Schlagwort: Medizinische Zeitreisen

HIV: Auf der Suche nach der Heilung

Mit modernen Arzneimittelkombinationen ist es heute möglich, HIV gut zu kontrollieren. Das ist eine große Errungenschaft der Medizin: Als in den 1980er Jahren die ersten Fälle auftraten, war nur eine Sterbebegleitung möglich. Heilen lässt sich die Infektion bis heute nicht. Aber fragt man Expert:innen, ist das nur eine Frage der Zeit. Im Interview lässt Dr. Marion Heinzkill vom Biotech-Unternehmen Gilead die Entwicklung Revue passieren. Im Rahmen der Serie „Medizinische Zeitreisen“ wirft die Pharma Fakten-Redaktion einen Blick auf Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft: Wie werden Krankheiten HEUTE behandelt, wie war das GESTERN und was verspricht das ÜBERMORGEN?

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Gentherapie: Science-Fiction wird Realität

„Gesunde“ Gene in den Körper einschleusen, um damit Krankheiten dauerhaft zu behandeln, die auf fehlerhaften Genen basieren: Diese Vision hegt die Menschheit schon seit Jahrzehnten. Lange war sie allerdings nur Teil von Science-Fiction. Heute ist sie in der Realität angekommen. Mit Dr. Tatjana Gabbert, Kinderärztin und Senior Medical Advisor Gene Therapy beim forschenden Pharmaunternehmen Pfizer, haben wir uns auf eine medizinische Zeitreise begeben. Sie weiß: Das Potenzial innovativer Gentherapien ist groß – sie könnten zu einem „Game Changer“ in der Behandlung einiger Krankheiten werden.

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Seltene Erkrankung „PNH“ immer besser behandelbar

Es war 1882: In diesem Jahr wurde die Paroxysmale Nächtliche Hämoglobinurie (PNH) zum ersten Mal von einem deutschen Arzt beschrieben. Es ist eine chronisch-fortschreitende, seltene Bluterkrankung, von der weniger als 20 Menschen unter einer Million betroffen sind. Blutarmut, Blutgerinnsel, Nierenfunktionsstörungen: Die möglichen Folgen können tödlich sein. Doch in der Therapie hat sich viel getan. Dr. Janna Arnold, Director Medical Affairs Hematology/Nephrology vom forschenden Pharma-Unternehmen Alexion, nimmt uns mit auf eine medizinische Zeitreise: Wie sieht die Behandlung der Betroffenen HEUTE aus, wie war das GESTERN und was erhofft Arnold sich für das ÜBERMORGEN?

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COPD: Medizinischer Bedarf noch immer groß

6,8 Millionen Menschen leben in Deutschland mit einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) – ein schweres und fortschreitendes Leiden, bei dem die Atemwege dauerhaft verengt sind. Fachleute gehen davon aus, dass die Zahl der Betroffenen künftig steigen wird. Denn zu den Risikofaktoren gehört nicht nur Tabakrauch, sondern zum Beispiel auch Luftverschmutzung. Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation wird COPD bis 2030 die dritthäufigste Todesursache weltweit sein. Trotz medizinischer Fortschritte bleibt daher viel zu tun. Ein Interview mit Dr. Karim El Kasmi, Senior Principal Scientist in Immunology and Respiratory bei Boehringer Ingelheim. Das Pharmaunternehmen blickt auf 100 Jahre Erfahrung in der Therapie von Atemwegs- und Lungenerkrankungen zurück.

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Multiples Myelom: Langfristig auf Heilbarkeit hinarbeiten

Das Multiple Myelom ist ein Blutkrebs, der das Knochenmark befällt – und die zweithäufigste bösartige hämatologische Erkrankung in den westlichen Industriestaaten. In Deutschland sind es fast 7.000 Neuerkrankungen pro Jahr. Meist trifft es Menschen im höheren Lebensalter – um das 70. Lebensjahr herum. Blutarmut und Müdigkeit, Gewichtsabnahme, Blutungsneigung, Knochenschmerzen und -brüche, aber auch Organfunktionsstörungen sind mögliche Symptome. Lange Zeit standen Bestrahlung und Chemotherapie im Fokus der Behandlung. Inzwischen können Ärzt:innen aus ganz unterschiedlichen Arzneimittelklassen wählen. Und die Forschung lässt auf weitere medizinische Fortschritte hoffen. Darüber spricht Dr. med. Ingo Abraham, Medical Director Hematology bei Bristol Myers Squibb, im Interview.

