Artikel, Geschichten, Fakten – zu Themen aus Gesundheit und Pharma

Prävention und Gesunderhaltung werden in Deutschland „noch immer viel zu stiefmütterlich behandelt“, schreibt der BKK-Dachverband. In einem Impulspapier erklärt er, was sich ändern muss. Foto: ©iStock.com/stockphotodirectors

„Gönnt uns Gesundheit“

„Gesundheit ist die Grundlage für alles, was unsere Gesellschaft stark macht: wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, bessere Bildungschancen, mehr soziale Teilhabe, demokratische Stabilität, Zukunftsfähigkeit, Klimaschutz und schlicht ein besseres Leben“, schreibt der Dachverband der Betriebskrankenkassen (BKK) in einem Impulspapier. Aber: Die Themen Prävention und Gesunderhaltung werden in Deutschland „noch immer viel zu stiefmütterlich behandelt“. Die Folge: Menschen werden krank, die nicht krank sein müssten.

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Mehr als ein Vierteljahrhundert bis aus einer Idee ein überzeugender Wirkstoff entstand: Für Menschen mit Lungenfibrose könnte es ein Unterschied „wie Tag und Nacht“ sein. Foto: BI

Abenteuer Arzneimittelforschung: 26 Jahre bis zum Durchbruch

Wer Arzneimittel erforscht, braucht einen langen Atem. Im Falle eines Medikaments für Menschen mit Lungenfibrose lässt sich das genau beziffern: Es sind 26 Jahre. Mehr als ein Vierteljahrhundert dauerte es, bis aus einer Idee ein überzeugender Wirkstoff entstand: Die Hoffnung ist, die lebensbedrohliche Erkrankung künftig deutlich effektiver und nebenwirkungsärmer behandeln zu können als bisher. Dr. Peter Nickolaus, Leiter des Pharmakologieprogramms für Immunologie und Atemwegserkrankungen beim forschenden Unternehmen Boehringer Ingelheim, war von Anfang an dabei.

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Aus einer Unternehmensbefragung des Instituts der Deutschen Wirtschaft geht hervor: Industrien wie Pharma sind „durch staatliche Bürokratie“ nach wie vor „hoch belastet“. Was muss sich ändern? Foto: ©iStock.com/megaflopp

Pharma und Chemie: „hoch belastet“ durch staatliche Bürokratie

Wer zieht Investitionen an, wo werden klinische Studien durchgeführt, wo Innovationen entwickelt? Die Bundesrepublik steht in einem harten globalen Wettbewerb. Überbordende Regularien und ineffiziente Verwaltungsprozesse mindern die Attraktivität des hiesigen Standorts deutlich. Aus einer Unternehmensbefragung des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) geht hervor: Industrien wie Chemie und Pharma sind „durch staatliche Bürokratie“ nach wie vor „hoch belastet“. Allein um branchenspezifische bundesrechtliche Informationspflichten zu erfüllen, müssen Pharmafirmen „jährlich etwa 44 Millionen Arbeitsstunden aufwenden“. Das entziehe anderen Bereichen wie der Forschung Ressourcen, heißt es in einem Bericht.

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Die globale Impfquote bei Kindern ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen, melden WHO und UNICEF. Doch noch ist es nicht gelungen, die Rückschritte aus der Pandemiezeit wettzumachen. Foto: iStock.com / Jacob Wackerhausen

19,6 Millionen Babys und Kleinkinder ohne (ausreichenden) Impfschutz

Die globale Impfquote bei Kindern ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen, melden die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und das Kinderhilfswerk UNICEF. Doch noch immer ist es nicht gelungen, die Rückschritte aus der Pandemiezeit wieder wettzumachen. „Millionen besonders gefährdeter Kinder bleiben aufgrund von Konflikten, Vertreibung und Armut weiterhin ungeschützt“, sagt Catherine Russell, Exekutivdirektorin von UNICEF. „Kein Kind sollte an einer Krankheit leiden, die sich mit einer einfachen Impfung verhindern lässt.“ In Deutschland sind rund 21.000 Säuglinge komplett ohne Impfschutz.

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Die forschende Pharmaindustrie ist vom GKV-Spargesetz gewaltig angefressen. Nun setzt die Branche ihre Hoffnungen auf den Herbst. Foto: iStock.com/Jacob Wackerhausen

GKV-Spargesetz: Die Folgen für Gesundheit und Wirtschaft

Die forschende Pharmaindustrie, man kann es nicht anders sagen, ist vom GKV-Spargesetz gewaltig angefressen – das Gefühl teilt sie mit fast allen anderen Leistungsanbietern im Gesundheitswesen. Denn der Sparkurs müsste so rabiat gar nicht sein, wenn der Bund seinen Finanzierungsverpflichtungen gegenüber den rund 74 Millionen Beitragszahlenden gerecht würde. Nun setzt die Branche ihre Hoffnungen auf den Herbst. Dann soll die Regierung ein Gesetz verabschieden, um Forschung und Produktion am Standort Deutschland zu stärken, wie es die Fraktionen von CDU/CSU und SPD in einem Entschließungsantrag anmahnen.

