Kommentare

Auf die Impulse, die die Pharmaindustrie für Gesundheit, Innovation, Produktivität und Wertschöpfung setzt, kann das Land nicht verzichten. Foto: iStock.com / Paperkites

Was, wenn Gesundheit die eigentliche Konjunktur-Bazooka wäre?

Wenn die forschende Pharmaindustrie Maßnahmen aus dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz ablehnt und stattdessen strukturelle Reformen im Gesundheitswesen fordert, liegt ein Verdacht schnell nahe: Hier verteidigt eine profitable Branche ihre wirtschaftlichen Interessen. Das aber verstellt den Blick darauf, welchen gesamtgesellschaftlichen Beitrag die Branche leistet und welche Impulse sie für Gesundheit, Innovation, Produktivität und Wertschöpfung setzt. Impulse, auf die unser Land nicht verzichten kann. Ein Kommentar von Florian Martius.

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Die globale HIV-Versorgung befindet sich in einer Finanzierungskrise – mit potenziell verheerenden Folgen. Der Umbruch bietet aber auch eine Chance, findet Pharma Fakten-Redakteurin Alina Massari. Foto: ©iStock.com/Natali_Mis

HIV-Versorgung am Wendepunkt: Jetzt entscheidet sich, wie es weitergeht

Es sind turbulente Zeiten für die weltweite HIV-Versorgung: Medizinische Innovationen eröffnen neue Möglichkeiten für die Prävention und Therapie. Gleichzeitig ist die internationale Finanzierung unter enormen Druck geraten; die Folgen davon können verheerend sein. Doch der Umbruch bietet auch die Chance, die HIV-Versorgung langfristig neu aufzustellen – und sie nachhaltiger und widerstandsfähiger zu gestalten. Ein Kommentar von Pharma Fakten-Redakteurin Alina Massari.

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Die Bundesregierung betont, dass sie mit dem Entwurf zum Beitragssatzstabilisierungsgesetz „allen Beteiligten etwas abverlangt.“ Das aber ist der falsche Weg – und stimmt auch einfach nicht. Foto: ©iStock.com/Motortion

GKV-Spargesetz: Das Narrativ stimmt nicht

Die Bundesregierung betont, dass sie mit dem vorgelegten Entwurf zum Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG) „allen Beteiligten – von der Pharmaindustrie über die Ärztinnen und Ärzte bis hin zu den Krankenhäusern – etwas abverlangt, um dieses System zukunftsfähig zu machen.“ Das aber ist nicht nur der falsche Weg – es stimmt auch einfach nicht. Ein Kommentar von Florian Martius.

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…niemand. Das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG) wird die medizinische Versorgung und Prävention verschlechtern und dem Standort schaden. Ein Kommentar von Florian Martius. Foto: iStock.com / ArisSu

GKV-Spargesetz: And the winner is…

…niemand. Das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG) wird die medizinische Versorgung und Prävention verschlechtern und damit den Menschen schaden. Es schwächt die deutsche Spitzenposition in Forschung und Entwicklung und gefährdet den Wissenschaftsstandort. Gleichzeitig schwächt es eine der Zukunftstechnologien schlechthin: die Pharma- und Biotechbranche, die wie kaum eine andere für Wachstum und Wohlstand steht. Diese ist in diesen Tagen Ziel einer regelrechten Kampagne, die vor allem von den Krankenkassen getrieben wird. Dabei geht es erschreckend wenig um Fakten – ein Kommentar von Florian Martius.

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Ist die Bundesregierung vor der Pharmaindustrie eingeknickt? Das behaupten die Krankenkassen. Das ist Populismus in Reinform und schadet dem Land und seinen Menschen. Ein Kommentar. Foto: ©iStock.com/Victor Golmer

GKV-Spargesetz: Krankenkassen-Chefs reden das Land kaputt

Krankenkassen-Chefs wie kürzlich Jens Baas von der Techniker erklären, dass die Bundesregierung vor der Pharmaindustrie eingeknickt sei. Er fordert, dass der Sparbeitrag der Industrie im Laufe der Beratung zum Entwurf des GKV-Beitragsstabilisierungsgesetzes (BStabG) kräftig erhöht werden muss. Das ist Populismus in seiner reinsten Form und von Zahlen nicht gedeckt. Es schadet dem Land und seinen Menschen. Ein Kommentar von Florian Martius.

