Artikel, Geschichten, Fakten – zu Themen aus Gesundheit und Pharma

Die Sparpläne der Bundesregierung bedrohen akut die Versorgung der Patient:innen in Deutschland mit Arzneimittelinnovationen. Foto: ©iStock.com/Panuwat Sikham

Innovative Arzneimittel: Versorgung der Menschen in Deutschland in Gefahr

Es betrifft alle Menschen in Deutschland: Die jüngsten Sparpläne der Politik bedrohen akut die Versorgung der Bundesbürger:innen mit innovativen Arzneimitteln. Das sagen Fachleute aus der Pharmabranche. Das sagen zahlreiche Mediziner:innen. Wird das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz in seiner jetzigen Form Realität, wird es den Zugang der Patient:innen zu wirksamen, neuen Medikamenten erschweren – und medizinischen Fortschritt im Keim ersticken.

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Die chronische Niereninsuffizienz fristet ein Schattendasein – mit schweren Folgen für die Gesundheit der Menschen und die Budgets der Sozialsysteme. Dabei lässt sie sich früh erkennen und behandeln. Foto: ©iStock.com/peterschreiber.media

Niereninsuffizienz: Die unbekannte Volkskrankheit

Bei 8 bis 10 Millionen Menschen in Deutschland funktionieren die Nieren nicht so wie sie sollten. Neben Krankheiten wie Krebs, Diabetes oder Herzkreislauf-Leiden fristet die chronische Niereninsuffizienz (CKD) ein Schattendasein – mit schweren Folgen für die Gesundheit der betroffenen Menschen und die Budgets der Sozialsysteme. Dabei lässt sich die Krankheit früh erkennen und entsprechend behandeln.

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Die im GKV-Finanzstabilisierungsgesetz geplanten Maßnahmen sind ein Frontalangriff gegen Arzneimittelinnovationen. Ein Kommentar von Florian Martius. Foto: iStock.com / gorodenkoff

GKV-Spargesetz: Frontalangriff auf die Medizin von morgen

In der Summe sind die im GKV-Finanzstabilisierungsgesetz geplanten Maßnahmen gegen die Pharmaindustrie ein Frontalangriff auf innovative Arzneimitteltherapien. Wer glaubt, hier ginge es lediglich um die Bilanzen großer Konzerne, irrt. Die Botschaft, die die Regierung sendet, lautet: Forschende Spitzenmedizin „Made in Germany“ ist nicht gewollt. Ein Kommentar von Florian Martius.

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Im Interview spricht Christiane Denzel, Alexion Pharma Deutschland, über die Herausforderungen bei der Entwicklung von Orphan Drugs. Foto: ©iStock.com/Igor Kutyaev

Forschung bei seltenen Erkrankungen: „Wir sind sehr weit gekommen“

Sie hat mehr als 20 Jahre internationale Erfahrung in der klinischen Forschung, davon über 15 Jahre im Bereich von seltenen Krankheiten: Christiane Denzel, Head of Country Operations bei Alexion Pharma Deutschland, weiß nur zu gut, wie groß die Herausforderungen bei der Entwicklung von sogenannten Orphan Drugs sind. Doch es tut sich viel – auch seitens der pharmazeutischen Firmen.

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Das geplante GKV-Finanzstabilisierungsgesetz in der Dauerkritik: Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek sieht den Pharma- und Forschungsstandort Deutschland in Gefahr. Foto: © iStock.com/Andrii Yalanskyi

GKV-Spargesetz: So teuer kann sparen sein

Das geplante GKV-Finanzstabilisierungsgesetz in der Dauerkritik: Nicht nur die Pharmaindustrie wettert dagegen. Auch aus Bayern gibt es Gegenwind. Sein Gesundheitsminister Klaus Holetschek sieht durch die Pläne der Ampelkoalition den Pharma- und Forschungsstandort Deutschland in Gefahr. Das erklärte er bei einer Veranstaltung der Pharmainitiative Bayern.

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Es steht viel auf dem Spiel: Die Klimakrise bedroht die Gesundheit und Existenz von Menschen weltweit. Dabei geht es auch um Fragen der sozialen Gerechtigkeit. Foto: ©iStock.com/AndreyPopov

Klimakrise: Ungesund und ungerecht

„Die Klimakrise ist wohl die größte Bedrohung für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen“, sagt Lothar H. Wieler, Präsident des Robert Koch-Instituts. Höheres Risiko für Pandemien, veränderte Krankheitsausbreitung, tödliche Hitzewellen: Bei einer Veranstaltung des RKI machten Fachleute deutlich, wie groß die Gefahr und wie sozial ungerecht die Situation ist.

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Am 13. September ist Welt-Sepsis-Tag. Sepsis tötet 11 Millionen Menschen jedes Jahr. In Folge von COVID-19 sind es vermutlich noch viel mehr. Foto: ©iStock.com/Elena Merkulova

End Sepsis: Leiser Killer, unterschätzte Gefahr

10 Jahre ist es her, dass der Welt-Sepsis-Tag am 13. September zum ersten Mal ins Leben gerufen wurde. Das Ziel von Organisationen wie der „Global Sepsis Alliance“ ist es, auf die Gefahr einer Sepsis und Missstände etwa in Prävention und Diagnostik aufmerksam zu machen. Denn noch immer sterben weltweit 11 Millionen Menschen pro Jahr an einer „Blutvergiftung“. Viele Fälle wären vermeidbar.

