Artikel, Geschichten, Fakten – zu Themen aus Gesundheit und Pharma

Deutschland muss „Gesundheit nicht länger primär als Kostenfaktor, sondern als Produktivkraft und Grundlage gesellschaftlichen Wohlstands“ begreifen, fordern Expert:innen. Foto: ©iStock.com/Stadtratte

Gesundheit: „Basis gesellschaftlicher Zukunftsfähigkeit“

Was wird aus der Bundesrepublik? Sie steht vor zahlreichen Herausforderungen – wie einer stagnierenden Wirtschaft und dem demografischen Wandel. In einem Positionspapier schreiben nun mehrere Expert:innen: „Die Zukunft des Wirtschafts- und Sozialstandorts Deutschland wird maßgeblich davon abhängen, ob es gelingt, Gesundheit nicht länger primär als Kostenfaktor, sondern als Produktivkraft und Grundlage gesellschaftlichen Wohlstands zu begreifen.“ Vor allem in der Prävention sehen die Fachleute großes Potenzial.

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Die Zahl der hitzebedingten Todesfälle schätzt das RKI auf bisher 12.500. Es ist gegenüber den Vorjahren ein sprunghafter Anstieg. Foto: ©iStock.com/Liudmila Chernetska

Hitze: Ein Gesundheitsrisiko erster Ordnung

Auf 12.500 hitzebedingte Todesfälle schätzt das Robert Koch-Institut (RKI) die bisherige Bilanz dieses Sommers – ein sprunghafter Anstieg im Vergleich zu den Vorjahren. Die Aufregung darüber hält sich in überraschend engen Grenzen. Dabei gilt Europa als der sich am schnellsten erwärmende Kontinent; seit den 1980er-Jahren erwärmt er sich etwa doppelt so schnell wie der globale Durchschnitt. Setzt sich diese Tendenz fort, dürfte auch die Sterblichkeit durch Hitze deutlich steigen: Klimaanpassungsmaßnahmen sind das Gebot der Stunde.

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Welche Impfungen sind sinnvoll und sicher, welche nicht? Wissenschaftler:innen werten seit Jahrzehnten Daten zu Nutzen und Risiken aus. Foto: iStock.com / Alessandro Biascioli

Teil 2: Impfen oder nicht impfen – das ist hier (nicht) die Frage

Impfungen werden nur zugelassen und für die deutsche Bevölkerung empfohlen, wenn ihr potenzieller Nutzen größer ist als ihr potenzielles Risiko. Dazu werten die Mitglieder der „STIKO“ – ein unabhängiges, ehrenamtliches Expertengremium – Unmengen an wissenschaftlichen Daten aus. Das Robert Koch-Institut (RKI) betont: „Impfungen gehören zu den wichtigsten und wirksamsten präventiven Maßnahmen, die in der Medizin zur Verfügung stehen.“

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Welche Impfungen sind sinnvoll und sicher, welche nicht? Wissenschaftler:innen werten seit Jahrzehnten Daten zu Nutzen und Risiken aus. Foto: iStock.com / gorodenkoff

Impfen oder nicht impfen – das ist hier (nicht) die Frage

Dass US-Präsident Donald Trump trotz aller Kritik aus Fachkreisen die Empfehlungen seiner Regierung für Impfungen im Kindesalter zusammenstreichen will, dürfte viele Menschen weltweit verunsichern. Welche Impfungen sind sinnvoll und sicher? Welche sind es nicht? Tatsache ist: Niemand muss diese Fragen allein beantworten. Wissenschaftler:innen werten seit Jahrzehnten Daten zu Nutzen und Risiken von Vakzinen aus. In Deutschland etwa prüft die STIKO die Evidenz und leitet daraus Empfehlungen ab: auf Basis von Fakten anstatt leeren Behauptungen.

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Mit dem Gesetzentwurf zur Digitalisierung im Gesundheitswesen soll ein vernetztes Gesundheitsdatenökosystem entstehen. Das Ziel: ein effizienteres Gesundheitssystem, eine bessere Medizin. Foto: iStock.com / piyaphun

Digitales Gesundheitswesen: 2029 hat sich „ausgefaxt“

Das Bundeskabinett hat vor der Sommerpause den Gesetzentwurf zur Digitalisierung im Gesundheitswesen (GeDIG) beschlossen. Damit soll ein vernetztes Gesundheitsdatenökosystem entstehen. Es will die Grundlagen schaffen, um die elektronische Patient:innen-Akte (ePA) alltagstauglicher zumachen, die digitale Infrastruktur zu stabilisieren und Versicherten neue Wege in die Versorgung zu eröffnen. Für die Arzneimittelforschung könnte es eines der wichtigsten Strukturgesetze werden. Denn Deutschland sitzt auf einem gewaltigen Datenschatz – doch bisher fehlen die Schlüssel, um ihn für Forschung, Innovation und Versorgung nutzbar zu machen.

