Weitere News

70.000 Frauen erhalten in Deutschland die Diagnose Brustkrebs. Zu viele von ihnen werden nicht nach den neuesten wissenschaftlichen Standards behandelt. Foto: ©iStock.com/EvgeniyShkolenko

Brustkrebs: Bei der Versorgung ist Luft nach oben

70.000 Frauen erhalten in Deutschland die Diagnose Brustkrebs. Das ist eine Neudiagnose alle sieben bis acht Minuten. Während die Versorgung in Deutschland im internationalen Vergleich als gut gilt, gibt es doch einige Hürden, die dafür sorgen, dass die Betroffenen nicht nach den neuesten wissenschaftlichen Standards behandelt werden. Sie und ihre Angehörigen bezahlen das mit unnötigem Leid und frühzeitigem Tod. Um diese Hürden ging es bei dem Politikfrühstück des Tagesspiegels „Früherkennung, metastasierter Brustkrebs und der Weg zu innovativen Therapien“.

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Die unternehmensübergreifende Initiative colourUp4RARE weist auf die anhaltenden Herausforderungen in der Versorgung von Menschen mit seltenen Erkrankungen in Deutschland hin. Foto: ©istock.com/CollageM

colourUp4RARE: Initiative fordert konkrete Verbesserungen für Menschen mit seltenen Erkrankungen

Lange Diagnosewege, begrenzte Behandlungsoptionen und eine medizinische Versorgung, die allzu oft unkoordiniert ist: Das ist noch immer die Realität vieler Menschen in Deutschland, die mit seltenen Erkrankungen leben. Mehrere Gesundheitsunternehmen sowie Partner aus Medien und Zivilgesellschaft haben sich in der Initiative colourUp4RARE zusammengeschlossen, um das Thema bekannter zu machen und die Situation der Betroffenen zu verbessern. Zum internationalen „Rare Disease Day“ richten sie sich nun per „Appell“ an die Politik.

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282 Milliarden Euro: Herz-Kreislauf-Erkrankungen und die Kosten der Untätigkeit

Die Zahlen sind erschreckend: Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems töten in der Europäischen Union jedes Jahr 1,7 Millionen Menschen. In der Zeit, in der Sie diesen Artikel lesen, werden rund 15 Menschen an den Folgen von Herzinfarkt, Schlaganfall und Co. gestorben sein. Das Schicksal einer alternden Gesellschaft? Von wegen: In der medizinischen Fachwelt ist es Konsens, dass gut 80 Prozent dieser Fälle durch gezielte Prävention und Früherkennung vermeidbar wären. Der „EU Safe Hearts Plan“ soll es nun richten.

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Eine neue virtuelle Praxis von Boehringer Ingelheim bietet leicht verständliche Informationen rund um das Thema klinische Studien. Foto: BI

Klinische Studien entdecken – einfach virtuell

Innovative Arzneimittel gegen schwere Krankheiten wie Krebs oder Alzheimer? Die gibt es nicht ohne klinische Studien. Denn hier arbeiten Forschende und Mediziner:innen an den Behandlungsmöglichkeiten von Morgen. Doch in Deutschland nehmen vergleichsweise wenige Menschen an solchen Studien teil. Ein Grund: Vorurteile, fehlende Aufklärung, begrenztes Wissen. Das biopharmazeutische Unternehmen Boehringer Ingelheim will das ändern und hat eine virtuelle Praxis eröffnet. Für ein paar Minuten durch ein Studienzentrum laufen und sich umfassend informieren? Das ist hier möglich.

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Daiichi Sankyo ist ein globales Pharmaunternehmen mit Hauptsitz in Tokio. Der größte Produktionsstandort außerhalb Japans liegt im deutschen Pfaffenhofen. Foto: Daiichi Sankyo

Arzneimittel-Innovationen made in Pfaffenhofen

Daiichi Sankyo ist ein globales Pharmaunternehmen mit Hauptsitz in Tokio. Doch der größte Produktionsstandort außerhalb Japans liegt in Deutschland: Ausgehend von Pfaffenhofen werden 55 Länder weltweit mit Arzneimitteln gegen Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen beliefert. Künftig soll der Standort weiter an Bedeutung gewinnen. Wir waren vor Ort und haben mit Dr. Nora Urbanetz, Leiterin der Tech Unit in Europa, gesprochen.

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Deutschland ist als Standort für klinische Studien wieder etwas attraktiver geworden; allerdings bremsen Personalmangel und unzureichende Digitalisierung die Entwicklung aus. Foto: ©iStock.com/Jacob Wackerhausen

Mehr Arzneimittelstudien für die Menschen in Deutschland

Innovationen made in Germany: Das war einmal. Oder nicht? Im Bereich der pharmazeutischen Forschung könnte sich dank politischer Maßnahmen wie dem Medizinforschungsgesetz das Blatt wieder wenden. Laut einer aktuellen Veröffentlichung ist Deutschland als Standort für Industrie veranlasste klinische Studien wieder attraktiver geworden. Doch das reicht noch nicht.

