Kommentare

Arzneimittel-Resistenzen ist  wenn Medikamente ihre Wirkung verlieren. Ein ganzes Jahrhundert des medizinischen Fortschritts ist in Gefahr  sagt die IACG. Foto: © iStock.com/Halfpoint

Arzneimittelpreise: Gesundheitssystem auf Schnäppchenjagd

Geiz ist geil? Eine unsichere Arzneimittelversorgung ist es nicht. ABDA-Präsident Schmidt sagt zu Recht: „Sichere Arzneimittel gibt es nicht zum Schnäppchenpreis.“

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„Conditional Approvals“ werden unter strengen Auflagen erteilt  um Patienten  die an schweren Erkrankungen leiden und für die es keine geeignete Behandlung gibt  früheren Zugang zu neuen Arzneimitteln zu ermöglichen. Foto: © iStock.com/fizkes

Neuauflage einer alten Leier: Die Deutschen zahlen zu viel für Medikamente

Eine gesetzliche Regelung soll schuld sein, dass die Deutschen von allen EU-Bürgern am meisten für Medikamente zahlen, heißt es in einer gemeinsamen Recherche-Anstrengung von Handelsblatt und der ARD-Redaktion Plusminus. Doch in dem Artikel wird so einiges durcheinandergeworfen. Einen Faktencheck besteht er zumindest nicht.

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PROTACs repräsentieren eine ganz neue Klasse an Arzneimittelkandidaten: Sie machen sich die körpereigene „Müllabfuhr“ zu Nutze. Foto: © iStock.com/ Mike_Kiev

Hauptsache billig

Der Innovationsreport der Techniker Krankenkasse ist raus. Auch in diesem Jahr lässt er sich so zusammenfassen: Innovative Medikamente sind angeblich zu teuer – und nur mäßig innovativ. Nicht einmal die Sprunginnovationen im Bereich Hepatitis C bekommen in dem methodisch umstrittenen Ampelsystem ein grünes Licht.

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Ohne sie würde kein einziger mühsam entwickelter Wirkstoff zu den Patienten kommen: Denn erst die Galeniker bringen ihn in eine gebrauchsfertige Form. Foto: © iStock.com/WanjaJacob

AMVSG: Von „knallenden Champagnerkorken“ und anderen Märchen

Das Arzneimittelversorgungsstärkungsgesetz (AMVSG) ist verabschiedet. Was daran die Versorgung stärken soll, bleibt unklar. Ein Kommentar.

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Bevor ein Medikament tatsächlich beim Patienten ankommt  muss es einige Herausforderungen meistern. Foto: CC0 (Stencil)

Arzneimittelausgaben 2016: Der langweiligste Aufreger des Jahres

Die Ausgaben der Krankenkassen für Arzneimittel sind ein Dauer-Aufreger. Das gilt selbst dann, wenn sie gar nicht aufregend sind. Ein Kommentar.

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Der BPI hat die AMNOG-Daten 2019 veröffentlicht. Foto: © iStock.com/utah778

Sechs Jahre AMNOG: Der Hürdenlauf zum Zusatznutzen

Das Arzneimittelneuordnungsgesetz (AMNOG) geht ins siebte Jahr. Für Pharmaunternehmen entwickelt es sich immer mehr zum Hürdenlauf.

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Fortschritte in der Leukämie-Behandlung - die Überlebenskurven haben sich bei den akuten als auch bei den chronischen Leukämien deutlich verbessert. Logo: © Pharma Fakten e.V.

Politisch motivierte Statistik für Fortgeschrittene

Es ist ein verlässliches Ritual: Kaum ist Berlin aus der Sommerpause erwacht, kommt auch schon der Arzneiverordnungsreport (AVR) um die Ecke. Wenig variantenreich wird dort jedes Mal die eine Botschaft platziert: Die Pharmaindustrie bereichert sich auf Kosten der Allgemeinheit. Das ist weder sehr kreativ noch ist es wahr.