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Das Beitragssatzstabilisierungsgesetz ist verabschiedet – es ist ein 20 Milliarden-Euro schweres Spargesetz. Ein Gespräch mit dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) über die Folgen.

Gesundheit sichert Zukunft: „Wir brauchen echte Reformen“

Das Beitragssatzstabilisierungsgesetz ist verabschiedet – Bundestag und Bundesrat haben heute den Weg für ein hochgradig umstrittenes Spargesetz freigemacht. Es soll die GKV um 20 Milliarden Euro entlasten. Während der Verband der Hausärzt:innen von einem „Zerstörungsprogramm“ spricht, sieht der Pharmaverband BPI die Gesundheitspolitik „in einer Sackgasse“ und der vfa die Versorgung und den Wirtschaftsstandort gefährdet. Mit Cora Loh vom Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) haben wir über die Bedeutung der industriellen Gesundheitswirtschaft für Deutschland, den Wert von Innovationen und dem Bedarf einer grundlegenden Strukturreform gesprochen.

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Die im GKV-Spargesetz geplante „Auffanglösung“ für Preis-Mengen-Regelungen ist ein Systembruch, nicht zielführend und gefährdet die Patient:innen-Versorgung mit Arzneimittelinnovationen. Foto: iStock.com / peakSTOCK

Preis-Mengen-Regelung: Sondersteuer für neue Arzneimittel

Was darf ein neues Medikament kosten? Diese Frage sollen in Deutschland der GKV-Spitzenverband und das pharmazeutische Unternehmen in den Erstattungsbetragsverhandlungen klären. Schon heute müssen sie dabei laut Gesetz auch mengenbezogene Aspekte vereinbaren – also zum Beispiel Rabatte, die greifen, wenn ein Präparat in größerem Umfang eingesetzt wird. Mit dem GKV-Spargesetz plant die Bundesregierung einen weiteren Eingriff: Sie gibt eine konkrete Rechenformel vor, mit der sich ein Mengenrabatt künftig als „Auffanglösung“ festlegen lässt. Die Formel ist ein Systembruch – und gleicht einem automatischen Preisabsenkungsmechanismus, der den Zugang zu Arzneimittelinnovationen mit hohem medizinischem Bedarf gefährdet.

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Auf einem Symposium von Lilly Deutschland auf dem Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit sprachen Fachleute darüber, warum Deutschland Adipositas systematischer managen sollte.

Adipositas in Deutschland: Eine „XXL-Versorgungslücke“

Ein Plus von 62 Prozent in den vergangenen 20 Jahren: Immer mehr Menschen in der Bundesrepublik leben mit Adipositas. Ginge es um andere Themen – wie Arbeitslosigkeit – würde man längst von einer nationalen Krise sprechen, sagte Dr. Malina Müller vom Wirtschaftsforschungsinstitut WifOR auf einem Symposium des forschenden Pharmaunternehmens Lilly Deutschland. Mit Blick auf Adipositas ist noch immer das Gegenteil der Fall: Die Erkrankung bleibt unterschätzt und die Patient:innen sind unterversorgt. Das wird sich die Politik auf Dauer nicht leisten können. In Berlin sprachen Expert:innen darüber.

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„Deutschland auf der Zielgeraden? Die Elimination von Hepatitis C BIS-2030“ – das war Thema einer Tagesspiegel-Expertenrunde.

Hepatitis C-Elimination bis 2030: Warum Fachleute Zweifel haben

Potenziell lebensbedrohlich: Das ist Hepatitis C. Doch es gibt Test- und Behandlungsmöglichkeiten, die eine Elimination dieser gefährlichen Lebererkrankung möglich machen. Bis 2030 soll das eigentlich gelingen, gibt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) vor. Doch Deutschland schafft das nicht – so sieht es aktuell zumindest aus. Die Leidtragenden sind die Betroffenen. Was nun passieren muss? Darüber sprachen Fachleute bei einer Tagesspiegel-Veranstaltung in Berlin.

