Grafiken: Themen aus Gesundheit und Pharma einfach erklärt

Grippe-Impfung 2026: Same procedure as every year?

Nur ein bisschen Husten und Schnupfen? Von wegen: Viele Menschen unterschätzen die Grippe. Eine Influenzainfektion kann zu schweren Krankheitsverläufen und Tod führen. In Deutschland wird daher unter anderem älteren Menschen sowie Jüngeren mit bestimmten Grunderkrankungen jedes Jahr eine Impfung empfohlen. Same procedure as every year? Hoffentlich nicht. Denn bei den Grippeimpfquoten ist noch sehr viel Luft nach oben.

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Krebsmedizin der Zukunft: Präventiv, präzise, personalisiert

Neue Daten aus den USA zeigen: Die Behandlungsmöglichkeiten bei vielen Krebsarten sind heute so gut wie nie zuvor. Dank medizinischer Fortschritte überleben immer mehr Menschen ihre Erkrankung oder können länger und mit höherer Lebensqualität leben. In den Vereinigten Staaten ist die Krebssterblichkeitsrate zwischen 1991 und 2024 um 35 Prozent gesunken. Laut der American Association for Cancer Research (AACR) konnten dadurch mehr als 4,8 Millionen Todesfälle verhindert werden.

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Übergewicht und Adipositas: Milliardenlast für Gesundheit und Wirtschaft

Übergewicht und Adipositas haben weitreichende gesundheitliche Folgen – doch ihre Belastung geht deutlich darüber hinaus. Eine Analyse für acht europäische Länder zeigt, welch enorme Kosten infolge eines erhöhten Body-Mass-Index (BMI) entstehen. Allein für Deutschland werden sie auf 55,2 Milliarden Euro jährlich geschätzt. Ein erheblicher Teil davon fällt außerhalb des Gesundheitssystems an.

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HPV: Warum niedrige Impfquoten vermeidbare Todesfälle bedeuten

Es ist zum Verzweifeln: Da gibt es Impfstoffe, die nicht nur vor einer Infektion mit bestimmten Humanen Papillomviren (HPV) schützen, sondern nachweislich Krebsvorstufen verhindern und sogar die Sterblichkeit durch Gebärmutterhalskrebs auf nahezu null senken können – und trotzdem nutzen in Deutschland zu wenige Menschen diese Chance.

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Klinische Studien: Der Mythos vom „Studienmuffel Deutschland“

Sind die Menschen in Deutschland Studienmuffel? Das wird seit Jahren als selbstverständlich angenommen. In der Tat: Gemessen an der Zahl der klinischen Studien pro 1 Millionen Einwohner:innen ist das Land international weit abgeschlagen. Doch nach einer repräsentativen Umfrage des forschenden biopharmazeutischen Unternehmens UCB würden fast zwei Drittel der Bundesbürger:innen an einer Studie teilnehmen, um die Medizin voranzubringen.

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41 Millionen Menschen mit HIV weltweit

Die Zahl der HIV-Neuinfektionen und der Aids-bedingten Todesfälle ist „so niedrig wie seit mehr als 30 Jahren nicht mehr“, meldet die Organisation UNAIDS. Immer mehr Betroffene haben Zugang zur sogenannten antiretroviralen Therapie. Doch die Bekämpfung des Immunschwächevirus gerät ins Stocken: Expert:innen fürchten ein „Wiederaufflammen der Epidemie“.

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Gen- und Zelltherapien: Unmögliches möglich machen

Hämophilie, Sichelzellkrankheit, Lymphome: Die Zahl der Indikationen, in denen Gen- und Zelltherapien verfügbar sind, wächst. Gleichzeitig boomt die Forschung – und mit ihr die Hoffnung von Menschen weltweit auf eine Behandlung, die nicht nur die Symptome managt, sondern an den Krankheitsursachen angreift. In einem Bericht lässt der US-amerikanische Pharmaverband PhRMA Patient:innen zu Wort kommen. Ihre Erzählungen machen medizinischen Fortschritt fassbar.

