Die Arzneimittelherstellung in einer virtuellen Realität trainieren – diese Möglichkeit bietet das RESILIENCE-Programm aus dem Vereinigten Königreich. Foto: RIVERSTUDIO

Arbeiten in der Pharmabranche – ausgebildet mit Virtual Reality

Der Fachkräftemangel stellt die Pharmaindustrie vor große Herausforderungen. Erschwerend kommt hinzu: Die Herstellung von Innovationen wie Gentherapien hat nur wenig mit traditioneller Medikamentenproduktion gemein. Das Vereinigte Königreich (UK) hat daher im April 2024 das Projekt „RESILIENCE“ gestartet: Es bietet Trainingsprogramme an, mit denen etwa Berufseinsteiger:innen oder Studierende die Arzneimittelherstellung in virtueller Realität erlernen können. Ein Interview mit RESILIENCE-Direktor Ivan Wall, Professor für Regenerative Medizin an der Universität in Birmingham.

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Häufige Klinikbesuche können für Menschen mit Erkrankungen wie Brustkrebs eine große Belastung darstellen. Digitale Lösungen können hier unterstützen – und die Sicherheit erhöhen.

Weniger Klinikbesuche, mehr Sicherheit: Digitale Lösungen für Brustkrebspatientinnen

Brustkrebs ist heute oft gut behandelbar. Selbst im metastasierten Stadium können die Patien:tinnen häufig noch viele Jahre mit der fortgeschrittenen Erkrankung leben. Moderne Therapien machen jedoch eine engmaschige medizinische Betreuung erforderlich. Die zahlreichen Klinikbesuche stellen für Betroffene und ihre Angehörigen eine erhebliche Belastung dar. Digitale Lösungen sollen hier unterstützen, Wege reduzieren und zugleich die Sicherheit erhöhen. Ein Interview mit Nicolas Weber, Head Innovation & Activation beim forschenden Pharmaunternehmen Novartis Deutschland.

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Nur wenn es gelingt, das deutsche Gesundheitssystem zu digitalisieren, wird eine gute und flächendeckende Versorgung von Patient:innen auch in Zukunft möglich sein. Foto: ©iStock.com/tadamichi

eHealth: Digitalisierung ist kein „Nice-to-Have“

Nur wenn es gelingt, das deutsche Gesundheitssystem zu digitalisieren, wird eine gute und flächendeckende Versorgung von Patient:innen auch in Zukunft möglich sein. Die Digitalisierung ist gleich aus mehreren Gründen „der Generalschlüssel für eine innovative Medizin.“ Auf der Herbstarbeitstagung von Vision Zero diskutierten Expert:innen darüber. Der Tenor war klar: Digitalisierung ist kein Nice-to-, es ist ein absolutes Must-Have.

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Im Interview erklärt Dr. Christian Müller, Lead Data Generation bei Bayer Vital, wie Gesundheitsdaten genutzt werden können, um Patient:innen besser zu versorgen und potenziell Leben zu retten.

So können Gesundheitsdaten Leben retten

Das Gesundheitswesen kontrovers diskutieren: Seit vielen Jahren organisiert die Bayer Vital GmbH gemeinsam mit dem Berliner Krankenhausbetreiber Vivantes eine Kooperationsveranstaltung, die es in sich hat. Hochkarätige Entscheider:innen aus Industrie, Politik, Selbstverwaltung und Wissenschaft treffen hier aufeinander, um über notwendige Reformen im System zu sprechen. Mit dabei war diesmal auch Dr. Christian Müller. Bei Bayer Vital ist er „Lead Data Generation“ – er setzt sich mit der Frage auseinander, wie es gelingen kann, Gesundheitsdaten so zu nutzen, dass sie die Versorgung der Patient:innen verbessern. Ein Interview.

