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Klinische Studien: Der Mythos vom „Studienmuffel Deutschland“
Sind die Menschen in Deutschland Studienmuffel? Das wird seit Jahren als selbstverständlich angenommen. In der Tat: Gemessen an der Zahl der klinischen Studien pro 1 Millionen Einwohner:innen ist das Land international weit abgeschlagen. Doch nach einer repräsentativen Umfrage des forschenden biopharmazeutischen Unternehmens UCB würden fast zwei Drittel der Bundesbürger:innen an einer Studie teilnehmen, um die Medizin voranzubringen.

Hitze: Der stille Killer im Krankenhaus
Die aktuelle Hitzewelle belastet alle Menschen – ganz besonders aber jene, die in einem Krankenhaus liegen oder dort arbeiten. Welche Folgen die Hitze für die Krankenhäuser hat und was dort dringend in Sachen Hitze- und Klimaschutz getan werden muss, darüber haben wir mit Prof. Dr. Henriette Neumeyer gesprochen, Stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG).

41 Millionen Menschen mit HIV weltweit
Die Zahl der HIV-Neuinfektionen und der Aids-bedingten Todesfälle ist „so niedrig wie seit mehr als 30 Jahren nicht mehr“, meldet die Organisation UNAIDS. Immer mehr Betroffene haben Zugang zur sogenannten antiretroviralen Therapie. Doch die Bekämpfung des Immunschwächevirus gerät ins Stocken: Expert:innen fürchten ein „Wiederaufflammen der Epidemie“.

Virus-Hepatitis: Vorbeugen, therapieren, Leben retten
Virus-Hepatitis weltweit eliminieren: Das ist keine Frage des Könnens, sondern des Wollens. Denn es gibt wirksame Impfstoffe, Tests zur Diagnostik sowie Therapiemöglichkeiten. Und „dennoch bleiben Millionen von Menschen undiagnostiziert, unbehandelt oder haben keinen Zugang zu einer angemessenen Versorgung“, kritisiert die Weltgesundheitsorganisation (WHO) anlässlich des Welt-Hepatitis-Tags am 28. Juli. Auch in Deutschland ist Luft nach oben.

Blut spenden: „Es braucht nicht viel, um Gutes zu tun“
Es vergeht kein Tag in Deutschland, an dem nicht Blut und Blutplasma gebraucht wird – sei es für die Behandlung schwerer Krankheiten, nach Unfällen oder bei Operationen. Doch der Anteil der Menschen, die Blut spenden, ist gering, gerade unter jungen Erwachsenen. Vor allem im Sommer werden Blutkonserven häufig knapp. „Also: Einfach machen“, appelliert das Robert Koch-Institut (RKI).

„Gönnt uns Gesundheit“
„Gesundheit ist die Grundlage für alles, was unsere Gesellschaft stark macht: wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, bessere Bildungschancen, mehr soziale Teilhabe, demokratische Stabilität, Zukunftsfähigkeit, Klimaschutz und schlicht ein besseres Leben“, schreibt der Dachverband der Betriebskrankenkassen (BKK) in einem Impulspapier. Aber: Die Themen Prävention und Gesunderhaltung werden in Deutschland „noch immer viel zu stiefmütterlich behandelt“. Die Folge: Menschen werden krank, die nicht krank sein müssten.
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- Arzneimittel für Kinder
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Herz-Kreislauf: Warum Europa Prävention neu denken muss
„In Europa kennt fast jeder einen Menschen, der von einem Herzleiden, einem Schlaganfall, Diabetes, Adipositas oder Bluthochdruck betroffen ist“, heißt es seitens des Pharmaverbands EFPIA. 1,7 Millionen EU-Bürger:innen sterben jedes Jahr an den Folgen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Eine Analyse der Beratungsgesellschaft PwC zeigt: Gesundheitschecks zur Prävention und Früherkennung könnten dazu beitragen, die gesundheitlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen zu verringern. Die Zeit drängt.

GKV-Spargesetze: Konsequentes Ausblenden der Realität
Wir können nicht mehr ausgeben, als wir einnehmen – das ist die politische Begründung für Gesetze à la GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz. Damit mag man eine treue Krämerseele überzeugen können. Als Leitmotiv für eine moderne Gesundheits-, Sozial- und Wirtschaftspolitik taugt das Mantra nicht, weil der langfristige Ertrag von Investitionen in die Gesundheit der Menschen ausgeblendet wird. Das aber kann sich eine alternde Gesellschaft nicht leisten; die sogenannte „einnahmenorientierte Ausgabenpolitik“ entstammt der sozial- und wirtschaftspolitischen Mottenkiste. Sie wird dem Land teuer zu stehen kommen – gesundheitlich, sozial, wirtschaftlich.

Klinische Studien: Der Mythos vom „Studienmuffel Deutschland“
Sind die Menschen in Deutschland Studienmuffel? Das wird seit Jahren als selbstverständlich angenommen. In der Tat: Gemessen an der Zahl der klinischen Studien pro 1 Millionen Einwohner:innen ist das Land international weit abgeschlagen. Doch nach einer repräsentativen Umfrage des forschenden biopharmazeutischen Unternehmens UCB würden fast zwei Drittel der Bundesbürger:innen an einer Studie teilnehmen, um die Medizin voranzubringen.

Hitze: Der stille Killer im Krankenhaus
Die aktuelle Hitzewelle belastet alle Menschen – ganz besonders aber jene, die in einem Krankenhaus liegen oder dort arbeiten. Welche Folgen die Hitze für die Krankenhäuser hat und was dort dringend in Sachen Hitze- und Klimaschutz getan werden muss, darüber haben wir mit Prof. Dr. Henriette Neumeyer gesprochen, Stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG).

41 Millionen Menschen mit HIV weltweit
Die Zahl der HIV-Neuinfektionen und der Aids-bedingten Todesfälle ist „so niedrig wie seit mehr als 30 Jahren nicht mehr“, meldet die Organisation UNAIDS. Immer mehr Betroffene haben Zugang zur sogenannten antiretroviralen Therapie. Doch die Bekämpfung des Immunschwächevirus gerät ins Stocken: Expert:innen fürchten ein „Wiederaufflammen der Epidemie“.

Virus-Hepatitis: Vorbeugen, therapieren, Leben retten
Virus-Hepatitis weltweit eliminieren: Das ist keine Frage des Könnens, sondern des Wollens. Denn es gibt wirksame Impfstoffe, Tests zur Diagnostik sowie Therapiemöglichkeiten. Und „dennoch bleiben Millionen von Menschen undiagnostiziert, unbehandelt oder haben keinen Zugang zu einer angemessenen Versorgung“, kritisiert die Weltgesundheitsorganisation (WHO) anlässlich des Welt-Hepatitis-Tags am 28. Juli. Auch in Deutschland ist Luft nach oben.
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Kommentar
GKV-Spargesetz: Das Narrativ stimmt nicht
Die Bundesregierung betont, dass sie mit dem vorgelegten Entwurf zum Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG) „allen Beteiligten – von der Pharmaindustrie über die Ärztinnen und Ärzte bis hin zu den Krankenhäusern – etwas abverlangt, um dieses System zukunftsfähig zu machen.“ Das aber ist nicht nur der falsche Weg – es stimmt auch einfach nicht. Ein Kommentar von Florian Martius.
