Artikel, Geschichten, Fakten – zu Themen aus Gesundheit und Pharma

Wir haben nachgezählt: Im Gesundheitssystem gibt es 35 Regelungen, Arzneimittelpreise umsatz- oder absatzsteuernd zu dämpfen. Diesen Dschungel durchblickt fast niemand mehr. iStock.com / SARINYAPINNGAM

Arzneimittelpreise: 35 Preisregulierungsinstrumente

Wir haben die KI bemüht und nachgezählt: In Deutschland gibt es 35 Regelungen, Arzneimittelpreise umsatz- oder absatzsteuernd zu dämpfen. Die Instrumente verstärken sich teilweise oder wirken widersprüchlich. Diesen Dschungel durchblickt fast niemand mehr; Deutschland hat eines der komplexesten Arzneimittelpreis-Systeme Europas. Ein Ausmisten wäre angebracht.

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Die Diskussionen rund um GKV-Finanzierungskrise und mögliche Reformen sind Themen, von denen alle Menschen wissen sollten. Foto: Ipsen Pharma GmbH

GKV: Finanzielle Stabilität gewinnt „erst dann Sinn, wenn sie gute Versorgung möglich macht“

Die Diskussionen rund um GKV-Finanzierungskrise und mögliche Reformen sowie Sparmaßnahmen klingen oft nach Fachdebatten. In Wahrheit sind es Themen, von denen alle Menschen wissen sollten. Warum? Weil es zum Beispiel auch darum geht, ob Patient:innen künftig noch „die für sie beste Therapie erhalten“ oder nicht. Im Interview erklärt Dr. Gabriele Kothny, General Manager DACH beim Biopharmaunternehmen Ipsen, welche Folgen das geplante Beitragssatzstabilisierungsgesetz für Deutschland haben könnte.

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BPI fordert bei der Ordentlichen Hauptversammlung des Verbandes in Berlin eine „echte Gesundheitsreform“. Foto: © BPI/Tobias Rücker

GKV-Spargesetz: Am Problem vorbei therapiert

Kurz vor der ersten Lesung des bereits jetzt hochumstrittenen Beitragssatzstabilisierungsgesetzes (BStabG) im Bundestag hat sich der Pharmaverband BPI noch einmal positioniert: Statt eines Spargesetzes braucht Deutschland dringend eine strukturelle, „echte Gesundheitsreform“, so sein Vorsitzender Oliver Kirst auf der Hauptversammlung des Verbandes. Durch die Pläne der Regierung werde „nichts besser, sondern höchstens billiger.“ Der dort geplante dynamische Herstellerrabatt sei eine „Katastrophe“ für die Unternehmen; durch das Gesetz werde die Deindustrialisierung des Landes vorangetrieben.

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…niemand. Das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG) wird die medizinische Versorgung und Prävention verschlechtern und dem Standort schaden. Ein Kommentar von Florian Martius. Foto: iStock.com / ArisSu

GKV-Spargesetz: And the winner is…

…niemand. Das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG) wird die medizinische Versorgung und Prävention verschlechtern und damit den Menschen schaden. Es schwächt die deutsche Spitzenposition in Forschung und Entwicklung und gefährdet den Wissenschaftsstandort. Gleichzeitig schwächt es eine der Zukunftstechnologien schlechthin: die Pharma- und Biotechbranche, die wie kaum eine andere für Wachstum und Wohlstand steht. Diese ist in diesen Tagen Ziel einer regelrechten Kampagne, die vor allem von den Krankenkassen getrieben wird. Dabei geht es erschreckend wenig um Fakten – ein Kommentar von Florian Martius.

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Ein Gespräch mit dem Vorsitzenden Oliver Kirst und Hauptgeschäftsführer Dr. Kai Joachimsen über „Politik paradox“ und die dringend notwendige Strukturreform. Foto: ©iStock.com / Marko Ristic / Zamrznuti tonovi

BPI: 75 Jahre für eine bessere Gesundheitsversorgung

Im Februar 1951 wurde in Bad Homburg der Bundesverband der pharmazeutischen Industrie (BPI) gegründet. Von Anfang an verstand er sich als eine Brücke zwischen medizinischer Versorgung, Industrie, Wissenschaft und Politik, um bessere Rahmenbedingungen für Patient:innen zu ermöglichen. Ein Gespräch mit dem Vorsitzenden Oliver Kirst und Hauptgeschäftsführer Dr. Kai Joachimsen über Meilensteine, über „Politik paradox“ und Pharma als „Leitindustrie“, Sorgen um die Qualität der Patientenversorgung sowie die dringend notwendige Strukturreform.

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Unter dem Titel „VORschung voraus – Gesundheit2030: Wie Innovation Leben, Forschung und Standort stärkt“ lud AstraZeneca Deutschland zu einem Medienevent ein. Im Fokus der Debatten: die aktuellen Sparpläne der Gesundheitspolitik.

