Grafiken: Themen aus Gesundheit und Pharma einfach erklärt

Bessere Behandlung durch Präzisionsmedizin

Rheuma ist nicht gleich Rheuma. Und Krebs ist nicht gleich Krebs. Jede Erkrankung ist von Patient:in zu Patient:in ein bisschen anders – sie hat ihren eigenen Fingerabdruck. Im besten Fall gelingt es, diesen Fingerabdruck genau zu untersuchen, individuelle Merkmale zu erkennen und mit Medikamenten zu beeinflussen: „In etlichen Untersuchungen wurde dokumentiert, dass Patient:innen bessere Therapieergebnisse haben, wenn sie konsequent präzisionsmedizinisch behandelt wurden. Leider geschieht das bei weitem nicht überall in Deutschland“, kritisiert der vfa.

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Pharmaforschung: China auf der Überholspur

Wie gelingt es, Europa wieder zu mehr Wachstum zu verhelfen und die globale Wettbewerbsfähigkeit zu sichern? Der europäische Pharmaverband EFPIA ist überzeugt: Die forschende Pharmaindustrie kann dabei eine entscheidende Rolle spielen. Sie bietet fast eine Million direkte Arbeitsplätze. Und treibt medizinischen Fortschritt: 2024 investierte die Branche geschätzte 55 Milliarden Euro in die Forschung und Entwicklung. Doch die Konkurrenz – etwa aus China – schläft nicht. Ganz im Gegenteil.

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Impfen: Millionen Kinder weltweit im Stich gelassen

Zwar gibt es eine leichte Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr – aber Freude kommt nicht auf: Denn noch immer haben mehr als 14 Millionen Kinder auf der Erde nicht eine einzige Routineimpfung erhalten. Der Weltgemeinschaft ist es bislang nicht mal gelungen, die Rückschritte aus der Pandemiezeit wettzumachen. Das geht aus neuen Daten von Weltgesundheitsorganisation und UNICEF hervor.

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Tuberkulose tötet – das wäre vermeidbar

In wohlhabenderen Ländern ist die Infektionskrankheit Tuberkulose inzwischen relativ selten – doch weltweit fallen ihr noch immer zahlreiche Menschen zum Opfer. Das muss nicht sein: Mehr als 1,2 Millionen Todesfälle pro Jahr ließen sich vermeiden, wenn die Sterberate überall auf dem Globus so niedrig wie in den USA wäre.

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Neue Arzneimittel gegen Krebs

An jedem Tag sterben rund 27.000 Menschen weltweit an den Folgen einer Krebserkrankung – es sind 1.125 verlorene Leben pro Stunde. Die Onkologie ist für Pharmaunternehmen deshalb ein Forschungsschwerpunkt. Die Ergebnisse können sich sehen lassen: Im Jahr 2024 wurden weltweit 25 neue onkologische Wirkstoffe in die Versorgung gebracht. In den vergangenen zwei Jahrzehnten waren es insgesamt 282 Präparate.

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Mehr klinische Studien – mehr Zukunft

Kranke Menschen von heute mit der Medizin von morgen behandeln: Das ist das Versprechen von klinischen Studien. Denn sie machen Behandlungen mit Innovationen möglich, die oft erst Jahre später eine Zulassung erhalten. In Deutschland könnten viel mehr Studien durchgeführt werden; das forschende Pharmaunternehmen AstraZeneca etwa würde die Zahl der Studienaktivitäten im Land gerne verdoppeln. Doch dafür fehlt momentan die Infrastruktur. Eine Umfrage zeigt: Am Willen der Ärzt:innen liegt es nicht.

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In Europa: Menschen sterben an vermeidbaren Infektionskrankheiten

HIV, virale Hepatitis, Tuberkulose – diese Infektionskrankheiten haben eines gemeinsam: Sie sind vermeid- und behandelbar. Und trotzdem sterben mitten in Europa Menschen daran. Rund 35.000 Tote pro Jahr gehen allein auf das Konto des Hepatitis C-Virus – dabei lässt sich eine Erkrankung in der Regel innerhalb weniger Wochen mit Medikamenten heilen.

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Die internationale HIV-Krise in Zahlen

Bis zum Jahr 2030 die HIV-Epidemie eindämmen – das war schon immer ein ehrgeiziges Ziel. Doch mit den massiven Kürzungen der USA, die bisher für über 70 Prozent der internationalen Hilfen standen, scheint das nun nicht mehr möglich. Expert:innen haben verschiedene Szenarien berechnet. Im Worst Case kommen sie auf zusätzlich fast elf Millionen Neuinfektionen bis 2030 – und fast drei Millionen zusätzlichen Toten weltweit.

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Neue Arzneimittel: Pharma mit Rekordinvestitionen

Mehr als 190 Milliarden US-Dollar haben die 15 größten Pharmaunternehmen im vergangenen Jahr in die Forschung und Entwicklung (F&E) neuer Arzneimittel und Impfstoffe investiert. Es ist ein Rekordwert. Auch der Anteil der F&E-Ausgaben am Umsatz der Firmen ist gestiegen.