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Herz-Kreislauf-Erkrankungen kosten Europa jedes Jahr mehr als 280 Milliarden Euro. Was es braucht: mehr Gesundheitschecks zur Prävention und Früherkennung. Foto: iStock.com/NanoStockk

Herz-Kreislauf: Warum Europa Prävention neu denken muss

„In Europa kennt fast jeder einen Menschen, der von einem Herzleiden, einem Schlaganfall, Diabetes, Adipositas oder Bluthochdruck betroffen ist“, heißt es seitens des Pharmaverbands EFPIA. 1,7 Millionen EU-Bürger:innen sterben jedes Jahr an den Folgen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Eine Analyse der Beratungsgesellschaft PwC zeigt: Gesundheitschecks zur Prävention und Früherkennung könnten dazu beitragen, die gesundheitlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen zu verringern. Die Zeit drängt.

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Von moderner Gesundheits-, Sozial- und Wirtschaftspolitik keine Spur: Das GKV-Spargesetz wird dem Land teuer zu stehen kommen – gesundheitlich, sozial, wirtschaftlich. iStock.com / chris-mueller

GKV-Spargesetze: Konsequentes Ausblenden der Realität

Wir können nicht mehr ausgeben, als wir einnehmen – das ist die politische Begründung für Gesetze à la GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz. Damit mag man eine treue Krämerseele überzeugen können. Als Leitmotiv für eine moderne Gesundheits-, Sozial- und Wirtschaftspolitik taugt das Mantra nicht, weil der langfristige Ertrag von Investitionen in die Gesundheit der Menschen ausgeblendet wird. Das aber kann sich eine alternde Gesellschaft nicht leisten; die sogenannte „einnahmenorientierte Ausgabenpolitik“ entstammt der sozial- und wirtschaftspolitischen Mottenkiste. Sie wird dem Land teuer zu stehen kommen – gesundheitlich, sozial, wirtschaftlich.

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Wie sehr Hitze die Menschen im Krankenhaus belastet und was dort für einen wirksamen Hitzeschutz sorgen könnte, das erzählt Prof. Dr. Henriette Neumeyer im Interview.

Hitze: Der stille Killer im Krankenhaus

Die aktuelle Hitzewelle belastet alle Menschen – ganz besonders aber jene, die in einem Krankenhaus liegen oder dort arbeiten. Welche Folgen die Hitze für die Krankenhäuser hat und was dort dringend in Sachen Hitze- und Klimaschutz getan werden muss, darüber haben wir mit Prof. Dr. Henriette Neumeyer gesprochen, Stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG).

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Am 28. Juli ist Welt-Hepatitis-Tag. Virushepatitis verursacht weltweit zahlreiche Erkrankungen und Todesfälle, die eigentlich vermeidbar wären. Foto: ©iStock.com/Rowr

Virus-Hepatitis: Vorbeugen, therapieren, Leben retten

Virus-Hepatitis weltweit eliminieren: Das ist keine Frage des Könnens, sondern des Wollens. Denn es gibt wirksame Impfstoffe, Tests zur Diagnostik sowie Therapiemöglichkeiten. Und „dennoch bleiben Millionen von Menschen undiagnostiziert, unbehandelt oder haben keinen Zugang zu einer angemessenen Versorgung“, kritisiert die Weltgesundheitsorganisation (WHO) anlässlich des Welt-Hepatitis-Tags am 28. Juli. Auch in Deutschland ist Luft nach oben.

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Es vergeht kein Tag in Deutschland, an dem nicht Blut und Blutplasma gebraucht wird – etwa für die Behandlung schwerer Krankheiten oder bei Operationen. Doch nur wenige Menschen spenden Blut. Foto: ©iStock.com/StockerThings

Blut spenden: „Es braucht nicht viel, um Gutes zu tun“

Es vergeht kein Tag in Deutschland, an dem nicht Blut und Blutplasma gebraucht wird – sei es für die Behandlung schwerer Krankheiten, nach Unfällen oder bei Operationen. Doch der Anteil der Menschen, die Blut spenden, ist gering, gerade unter jungen Erwachsenen. Vor allem im Sommer werden Blutkonserven häufig knapp. „Also: Einfach machen“, appelliert das Robert Koch-Institut (RKI).