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Der medizinische Fortschritt wächst exponentiell. Die Bewertungssysteme für Innovationen wie das AMNOG sind darauf nicht vorbereitet. Das soll sich ändern. Foto: ©iStock.com/ipopba

Auf Innovationen verzichten? „Das können wir uns nicht leisten.“

Seit 15 Jahren regelt das Arzneimittelmarkt-Neuordnungsgesetz (AMNOG) die Bewertung des Zusatznutzens von neuen Arzneimitteln im Vergleich zu bestehenden Therapien und deren Erstattung durch die Gesetzlichen Krankenkassen (GKV). Es soll sicherstellen, dass den Kosten für ein Präparat ein adäquater medizinischer Nutzen gegenübersteht. Über 500 Arzneimittel wurden seitdem bewertet. Nun muss das AMNOG aufs Trockendock. Es wurde für „klassische“ Arzneimittel mit breiter Indikation und klarer Studienlage konzipiert. Diese Zeiten sind vorbei.

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70.000 Frauen erhalten in Deutschland die Diagnose Brustkrebs. Zu viele von ihnen werden nicht nach den neuesten wissenschaftlichen Standards behandelt. Foto: ©iStock.com/EvgeniyShkolenko

Brustkrebs: Bei der Versorgung ist Luft nach oben

70.000 Frauen erhalten in Deutschland die Diagnose Brustkrebs. Das ist eine Neudiagnose alle sieben bis acht Minuten. Während die Versorgung in Deutschland im internationalen Vergleich als gut gilt, gibt es doch einige Hürden, die dafür sorgen, dass die Betroffenen nicht nach den neuesten wissenschaftlichen Standards behandelt werden. Sie und ihre Angehörigen bezahlen das mit unnötigem Leid und frühzeitigem Tod. Um diese Hürden ging es bei dem Politikfrühstück des Tagesspiegels „Früherkennung, metastasierter Brustkrebs und der Weg zu innovativen Therapien“.

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Die unternehmensübergreifende Initiative colourUp4RARE weist auf die anhaltenden Herausforderungen in der Versorgung von Menschen mit seltenen Erkrankungen in Deutschland hin. Foto: ©istock.com/CollageM

colourUp4RARE: Initiative fordert konkrete Verbesserungen für Menschen mit seltenen Erkrankungen

Lange Diagnosewege, begrenzte Behandlungsoptionen und eine medizinische Versorgung, die allzu oft unkoordiniert ist: Das ist noch immer die Realität vieler Menschen in Deutschland, die mit seltenen Erkrankungen leben. Mehrere Gesundheitsunternehmen sowie Partner aus Medien und Zivilgesellschaft haben sich in der Initiative colourUp4RARE zusammengeschlossen, um das Thema bekannter zu machen und die Situation der Betroffenen zu verbessern. Zum internationalen „Rare Disease Day“ richten sie sich nun per „Appell“ an die Politik.

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282 Milliarden Euro: Herz-Kreislauf-Erkrankungen und die Kosten der Untätigkeit

Die Zahlen sind erschreckend: Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems töten in der Europäischen Union jedes Jahr 1,7 Millionen Menschen. In der Zeit, in der Sie diesen Artikel lesen, werden rund 15 Menschen an den Folgen von Herzinfarkt, Schlaganfall und Co. gestorben sein. Das Schicksal einer alternden Gesellschaft? Von wegen: In der medizinischen Fachwelt ist es Konsens, dass gut 80 Prozent dieser Fälle durch gezielte Prävention und Früherkennung vermeidbar wären. Der „EU Safe Hearts Plan“ soll es nun richten.

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Eine neue virtuelle Praxis von Boehringer Ingelheim bietet leicht verständliche Informationen rund um das Thema klinische Studien. Foto: BI

Klinische Studien entdecken – einfach virtuell

Innovative Arzneimittel gegen schwere Krankheiten wie Krebs oder Alzheimer? Die gibt es nicht ohne klinische Studien. Denn hier arbeiten Forschende und Mediziner:innen an den Behandlungsmöglichkeiten von Morgen. Doch in Deutschland nehmen vergleichsweise wenige Menschen an solchen Studien teil. Ein Grund: Vorurteile, fehlende Aufklärung, begrenztes Wissen. Das biopharmazeutische Unternehmen Boehringer Ingelheim will das ändern und hat eine virtuelle Praxis eröffnet. Für ein paar Minuten durch ein Studienzentrum laufen und sich umfassend informieren? Das ist hier möglich.

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Kommentar

Gesundheitsreform: Es geht nicht nur ums Geld!

2026 soll ein Jahr der Reformen werden – gerade im Gesundheitsbereich. Das haut erstmal auf die Stimmung; wir haben uns angewöhnt bei „Gesundheitsreform“ an Einschnitte und steigende Beiträge zu denken. Doch Geld zusammenzustreichen ist noch keine Weichenstellung – zumal das verkennt, wie teuer den Staat mangelnde Gesundheit kommt. Deshalb wird es Zeit, die Gesundheitsreform als eine Chance zu begreifen, um das System nachhaltig, modern und solide finanziert aufzustellen. Und eine Chance zur Stärkung der Demokratie. Ein Kommentar von Florian Martius.

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