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CAR-T bei Krebs: Immun-, Zell- und Gentherapie in einem

CAR steht für Chimeric Antigen Receptor – und damit für eine ganz neue Art der Krebs-Behandlung. Die Idee dahinter: das eigene Immunsystem dazu zu befähigen, den Krebs selbst zu bekämpfen. Erste Arzneimittel dieser Art sind bereits zugelassen – sie sind Immun-, Zell- und Gentherapie in einem und zeigen Wirkung, wo bisher gängige Therapien nicht mehr helfen. Mit Dr. Niklas Münchmeier, Medical Head Cell & Gene Therapy bei Novartis Pharma, haben wir uns auf eine medizinische Zeitreise begeben. Wo stehen wir aktuell bei dieser neuen Therapie und was erwartet uns in der Zukunft?

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Mukoviszidose: Immer besser behandelbar

Eine genetische Anomalie mit schweren Auswirkungen: Menschen mit Mukoviszidose (auch: zystische Fibrose, CF) leiden unter zähflüssigen Sekreten. Die Folgen sind unter anderem Atemprobleme durch Schleimbildung, Reizhusten, Infektanfälligkeit der Lunge oder auch Verdauungsstörungen. Die Lebenserwartung der Betroffenen ist vermindert. Im Interview erklärt Dr. Sieglinde Modell, Medizinische Direktorin beim Biotech-Unternehmen Vertex, die therapeutischen Fortschritte der vergangenen Jahre und wagt einen Blick in die Zukunft. Es ist eine medizinische Zeitreise.

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Osteoporose: „Hochwirksame Arzneimittel“

Sie ist eine Volkskrankheit: 6,3 Millionen Menschen leiden in Deutschland unter Osteoporose – vor allem Frauen. Bei ihnen führt ein gestörter Knochenstoffwechsel zu einer Verringerung der Knochenmasse. Mögliche Folgen: Knochenbrüche – auch ohne stärkere Krafteinwirkung von außen. Dr. Christopher Kramer, Ärztlicher Leiter der medizinischen Abteilung im Bereich Knochengesundheit und chronisch entzündliche Erkrankungen bei der Amgen GmbH, erklärt, wie die Behandlung der Betroffenen heute aussehen kann, wie das in der Vergangenheit war und was er sich für die Zukunft erhofft.

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Multiple Sklerose: Eine Krankheit ausbremsen

Noch vor 20 Jahren undenkbar: Ein breites Angebot unterschiedlicher Arzneimittel macht es heute möglich, die Krankheitsaktivität bei Multipler Sklerose (MS) auszubremsen. Bei MS greift das fehlgesteuerte Immunsystem die körpereigenen Nervenzellen an. Dies kann unter anderem zu Lähmungserscheinungen, zu Taubheitsgefühlen oder Sehstörungen führen. Die Ausprägungen und Beschwerden sind jedoch sehr unterschiedlich, weshalb oft die Rede von der „Krankheit der 1000 Gesichter“ ist. Im Rahmen der Serie „Medizinische Zeitreisen“ wirft Professor Dr. Andreas Schmitt, Neurologe und Medizinischer Direktor beim Biotech-Unternehmen Biogen, einen Blick auf Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft der MS-Behandlung.

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Hoffnung auf Heilung bei schwarzem Hautkrebs

Die Diagnose „Malignes Melanom im fortgeschrittenen Stadium“ kam noch vor rund zehn Jahren einem Todesurteil gleich. Heute haben immer mehr Betroffene die Chance auf ein Langzeitüberleben, auf „Chronifizierung“ der Erkrankung. Die Pharmaforschung hat die Art und Weise, wie der sogenannte schwarze Hautkrebs behandelt wird, grundlegend auf den Kopf gestellt. Im Rahmen der Serie „Medizinische Zeitreisen“ sprach die Pharma Fakten-Redaktion mit Dr. Holger Krönig, Senior Medical Director Oncology bei Bristol Myers Squibb, über die Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft der Melanom-Therapie.