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Hepatitis-C eliminieren? Muss man nur wollen

An Medikamenten liegt es nicht, wenn es in den kommenden Jahren nicht gelingt, Hepatitis C auszurotten. Mit der neuesten Generation der Antiviralen geht das. Was es jetzt braucht, ist eine gesamtgesellschaftliche Anstrengung. Ein Kommentar zum Welt-Hepatitis-Tag.

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Studien, die niemand braucht

Das Wissenschaftliche Institut der AOKen (WIdO) hat zusammen mit der Technischen Universität Berlin eine Studie veröffentlicht, die belegen soll, dass Deutschland bei patentgeschützten Arzneimitteln ein Hochpreisland bleibt. Allerdings räumen die Autoren ein, dass die Studie methodische Probleme hat. Bleibt die Frage: Warum veröffentlichen sie sie dann?

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Fortschritte in der Leukämie-Behandlung - die Überlebenskurven haben sich bei den akuten als auch bei den chronischen Leukämien deutlich verbessert. Logo: © Pharma Fakten e.V.

Weltkrebstag 2016 – Richtig rechnen

„Eine Krebsdiagnose ist nicht länger ein Todesurteil“, sagt Francesco de Lorenzo, Präsident der European Cancer Patient Coalition (ECPC). Jeder zweite Krebs in Deutschland ist heute heilbar, heißt es beim Deutschen Krebsforschungszentrum. Die Langzeitüberlebensraten steigen in den meisten Teilen Europas weiter. Das ist das Ergebnis eines immer besseren, immer intelligenteren Krebsmanagements, in dem Fortschritte ineinandergreifen: Wissensgewinn führt zu erfolgreicheren Behandlungen – und zu immer spezifischer wirkenden Therapien. Es gibt immer wirksamere Behandlungen mit weniger belastenden Nebenwirkungen. Davon profitiert der Patient. Ein Kommentar von Florian Martius.

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Arzneimittel-Resistenzen ist  wenn Medikamente ihre Wirkung verlieren. Ein ganzes Jahrhundert des medizinischen Fortschritts ist in Gefahr  sagt die IACG. Foto: © iStock.com/Halfpoint

Arzneimittelpreise: Gesundheitssystem auf Schnäppchenjagd

Geiz ist geil? Eine unsichere Arzneimittelversorgung ist es nicht. ABDA-Präsident Schmidt sagt zu Recht: „Sichere Arzneimittel gibt es nicht zum Schnäppchenpreis.“

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„Conditional Approvals“ werden unter strengen Auflagen erteilt  um Patienten  die an schweren Erkrankungen leiden und für die es keine geeignete Behandlung gibt  früheren Zugang zu neuen Arzneimitteln zu ermöglichen. Foto: © iStock.com/fizkes

Neuauflage einer alten Leier: Die Deutschen zahlen zu viel für Medikamente

Eine gesetzliche Regelung soll schuld sein, dass die Deutschen von allen EU-Bürgern am meisten für Medikamente zahlen, heißt es in einer gemeinsamen Recherche-Anstrengung von Handelsblatt und der ARD-Redaktion Plusminus. Doch in dem Artikel wird so einiges durcheinandergeworfen. Einen Faktencheck besteht er zumindest nicht.

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PROTACs repräsentieren eine ganz neue Klasse an Arzneimittelkandidaten: Sie machen sich die körpereigene „Müllabfuhr“ zu Nutze. Foto: © iStock.com/ Mike_Kiev

Hauptsache billig

Der Innovationsreport der Techniker Krankenkasse ist raus. Auch in diesem Jahr lässt er sich so zusammenfassen: Innovative Medikamente sind angeblich zu teuer – und nur mäßig innovativ. Nicht einmal die Sprunginnovationen im Bereich Hepatitis C bekommen in dem methodisch umstrittenen Ampelsystem ein grünes Licht.

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Ohne sie würde kein einziger mühsam entwickelter Wirkstoff zu den Patienten kommen: Denn erst die Galeniker bringen ihn in eine gebrauchsfertige Form. Foto: © iStock.com/WanjaJacob

AMVSG: Von „knallenden Champagnerkorken“ und anderen Märchen

Das Arzneimittelversorgungsstärkungsgesetz (AMVSG) ist verabschiedet. Was daran die Versorgung stärken soll, bleibt unklar. Ein Kommentar.