„Aber wird es dieses Medikament irgendwann in Deutschland geben?“

„Wow.“ So lässt sich das Gefühl, mit dem Onkologe Dr. Niko Andre gerade erst vom international größten Krebskongress ASCO zurückgekehrt ist, wohl am besten beschreiben. In Chicago präsentierten Wissenschaftler:innen und Mediziner:innen die neuesten Fortschritte der Forschung. Die wären tatsächlich einfach „wow“ – wenn nicht grundsätzlich in Frage stünde, wie schnell und umfassend neue Arzneimittel künftig noch in die deutsche Patient:innen-Versorgung gelangen. In den Augen von Alexandra Bishop, Geschäftsführerin bei AstraZeneca Deutschland, sende die Politik mit ihren aktuellen Sparplänen das Signal: „Wir sind an Innovationen nicht interessiert.“ Das erklärte sie auf einem Medienevent des forschenden Pharmaunternehmens in Hamburg.

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Die Deutsche Schmerzgesellschaft geht davon aus, dass durch das GKV-Spargesetz die Versorgung von Millionen chronisch schmerzkranken Menschen massiv gefährdet ist. Foto: iStock.com / Jacob Wackerhausen

GKV-Spargesetz: Eine „Katastrophe“ für Menschen mit Schmerzen

Die Deutsche Schmerzgesellschaft geht davon aus, dass durch das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG) die Versorgung von Millionen chronisch schmerzkranken Menschen massiv gefährdet ist. Dabei ist die Lage schon heute angespannt, so die Expert:innen: 22 Prozent der Schmerzfachabteilungen sind in ihrer Existenz bedroht. Sie versorgen heute aber fast die Hälfte der Menschen mit der interdisziplinären multimodalen Schmerztherapie.

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7,6 Prozent: Das ist der Anteil für Arzneimittelinnovationen an den gesamten GKV-Leistungsausgaben, der bei den forschenden Pharmaunternehmen ankommt. Foto: ©iStock.com/BitsAndSplits

Neue Arzneimittel im Faktencheck: Was sie die GKV wirklich kosten

7,6 Prozent: Das ist der Anteil der Arzneimittelinnovationen an den gesamten GKV-Leistungsausgaben, der bei den forschenden Pharmaunternehmen ankommt. Das zeigt eine Berechnung der Pharmainitiative Bayern. Sie hat ein Papier veröffentlicht, das außerdem verdeutlicht: Anders als oftmals behauptet, sieht das geplante Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG) eine überproportionale Belastung der Pharmabranche vor. Das hat verheerende Folgen.

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Pharma-Fakten.de als bevorzugte Quelle bei Google hinzufügen: So funktioniert es. Foto: iStock.com / igoriss

Pharma-Fakten.de als bevorzugte Quelle bei Google hinzufügen

Für alle, die sich für Gesundheit interessieren: Was tut sich in der Krebs- oder Demenzforschung? Wie arbeiten pharmazeutische Unternehmen in Deutschland? Was passiert momentan in der Gesundheitspolitik? Und welche Auswirkungen hat das auf die medizinische Versorgung der Patient:innen? Über all diese Themen berichtet Pharma-Fakten.de seit 2014. Die Newsplattform ist nun als „bevorzugte Quelle“ bei Google verfügbar. Was das heißt und wie das funktioniert? Es braucht nur zwei Klicks.

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Die USA verfolgen eine Arzneimittelpreispolitik nach dem Most Favored Nation-Prinzip. Expert:innen des IGES-Instituts haben sich mit Hintergründen und Auswirkungen auf Deutschland befasst. Foto: ©iStock.com/gorodenkoff

An Arzneimitteln sparen: So koppelt sich Deutschland vom medizinischen Fortschritt ab

Die Vereinigten Staaten zahlen im internationalen Vergleich zu viel für neue Medikamente, Europa entzieht sich der Verantwortung, findet US-Präsident Donald Trump. Mit seiner Arzneimittelpreispolitik nach dem Most Favored Nation-Prinzip will er das ändern. In einem Webinar ordneten Fachleute des IGES-Instituts die aktuellen Fakten ein. Vertreter aus der Pharmabranche zeigten sich besorgt. „Wir wollen unsere Präparate zu Verfügung stellen“, hieß es. Doch das dürfte in Deutschland zunehmend schwierig werden, wenn die Bundesregierung ihrem Sparkurs treu bleibt und die Wettbewerbsfähigkeit nicht weiter stärkt.