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Prävention und Gesunderhaltung werden in Deutschland „noch immer viel zu stiefmütterlich behandelt“, schreibt der BKK-Dachverband. In einem Impulspapier erklärt er, was sich ändern muss. Foto: ©iStock.com/stockphotodirectors

„Gönnt uns Gesundheit“

„Gesundheit ist die Grundlage für alles, was unsere Gesellschaft stark macht: wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, bessere Bildungschancen, mehr soziale Teilhabe, demokratische Stabilität, Zukunftsfähigkeit, Klimaschutz und schlicht ein besseres Leben“, schreibt der Dachverband der Betriebskrankenkassen (BKK) in einem Impulspapier. Aber: Die Themen Prävention und Gesunderhaltung werden in Deutschland „noch immer viel zu stiefmütterlich behandelt“. Die Folge: Menschen werden krank, die nicht krank sein müssten.

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Mehr als ein Vierteljahrhundert bis aus einer Idee ein überzeugender Wirkstoff entstand: Für Menschen mit Lungenfibrose könnte es ein Unterschied „wie Tag und Nacht“ sein. Foto: BI

Abenteuer Arzneimittelforschung: 26 Jahre bis zum Durchbruch

Wer Arzneimittel erforscht, braucht einen langen Atem. Im Falle eines Medikaments für Menschen mit Lungenfibrose lässt sich das genau beziffern: Es sind 26 Jahre. Mehr als ein Vierteljahrhundert dauerte es, bis aus einer Idee ein überzeugender Wirkstoff entstand: Die Hoffnung ist, die lebensbedrohliche Erkrankung künftig deutlich effektiver und nebenwirkungsärmer behandeln zu können als bisher. Dr. Peter Nickolaus, Leiter des Pharmakologieprogramms für Immunologie und Atemwegserkrankungen beim forschenden Unternehmen Boehringer Ingelheim, war von Anfang an dabei.

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Aus einer Unternehmensbefragung des Instituts der Deutschen Wirtschaft geht hervor: Industrien wie Pharma sind „durch staatliche Bürokratie“ nach wie vor „hoch belastet“. Was muss sich ändern? Foto: ©iStock.com/megaflopp

Pharma und Chemie: „hoch belastet“ durch staatliche Bürokratie

Wer zieht Investitionen an, wo werden klinische Studien durchgeführt, wo Innovationen entwickelt? Die Bundesrepublik steht in einem harten globalen Wettbewerb. Überbordende Regularien und ineffiziente Verwaltungsprozesse mindern die Attraktivität des hiesigen Standorts deutlich. Aus einer Unternehmensbefragung des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) geht hervor: Industrien wie Chemie und Pharma sind „durch staatliche Bürokratie“ nach wie vor „hoch belastet“. Allein um branchenspezifische bundesrechtliche Informationspflichten zu erfüllen, müssen Pharmafirmen „jährlich etwa 44 Millionen Arbeitsstunden aufwenden“. Das entziehe anderen Bereichen wie der Forschung Ressourcen, heißt es in einem Bericht.

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Die globale Impfquote bei Kindern ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen, melden WHO und UNICEF. Doch noch ist es nicht gelungen, die Rückschritte aus der Pandemiezeit wettzumachen. Foto: iStock.com / Jacob Wackerhausen

19,6 Millionen Babys und Kleinkinder ohne (ausreichenden) Impfschutz

Die globale Impfquote bei Kindern ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen, melden die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und das Kinderhilfswerk UNICEF. Doch noch immer ist es nicht gelungen, die Rückschritte aus der Pandemiezeit wieder wettzumachen. „Millionen besonders gefährdeter Kinder bleiben aufgrund von Konflikten, Vertreibung und Armut weiterhin ungeschützt“, sagt Catherine Russell, Exekutivdirektorin von UNICEF. „Kein Kind sollte an einer Krankheit leiden, die sich mit einer einfachen Impfung verhindern lässt.“ In Deutschland sind rund 21.000 Säuglinge komplett ohne Impfschutz.

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Die forschende Pharmaindustrie ist vom GKV-Spargesetz gewaltig angefressen. Nun setzt die Branche ihre Hoffnungen auf den Herbst. Foto: iStock.com/Jacob Wackerhausen

GKV-Spargesetz: Die Folgen für Gesundheit und Wirtschaft

Die forschende Pharmaindustrie, man kann es nicht anders sagen, ist vom GKV-Spargesetz gewaltig angefressen – das Gefühl teilt sie mit fast allen anderen Leistungsanbietern im Gesundheitswesen. Denn der Sparkurs müsste so rabiat gar nicht sein, wenn der Bund seinen Finanzierungsverpflichtungen gegenüber den rund 74 Millionen Beitragszahlenden gerecht würde. Nun setzt die Branche ihre Hoffnungen auf den Herbst. Dann soll die Regierung ein Gesetz verabschieden, um Forschung und Produktion am Standort Deutschland zu stärken, wie es die Fraktionen von CDU/CSU und SPD in einem Entschließungsantrag anmahnen.