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Bevor ein Medikament tatsächlich beim Patienten ankommt  muss es einige Herausforderungen meistern. Foto: CC0 (Stencil)

Arzneimittelausgaben 2016: Der langweiligste Aufreger des Jahres

Die Ausgaben der Krankenkassen für Arzneimittel sind ein Dauer-Aufreger. Das gilt selbst dann, wenn sie gar nicht aufregend sind. Ein Kommentar.

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Der BPI hat die AMNOG-Daten 2019 veröffentlicht. Foto: © iStock.com/utah778

Sechs Jahre AMNOG: Der Hürdenlauf zum Zusatznutzen

Das Arzneimittelneuordnungsgesetz (AMNOG) geht ins siebte Jahr. Für Pharmaunternehmen entwickelt es sich immer mehr zum Hürdenlauf.

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Fortschritte in der Leukämie-Behandlung - die Überlebenskurven haben sich bei den akuten als auch bei den chronischen Leukämien deutlich verbessert. Logo: © Pharma Fakten e.V.

Politisch motivierte Statistik für Fortgeschrittene

Es ist ein verlässliches Ritual: Kaum ist Berlin aus der Sommerpause erwacht, kommt auch schon der Arzneiverordnungsreport (AVR) um die Ecke. Wenig variantenreich wird dort jedes Mal die eine Botschaft platziert: Die Pharmaindustrie bereichert sich auf Kosten der Allgemeinheit. Das ist weder sehr kreativ noch ist es wahr.

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Hepatitis-C eliminieren? Muss man nur wollen

An Medikamenten liegt es nicht, wenn es in den kommenden Jahren nicht gelingt, Hepatitis C auszurotten. Mit der neuesten Generation der Antiviralen geht das. Was es jetzt braucht, ist eine gesamtgesellschaftliche Anstrengung. Ein Kommentar zum Welt-Hepatitis-Tag.

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Studien, die niemand braucht

Das Wissenschaftliche Institut der AOKen (WIdO) hat zusammen mit der Technischen Universität Berlin eine Studie veröffentlicht, die belegen soll, dass Deutschland bei patentgeschützten Arzneimitteln ein Hochpreisland bleibt. Allerdings räumen die Autoren ein, dass die Studie methodische Probleme hat. Bleibt die Frage: Warum veröffentlichen sie sie dann?

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Fortschritte in der Leukämie-Behandlung - die Überlebenskurven haben sich bei den akuten als auch bei den chronischen Leukämien deutlich verbessert. Logo: © Pharma Fakten e.V.

Weltkrebstag 2016 – Richtig rechnen

„Eine Krebsdiagnose ist nicht länger ein Todesurteil“, sagt Francesco de Lorenzo, Präsident der European Cancer Patient Coalition (ECPC). Jeder zweite Krebs in Deutschland ist heute heilbar, heißt es beim Deutschen Krebsforschungszentrum. Die Langzeitüberlebensraten steigen in den meisten Teilen Europas weiter. Das ist das Ergebnis eines immer besseren, immer intelligenteren Krebsmanagements, in dem Fortschritte ineinandergreifen: Wissensgewinn führt zu erfolgreicheren Behandlungen – und zu immer spezifischer wirkenden Therapien. Es gibt immer wirksamere Behandlungen mit weniger belastenden Nebenwirkungen. Davon profitiert der Patient. Ein Kommentar von Florian Martius.

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Kommentar

Deutschland fördert Braunkohle, aber keine Spitzenforschung

Scheibchenweise kommt es ans Licht: Der Beitrag der Pharmaunternehmen zum geplanten GKV-Spargesetz des Bundesgesundheitsministeriums hat sich gegenüber der ersten Ankündigung mehr als verdoppelt. Damit werden einer Hightech-Branche, die wie kaum eine andere für Spitzenforschung steht, massiv Investitionsgelder entzogen. Vor diesem Hintergrund klingt das im Koalitionsvertrag versprochene „Mehr Fortschritt wagen“ wie eine Drohung. Ein Kommentar von Florian Martius.

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