Artikel, Geschichten, Fakten – zu Themen aus Gesundheit und Pharma

Jeder Krebstote ist einer zu viel. Über die „Vision Zero“ sprachen Fachleute auf einem hybriden Kongress in Berlin. Foto: Pharma Fakten.

Vision Zero: Damit das Wort „Krebstod“ irgendwann Geschichte ist

Rund 140.000 Menschen sind in Deutschland durch COVID-19 gestorben. Die Zahl der Krebstoten ist in einem vergleichbaren Zeitraum dreimal so hoch – der öffentliche Aufschrei fehlt. Die Initiative „Vision Zero“ setzt sich dafür ein, dass die Zahl der vermeidbaren krebsbedingten Todesfälle gegen Null geht. Wie das gehen kann? Darüber sprachen Fachleute auf einem Kongress in Berlin.

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Der Einsatz digitaler Gesundheitstechnologien birgt großes Potenzial  zeigt eine McKinsey-Studie. Etwa ein Mehr an Versorgungsqualität und Kosteneffizienz. Foto: ©iStock.com/ipopba

Gesundheitswesen digitalisieren: „42-Milliarden-Euro-Chance“

Die Nutzung einer elektronischen Patientenakte, mehr Online-Sprechstunden, Fernunterstützung chronisch kranker Menschen: Eine konsequente Digitalisierung birgt große Potenziale für das Gesundheitssystem – und verspricht ein Plus in Sachen Versorgungsqualität und Kosteneffizienz. Das zeigt eine Studie der Unternehmensberatung McKinsey & Company. Profitieren würden alle Akteure im Gesundheitswesen, darunter Ärzteschaft, Krankenkassen, Patient:innen.

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Ungefähr 6 Jahre dauert es  bis Menschen mit einer seltenen Erkrankung eine sichere Diagnose erhalten. Das müsste nicht sein. Foto: ©iStock.com/nambitomo

Seltene Erkrankungen: 6 Jahre bis zur Diagnose sind zu viel

Ungefähr 6 Jahre dauert es, bis Menschen mit einer seltenen Erkrankung eine sichere Diagnose erhalten. Das sind 6 Jahre voller Sorgen, Ängste, Unsicherheit, Frustration und körperlichem Leiden. Nicole Schlautmann, die beim forschenden Pharmaunternehmen Pfizer für die „Seltenen“ verantwortlich ist, will diese Zeitspanne bis zum Jahr 2025 halbieren. Doch dafür muss sich in Deutschland noch einiges ändern.

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So wird medizinischer Fortschritt greifbar: Pfizer hat eine Website konzipiert  über die Leser:innen „scrollen“ können  um zu erfahren  was sich seit 1900 getan hat. Foto: ©iStock.com/Panuwat Sikham

Mehr Leben, mehr Gesundheit: Vom Nutzen der Medizin

Ein Kind hat Diabetes Typ 1? Dann erhält es Insulin. Eine Frau leidet unter einer bakteriellen Blasenentzündung? Es gibt Antibiotika. Ein Mann mit Bluthochdruck – bekommt blutdrucksenkende Medikamente. Und rund 30 Erkrankungen können durch Impfungen vermieden werden. Das ist im Deutschland des 21. Jahrhunderts selbstverständlich – den medizinischen Fortschritt der vergangenen Jahrzehnte machen wir uns kaum bewusst. Genauso wie den in der Zukunft: Die Medizin von Morgen wird individuell, hochtechnisch, hochdifferenziert. Das forschende Pharmaunternehmen Pfizer hat daher ein „Scrollytelling“ konzipiert: Indem die Leser:innen über eine Website „scrollen“, erfahren sie, was sich seit 1900 getan hat. So wird der Nutzen der Medizin greifbar.

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Die Pharmaforschung vergisst auch die seltenen Erkrankungen nicht. Immer mehr Betroffene können vom medizinischen Fortschritt profitieren – zum Beispiel bei Morbus Waldenström. Foto: ©iStock.com/Rost-9D

Seltene Blutkrebserkrankungen: Der Fortschritt geht weiter

Die Pharmaforschung vergisst auch die seltenen und sehr seltenen Erkrankungen nicht. Immer mehr Betroffene können auf diese Weise vom medizinischen Fortschritt profitieren – so zum Beispiel bei Morbus Waldenström, einer sehr seltenen Krebserkrankung des Blutes.