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Bessere Behandlung durch Präzisionsmedizin

Rheuma ist nicht gleich Rheuma. Und Krebs ist nicht gleich Krebs. Jede Erkrankung ist von Patient:in zu Patient:in ein bisschen anders – sie hat ihren eigenen Fingerabdruck. Im besten Fall gelingt es, diesen Fingerabdruck genau zu untersuchen, individuelle Merkmale zu erkennen und mit Medikamenten zu beeinflussen: „In etlichen Untersuchungen wurde dokumentiert, dass Patient:innen bessere Therapieergebnisse haben, wenn sie konsequent präzisionsmedizinisch behandelt wurden. Leider geschieht das bei weitem nicht überall in Deutschland“, kritisiert der vfa.

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Pharmaforschung: China auf der Überholspur

Wie gelingt es, Europa wieder zu mehr Wachstum zu verhelfen und die globale Wettbewerbsfähigkeit zu sichern? Der europäische Pharmaverband EFPIA ist überzeugt: Die forschende Pharmaindustrie kann dabei eine entscheidende Rolle spielen. Sie bietet fast eine Million direkte Arbeitsplätze. Und treibt medizinischen Fortschritt: 2024 investierte die Branche geschätzte 55 Milliarden Euro in die Forschung und Entwicklung. Doch die Konkurrenz – etwa aus China – schläft nicht. Ganz im Gegenteil.

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Impfen: Millionen Kinder weltweit im Stich gelassen

Zwar gibt es eine leichte Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr – aber Freude kommt nicht auf: Denn noch immer haben mehr als 14 Millionen Kinder auf der Erde nicht eine einzige Routineimpfung erhalten. Der Weltgemeinschaft ist es bislang nicht mal gelungen, die Rückschritte aus der Pandemiezeit wettzumachen. Das geht aus neuen Daten von Weltgesundheitsorganisation und UNICEF hervor.

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Tuberkulose tötet – das wäre vermeidbar

In wohlhabenderen Ländern ist die Infektionskrankheit Tuberkulose inzwischen relativ selten – doch weltweit fallen ihr noch immer zahlreiche Menschen zum Opfer. Das muss nicht sein: Mehr als 1,2 Millionen Todesfälle pro Jahr ließen sich vermeiden, wenn die Sterberate überall auf dem Globus so niedrig wie in den USA wäre.

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Neue Arzneimittel gegen Krebs

An jedem Tag sterben rund 27.000 Menschen weltweit an den Folgen einer Krebserkrankung – es sind 1.125 verlorene Leben pro Stunde. Die Onkologie ist für Pharmaunternehmen deshalb ein Forschungsschwerpunkt. Die Ergebnisse können sich sehen lassen: Im Jahr 2024 wurden weltweit 25 neue onkologische Wirkstoffe in die Versorgung gebracht. In den vergangenen zwei Jahrzehnten waren es insgesamt 282 Präparate.

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Mehr klinische Studien – mehr Zukunft

Kranke Menschen von heute mit der Medizin von morgen behandeln: Das ist das Versprechen von klinischen Studien. Denn sie machen Behandlungen mit Innovationen möglich, die oft erst Jahre später eine Zulassung erhalten. In Deutschland könnten viel mehr Studien durchgeführt werden; das forschende Pharmaunternehmen AstraZeneca etwa würde die Zahl der Studienaktivitäten im Land gerne verdoppeln. Doch dafür fehlt momentan die Infrastruktur. Eine Umfrage zeigt: Am Willen der Ärzt:innen liegt es nicht.

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In Europa: Menschen sterben an vermeidbaren Infektionskrankheiten

HIV, virale Hepatitis, Tuberkulose – diese Infektionskrankheiten haben eines gemeinsam: Sie sind vermeid- und behandelbar. Und trotzdem sterben mitten in Europa Menschen daran. Rund 35.000 Tote pro Jahr gehen allein auf das Konto des Hepatitis C-Virus – dabei lässt sich eine Erkrankung in der Regel innerhalb weniger Wochen mit Medikamenten heilen.

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Die internationale HIV-Krise in Zahlen

Bis zum Jahr 2030 die HIV-Epidemie eindämmen – das war schon immer ein ehrgeiziges Ziel. Doch mit den massiven Kürzungen der USA, die bisher für über 70 Prozent der internationalen Hilfen standen, scheint das nun nicht mehr möglich. Expert:innen haben verschiedene Szenarien berechnet. Im Worst Case kommen sie auf zusätzlich fast elf Millionen Neuinfektionen bis 2030 – und fast drei Millionen zusätzlichen Toten weltweit.

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Neue Arzneimittel: Pharma mit Rekordinvestitionen

Mehr als 190 Milliarden US-Dollar haben die 15 größten Pharmaunternehmen im vergangenen Jahr in die Forschung und Entwicklung (F&E) neuer Arzneimittel und Impfstoffe investiert. Es ist ein Rekordwert. Auch der Anteil der F&E-Ausgaben am Umsatz der Firmen ist gestiegen.

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Kommentar

HIV-Versorgung am Wendepunkt: Jetzt entscheidet sich, wie es weitergeht

Es sind turbulente Zeiten für die weltweite HIV-Versorgung: Medizinische Innovationen eröffnen neue Möglichkeiten für die Prävention und Therapie. Gleichzeitig ist die internationale Finanzierung unter enormen Druck geraten; die Folgen davon können verheerend sein. Doch der Umbruch bietet auch die Chance, die HIV-Versorgung langfristig neu aufzustellen – und sie nachhaltiger und widerstandsfähiger zu gestalten. Ein Kommentar von Pharma Fakten-Redakteurin Alina Massari.

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