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Neue Krebsmedikamente sollen für den baldigen „Kollaps“ der GKV verantwortlich sein. Das zigste Untergangsszenario kommentiert Florian Martius. Foto: ©iStock.com/Ihor Bulyhin

Über „teure Krebsmedikamente“ und ihre Sprengkraft

Da ist sie wieder – die angekündigte Sprengung der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV). Diesmal sollen es neue Krebsmedikamente sein, die die GKV „in den Kollaps“ treiben. „Auch, weil Pharmakonzerne das deutsche System maximal ausreizen“, wie der SPIEGEL schreibt. Eine steile These, kommentiert Florian Martius.

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Bei der immer wieder diskutierten Abschaffung bestehender Orphan Drug-Regeln im AMNOG geht es nicht um ein „Privileg“; es geht um Sparmaßnahmen, die potenziell die Versorgung der Patient:innen verschlechtern könnten. Mehr sprachliche Präzision in der Debatte wäre daher mehr als angebracht. Foto: iStock.com / gorodenkoff

Wenn Worte Politik machen: Das irreführende Narrativ vom Orphan Drug-„Privileg“

Medikamente gegen seltene Erkrankungen – die „Orphan Drugs“ – genießen im deutschen System der Arzneimittel-Nutzenbewertung und -Preisverhandlung ein „Privileg“, so heißt es immer wieder. Von einem „fiktiven“ Zusatznutzen ist oft die Rede. Beides stimmt nicht: Dennoch hat sich diese Ausdrucksweise selbst in Expertenkreisen etabliert. Das ist ein Problem: Denn Sprache formt Wirklichkeit – und könnte zu politischen Entscheidungen führen, die die Versorgung der Patient:innen verschlechtern. Daher braucht es dringend mehr sprachliche Präzision in der Debatte, kommentiert Pharma Fakten-Redakteurin Alina Massari.

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Dass die Gesundheitsreform ein Erfolg wird, ist für die Regierung geradezu Pflicht. Ein Kommentar. Foto: ©iStock.com/Jacob Wackerhausen

Gesundheitsreform: Es geht nicht nur ums Geld!

2026 soll ein Jahr der Reformen werden – gerade im Gesundheitsbereich. Das haut erstmal auf die Stimmung; wir haben uns angewöhnt bei „Gesundheitsreform“ an Einschnitte und steigende Beiträge zu denken. Doch Geld zusammenzustreichen ist noch keine Weichenstellung – zumal das verkennt, wie teuer den Staat mangelnde Gesundheit kommt. Deshalb wird es Zeit, die Gesundheitsreform als eine Chance zu begreifen, um das System nachhaltig, modern und solide finanziert aufzustellen. Und eine Chance zur Stärkung der Demokratie. Ein Kommentar von Florian Martius.

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AOK-Bundesverband und WIdO fragen, ob „die hohen Preise für Medikamente in Deutschland fair“ sind. Ein Kommentar dazu von Alina Massari. Foto: ©iStock.com/ballykdy

„Sind die hohen Preise für Medikamente in Deutschland fair?“

Der AOK-Bundesverband und das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) wollen mit ihrem „Arzneimittel-Kompass 2025“ beleuchten, ob „die hohen Preise für Medikamente in Deutschland fair“ sind. Diese Frage macht eine seriöse Auseinandersetzung mit dem Thema kaum möglich. Das ist alles andere als fair gegenüber den Menschen in der Bundesrepublik, findet Pharma Fakten-Redakteurin Alina Massari.

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GKV-Sparpaket: Der Bundesrat hat den Vermittlungsausschuss angerufen, um das vom Bundestag beschlossene Sparpaket für die Krankenkassen vorerst zu stoppen. Foto: iStock.com / roibu

GKV: Wenn auch das Sparen nicht klappt

Weil der Bundesrat in Sachen GKV-Sparpaket den Vermittlungsausschuss angerufen hat, ist die Ratlosigkeit groß – viel Zeit bleibt vor Weihnachten nicht mehr, um die Budgetlöcher der gesetzlichen Krankenkassen wenigstens oberflächlich zu kaschieren. Nun werden wieder Forderungen laut, die Pharmaindustrie zu belangen. Die leistet aber längst hohe zweistellige Milliardensummen, um die GKV zu entlasten. Ein Kommentar von Florian Martius.

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Auf die Impulse, die die Pharmaindustrie für Gesundheit, Innovation, Produktivität und Wertschöpfung setzt, kann das Land nicht verzichten. Foto: iStock.com / Paperkites

Was, wenn Gesundheit die eigentliche Konjunktur-Bazooka wäre?