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99 6 Prozent der klinischen Studien zu Alzheimer sind gescheitert. Ein Projekt von EU und der Pharmaindustrie hofft  das ändern zu können. Foto: ©iStock.com/Tharakorn

Alzheimer-Forschung: Beginnt ein neues Zeitalter?

99,6 Prozent der klinischen Studien zu Morbus Alzheimer sind bisher gescheitert – ein Hinweis darauf, dass die Ursachen dieser Demenzerkrankung noch nicht hinreichend verstanden sind. Wissenschaftler:innen von Universitäten in Europa, Biotech-Unternehmen und der Pharmaindustrie wollten das ändern. Heraus kam ADAPTED – ein gemeinsames Projekt der Europäischen Union (EU) und forschenden Pharmaunternehmen. Die Hoffnung ist, dass im Kampf gegen Alzheimer ein „neues Zeitalter“ beginnt.

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Seit Anfang des Jahres dürfen Apotheker:innen unter bestimmten Voraussetzungen COVID-19-Impfstoffe verimpfen. Die Regelung läuft Ende des Jahres aus. Foto: ©iStock.com/Sumetee Theesungnern

Prävention stärken: Impfen in der Apotheke

Seit Anfang des Jahres dürfen Apotheker:innen unter bestimmten Voraussetzungen COVID-19-Impfstoffe verimpfen. Es ist eine Regelung, die Ende des Jahres ausläuft. Angesichts der mittelmäßigen Impfquoten in Deutschland fragt man sich warum. Ein Gespräch mit Ramin Heydarpour, Apotheker und Manager beim forschenden Pharmaunternehmen Pfizer.

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Neue Technologien werden den Umgang mit neurodegenerativen Erkrankungen in Zukunft auf den Kopf stellen. Das Zauberwort lautet: Neurotech. Foto: ©iStock.com/gorodenkoff

Wenn Neurologie auf Technologie trifft: Innovative Lösungen gegen Hirnerkrankungen

Der Blick in die Glaskugel ist immer mit Unsicherheit behaftet. Aber für den Wirtschaftsingenieur Dr. Thorsten Lambertus vom forschenden Biotechnologie-Unternehmen Biogen ist klar: „Die Zukunft der Neurologie wird spannend“. Das liegt nicht nur an Fortschritten in der pharmazeutischen Forschung. Auch neue, digitale Technologien könnten die Art und Weise, wie wir Menschen Hirn- und Nervenleiden begegnen, auf den Kopf stellen. Wie das geht? Das erklärt Dr. Lambertus im Interview.

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Krebspatient:innen sollten sich am besten in einem zertifizierten Zentrum behandeln lassen – weshalb das so ist  erklärt PD Dr. Simone Wesselmann von der Deutschen Krebsgesellschaft. Foto: ©iStock.com/upixa

Krebs: Weshalb eine Behandlung in zertifizierten Zentren so wichtig ist

Menschen, die sich mit einer Krebserkrankung in einem zertifizierten Zentrum behandeln lassen, haben deutlich bessere Überlebenschancen – dies hat jetzt eine Studie gezeigt, bei der über 3 Jahre hinweg die Daten von mehr als einer Million Patient:innen untersucht wurden. Wir haben darüber mit PD Dr. Simone Wesselmann gesprochen, die bei der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) den Bereich Zertifizierung leitet.

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Der Ausgabenanteil für Pharmazeutika an den gesamten Gesundheitsausgaben ist in den vergangenen 20 Jahren in Europa stabil geblieben  zeigt eine Studie. Foto: ©iStock.com/ismagilov

Arzneimittel und Impfstoffe: Können wir uns den medizinischen Fortschritt leisten?

Die EU-Kommission hat sich in ihrer „Pharmastrategie“ unter anderem das Ziel gesetzt, dass die Menschen in Europa möglichst gleichberechtigt Zugang zu „erschwinglichen“ Arzneimitteln erhalten. Aber was heißt das eigentlich genau? Sind Arzneimittel nicht mehr bezahlbar? Thomas Allvin vom europäischen Pharmaverband EFPIA hat sich dieses Thema genauer angeschaut. Dabei wird deutlich: Die finanzielle Nachhaltigkeit von Gesundheitssystemen ist in Gefahr – das liegt aber nicht an Pharmazeutika. Diese können vielmehr ein Teil der Lösung sein.

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Jeder Krebstote ist einer zu viel. Über die „Vision Zero“ sprachen Fachleute auf einem hybriden Kongress in Berlin. Foto: Pharma Fakten.