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Bei einem Expertentreffen in Berlin wurde deutlich, was getan werden muss, damit Gesundheitsdaten zu medizinischen Innovationen beitragen. Foto: Amgen

Gesundheitsdaten nutzen: Eine große Chance für alle

„Gesundheitsdaten umfassend nutzen, Versorgung zielgerichtet verbessern.“ Mit der Frage, wie beides gelingen kann, beschäftigte sich eine Expertenrunde bei einem „Innovationsevent“ in Berlin – in Vorträgen, Workshops und Diskussionsrunden. Bei jedem dieser Formate zeigte sich: Es gibt eine entscheidende Zutat, um die Digitalisierung im Gesundheitswesen tatsächlich auf eine neue Stufe zu heben.

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Welche Ziele und Projekte stecken hinter „DigiMed Bayern“? Darüber haben wir mit dem wissenschaftlichen Leiter dieser Initiative gesprochen, die vom Bayerischen Gesundheitsministerium gefördert wurde.

Digitale Medizin: Kleine Schritte, konkrete Ziele

„DigiMed Bayern“ – so lautet der Name eines medizinischen Pilotprojektes, das 2018 startete und im vergangenen November zu Ende ging. Welchen Nutzen hatte dieses Projekt für Patient:innen und Wissenschaft, welche Projekte wurden umgesetzt – und wie geht es nun weiter? Über diese Fragen haben wir mit Prof. Dr. Heribert Schunkert gesprochen, Wissenschaftlicher Leiter DigiMed Bayern und Direktor der Klinik für Herz- und Kreislauferkrankungen am Deutschen Herzzentrum München.

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Wenn über Gesundheitsdaten gesprochen wird, ist meist Datenschutz gemeint. Das, was mit der Nutzung dieser Daten zum Schutz kranker Menschen erreicht werden kann, fällt hinten runter. Das hat eine schlechtere Medizin zur Folge.

Digitalisierung der Medizin heißt Patient:innen schützen

Wenn über Gesundheitsdaten gesprochen wird, ist in der Regel Datenschutz gemeint. Das, was mit der Nutzung dieser Daten zum Schutz kranker Menschen erreicht werden kann, fällt in der Regel hinten runter. Der Onkologe Professor Dr. Christof von Kalle nennt das einen „asymmetrischen Datenschutz“. Er sagt im Pharma Fakten-Interview: „Ich glaube nicht, dass wir die Patienten ausreichend darüber aufklären, was ihnen vorenthalten wird.“

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Was digitale Medizin so alles kann – darum ging es bei einem Event auf dem 23. Europäischen Gesundheitskongress in München. Foto: ©iStock.com/Halfpoint

Online-Medizin: Wie cool ist das denn?

Was digitale Medizin so alles kann – darum ging es bei einem Event auf dem 23. Europäischen Gesundheitskongress in München. Das forschende Unternehmen Lilly und die Universität Bayreuth haben im Rahmen des Bayreuther Gesundheitsdialoges mit Expert:innen diskutiert, wo Online-Medizin zu einem echten Problemlöser werden kann.

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Das Forschungsdatenzentrum Gesundheit will in Deutschland neue Forschungswege eröffnen – wie das genau funktioniert, war Thema einer Online-Veranstaltung. Foto: ©iStock.com/metamorworks

Forschungsdatenzentrum Gesundheit: Bald könnte es losgehen

Von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt entsteht beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) seit rund 5 Jahren das Forschungsdatenzentrum Gesundheit (FDZ). Was es mit dem FDZ auf sich hat, wie es funktioniert, wie es die Forschungslandschaft in Deutschland bereichern könnte und welche grundlegende Neuerung – vielleicht – im ersten Quartal 2025 ansteht, darüber berichtete FDZ-Sprecherin Rebecca Alvarado bei einem Online Event der Initiative „Data Saves Lives Deutschland“ (DSL).

