Grafiken: Themen aus Gesundheit und Pharma einfach erklärt

Arzneimittelversorgung Deutschlands: „Weltklasse oder Warteschlange?“

Trotz aller Klagen, trotz Reformbedarf und Finanznot: Deutschland brüstet sich nach wie vor gern mit seinem Gesundheitssystem und einer vergleichsweise guten Arzneimittelversorgung. Doch inwiefern entspricht das eigentlich noch der Realität? Der Pharmaverband vfa hat besorgniserregende Zahlen zusammengetragen: „Liebe Bundestagsabgeordnete, Sie entscheiden jetzt. Weltklasse oder Warteschlange? Wachstum oder Abbau? Berlin oder Beijing?“

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Lungenfibrose: „Wie durch einen Strohhalm atmen“

Lungenfibrose ist eine chronische Erkrankung, bei der sich das Lungengewebe vernarbt und verhärtet, wodurch Atmen immer schwieriger wird. Die Überlebensraten fünf Jahre nach Diagnose liegen unter denen vieler Krebsarten. Die Krankheit ist nicht heilbar, aber dank pharmazeutischer Forschung immer besser behandelbar. Wichtig wäre eine frühe Diagnose. Aber da hapert es gewaltig.

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Krebs in Europa: Mehr Investitionen – mehr Leben

Sind Krebserkrankungen bald die häufigste Todesursache in Europa und lösen die Herzkreislauf-Erkrankungen als Killer Nr. 1 ab? Davon geht das renommierte Swedish Institute for Health Economics (IHE) aus. Schon heute ist fast jeder vierte Todesfall in Europa (23 Prozent) auf eine Tumorerkrankung zurückzuführen – Tendenz steigend. Das zeigt: Die Länder müssen ihre Anstrengungen in den Bereichen Prävention, Früherkennung, Diagnose und Behandlung verstärken. Das Geld wäre gut investiert.

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Bundesregierung will Pharmaindustrie stärken: Muss das sein?

Im Koalitionsvertrag steht es, in der Nationalen Pharmastrategie ist es ebenfalls festgeschrieben, im Rahmen des Pharmadialogs wurde es bekräftigt: Die Regierung will Pharma in Deutschland stärken. Wer das als reines Lobbyprojekt der Industrie abtut, irrt gewaltig. Denn als eine der wenigen wachsenden Industrie-Branchen ist sie nicht nur wichtig für Wirtschaft und Innovationskraft. Vor dem Hintergrund geopolitischer Spannungen ist sie zudem essenziell für eine stabile Gesundheitsversorgung aller Menschen hierzulande.

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Bluthochdruck und Nierenerkrankung: Stille Risiken mit großer Wirkung

Bluthochdruck und die Chronische Nierenerkrankung (CKD) haben vieles gemeinsam. Beide sind medikamentös sehr gut beherrschbar. Beide werden in ihren Auswirkungen unterschätzt – vermutlich ein Grund dafür, dass zu viele der Betroffenen nicht gut eingestellt sind. Das macht beide Erkrankungen zu großen Kostentreibern im Gesundheitssystem. Eine Behandlung nach medizinischen Leitlinien würde mittelfristig einem milliardenschweren Konjunkturprogramm gleichkommen – vom unnötigen Leid einmal abgesehen, das verhindert werden könnte. Doch davon sind wir weit entfernt.

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282 Milliarden Euro: Herz-Kreislauf-Erkrankungen und die Kosten der Untätigkeit

Die Zahlen sind erschreckend: Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems töten in der Europäischen Union jedes Jahr 1,7 Millionen Menschen. In der Zeit, in der Sie diesen Artikel lesen, werden rund 15 Menschen an den Folgen von Herzinfarkt, Schlaganfall und Co. gestorben sein. Das Schicksal einer alternden Gesellschaft? Von wegen: In der medizinischen Fachwelt ist es Konsens, dass gut 80 Prozent dieser Fälle durch gezielte Prävention und Früherkennung vermeidbar wären. Der „EU Safe Hearts Plan“ soll es nun richten.

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Warum eine starke Pharmabranche wichtig für Deutschland ist

Sie bietet zahlreiche Arbeitsplätze und gilt als besonders forschungsintensiv: Die aktuellen „Pharma-Daten“ des Bundesverbands der Pharmazeutischen Industrie (BPI) zeigen einmal mehr, warum die Pharmabranche wichtig für die Bundesrepublik ist. Daraus geht aber auch hervor: Zu Stabilität und Sicherheit kann sie nur dann voll beitragen, wenn sie politisch gestärkt wird.

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Umfrage: Den Weg für medizinische Innovationen ebnen

Das Tempo, mit dem in Deutschland Arzneimittelinnovationen in der ambulanten Versorgung ankommen, ist rekordverdächtig: In Europa gibt es kein Land, in dem Patient:innen so schnell neu zugelassene Medikamente verschrieben bekommen. Aber: Immer mehr Ärzt:innen fürchten, dass sich die Versorgung kranker Menschen mit neuartigen Therapien verschlechtern könnte – und fordern deshalb bessere Rahmenbedingungen. Das geht aus einer Umfrage hervor, die das forschende Unternehmen AstraZeneca veröffentlicht hat.