Vision Zero: Damit das Wort „Krebstod“ irgendwann Geschichte ist

Rund 140.000 Menschen sind in Deutschland durch COVID-19 gestorben. Die Zahl der Krebstoten ist in einem vergleichbaren Zeitraum dreimal so hoch – der öffentliche Aufschrei fehlt. Die Initiative „Vision Zero“ setzt sich dafür ein, dass die Zahl der vermeidbaren krebsbedingten Todesfälle gegen Null geht. Wie das gehen kann? Darüber sprachen Fachleute auf einem Kongress in Berlin.

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Der Einsatz digitaler Gesundheitstechnologien birgt großes Potenzial  zeigt eine McKinsey-Studie. Etwa ein Mehr an Versorgungsqualität und Kosteneffizienz. Foto: ©iStock.com/ipopba

Gesundheitswesen digitalisieren: „42-Milliarden-Euro-Chance“

Die Nutzung einer elektronischen Patientenakte, mehr Online-Sprechstunden, Fernunterstützung chronisch kranker Menschen: Eine konsequente Digitalisierung birgt große Potenziale für das Gesundheitssystem – und verspricht ein Plus in Sachen Versorgungsqualität und Kosteneffizienz. Das zeigt eine Studie der Unternehmensberatung McKinsey & Company. Profitieren würden alle Akteure im Gesundheitswesen, darunter Ärzteschaft, Krankenkassen, Patient:innen.

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Ungefähr 6 Jahre dauert es  bis Menschen mit einer seltenen Erkrankung eine sichere Diagnose erhalten. Das müsste nicht sein. Foto: ©iStock.com/nambitomo

Seltene Erkrankungen: 6 Jahre bis zur Diagnose sind zu viel

Ungefähr 6 Jahre dauert es, bis Menschen mit einer seltenen Erkrankung eine sichere Diagnose erhalten. Das sind 6 Jahre voller Sorgen, Ängste, Unsicherheit, Frustration und körperlichem Leiden. Nicole Schlautmann, die beim forschenden Pharmaunternehmen Pfizer für die „Seltenen“ verantwortlich ist, will diese Zeitspanne bis zum Jahr 2025 halbieren. Doch dafür muss sich in Deutschland noch einiges ändern.

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So wird medizinischer Fortschritt greifbar: Pfizer hat eine Website konzipiert  über die Leser:innen „scrollen“ können  um zu erfahren  was sich seit 1900 getan hat. Foto: ©iStock.com/Panuwat Sikham

Mehr Leben, mehr Gesundheit: Vom Nutzen der Medizin

Ein Kind hat Diabetes Typ 1? Dann erhält es Insulin. Eine Frau leidet unter einer bakteriellen Blasenentzündung? Es gibt Antibiotika. Ein Mann mit Bluthochdruck – bekommt blutdrucksenkende Medikamente. Und rund 30 Erkrankungen können durch Impfungen vermieden werden. Das ist im Deutschland des 21. Jahrhunderts selbstverständlich – den medizinischen Fortschritt der vergangenen Jahrzehnte machen wir uns kaum bewusst. Genauso wie den in der Zukunft: Die Medizin von Morgen wird individuell, hochtechnisch, hochdifferenziert. Das forschende Pharmaunternehmen Pfizer hat daher ein „Scrollytelling“ konzipiert: Indem die Leser:innen über eine Website „scrollen“, erfahren sie, was sich seit 1900 getan hat. So wird der Nutzen der Medizin greifbar.

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Die Pharmaforschung vergisst auch die seltenen Erkrankungen nicht. Immer mehr Betroffene können vom medizinischen Fortschritt profitieren – zum Beispiel bei Morbus Waldenström. Foto: ©iStock.com/Rost-9D

Seltene Blutkrebserkrankungen: Der Fortschritt geht weiter

Die Pharmaforschung vergisst auch die seltenen und sehr seltenen Erkrankungen nicht. Immer mehr Betroffene können auf diese Weise vom medizinischen Fortschritt profitieren – so zum Beispiel bei Morbus Waldenström, einer sehr seltenen Krebserkrankung des Blutes.

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99 6 Prozent der klinischen Studien zu Alzheimer sind gescheitert. Ein Projekt von EU und der Pharmaindustrie hofft  das ändern zu können. Foto: ©iStock.com/Tharakorn

Alzheimer-Forschung: Beginnt ein neues Zeitalter?