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Deutschland muss „Gesundheit nicht länger primär als Kostenfaktor, sondern als Produktivkraft und Grundlage gesellschaftlichen Wohlstands“ begreifen, fordern Expert:innen. Foto: ©iStock.com/Stadtratte

Gesundheit: „Basis gesellschaftlicher Zukunftsfähigkeit“

Was wird aus der Bundesrepublik? Sie steht vor zahlreichen Herausforderungen – wie einer stagnierenden Wirtschaft und dem demografischen Wandel. In einem Positionspapier schreiben nun mehrere Expert:innen: „Die Zukunft des Wirtschafts- und Sozialstandorts Deutschland wird maßgeblich davon abhängen, ob es gelingt, Gesundheit nicht länger primär als Kostenfaktor, sondern als Produktivkraft und Grundlage gesellschaftlichen Wohlstands zu begreifen.“ Vor allem in der Prävention sehen die Fachleute großes Potenzial.

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Die Zahl der hitzebedingten Todesfälle schätzt das RKI auf bisher 12.500. Es ist gegenüber den Vorjahren ein sprunghafter Anstieg. Foto: ©iStock.com/Liudmila Chernetska

Hitze: Ein Gesundheitsrisiko erster Ordnung

Auf 12.500 hitzebedingte Todesfälle schätzt das Robert Koch-Institut (RKI) die bisherige Bilanz dieses Sommers – ein sprunghafter Anstieg im Vergleich zu den Vorjahren. Die Aufregung darüber hält sich in überraschend engen Grenzen. Dabei gilt Europa als der sich am schnellsten erwärmende Kontinent; seit den 1980er-Jahren erwärmt er sich etwa doppelt so schnell wie der globale Durchschnitt. Setzt sich diese Tendenz fort, dürfte auch die Sterblichkeit durch Hitze deutlich steigen: Klimaanpassungsmaßnahmen sind das Gebot der Stunde.

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Welche Impfungen sind sinnvoll und sicher, welche nicht? Wissenschaftler:innen werten seit Jahrzehnten Daten zu Nutzen und Risiken aus. Foto: iStock.com / Alessandro Biascioli

Teil 2: Impfen oder nicht impfen – das ist hier (nicht) die Frage

Impfungen werden nur zugelassen und für die deutsche Bevölkerung empfohlen, wenn ihr potenzieller Nutzen größer ist als ihr potenzielles Risiko. Dazu werten die Mitglieder der „STIKO“ – ein unabhängiges, ehrenamtliches Expertengremium – Unmengen an wissenschaftlichen Daten aus. Das Robert Koch-Institut (RKI) betont: „Impfungen gehören zu den wichtigsten und wirksamsten präventiven Maßnahmen, die in der Medizin zur Verfügung stehen.“

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Welche Impfungen sind sinnvoll und sicher, welche nicht? Wissenschaftler:innen werten seit Jahrzehnten Daten zu Nutzen und Risiken aus. Foto: iStock.com / gorodenkoff

Impfen oder nicht impfen – das ist hier (nicht) die Frage

Dass US-Präsident Donald Trump trotz aller Kritik aus Fachkreisen die Empfehlungen seiner Regierung für Impfungen im Kindesalter zusammenstreichen will, dürfte viele Menschen weltweit verunsichern. Welche Impfungen sind sinnvoll und sicher? Welche sind es nicht? Tatsache ist: Niemand muss diese Fragen allein beantworten. Wissenschaftler:innen werten seit Jahrzehnten Daten zu Nutzen und Risiken von Vakzinen aus. In Deutschland etwa prüft die STIKO die Evidenz und leitet daraus Empfehlungen ab: auf Basis von Fakten anstatt leeren Behauptungen.

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Mit dem Gesetzentwurf zur Digitalisierung im Gesundheitswesen soll ein vernetztes Gesundheitsdatenökosystem entstehen. Das Ziel: ein effizienteres Gesundheitssystem, eine bessere Medizin. Foto: iStock.com / piyaphun

Digitales Gesundheitswesen: 2029 hat sich „ausgefaxt“

Das Bundeskabinett hat vor der Sommerpause den Gesetzentwurf zur Digitalisierung im Gesundheitswesen (GeDIG) beschlossen. Damit soll ein vernetztes Gesundheitsdatenökosystem entstehen. Es will die Grundlagen schaffen, um die elektronische Patient:innen-Akte (ePA) alltagstauglicher zumachen, die digitale Infrastruktur zu stabilisieren und Versicherten neue Wege in die Versorgung zu eröffnen. Für die Arzneimittelforschung könnte es eines der wichtigsten Strukturgesetze werden. Denn Deutschland sitzt auf einem gewaltigen Datenschatz – doch bisher fehlen die Schlüssel, um ihn für Forschung, Innovation und Versorgung nutzbar zu machen.

