehmen, eine gute, sichere Versorgung erhalten? Darüber haben wir mit Tanja Rohkamm gesprochen. Sie leitet bei Gilead Sciences in Deutschland die Patient Safety-Abteilung.

Klinische Forschung: So könnte sie das Gesundheitssystem stabilisieren
Klinische Forschung führt nicht nur zu wissenschaftlichem Fortschritt, sondern sie könnte auch dazu beitragen, Strukturen zu stärken und das Gesundheitssystem zu entlasten. Wie das gelingen kann, darüber haben wir mit Daniela Karl gesprochen, 1. Vorsitzende von „Buveba e.V.“, dem Bundesverband des nichtärztlichen Studienpersonals.
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Kommentar
GKV-Spargesetz: Das Narrativ stimmt nicht
Die Bundesregierung betont, dass sie mit dem vorgelegten Entwurf zum Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG) „allen Beteiligten – von der Pharmaindustrie über die Ärztinnen und Ärzte bis hin zu den Krankenhäusern – etwas abverlangt, um dieses System zukunftsfähig zu machen.“ Das aber ist nicht nur der falsche Weg – es stimmt auch einfach nicht. Ein Kommentar von Florian Martius.