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Innovative Arzneimittel zahlen sich mehrfach aus

Für jeden Euro, den die Bundesrepublik in neue Arzneimittel investiert, bekommen die hiesige Gesellschaft und Wirtschaft rund 4,30 Euro zurück – weil zum Beispiel Klinikaufenthalte und Erwerbsminderung vermieden werden. Das zeigt eine Analyse des WifOR-Instituts. Mit Blick auf das GKV-Spargesetz warnt der Pharmaverband vfa: „Wer innovative Arzneimittel pauschal billiger macht und ihre Erstattung erschwert, verliert ihren Mehrwert für die Gesellschaft. Denn die Kosten verschwinden dadurch nicht. Sie tauchen nur an anderer Stelle wieder auf: in Krankenhäusern, in Betrieben, in Familien und in der Sozialversicherung.“

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Klimawandel: „Sicherheitsbedrohung, Gesundheitsnotstand und wirtschaftliche Zeitbombe“

Steigende Temperaturen, mehr Dürrperioden und Extremwettereignisse wie Überflutungen und Waldbrände: Die Klimakrise bedroht das Leben und die Gesundheit von Menschen weltweit. Nicht erst in Zukunft, sondern schon heute: Über 200.000 Menschen sind allein in den vergangenen vier Jahren in Folge von Hitze in Europa gestorben. „Gleichzeitig investieren Regierungen Milliarden in die Subventionierung fossiler Energieträger, die den Klimawandel anheizen und unsere Gesundheitssysteme belasten“, kritisiert Dr. Hans Henri P. Kluge, Regionaldirektor für Europa bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO).

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Todesfälle bei Kindern: „Die meisten sind vermeidbar“

Jedes Jahr sterben weltweit fast fünf Millionen Kinder vor ihrem 5. Geburtstag. Ein Team der Online-Publikation „Our World in Data“ hat sich die Todesursachen genau angeschaut und visualisiert. Denn: „Um die Mortalität zu reduzieren, müssen wir wissen, woran Kinder sterben“, so Wissenschaftlerin Hannah Ritchie. Ein Blick auf die Statistik.

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Grippe-Impfung 2026: Same procedure as every year?

Nur ein bisschen Husten und Schnupfen? Von wegen: Viele Menschen unterschätzen die Grippe. Eine Influenzainfektion kann zu schweren Krankheitsverläufen und Tod führen. In Deutschland wird daher unter anderem älteren Menschen sowie Jüngeren mit bestimmten Grunderkrankungen jedes Jahr eine Impfung empfohlen. Same procedure as every year? Hoffentlich nicht. Denn bei den Grippeimpfquoten ist noch sehr viel Luft nach oben.

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Krebsmedizin der Zukunft: Präventiv, präzise, personalisiert

Neue Daten aus den USA zeigen: Die Behandlungsmöglichkeiten bei vielen Krebsarten sind heute so gut wie nie zuvor. Dank medizinischer Fortschritte überleben immer mehr Menschen ihre Erkrankung oder können länger und mit höherer Lebensqualität leben. In den Vereinigten Staaten ist die Krebssterblichkeitsrate zwischen 1991 und 2024 um 35 Prozent gesunken. Laut der American Association for Cancer Research (AACR) konnten dadurch mehr als 4,8 Millionen Todesfälle verhindert werden.

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Übergewicht und Adipositas: Milliardenlast für Gesundheit und Wirtschaft

Übergewicht und Adipositas haben weitreichende gesundheitliche Folgen – doch ihre Belastung geht deutlich darüber hinaus. Eine Analyse für acht europäische Länder zeigt, welch enorme Kosten infolge eines erhöhten Body-Mass-Index (BMI) entstehen. Allein für Deutschland werden sie auf 55,2 Milliarden Euro jährlich geschätzt. Ein erheblicher Teil davon fällt außerhalb des Gesundheitssystems an.

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HPV: Warum niedrige Impfquoten vermeidbare Todesfälle bedeuten

Es ist zum Verzweifeln: Da gibt es Impfstoffe, die nicht nur vor einer Infektion mit bestimmten Humanen Papillomviren (HPV) schützen, sondern nachweislich Krebsvorstufen verhindern und sogar die Sterblichkeit durch Gebärmutterhalskrebs auf nahezu null senken können – und trotzdem nutzen in Deutschland zu wenige Menschen diese Chance.