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Herz-Kreislauf-Erkrankungen kosten Europa jedes Jahr mehr als 280 Milliarden Euro. Was es braucht: mehr Gesundheitschecks zur Prävention und Früherkennung. Foto: iStock.com/NanoStockk

Herz-Kreislauf: Warum Europa Prävention neu denken muss

„In Europa kennt fast jeder einen Menschen, der von einem Herzleiden, einem Schlaganfall, Diabetes, Adipositas oder Bluthochdruck betroffen ist“, heißt es seitens des Pharmaverbands EFPIA. 1,7 Millionen EU-Bürger:innen sterben jedes Jahr an den Folgen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Eine Analyse der Beratungsgesellschaft PwC zeigt: Gesundheitschecks zur Prävention und Früherkennung könnten dazu beitragen, die gesundheitlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen zu verringern. Die Zeit drängt.

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Von moderner Gesundheits-, Sozial- und Wirtschaftspolitik keine Spur: Das GKV-Spargesetz wird dem Land teuer zu stehen kommen – gesundheitlich, sozial, wirtschaftlich. iStock.com / chris-mueller

GKV-Spargesetze: Konsequentes Ausblenden der Realität

Wir können nicht mehr ausgeben, als wir einnehmen – das ist die politische Begründung für Gesetze à la GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz. Damit mag man eine treue Krämerseele überzeugen können. Als Leitmotiv für eine moderne Gesundheits-, Sozial- und Wirtschaftspolitik taugt das Mantra nicht, weil der langfristige Ertrag von Investitionen in die Gesundheit der Menschen ausgeblendet wird. Das aber kann sich eine alternde Gesellschaft nicht leisten; die sogenannte „einnahmenorientierte Ausgabenpolitik“ entstammt der sozial- und wirtschaftspolitischen Mottenkiste. Sie wird dem Land teuer zu stehen kommen – gesundheitlich, sozial, wirtschaftlich.

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Wie sehr Hitze die Menschen im Krankenhaus belastet und was dort für einen wirksamen Hitzeschutz sorgen könnte, das erzählt Prof. Dr. Henriette Neumeyer im Interview.

Hitze: Der stille Killer im Krankenhaus

Die aktuelle Hitzewelle belastet alle Menschen – ganz besonders aber jene, die in einem Krankenhaus liegen oder dort arbeiten. Welche Folgen die Hitze für die Krankenhäuser hat und was dort dringend in Sachen Hitze- und Klimaschutz getan werden muss, darüber haben wir mit Prof. Dr. Henriette Neumeyer gesprochen, Stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG).

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Am 28. Juli ist Welt-Hepatitis-Tag. Virushepatitis verursacht weltweit zahlreiche Erkrankungen und Todesfälle, die eigentlich vermeidbar wären. Foto: ©iStock.com/Rowr

Virus-Hepatitis: Vorbeugen, therapieren, Leben retten

Virus-Hepatitis weltweit eliminieren: Das ist keine Frage des Könnens, sondern des Wollens. Denn es gibt wirksame Impfstoffe, Tests zur Diagnostik sowie Therapiemöglichkeiten. Und „dennoch bleiben Millionen von Menschen undiagnostiziert, unbehandelt oder haben keinen Zugang zu einer angemessenen Versorgung“, kritisiert die Weltgesundheitsorganisation (WHO) anlässlich des Welt-Hepatitis-Tags am 28. Juli. Auch in Deutschland ist Luft nach oben.

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Es vergeht kein Tag in Deutschland, an dem nicht Blut und Blutplasma gebraucht wird – etwa für die Behandlung schwerer Krankheiten oder bei Operationen. Doch nur wenige Menschen spenden Blut. Foto: ©iStock.com/StockerThings

Blut spenden: „Es braucht nicht viel, um Gutes zu tun“

Es vergeht kein Tag in Deutschland, an dem nicht Blut und Blutplasma gebraucht wird – sei es für die Behandlung schwerer Krankheiten, nach Unfällen oder bei Operationen. Doch der Anteil der Menschen, die Blut spenden, ist gering, gerade unter jungen Erwachsenen. Vor allem im Sommer werden Blutkonserven häufig knapp. „Also: Einfach machen“, appelliert das Robert Koch-Institut (RKI).

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Kommentar

HIV-Versorgung am Wendepunkt: Jetzt entscheidet sich, wie es weitergeht

Es sind turbulente Zeiten für die weltweite HIV-Versorgung: Medizinische Innovationen eröffnen neue Möglichkeiten für die Prävention und Therapie. Gleichzeitig ist die internationale Finanzierung unter enormen Druck geraten; die Folgen davon können verheerend sein. Doch der Umbruch bietet auch die Chance, die HIV-Versorgung langfristig neu aufzustellen – und sie nachhaltiger und widerstandsfähiger zu gestalten. Ein Kommentar von Pharma Fakten-Redakteurin Alina Massari.

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