Wenn die forschende Pharmaindustrie Maßnahmen aus dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz ablehnt und stattdessen strukturelle Reformen im Gesundheitswesen fordert, liegt ein Verdacht schnell nahe: Hier verteidigt eine profitable Branche ihre wirtschaftlichen Interessen. Das aber verstellt den Blick darauf, welchen gesamtgesellschaftlichen Beitrag die Branche leistet und welche Impulse sie für Gesundheit, Innovation, Produktivität und Wertschöpfung setzt. Impulse, auf die unser Land nicht verzichten kann. Ein Kommentar von Florian Martius.

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Die globale HIV-Versorgung befindet sich in einer Finanzierungskrise – mit potenziell verheerenden Folgen. Der Umbruch bietet aber auch eine Chance, findet Pharma Fakten-Redakteurin Alina Massari. Foto: ©iStock.com/Natali_Mis

HIV-Versorgung am Wendepunkt: Jetzt entscheidet sich, wie es weitergeht

Es sind turbulente Zeiten für die weltweite HIV-Versorgung: Medizinische Innovationen eröffnen neue Möglichkeiten für die Prävention und Therapie. Gleichzeitig ist die internationale Finanzierung unter enormen Druck geraten; die Folgen davon können verheerend sein. Doch der Umbruch bietet auch die Chance, die HIV-Versorgung langfristig neu aufzustellen – und sie nachhaltiger und widerstandsfähiger zu gestalten. Ein Kommentar von Pharma Fakten-Redakteurin Alina Massari.

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Die Bundesregierung betont, dass sie mit dem Entwurf zum Beitragssatzstabilisierungsgesetz „allen Beteiligten etwas abverlangt.“ Das aber ist der falsche Weg – und stimmt auch einfach nicht. Foto: ©iStock.com/Motortion

GKV-Spargesetz: Das Narrativ stimmt nicht

Die Bundesregierung betont, dass sie mit dem vorgelegten Entwurf zum Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG) „allen Beteiligten – von der Pharmaindustrie über die Ärztinnen und Ärzte bis hin zu den Krankenhäusern – etwas abverlangt, um dieses System zukunftsfähig zu machen.“ Das aber ist nicht nur der falsche Weg – es stimmt auch einfach nicht. Ein Kommentar von Florian Martius.

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…niemand. Das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG) wird die medizinische Versorgung und Prävention verschlechtern und dem Standort schaden. Ein Kommentar von Florian Martius. Foto: iStock.com / ArisSu

GKV-Spargesetz: And the winner is…

…niemand. Das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG) wird die medizinische Versorgung und Prävention verschlechtern und damit den Menschen schaden. Es schwächt die deutsche Spitzenposition in Forschung und Entwicklung und gefährdet den Wissenschaftsstandort. Gleichzeitig schwächt es eine der Zukunftstechnologien schlechthin: die Pharma- und Biotechbranche, die wie kaum eine andere für Wachstum und Wohlstand steht. Diese ist in diesen Tagen Ziel einer regelrechten Kampagne, die vor allem von den Krankenkassen getrieben wird. Dabei geht es erschreckend wenig um Fakten – ein Kommentar von Florian Martius.

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Ist die Bundesregierung vor der Pharmaindustrie eingeknickt? Das behaupten die Krankenkassen. Das ist Populismus in Reinform und schadet dem Land und seinen Menschen. Ein Kommentar. Foto: ©iStock.com/Victor Golmer

GKV-Spargesetz: Krankenkassen-Chefs reden das Land kaputt

Krankenkassen-Chefs wie kürzlich Jens Baas von der Techniker erklären, dass die Bundesregierung vor der Pharmaindustrie eingeknickt sei. Er fordert, dass der Sparbeitrag der Industrie im Laufe der Beratung zum Entwurf des GKV-Beitragsstabilisierungsgesetzes (BStabG) kräftig erhöht werden muss. Das ist Populismus in seiner reinsten Form und von Zahlen nicht gedeckt. Es schadet dem Land und seinen Menschen. Ein Kommentar von Florian Martius.

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Neue Krebsmedikamente sollen für den baldigen „Kollaps“ der GKV verantwortlich sein. Das zigste Untergangsszenario kommentiert Florian Martius. Foto: ©iStock.com/Ihor Bulyhin

Über „teure Krebsmedikamente“ und ihre Sprengkraft

Da ist sie wieder – die angekündigte Sprengung der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV). Diesmal sollen es neue Krebsmedikamente sein, die die GKV „in den Kollaps“ treiben. „Auch, weil Pharmakonzerne das deutsche System maximal ausreizen“, wie der SPIEGEL schreibt. Eine steile These, kommentiert Florian Martius.