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Die Arzneimittelherstellung in einer virtuellen Realität trainieren – diese Möglichkeit bietet das RESILIENCE-Programm aus dem Vereinigten Königreich. Foto: RIVERSTUDIO

Arbeiten in der Pharmabranche – ausgebildet mit Virtual Reality

Der Fachkräftemangel stellt die Pharmaindustrie vor große Herausforderungen. Erschwerend kommt hinzu: Die Herstellung von Innovationen wie Gentherapien hat nur wenig mit traditioneller Medikamentenproduktion gemein. Das Vereinigte Königreich (UK) hat daher im April 2024 das Projekt „RESILIENCE“ gestartet: Es bietet Trainingsprogramme an, mit denen etwa Berufseinsteiger:innen oder Studierende die Arzneimittelherstellung in virtueller Realität erlernen können. Ein Interview mit RESILIENCE-Direktor Ivan Wall, Professor für Regenerative Medizin an der Universität in Birmingham.

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Häufige Klinikbesuche können für Menschen mit Erkrankungen wie Brustkrebs eine große Belastung darstellen. Digitale Lösungen können hier unterstützen – und die Sicherheit erhöhen.

Weniger Klinikbesuche, mehr Sicherheit: Digitale Lösungen für Brustkrebspatientinnen

Brustkrebs ist heute oft gut behandelbar. Selbst im metastasierten Stadium können die Patien:tinnen häufig noch viele Jahre mit der fortgeschrittenen Erkrankung leben. Moderne Therapien machen jedoch eine engmaschige medizinische Betreuung erforderlich. Die zahlreichen Klinikbesuche stellen für Betroffene und ihre Angehörigen eine erhebliche Belastung dar. Digitale Lösungen sollen hier unterstützen, Wege reduzieren und zugleich die Sicherheit erhöhen. Ein Interview mit Nicolas Weber, Head Innovation & Activation beim forschenden Pharmaunternehmen Novartis Deutschland.

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Nur wenn es gelingt, das deutsche Gesundheitssystem zu digitalisieren, wird eine gute und flächendeckende Versorgung von Patient:innen auch in Zukunft möglich sein. Foto: ©iStock.com/tadamichi

eHealth: Digitalisierung ist kein „Nice-to-Have“

Nur wenn es gelingt, das deutsche Gesundheitssystem zu digitalisieren, wird eine gute und flächendeckende Versorgung von Patient:innen auch in Zukunft möglich sein. Die Digitalisierung ist gleich aus mehreren Gründen „der Generalschlüssel für eine innovative Medizin.“ Auf der Herbstarbeitstagung von Vision Zero diskutierten Expert:innen darüber. Der Tenor war klar: Digitalisierung ist kein Nice-to-, es ist ein absolutes Must-Have.

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Im Interview erklärt Dr. Christian Müller, Lead Data Generation bei Bayer Vital, wie Gesundheitsdaten genutzt werden können, um Patient:innen besser zu versorgen und potenziell Leben zu retten.

So können Gesundheitsdaten Leben retten

Das Gesundheitswesen kontrovers diskutieren: Seit vielen Jahren organisiert die Bayer Vital GmbH gemeinsam mit dem Berliner Krankenhausbetreiber Vivantes eine Kooperationsveranstaltung, die es in sich hat. Hochkarätige Entscheider:innen aus Industrie, Politik, Selbstverwaltung und Wissenschaft treffen hier aufeinander, um über notwendige Reformen im System zu sprechen. Mit dabei war diesmal auch Dr. Christian Müller. Bei Bayer Vital ist er „Lead Data Generation“ – er setzt sich mit der Frage auseinander, wie es gelingen kann, Gesundheitsdaten so zu nutzen, dass sie die Versorgung der Patient:innen verbessern. Ein Interview.

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Bei einem Expertentreffen in Berlin wurde deutlich, was getan werden muss, damit Gesundheitsdaten zu medizinischen Innovationen beitragen. Foto: Amgen

Gesundheitsdaten nutzen: Eine große Chance für alle

„Gesundheitsdaten umfassend nutzen, Versorgung zielgerichtet verbessern.“ Mit der Frage, wie beides gelingen kann, beschäftigte sich eine Expertenrunde bei einem „Innovationsevent“ in Berlin – in Vorträgen, Workshops und Diskussionsrunden. Bei jedem dieser Formate zeigte sich: Es gibt eine entscheidende Zutat, um die Digitalisierung im Gesundheitswesen tatsächlich auf eine neue Stufe zu heben.