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Klinische Studien: Der Mythos vom „Studienmuffel Deutschland“

Sind die Menschen in Deutschland Studienmuffel? Das wird seit Jahren als selbstverständlich angenommen. In der Tat: Gemessen an der Zahl der klinischen Studien pro 1 Millionen Einwohner:innen ist das Land international weit abgeschlagen. Doch nach einer repräsentativen Umfrage des forschenden biopharmazeutischen Unternehmens UCB würden fast zwei Drittel der Bundesbürger:innen an einer Studie teilnehmen, um die Medizin voranzubringen.

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41 Millionen Menschen mit HIV weltweit

Die Zahl der HIV-Neuinfektionen und der Aids-bedingten Todesfälle ist „so niedrig wie seit mehr als 30 Jahren nicht mehr“, meldet die Organisation UNAIDS. Immer mehr Betroffene haben Zugang zur sogenannten antiretroviralen Therapie. Doch die Bekämpfung des Immunschwächevirus gerät ins Stocken: Expert:innen fürchten ein „Wiederaufflammen der Epidemie“.

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Gen- und Zelltherapien: Unmögliches möglich machen

Hämophilie, Sichelzellkrankheit, Lymphome: Die Zahl der Indikationen, in denen Gen- und Zelltherapien verfügbar sind, wächst. Gleichzeitig boomt die Forschung – und mit ihr die Hoffnung von Menschen weltweit auf eine Behandlung, die nicht nur die Symptome managt, sondern an den Krankheitsursachen angreift. In einem Bericht lässt der US-amerikanische Pharmaverband PhRMA Patient:innen zu Wort kommen. Ihre Erzählungen machen medizinischen Fortschritt fassbar.

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Innovative Arzneimittel zahlen sich mehrfach aus

Für jeden Euro, den die Bundesrepublik in neue Arzneimittel investiert, bekommen die hiesige Gesellschaft und Wirtschaft rund 4,30 Euro zurück – weil zum Beispiel Klinikaufenthalte und Erwerbsminderung vermieden werden. Das zeigt eine Analyse des WifOR-Instituts. Mit Blick auf das GKV-Spargesetz warnt der Pharmaverband vfa: „Wer innovative Arzneimittel pauschal billiger macht und ihre Erstattung erschwert, verliert ihren Mehrwert für die Gesellschaft. Denn die Kosten verschwinden dadurch nicht. Sie tauchen nur an anderer Stelle wieder auf: in Krankenhäusern, in Betrieben, in Familien und in der Sozialversicherung.“

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Klimawandel: „Sicherheitsbedrohung, Gesundheitsnotstand und wirtschaftliche Zeitbombe“

Steigende Temperaturen, mehr Dürrperioden und Extremwettereignisse wie Überflutungen und Waldbrände: Die Klimakrise bedroht das Leben und die Gesundheit von Menschen weltweit. Nicht erst in Zukunft, sondern schon heute: Über 200.000 Menschen sind allein in den vergangenen vier Jahren in Folge von Hitze in Europa gestorben. „Gleichzeitig investieren Regierungen Milliarden in die Subventionierung fossiler Energieträger, die den Klimawandel anheizen und unsere Gesundheitssysteme belasten“, kritisiert Dr. Hans Henri P. Kluge, Regionaldirektor für Europa bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO).

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Todesfälle bei Kindern: „Die meisten sind vermeidbar“

Jedes Jahr sterben weltweit fast fünf Millionen Kinder vor ihrem 5. Geburtstag. Ein Team der Online-Publikation „Our World in Data“ hat sich die Todesursachen genau angeschaut und visualisiert. Denn: „Um die Mortalität zu reduzieren, müssen wir wissen, woran Kinder sterben“, so Wissenschaftlerin Hannah Ritchie. Ein Blick auf die Statistik.

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Kommentar

Was, wenn Gesundheit die eigentliche Konjunktur-Bazooka wäre?

Wenn die forschende Pharmaindustrie Maßnahmen aus dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz ablehnt und stattdessen strukturelle Reformen im Gesundheitswesen fordert, liegt ein Verdacht schnell nahe: Hier verteidigt eine profitable Branche ihre wirtschaftlichen Interessen. Das aber verstellt den Blick darauf, welchen gesamtgesellschaftlichen Beitrag die Branche leistet und welche Impulse sie für Gesundheit, Innovation, Produktivität und Wertschöpfung setzt. Impulse, auf die unser Land nicht verzichten kann. Ein Kommentar von Florian Martius.

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