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Bei der immer wieder diskutierten Abschaffung bestehender Orphan Drug-Regeln im AMNOG geht es nicht um ein „Privileg“; es geht um Sparmaßnahmen, die potenziell die Versorgung der Patient:innen verschlechtern könnten. Mehr sprachliche Präzision in der Debatte wäre daher mehr als angebracht. Foto: iStock.com / gorodenkoff

Wenn Worte Politik machen: Das irreführende Narrativ vom Orphan Drug-„Privileg“

Medikamente gegen seltene Erkrankungen – die „Orphan Drugs“ – genießen im deutschen System der Arzneimittel-Nutzenbewertung und -Preisverhandlung ein „Privileg“, so heißt es immer wieder. Von einem „fiktiven“ Zusatznutzen ist oft die Rede. Beides stimmt nicht: Dennoch hat sich diese Ausdrucksweise selbst in Expertenkreisen etabliert. Das ist ein Problem: Denn Sprache formt Wirklichkeit – und könnte zu politischen Entscheidungen führen, die die Versorgung der Patient:innen verschlechtern. Daher braucht es dringend mehr sprachliche Präzision in der Debatte, kommentiert Pharma Fakten-Redakteurin Alina Massari.

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Dass die Gesundheitsreform ein Erfolg wird, ist für die Regierung geradezu Pflicht. Ein Kommentar. Foto: ©iStock.com/Jacob Wackerhausen

Gesundheitsreform: Es geht nicht nur ums Geld!

2026 soll ein Jahr der Reformen werden – gerade im Gesundheitsbereich. Das haut erstmal auf die Stimmung; wir haben uns angewöhnt bei „Gesundheitsreform“ an Einschnitte und steigende Beiträge zu denken. Doch Geld zusammenzustreichen ist noch keine Weichenstellung – zumal das verkennt, wie teuer den Staat mangelnde Gesundheit kommt. Deshalb wird es Zeit, die Gesundheitsreform als eine Chance zu begreifen, um das System nachhaltig, modern und solide finanziert aufzustellen. Und eine Chance zur Stärkung der Demokratie. Ein Kommentar von Florian Martius.

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AOK-Bundesverband und WIdO fragen, ob „die hohen Preise für Medikamente in Deutschland fair“ sind. Ein Kommentar dazu von Alina Massari. Foto: ©iStock.com/ballykdy

„Sind die hohen Preise für Medikamente in Deutschland fair?“

Der AOK-Bundesverband und das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) wollen mit ihrem „Arzneimittel-Kompass 2025“ beleuchten, ob „die hohen Preise für Medikamente in Deutschland fair“ sind. Diese Frage macht eine seriöse Auseinandersetzung mit dem Thema kaum möglich. Das ist alles andere als fair gegenüber den Menschen in der Bundesrepublik, findet Pharma Fakten-Redakteurin Alina Massari.

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GKV-Sparpaket: Der Bundesrat hat den Vermittlungsausschuss angerufen, um das vom Bundestag beschlossene Sparpaket für die Krankenkassen vorerst zu stoppen. Foto: iStock.com / roibu

GKV: Wenn auch das Sparen nicht klappt

Weil der Bundesrat in Sachen GKV-Sparpaket den Vermittlungsausschuss angerufen hat, ist die Ratlosigkeit groß – viel Zeit bleibt vor Weihnachten nicht mehr, um die Budgetlöcher der gesetzlichen Krankenkassen wenigstens oberflächlich zu kaschieren. Nun werden wieder Forderungen laut, die Pharmaindustrie zu belangen. Die leistet aber längst hohe zweistellige Milliardensummen, um die GKV zu entlasten. Ein Kommentar von Florian Martius.

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Wenn die forschende Pharmaindustrie Maßnahmen aus dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz ablehnt und stattdessen strukturelle Reformen im Gesundheitswesen fordert, liegt ein Verdacht schnell nahe: Hier verteidigt eine profitable Branche ihre wirtschaftlichen Interessen. Das aber verstellt den Blick darauf, welchen gesamtgesellschaftlichen Beitrag die Branche leistet und welche Impulse sie für Gesundheit, Innovation, Produktivität und Wertschöpfung setzt. Impulse, auf die unser Land nicht verzichten kann. Ein Kommentar von Florian Martius.

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