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Höhere Impfraten wären eine Art Risikovorsorge gegen Arzneimittel-Resistenzen. Aber die gehen zurzeit eher zurück. Foto: ©iStock.com/peterschreiber.media

Impfen gegen die nächste Pandemie

Auf die nächste globale Gesundheitskrise – antimikrobielle Resistenzen gegen Arzneimittel – gibt es keine einfache Antwort. Um zu verhindern, dass lebenswichtige Medikamente unwirksam werden, muss an vielen Stellschrauben gedreht werden. Die Impfrate ist eine davon.

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Das Spargesetz des Bundesgesundheitsministers sieht einen pauschalen 20-prozentigen Abschlag auf Kombinationstherapien vor. Das ist innovationsfeindlich. Foto: ©iStock.com/Natali_Mis

Abschlag auf Kombitherapien: 20 Prozent rückwärtsgewandt

Das Spargesetz des Bundesgesundheitsministers sieht einen pauschalen 20-prozentigen Abschlag auf Kombinationstherapien vor; also auf Arzneimittel, die ihre volle Wirksamkeit in der Verbindung mit einem weiteren oder mehreren Wirkstoffen entfalten. Das ist medizinisch nicht begründbar, regulatorisch bedenklich und innovationsfeindlich.

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Die Masernfallzahlen in Deutschland sind seit Beginn der COVID-19-Pandemie erheblich zurückgegangen. Trügt der Schein? Foto: ©iStock.com/Astrid860

Masern: Unterschätzte Gefahr?

Die Zahl der Masernfälle in Deutschland ist seit Beginn der COVID-19-Pandemie erheblich zurückgegangen. Das Robert Koch-Institut fürchtet daher eine sinkende Aufmerksamkeit in der Bevölkerung. Dabei ist das Potenzial für neue Ausbrüche nicht zu unterschätzen: Weltweit sind aktuell mehr Menschen als in den vergangenen Jahren ungeschützt gegen die potenziell tödliche Erkrankung.

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Die Sparpläne der Bundesregierung bedrohen akut die Versorgung der Patient:innen in Deutschland mit Arzneimittelinnovationen. Foto: ©iStock.com/Panuwat Sikham

Innovative Arzneimittel: Versorgung der Menschen in Deutschland in Gefahr

Es betrifft alle Menschen in Deutschland: Die jüngsten Sparpläne der Politik bedrohen akut die Versorgung der Bundesbürger:innen mit innovativen Arzneimitteln. Das sagen Fachleute aus der Pharmabranche. Das sagen zahlreiche Mediziner:innen. Wird das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz in seiner jetzigen Form Realität, wird es den Zugang der Patient:innen zu wirksamen, neuen Medikamenten erschweren – und medizinischen Fortschritt im Keim ersticken.

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Die chronische Niereninsuffizienz fristet ein Schattendasein – mit schweren Folgen für die Gesundheit der Menschen und die Budgets der Sozialsysteme. Dabei lässt sie sich früh erkennen und behandeln. Foto: ©iStock.com/peterschreiber.media

Niereninsuffizienz: Die unbekannte Volkskrankheit

Bei 8 bis 10 Millionen Menschen in Deutschland funktionieren die Nieren nicht so wie sie sollten. Neben Krankheiten wie Krebs, Diabetes oder Herzkreislauf-Leiden fristet die chronische Niereninsuffizienz (CKD) ein Schattendasein – mit schweren Folgen für die Gesundheit der betroffenen Menschen und die Budgets der Sozialsysteme. Dabei lässt sich die Krankheit früh erkennen und entsprechend behandeln.

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Die im GKV-Finanzstabilisierungsgesetz geplanten Maßnahmen sind ein Frontalangriff gegen Arzneimittelinnovationen. Ein Kommentar von Florian Martius. Foto: iStock.com / gorodenkoff

GKV-Spargesetz: Frontalangriff auf die Medizin von morgen

In der Summe sind die im GKV-Finanzstabilisierungsgesetz geplanten Maßnahmen gegen die Pharmaindustrie ein Frontalangriff auf innovative Arzneimitteltherapien. Wer glaubt, hier ginge es lediglich um die Bilanzen großer Konzerne, irrt. Die Botschaft, die die Regierung sendet, lautet: Forschende Spitzenmedizin „Made in Germany“ ist nicht gewollt. Ein Kommentar von Florian Martius.

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Im Interview spricht Christiane Denzel, Alexion Pharma Deutschland, über die Herausforderungen bei der Entwicklung von Orphan Drugs. Foto: ©iStock.com/Igor Kutyaev

Forschung bei seltenen Erkrankungen: „Wir sind sehr weit gekommen“

Sie hat mehr als 20 Jahre internationale Erfahrung in der klinischen Forschung, davon über 15 Jahre im Bereich von seltenen Krankheiten: Christiane Denzel, Head of Country Operations bei Alexion Pharma Deutschland, weiß nur zu gut, wie groß die Herausforderungen bei der Entwicklung von sogenannten Orphan Drugs sind. Doch es tut sich viel – auch seitens der pharmazeutischen Firmen.