99,6 Prozent der klinischen Studien zu Morbus Alzheimer sind bisher gescheitert – ein Hinweis darauf, dass die Ursachen dieser Demenzerkrankung noch nicht hinreichend verstanden sind. Wissenschaftler:innen von Universitäten in Europa, Biotech-Unternehmen und der Pharmaindustrie wollten das ändern. Heraus kam ADAPTED – ein gemeinsames Projekt der Europäischen Union (EU) und forschenden Pharmaunternehmen. Die Hoffnung ist, dass im Kampf gegen Alzheimer ein „neues Zeitalter“ beginnt.

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Seit Anfang des Jahres dürfen Apotheker:innen unter bestimmten Voraussetzungen COVID-19-Impfstoffe verimpfen. Die Regelung läuft Ende des Jahres aus. Foto: ©iStock.com/Sumetee Theesungnern

Prävention stärken: Impfen in der Apotheke

Seit Anfang des Jahres dürfen Apotheker:innen unter bestimmten Voraussetzungen COVID-19-Impfstoffe verimpfen. Es ist eine Regelung, die Ende des Jahres ausläuft. Angesichts der mittelmäßigen Impfquoten in Deutschland fragt man sich warum. Ein Gespräch mit Ramin Heydarpour, Apotheker und Manager beim forschenden Pharmaunternehmen Pfizer.

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Neue Technologien werden den Umgang mit neurodegenerativen Erkrankungen in Zukunft auf den Kopf stellen. Das Zauberwort lautet: Neurotech. Foto: ©iStock.com/gorodenkoff

Wenn Neurologie auf Technologie trifft: Innovative Lösungen gegen Hirnerkrankungen

Der Blick in die Glaskugel ist immer mit Unsicherheit behaftet. Aber für den Wirtschaftsingenieur Dr. Thorsten Lambertus vom forschenden Biotechnologie-Unternehmen Biogen ist klar: „Die Zukunft der Neurologie wird spannend“. Das liegt nicht nur an Fortschritten in der pharmazeutischen Forschung. Auch neue, digitale Technologien könnten die Art und Weise, wie wir Menschen Hirn- und Nervenleiden begegnen, auf den Kopf stellen. Wie das geht? Das erklärt Dr. Lambertus im Interview.

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Krebspatient:innen sollten sich am besten in einem zertifizierten Zentrum behandeln lassen – weshalb das so ist  erklärt PD Dr. Simone Wesselmann von der Deutschen Krebsgesellschaft. Foto: ©iStock.com/upixa

Krebs: Weshalb eine Behandlung in zertifizierten Zentren so wichtig ist

Menschen, die sich mit einer Krebserkrankung in einem zertifizierten Zentrum behandeln lassen, haben deutlich bessere Überlebenschancen – dies hat jetzt eine Studie gezeigt, bei der über 3 Jahre hinweg die Daten von mehr als einer Million Patient:innen untersucht wurden. Wir haben darüber mit PD Dr. Simone Wesselmann gesprochen, die bei der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) den Bereich Zertifizierung leitet.

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Der Ausgabenanteil für Pharmazeutika an den gesamten Gesundheitsausgaben ist in den vergangenen 20 Jahren in Europa stabil geblieben  zeigt eine Studie. Foto: ©iStock.com/ismagilov

Arzneimittel und Impfstoffe: Können wir uns den medizinischen Fortschritt leisten?

Die EU-Kommission hat sich in ihrer „Pharmastrategie“ unter anderem das Ziel gesetzt, dass die Menschen in Europa möglichst gleichberechtigt Zugang zu „erschwinglichen“ Arzneimitteln erhalten. Aber was heißt das eigentlich genau? Sind Arzneimittel nicht mehr bezahlbar? Thomas Allvin vom europäischen Pharmaverband EFPIA hat sich dieses Thema genauer angeschaut. Dabei wird deutlich: Die finanzielle Nachhaltigkeit von Gesundheitssystemen ist in Gefahr – das liegt aber nicht an Pharmazeutika. Diese können vielmehr ein Teil der Lösung sein.

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Kommentar

Deutschland fördert Braunkohle, aber keine Spitzenforschung

Scheibchenweise kommt es ans Licht: Der Beitrag der Pharmaunternehmen zum geplanten GKV-Spargesetz des Bundesgesundheitsministeriums hat sich gegenüber der ersten Ankündigung mehr als verdoppelt. Damit werden einer Hightech-Branche, die wie kaum eine andere für Spitzenforschung steht, massiv Investitionsgelder entzogen. Vor diesem Hintergrund klingt das im Koalitionsvertrag versprochene „Mehr Fortschritt wagen“ wie eine Drohung. Ein Kommentar von Florian Martius.

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