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Arzneimittelversorgung Deutschlands: „Weltklasse oder Warteschlange?“

Trotz aller Klagen, trotz Reformbedarf und Finanznot: Deutschland brüstet sich nach wie vor gern mit seinem Gesundheitssystem und einer vergleichsweise guten Arzneimittelversorgung. Doch inwiefern entspricht das eigentlich noch der Realität? Der Pharmaverband vfa hat besorgniserregende Zahlen zusammengetragen: „Liebe Bundestagsabgeordnete, Sie entscheiden jetzt. Weltklasse oder Warteschlange? Wachstum oder Abbau? Berlin oder Beijing?“

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Lungenfibrose: „Wie durch einen Strohhalm atmen“

Lungenfibrose ist eine chronische Erkrankung, bei der sich das Lungengewebe vernarbt und verhärtet, wodurch Atmen immer schwieriger wird. Die Überlebensraten fünf Jahre nach Diagnose liegen unter denen vieler Krebsarten. Die Krankheit ist nicht heilbar, aber dank pharmazeutischer Forschung immer besser behandelbar. Wichtig wäre eine frühe Diagnose. Aber da hapert es gewaltig.

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Krebs in Europa: Mehr Investitionen – mehr Leben

Sind Krebserkrankungen bald die häufigste Todesursache in Europa und lösen die Herzkreislauf-Erkrankungen als Killer Nr. 1 ab? Davon geht das renommierte Swedish Institute for Health Economics (IHE) aus. Schon heute ist fast jeder vierte Todesfall in Europa (23 Prozent) auf eine Tumorerkrankung zurückzuführen – Tendenz steigend. Das zeigt: Die Länder müssen ihre Anstrengungen in den Bereichen Prävention, Früherkennung, Diagnose und Behandlung verstärken. Das Geld wäre gut investiert.

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Bundesregierung will Pharmaindustrie stärken: Muss das sein?

Im Koalitionsvertrag steht es, in der Nationalen Pharmastrategie ist es ebenfalls festgeschrieben, im Rahmen des Pharmadialogs wurde es bekräftigt: Die Regierung will Pharma in Deutschland stärken. Wer das als reines Lobbyprojekt der Industrie abtut, irrt gewaltig. Denn als eine der wenigen wachsenden Industrie-Branchen ist sie nicht nur wichtig für Wirtschaft und Innovationskraft. Vor dem Hintergrund geopolitischer Spannungen ist sie zudem essenziell für eine stabile Gesundheitsversorgung aller Menschen hierzulande.

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Bluthochdruck und Nierenerkrankung: Stille Risiken mit großer Wirkung

Bluthochdruck und die Chronische Nierenerkrankung (CKD) haben vieles gemeinsam. Beide sind medikamentös sehr gut beherrschbar. Beide werden in ihren Auswirkungen unterschätzt – vermutlich ein Grund dafür, dass zu viele der Betroffenen nicht gut eingestellt sind. Das macht beide Erkrankungen zu großen Kostentreibern im Gesundheitssystem. Eine Behandlung nach medizinischen Leitlinien würde mittelfristig einem milliardenschweren Konjunkturprogramm gleichkommen – vom unnötigen Leid einmal abgesehen, das verhindert werden könnte. Doch davon sind wir weit entfernt.

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282 Milliarden Euro: Herz-Kreislauf-Erkrankungen und die Kosten der Untätigkeit

Die Zahlen sind erschreckend: Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems töten in der Europäischen Union jedes Jahr 1,7 Millionen Menschen. In der Zeit, in der Sie diesen Artikel lesen, werden rund 15 Menschen an den Folgen von Herzinfarkt, Schlaganfall und Co. gestorben sein. Das Schicksal einer alternden Gesellschaft? Von wegen: In der medizinischen Fachwelt ist es Konsens, dass gut 80 Prozent dieser Fälle durch gezielte Prävention und Früherkennung vermeidbar wären. Der „EU Safe Hearts Plan“ soll es nun richten.

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Warum eine starke Pharmabranche wichtig für Deutschland ist

Sie bietet zahlreiche Arbeitsplätze und gilt als besonders forschungsintensiv: Die aktuellen „Pharma-Daten“ des Bundesverbands der Pharmazeutischen Industrie (BPI) zeigen einmal mehr, warum die Pharmabranche wichtig für die Bundesrepublik ist. Daraus geht aber auch hervor: Zu Stabilität und Sicherheit kann sie nur dann voll beitragen, wenn sie politisch gestärkt wird.

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Umfrage: Den Weg für medizinische Innovationen ebnen

Das Tempo, mit dem in Deutschland Arzneimittelinnovationen in der ambulanten Versorgung ankommen, ist rekordverdächtig: In Europa gibt es kein Land, in dem Patient:innen so schnell neu zugelassene Medikamente verschrieben bekommen. Aber: Immer mehr Ärzt:innen fürchten, dass sich die Versorgung kranker Menschen mit neuartigen Therapien verschlechtern könnte – und fordern deshalb bessere Rahmenbedingungen. Das geht aus einer Umfrage hervor, die das forschende Unternehmen AstraZeneca veröffentlicht hat.

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Kommentar

Was, wenn Gesundheit die eigentliche Konjunktur-Bazooka wäre?

Wenn die forschende Pharmaindustrie Maßnahmen aus dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz ablehnt und stattdessen strukturelle Reformen im Gesundheitswesen fordert, liegt ein Verdacht schnell nahe: Hier verteidigt eine profitable Branche ihre wirtschaftlichen Interessen. Das aber verstellt den Blick darauf, welchen gesamtgesellschaftlichen Beitrag die Branche leistet und welche Impulse sie für Gesundheit, Innovation, Produktivität und Wertschöpfung setzt. Impulse, auf die unser Land nicht verzichten kann. Ein Kommentar von Florian Martius.

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