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Wir haben nachgezählt: Im Gesundheitssystem gibt es 35 Regelungen, Arzneimittelpreise umsatz- oder absatzsteuernd zu dämpfen. Diesen Dschungel durchblickt fast niemand mehr. iStock.com / SARINYAPINNGAM

Arzneimittelpreise: 35 Preisregulierungsinstrumente

Wir haben die KI bemüht und nachgezählt: In Deutschland gibt es 35 Regelungen, Arzneimittelpreise umsatz- oder absatzsteuernd zu dämpfen. Die Instrumente verstärken sich teilweise oder wirken widersprüchlich. Diesen Dschungel durchblickt fast niemand mehr; Deutschland hat eines der komplexesten Arzneimittelpreis-Systeme Europas. Ein Ausmisten wäre angebracht.

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Die Diskussionen rund um GKV-Finanzierungskrise und mögliche Reformen sind Themen, von denen alle Menschen wissen sollten. Foto: Ipsen Pharma GmbH

GKV: Finanzielle Stabilität gewinnt „erst dann Sinn, wenn sie gute Versorgung möglich macht“

Die Diskussionen rund um GKV-Finanzierungskrise und mögliche Reformen sowie Sparmaßnahmen klingen oft nach Fachdebatten. In Wahrheit sind es Themen, von denen alle Menschen wissen sollten. Warum? Weil es zum Beispiel auch darum geht, ob Patient:innen künftig noch „die für sie beste Therapie erhalten“ oder nicht. Im Interview erklärt Dr. Gabriele Kothny, General Manager DACH beim Biopharmaunternehmen Ipsen, welche Folgen das geplante Beitragssatzstabilisierungsgesetz für Deutschland haben könnte.

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BPI fordert bei der Ordentlichen Hauptversammlung des Verbandes in Berlin eine „echte Gesundheitsreform“. Foto: © BPI/Tobias Rücker

GKV-Spargesetz: Am Problem vorbei therapiert

Kurz vor der ersten Lesung des bereits jetzt hochumstrittenen Beitragssatzstabilisierungsgesetzes (BStabG) im Bundestag hat sich der Pharmaverband BPI noch einmal positioniert: Statt eines Spargesetzes braucht Deutschland dringend eine strukturelle, „echte Gesundheitsreform“, so sein Vorsitzender Oliver Kirst auf der Hauptversammlung des Verbandes. Durch die Pläne der Regierung werde „nichts besser, sondern höchstens billiger.“ Der dort geplante dynamische Herstellerrabatt sei eine „Katastrophe“ für die Unternehmen; durch das Gesetz werde die Deindustrialisierung des Landes vorangetrieben.

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…niemand. Das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG) wird die medizinische Versorgung und Prävention verschlechtern und dem Standort schaden. Ein Kommentar von Florian Martius. Foto: iStock.com / ArisSu

GKV-Spargesetz: And the winner is…

…niemand. Das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG) wird die medizinische Versorgung und Prävention verschlechtern und damit den Menschen schaden. Es schwächt die deutsche Spitzenposition in Forschung und Entwicklung und gefährdet den Wissenschaftsstandort. Gleichzeitig schwächt es eine der Zukunftstechnologien schlechthin: die Pharma- und Biotechbranche, die wie kaum eine andere für Wachstum und Wohlstand steht. Diese ist in diesen Tagen Ziel einer regelrechten Kampagne, die vor allem von den Krankenkassen getrieben wird. Dabei geht es erschreckend wenig um Fakten – ein Kommentar von Florian Martius.

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Ein Gespräch mit dem Vorsitzenden Oliver Kirst und Hauptgeschäftsführer Dr. Kai Joachimsen über „Politik paradox“ und die dringend notwendige Strukturreform. Foto: ©iStock.com / Marko Ristic / Zamrznuti tonovi

BPI: 75 Jahre für eine bessere Gesundheitsversorgung

Im Februar 1951 wurde in Bad Homburg der Bundesverband der pharmazeutischen Industrie (BPI) gegründet. Von Anfang an verstand er sich als eine Brücke zwischen medizinischer Versorgung, Industrie, Wissenschaft und Politik, um bessere Rahmenbedingungen für Patient:innen zu ermöglichen. Ein Gespräch mit dem Vorsitzenden Oliver Kirst und Hauptgeschäftsführer Dr. Kai Joachimsen über Meilensteine, über „Politik paradox“ und Pharma als „Leitindustrie“, Sorgen um die Qualität der Patientenversorgung sowie die dringend notwendige Strukturreform.

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Unter dem Titel „VORschung voraus – Gesundheit2030: Wie Innovation Leben, Forschung und Standort stärkt“ lud AstraZeneca Deutschland zu einem Medienevent ein. Im Fokus der Debatten: die aktuellen Sparpläne der Gesundheitspolitik.