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HIV: Auf der Suche nach der Heilung

Mit modernen Arzneimittelkombinationen ist es heute möglich, HIV gut zu kontrollieren. Das ist eine große Errungenschaft der Medizin: Als in den 1980er Jahren die ersten Fälle auftraten, war nur eine Sterbebegleitung möglich. Heilen lässt sich die Infektion bis heute nicht. Aber fragt man Expert:innen, ist das nur eine Frage der Zeit. Im Interview lässt Dr. Marion Heinzkill vom Biotech-Unternehmen Gilead die Entwicklung Revue passieren. Im Rahmen der Serie „Medizinische Zeitreisen“ wirft die Pharma Fakten-Redaktion einen Blick auf Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft: Wie werden Krankheiten HEUTE behandelt, wie war das GESTERN und was verspricht das ÜBERMORGEN?

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Gentherapie: Science-Fiction wird Realität

„Gesunde“ Gene in den Körper einschleusen, um damit Krankheiten dauerhaft zu behandeln, die auf fehlerhaften Genen basieren: Diese Vision hegt die Menschheit schon seit Jahrzehnten. Lange war sie allerdings nur Teil von Science-Fiction. Heute ist sie in der Realität angekommen. Mit Dr. Tatjana Gabbert, Kinderärztin und Senior Medical Advisor Gene Therapy beim forschenden Pharmaunternehmen Pfizer, haben wir uns auf eine medizinische Zeitreise begeben. Sie weiß: Das Potenzial innovativer Gentherapien ist groß – sie könnten zu einem „Game Changer“ in der Behandlung einiger Krankheiten werden.

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Seltene Erkrankung „PNH“ immer besser behandelbar

Es war 1882: In diesem Jahr wurde die Paroxysmale Nächtliche Hämoglobinurie (PNH) zum ersten Mal von einem deutschen Arzt beschrieben. Es ist eine chronisch-fortschreitende, seltene Bluterkrankung, von der weniger als 20 Menschen unter einer Million betroffen sind. Blutarmut, Blutgerinnsel, Nierenfunktionsstörungen: Die möglichen Folgen können tödlich sein. Doch in der Therapie hat sich viel getan. Dr. Janna Arnold, Director Medical Affairs Hematology/Nephrology vom forschenden Pharma-Unternehmen Alexion, nimmt uns mit auf eine medizinische Zeitreise: Wie sieht die Behandlung der Betroffenen HEUTE aus, wie war das GESTERN und was erhofft Arnold sich für das ÜBERMORGEN?

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COPD: Medizinischer Bedarf noch immer groß

6,8 Millionen Menschen leben in Deutschland mit einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) – ein schweres und fortschreitendes Leiden, bei dem die Atemwege dauerhaft verengt sind. Fachleute gehen davon aus, dass die Zahl der Betroffenen künftig steigen wird. Denn zu den Risikofaktoren gehört nicht nur Tabakrauch, sondern zum Beispiel auch Luftverschmutzung. Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation wird COPD bis 2030 die dritthäufigste Todesursache weltweit sein. Trotz medizinischer Fortschritte bleibt daher viel zu tun. Ein Interview mit Dr. Karim El Kasmi, Senior Principal Scientist in Immunology and Respiratory bei Boehringer Ingelheim. Das Pharmaunternehmen blickt auf 100 Jahre Erfahrung in der Therapie von Atemwegs- und Lungenerkrankungen zurück.

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Multiples Myelom: Langfristig auf Heilbarkeit hinarbeiten

Das Multiple Myelom ist ein Blutkrebs, der das Knochenmark befällt – und die zweithäufigste bösartige hämatologische Erkrankung in den westlichen Industriestaaten. In Deutschland sind es fast 7.000 Neuerkrankungen pro Jahr. Meist trifft es Menschen im höheren Lebensalter – um das 70. Lebensjahr herum. Blutarmut und Müdigkeit, Gewichtsabnahme, Blutungsneigung, Knochenschmerzen und -brüche, aber auch Organfunktionsstörungen sind mögliche Symptome. Lange Zeit standen Bestrahlung und Chemotherapie im Fokus der Behandlung. Inzwischen können Ärzt:innen aus ganz unterschiedlichen Arzneimittelklassen wählen. Und die Forschung lässt auf weitere medizinische Fortschritte hoffen. Darüber spricht Dr. med. Ingo Abraham, Medical Director Hematology bei Bristol Myers Squibb, im Interview.