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Das geplante GKV-Finanzstabilisierungsgesetz in der Dauerkritik: Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek sieht den Pharma- und Forschungsstandort Deutschland in Gefahr. Foto: © iStock.com/Andrii Yalanskyi

GKV-Spargesetz: So teuer kann sparen sein

Das geplante GKV-Finanzstabilisierungsgesetz in der Dauerkritik: Nicht nur die Pharmaindustrie wettert dagegen. Auch aus Bayern gibt es Gegenwind. Sein Gesundheitsminister Klaus Holetschek sieht durch die Pläne der Ampelkoalition den Pharma- und Forschungsstandort Deutschland in Gefahr. Das erklärte er bei einer Veranstaltung der Pharmainitiative Bayern.

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Es steht viel auf dem Spiel: Die Klimakrise bedroht die Gesundheit und Existenz von Menschen weltweit. Dabei geht es auch um Fragen der sozialen Gerechtigkeit. Foto: ©iStock.com/AndreyPopov

Klimakrise: Ungesund und ungerecht

„Die Klimakrise ist wohl die größte Bedrohung für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen“, sagt Lothar H. Wieler, Präsident des Robert Koch-Instituts. Höheres Risiko für Pandemien, veränderte Krankheitsausbreitung, tödliche Hitzewellen: Bei einer Veranstaltung des RKI machten Fachleute deutlich, wie groß die Gefahr und wie sozial ungerecht die Situation ist.

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Am 13. September ist Welt-Sepsis-Tag. Sepsis tötet 11 Millionen Menschen jedes Jahr. In Folge von COVID-19 sind es vermutlich noch viel mehr. Foto: ©iStock.com/Elena Merkulova

End Sepsis: Leiser Killer, unterschätzte Gefahr

10 Jahre ist es her, dass der Welt-Sepsis-Tag am 13. September zum ersten Mal ins Leben gerufen wurde. Das Ziel von Organisationen wie der „Global Sepsis Alliance“ ist es, auf die Gefahr einer Sepsis und Missstände etwa in Prävention und Diagnostik aufmerksam zu machen. Denn noch immer sterben weltweit 11 Millionen Menschen pro Jahr an einer „Blutvergiftung“. Viele Fälle wären vermeidbar.

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Höhere Impfraten wären eine Art Risikovorsorge gegen Arzneimittel-Resistenzen. Aber die gehen zurzeit eher zurück. Foto: ©iStock.com/peterschreiber.media

Impfen gegen die nächste Pandemie

Auf die nächste globale Gesundheitskrise – antimikrobielle Resistenzen gegen Arzneimittel – gibt es keine einfache Antwort. Um zu verhindern, dass lebenswichtige Medikamente unwirksam werden, muss an vielen Stellschrauben gedreht werden. Die Impfrate ist eine davon.

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Das Spargesetz des Bundesgesundheitsministers sieht einen pauschalen 20-prozentigen Abschlag auf Kombinationstherapien vor. Das ist innovationsfeindlich. Foto: ©iStock.com/Natali_Mis

Abschlag auf Kombitherapien: 20 Prozent rückwärtsgewandt

Das Spargesetz des Bundesgesundheitsministers sieht einen pauschalen 20-prozentigen Abschlag auf Kombinationstherapien vor; also auf Arzneimittel, die ihre volle Wirksamkeit in der Verbindung mit einem weiteren oder mehreren Wirkstoffen entfalten. Das ist medizinisch nicht begründbar, regulatorisch bedenklich und innovationsfeindlich.

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Die Masernfallzahlen in Deutschland sind seit Beginn der COVID-19-Pandemie erheblich zurückgegangen. Trügt der Schein? Foto: ©iStock.com/Astrid860

Masern: Unterschätzte Gefahr?

Die Zahl der Masernfälle in Deutschland ist seit Beginn der COVID-19-Pandemie erheblich zurückgegangen. Das Robert Koch-Institut fürchtet daher eine sinkende Aufmerksamkeit in der Bevölkerung. Dabei ist das Potenzial für neue Ausbrüche nicht zu unterschätzen: Weltweit sind aktuell mehr Menschen als in den vergangenen Jahren ungeschützt gegen die potenziell tödliche Erkrankung.

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GKV-Spargesetz: Frontalangriff auf die Medizin von morgen

In der Summe sind die im GKV-Finanzstabilisierungsgesetz geplanten Maßnahmen gegen die Pharmaindustrie ein Frontalangriff auf innovative Arzneimitteltherapien. Wer glaubt, hier ginge es lediglich um die Bilanzen großer Konzerne, irrt. Die Botschaft, die die Regierung sendet, lautet: Forschende Spitzenmedizin „Made in Germany“ ist nicht gewollt. Ein Kommentar von Florian Martius.

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