„Aber wird es dieses Medikament irgendwann in Deutschland geben?“

„Wow.“ So lässt sich das Gefühl, mit dem Onkologe Dr. Niko Andre gerade erst vom international größten Krebskongress ASCO zurückgekehrt ist, wohl am besten beschreiben. In Chicago präsentierten Wissenschaftler:innen und Mediziner:innen die neuesten Fortschritte der Forschung. Die wären tatsächlich einfach „wow“ – wenn nicht grundsätzlich in Frage stünde, wie schnell und umfassend neue Arzneimittel künftig noch in die deutsche Patient:innen-Versorgung gelangen. In den Augen von Alexandra Bishop, Geschäftsführerin bei AstraZeneca Deutschland, sende die Politik mit ihren aktuellen Sparplänen das Signal: „Wir sind an Innovationen nicht interessiert.“ Das erklärte sie auf einem Medienevent des forschenden Pharmaunternehmens in Hamburg.

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Die Deutsche Schmerzgesellschaft geht davon aus, dass durch das GKV-Spargesetz die Versorgung von Millionen chronisch schmerzkranken Menschen massiv gefährdet ist. Foto: iStock.com / Jacob Wackerhausen

GKV-Spargesetz: Eine „Katastrophe“ für Menschen mit Schmerzen

Die Deutsche Schmerzgesellschaft geht davon aus, dass durch das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG) die Versorgung von Millionen chronisch schmerzkranken Menschen massiv gefährdet ist. Dabei ist die Lage schon heute angespannt, so die Expert:innen: 22 Prozent der Schmerzfachabteilungen sind in ihrer Existenz bedroht. Sie versorgen heute aber fast die Hälfte der Menschen mit der interdisziplinären multimodalen Schmerztherapie.

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7,6 Prozent: Das ist der Anteil für Arzneimittelinnovationen an den gesamten GKV-Leistungsausgaben, der bei den forschenden Pharmaunternehmen ankommt. Foto: ©iStock.com/BitsAndSplits

Neue Arzneimittel im Faktencheck: Was sie die GKV wirklich kosten

7,6 Prozent: Das ist der Anteil der Arzneimittelinnovationen an den gesamten GKV-Leistungsausgaben, der bei den forschenden Pharmaunternehmen ankommt. Das zeigt eine Berechnung der Pharmainitiative Bayern. Sie hat ein Papier veröffentlicht, das außerdem verdeutlicht: Anders als oftmals behauptet, sieht das geplante Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG) eine überproportionale Belastung der Pharmabranche vor. Das hat verheerende Folgen.

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Für alle, die sich für Gesundheit interessieren: Was tut sich in der Krebs- oder Demenzforschung? Wie arbeiten pharmazeutische Unternehmen in Deutschland? Was passiert momentan in der Gesundheitspolitik? Und welche Auswirkungen hat das auf die medizinische Versorgung der Patient:innen? Über all diese Themen berichtet Pharma-Fakten.de seit 2014. Die Newsplattform ist nun als „bevorzugte Quelle“ bei Google verfügbar. Was das heißt und wie das funktioniert? Es braucht nur zwei Klicks.

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Die USA verfolgen eine Arzneimittelpreispolitik nach dem Most Favored Nation-Prinzip. Expert:innen des IGES-Instituts haben sich mit Hintergründen und Auswirkungen auf Deutschland befasst. Foto: ©iStock.com/gorodenkoff

An Arzneimitteln sparen: So koppelt sich Deutschland vom medizinischen Fortschritt ab

Die Vereinigten Staaten zahlen im internationalen Vergleich zu viel für neue Medikamente, Europa entzieht sich der Verantwortung, findet US-Präsident Donald Trump. Mit seiner Arzneimittelpreispolitik nach dem Most Favored Nation-Prinzip will er das ändern. In einem Webinar ordneten Fachleute des IGES-Instituts die aktuellen Fakten ein. Vertreter aus der Pharmabranche zeigten sich besorgt. „Wir wollen unsere Präparate zu Verfügung stellen“, hieß es. Doch das dürfte in Deutschland zunehmend schwierig werden, wenn die Bundesregierung ihrem Sparkurs treu bleibt und die Wettbewerbsfähigkeit nicht weiter stärkt.

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…niemand. Das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG) wird die medizinische Versorgung und Prävention verschlechtern und damit den Menschen schaden. Es schwächt die deutsche Spitzenposition in Forschung und Entwicklung und gefährdet den Wissenschaftsstandort. Gleichzeitig schwächt es eine der Zukunftstechnologien schlechthin: die Pharma- und Biotechbranche, die wie kaum eine andere für Wachstum und Wohlstand steht. Diese ist in diesen Tagen Ziel einer regelrechten Kampagne, die vor allem von den Krankenkassen getrieben wird. Dabei geht es erschreckend wenig um Fakten – ein Kommentar von Florian Martius.

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