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CAR-T bei Krebs: Immun-, Zell- und Gentherapie in einem

CAR steht für Chimeric Antigen Receptor – und damit für eine ganz neue Art der Krebs-Behandlung. Die Idee dahinter: das eigene Immunsystem dazu zu befähigen, den Krebs selbst zu bekämpfen. Erste Arzneimittel dieser Art sind bereits zugelassen – sie sind Immun-, Zell- und Gentherapie in einem und zeigen Wirkung, wo bisher gängige Therapien nicht mehr helfen. Mit Dr. Niklas Münchmeier, Medical Head Cell & Gene Therapy bei Novartis Pharma, haben wir uns auf eine medizinische Zeitreise begeben. Wo stehen wir aktuell bei dieser neuen Therapie und was erwartet uns in der Zukunft?

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Mukoviszidose: Immer besser behandelbar

Eine genetische Anomalie mit schweren Auswirkungen: Menschen mit Mukoviszidose (auch: zystische Fibrose, CF) leiden unter zähflüssigen Sekreten. Die Folgen sind unter anderem Atemprobleme durch Schleimbildung, Reizhusten, Infektanfälligkeit der Lunge oder auch Verdauungsstörungen. Die Lebenserwartung der Betroffenen ist vermindert. Im Interview erklärt Dr. Sieglinde Modell, Medizinische Direktorin beim Biotech-Unternehmen Vertex, die therapeutischen Fortschritte der vergangenen Jahre und wagt einen Blick in die Zukunft. Es ist eine medizinische Zeitreise.

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Osteoporose: „Hochwirksame Arzneimittel“

Sie ist eine Volkskrankheit: 6,3 Millionen Menschen leiden in Deutschland unter Osteoporose – vor allem Frauen. Bei ihnen führt ein gestörter Knochenstoffwechsel zu einer Verringerung der Knochenmasse. Mögliche Folgen: Knochenbrüche – auch ohne stärkere Krafteinwirkung von außen. Dr. Christopher Kramer, Ärztlicher Leiter der medizinischen Abteilung im Bereich Knochengesundheit und chronisch entzündliche Erkrankungen bei der Amgen GmbH, erklärt, wie die Behandlung der Betroffenen heute aussehen kann, wie das in der Vergangenheit war und was er sich für die Zukunft erhofft.

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Multiple Sklerose: Eine Krankheit ausbremsen

Noch vor 20 Jahren undenkbar: Ein breites Angebot unterschiedlicher Arzneimittel macht es heute möglich, die Krankheitsaktivität bei Multipler Sklerose (MS) auszubremsen. Bei MS greift das fehlgesteuerte Immunsystem die körpereigenen Nervenzellen an. Dies kann unter anderem zu Lähmungserscheinungen, zu Taubheitsgefühlen oder Sehstörungen führen. Die Ausprägungen und Beschwerden sind jedoch sehr unterschiedlich, weshalb oft die Rede von der „Krankheit der 1000 Gesichter“ ist. Im Rahmen der Serie „Medizinische Zeitreisen“ wirft Professor Dr. Andreas Schmitt, Neurologe und Medizinischer Direktor beim Biotech-Unternehmen Biogen, einen Blick auf Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft der MS-Behandlung.

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Hoffnung auf Heilung bei schwarzem Hautkrebs

Die Diagnose „Malignes Melanom im fortgeschrittenen Stadium“ kam noch vor rund zehn Jahren einem Todesurteil gleich. Heute haben immer mehr Betroffene die Chance auf ein Langzeitüberleben, auf „Chronifizierung“ der Erkrankung. Die Pharmaforschung hat die Art und Weise, wie der sogenannte schwarze Hautkrebs behandelt wird, grundlegend auf den Kopf gestellt. Im Rahmen der Serie „Medizinische Zeitreisen“ sprach die Pharma Fakten-Redaktion mit Dr. Holger Krönig, Senior Medical Director Oncology bei Bristol Myers Squibb, über die Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft der Melanom-Therapie.

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Kommentar

Deutschland fördert Braunkohle, aber keine Spitzenforschung

Scheibchenweise kommt es ans Licht: Der Beitrag der Pharmaunternehmen zum geplanten GKV-Spargesetz des Bundesgesundheitsministeriums hat sich gegenüber der ersten Ankündigung mehr als verdoppelt. Damit werden einer Hightech-Branche, die wie kaum eine andere für Spitzenforschung steht, massiv Investitionsgelder entzogen. Vor diesem Hintergrund klingt das im Koalitionsvertrag versprochene „Mehr Fortschritt wagen“ wie eine Drohung. Ein Kommentar von Florian Martius.

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