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Welche Ziele und Projekte stecken hinter „DigiMed Bayern“? Darüber haben wir mit dem wissenschaftlichen Leiter dieser Initiative gesprochen, die vom Bayerischen Gesundheitsministerium gefördert wurde.

Digitale Medizin: Kleine Schritte, konkrete Ziele

„DigiMed Bayern“ – so lautet der Name eines medizinischen Pilotprojektes, das 2018 startete und im vergangenen November zu Ende ging. Welchen Nutzen hatte dieses Projekt für Patient:innen und Wissenschaft, welche Projekte wurden umgesetzt – und wie geht es nun weiter? Über diese Fragen haben wir mit Prof. Dr. Heribert Schunkert gesprochen, Wissenschaftlicher Leiter DigiMed Bayern und Direktor der Klinik für Herz- und Kreislauferkrankungen am Deutschen Herzzentrum München.

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Wenn über Gesundheitsdaten gesprochen wird, ist meist Datenschutz gemeint. Das, was mit der Nutzung dieser Daten zum Schutz kranker Menschen erreicht werden kann, fällt hinten runter. Das hat eine schlechtere Medizin zur Folge.

Digitalisierung der Medizin heißt Patient:innen schützen

Wenn über Gesundheitsdaten gesprochen wird, ist in der Regel Datenschutz gemeint. Das, was mit der Nutzung dieser Daten zum Schutz kranker Menschen erreicht werden kann, fällt in der Regel hinten runter. Der Onkologe Professor Dr. Christof von Kalle nennt das einen „asymmetrischen Datenschutz“. Er sagt im Pharma Fakten-Interview: „Ich glaube nicht, dass wir die Patienten ausreichend darüber aufklären, was ihnen vorenthalten wird.“

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Was digitale Medizin so alles kann – darum ging es bei einem Event auf dem 23. Europäischen Gesundheitskongress in München. Foto: ©iStock.com/Halfpoint

Online-Medizin: Wie cool ist das denn?

Was digitale Medizin so alles kann – darum ging es bei einem Event auf dem 23. Europäischen Gesundheitskongress in München. Das forschende Unternehmen Lilly und die Universität Bayreuth haben im Rahmen des Bayreuther Gesundheitsdialoges mit Expert:innen diskutiert, wo Online-Medizin zu einem echten Problemlöser werden kann.

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Das Forschungsdatenzentrum Gesundheit will in Deutschland neue Forschungswege eröffnen – wie das genau funktioniert, war Thema einer Online-Veranstaltung. Foto: ©iStock.com/metamorworks

Forschungsdatenzentrum Gesundheit: Bald könnte es losgehen

Von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt entsteht beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) seit rund 5 Jahren das Forschungsdatenzentrum Gesundheit (FDZ). Was es mit dem FDZ auf sich hat, wie es funktioniert, wie es die Forschungslandschaft in Deutschland bereichern könnte und welche grundlegende Neuerung – vielleicht – im ersten Quartal 2025 ansteht, darüber berichtete FDZ-Sprecherin Rebecca Alvarado bei einem Online Event der Initiative „Data Saves Lives Deutschland“ (DSL).

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Kommentar

Wenn Worte Politik machen: Das irreführende Narrativ vom Orphan Drug-„Privileg“

Medikamente gegen seltene Erkrankungen – die „Orphan Drugs“ – genießen im deutschen System der Arzneimittel-Nutzenbewertung und -Preisverhandlung ein „Privileg“, so heißt es immer wieder. Von einem „fiktiven“ Zusatznutzen ist oft die Rede. Beides stimmt nicht: Dennoch hat sich diese Ausdrucksweise selbst in Expertenkreisen etabliert. Das ist ein Problem: Denn Sprache formt Wirklichkeit – und könnte zu politischen Entscheidungen führen, die die Versorgung der Patient:innen verschlechtern. Daher braucht es dringend mehr sprachliche Präzision in der Debatte, kommentiert Pharma Fakten-Redakteurin Alina Massari.

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© Pharma Fakten e.V.
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