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Das Beitragssatzstabilisierungsgesetz ist verabschiedet – es ist ein 20 Milliarden-Euro schweres Spargesetz. Ein Gespräch mit dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) über die Folgen.

Gesundheit sichert Zukunft: „Wir brauchen echte Reformen“

Das Beitragssatzstabilisierungsgesetz ist verabschiedet – Bundestag und Bundesrat haben heute den Weg für ein hochgradig umstrittenes Spargesetz freigemacht. Es soll die GKV um 20 Milliarden Euro entlasten. Während der Verband der Hausärzt:innen von einem „Zerstörungsprogramm“ spricht, sieht der Pharmaverband BPI die Gesundheitspolitik „in einer Sackgasse“ und der vfa die Versorgung und den Wirtschaftsstandort gefährdet. Mit Cora Loh vom Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) haben wir über die Bedeutung der industriellen Gesundheitswirtschaft für Deutschland, den Wert von Innovationen und dem Bedarf einer grundlegenden Strukturreform gesprochen.

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Die im GKV-Spargesetz geplante „Auffanglösung“ für Preis-Mengen-Regelungen ist ein Systembruch, nicht zielführend und gefährdet die Patient:innen-Versorgung mit Arzneimittelinnovationen. Foto: iStock.com / peakSTOCK

Preis-Mengen-Regelung: Sondersteuer für neue Arzneimittel

Was darf ein neues Medikament kosten? Diese Frage sollen in Deutschland der GKV-Spitzenverband und das pharmazeutische Unternehmen in den Erstattungsbetragsverhandlungen klären. Schon heute müssen sie dabei laut Gesetz auch mengenbezogene Aspekte vereinbaren – also zum Beispiel Rabatte, die greifen, wenn ein Präparat in größerem Umfang eingesetzt wird. Mit dem GKV-Spargesetz plant die Bundesregierung einen weiteren Eingriff: Sie gibt eine konkrete Rechenformel vor, mit der sich ein Mengenrabatt künftig als „Auffanglösung“ festlegen lässt. Die Formel ist ein Systembruch – und gleicht einem automatischen Preisabsenkungsmechanismus, der den Zugang zu Arzneimittelinnovationen mit hohem medizinischem Bedarf gefährdet.

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Auf einem Symposium von Lilly Deutschland auf dem Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit sprachen Fachleute darüber, warum Deutschland Adipositas systematischer managen sollte.

Adipositas in Deutschland: Eine „XXL-Versorgungslücke“

Ein Plus von 62 Prozent in den vergangenen 20 Jahren: Immer mehr Menschen in der Bundesrepublik leben mit Adipositas. Ginge es um andere Themen – wie Arbeitslosigkeit – würde man längst von einer nationalen Krise sprechen, sagte Dr. Malina Müller vom Wirtschaftsforschungsinstitut WifOR auf einem Symposium des forschenden Pharmaunternehmens Lilly Deutschland. Mit Blick auf Adipositas ist noch immer das Gegenteil der Fall: Die Erkrankung bleibt unterschätzt und die Patient:innen sind unterversorgt. Das wird sich die Politik auf Dauer nicht leisten können. In Berlin sprachen Expert:innen darüber.

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„Deutschland auf der Zielgeraden? Die Elimination von Hepatitis C BIS-2030“ – das war Thema einer Tagesspiegel-Expertenrunde.

Hepatitis C-Elimination bis 2030: Warum Fachleute Zweifel haben

Potenziell lebensbedrohlich: Das ist Hepatitis C. Doch es gibt Test- und Behandlungsmöglichkeiten, die eine Elimination dieser gefährlichen Lebererkrankung möglich machen. Bis 2030 soll das eigentlich gelingen, gibt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) vor. Doch Deutschland schafft das nicht – so sieht es aktuell zumindest aus. Die Leidtragenden sind die Betroffenen. Was nun passieren muss? Darüber sprachen Fachleute bei einer Tagesspiegel-Veranstaltung in Berlin.

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Kommentar

GKV-Spargesetz: Das Narrativ stimmt nicht

Die Bundesregierung betont, dass sie mit dem vorgelegten Entwurf zum Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG) „allen Beteiligten – von der Pharmaindustrie über die Ärztinnen und Ärzte bis hin zu den Krankenhäusern – etwas abverlangt, um dieses System zukunftsfähig zu machen.“ Das aber ist nicht nur der falsche Weg – es stimmt auch einfach nicht. Ein Kommentar von Florian Martius.

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