Grafiken: Themen aus Gesundheit und Pharma einfach erklärt

Impfen: Millionen Kinder weltweit im Stich gelassen

Zwar gibt es eine leichte Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr – aber Freude kommt nicht auf: Denn noch immer haben mehr als 14 Millionen Kinder auf der Erde nicht eine einzige Routineimpfung erhalten. Der Weltgemeinschaft ist es bislang nicht mal gelungen, die Rückschritte aus der Pandemiezeit wettzumachen. Das geht aus neuen Daten von Weltgesundheitsorganisation und UNICEF hervor.

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Tuberkulose tötet – das wäre vermeidbar

In wohlhabenderen Ländern ist die Infektionskrankheit Tuberkulose inzwischen relativ selten – doch weltweit fallen ihr noch immer zahlreiche Menschen zum Opfer. Das muss nicht sein: Mehr als 1,2 Millionen Todesfälle pro Jahr ließen sich vermeiden, wenn die Sterberate überall auf dem Globus so niedrig wie in den USA wäre.

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Neue Arzneimittel gegen Krebs

An jedem Tag sterben rund 27.000 Menschen weltweit an den Folgen einer Krebserkrankung – es sind 1.125 verlorene Leben pro Stunde. Die Onkologie ist für Pharmaunternehmen deshalb ein Forschungsschwerpunkt. Die Ergebnisse können sich sehen lassen: Im Jahr 2024 wurden weltweit 25 neue onkologische Wirkstoffe in die Versorgung gebracht. In den vergangenen zwei Jahrzehnten waren es insgesamt 282 Präparate.

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Mehr klinische Studien – mehr Zukunft

Kranke Menschen von heute mit der Medizin von morgen behandeln: Das ist das Versprechen von klinischen Studien. Denn sie machen Behandlungen mit Innovationen möglich, die oft erst Jahre später eine Zulassung erhalten. In Deutschland könnten viel mehr Studien durchgeführt werden; das forschende Pharmaunternehmen AstraZeneca etwa würde die Zahl der Studienaktivitäten im Land gerne verdoppeln. Doch dafür fehlt momentan die Infrastruktur. Eine Umfrage zeigt: Am Willen der Ärzt:innen liegt es nicht.

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In Europa: Menschen sterben an vermeidbaren Infektionskrankheiten

HIV, virale Hepatitis, Tuberkulose – diese Infektionskrankheiten haben eines gemeinsam: Sie sind vermeid- und behandelbar. Und trotzdem sterben mitten in Europa Menschen daran. Rund 35.000 Tote pro Jahr gehen allein auf das Konto des Hepatitis C-Virus – dabei lässt sich eine Erkrankung in der Regel innerhalb weniger Wochen mit Medikamenten heilen.

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Die internationale HIV-Krise in Zahlen

Bis zum Jahr 2030 die HIV-Epidemie eindämmen – das war schon immer ein ehrgeiziges Ziel. Doch mit den massiven Kürzungen der USA, die bisher für über 70 Prozent der internationalen Hilfen standen, scheint das nun nicht mehr möglich. Expert:innen haben verschiedene Szenarien berechnet. Im Worst Case kommen sie auf zusätzlich fast elf Millionen Neuinfektionen bis 2030 – und fast drei Millionen zusätzlichen Toten weltweit.

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Neue Arzneimittel: Pharma mit Rekordinvestitionen

Mehr als 190 Milliarden US-Dollar haben die 15 größten Pharmaunternehmen im vergangenen Jahr in die Forschung und Entwicklung (F&E) neuer Arzneimittel und Impfstoffe investiert. Es ist ein Rekordwert. Auch der Anteil der F&E-Ausgaben am Umsatz der Firmen ist gestiegen.

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Gesundheit: Schlüssel zu einer leistungsfähigen Gesellschaft

Um Deutschland auf den Pfad von Wachstum und Prosperität zurückzuführen, haben 14 Expert:innen eine Idee: Sie fordern, dass Gesundheit als zentraler Bestandteil der Wachstumspolitik gefördert und – neben Verkehrsinfrastruktur, Verteidigung und Bildung – als vierter Bereich bei der Priorisierung öffentlicher Ausgaben etabliert wird. Denn Gesundheit ist das Fundament einer zukunftsfähigen Gesellschaft, heißt es in dem Handlungsaufruf.

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Europa: Auf dem Weg in eine Gesundheitskrise?

Ein Baby, das 2021 in Europa geboren ist, hat statistisch gesehen eine Lebenserwartung von 79,3 Jahren – wenn es ein Mädchen ist. Bei Jungen sind es 73,3 Jahre. Das war schon mal besser: Die COVID-19-Pandemie hat eine „Dekade des Fortschritts“ rückgängig gemacht, schreibt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in einem Bericht. Und auch in weiteren Bereichen – etwa beim Kampf gegen chronische Erkrankungen – sehen die Fachleute Handlungsbedarf.

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Impfen: Millionen Kinder weltweit im Stich gelassen

Zwar gibt es eine leichte Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr – aber Freude kommt nicht auf: Denn noch immer haben mehr als 14 Millionen Kinder auf der Erde nicht eine einzige Routineimpfung erhalten. Der Weltgemeinschaft ist es bislang nicht mal gelungen, die Rückschritte aus der Pandemiezeit wettzumachen. Das geht aus neuen Daten von Weltgesundheitsorganisation und UNICEF hervor.

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Tuberkulose tötet – das wäre vermeidbar

In wohlhabenderen Ländern ist die Infektionskrankheit Tuberkulose inzwischen relativ selten – doch weltweit fallen ihr noch immer zahlreiche Menschen zum Opfer. Das muss nicht sein: Mehr als 1,2 Millionen Todesfälle pro Jahr ließen sich vermeiden, wenn die Sterberate überall auf dem Globus so niedrig wie in den USA wäre.

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Neue Arzneimittel gegen Krebs

An jedem Tag sterben rund 27.000 Menschen weltweit an den Folgen einer Krebserkrankung – es sind 1.125 verlorene Leben pro Stunde. Die Onkologie ist für Pharmaunternehmen deshalb ein Forschungsschwerpunkt. Die Ergebnisse können sich sehen lassen: Im Jahr 2024 wurden weltweit 25 neue onkologische Wirkstoffe in die Versorgung gebracht. In den vergangenen zwei Jahrzehnten waren es insgesamt 282 Präparate.

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Mehr klinische Studien – mehr Zukunft

Kranke Menschen von heute mit der Medizin von morgen behandeln: Das ist das Versprechen von klinischen Studien. Denn sie machen Behandlungen mit Innovationen möglich, die oft erst Jahre später eine Zulassung erhalten. In Deutschland könnten viel mehr Studien durchgeführt werden; das forschende Pharmaunternehmen AstraZeneca etwa würde die Zahl der Studienaktivitäten im Land gerne verdoppeln. Doch dafür fehlt momentan die Infrastruktur. Eine Umfrage zeigt: Am Willen der Ärzt:innen liegt es nicht.

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In Europa: Menschen sterben an vermeidbaren Infektionskrankheiten

HIV, virale Hepatitis, Tuberkulose – diese Infektionskrankheiten haben eines gemeinsam: Sie sind vermeid- und behandelbar. Und trotzdem sterben mitten in Europa Menschen daran. Rund 35.000 Tote pro Jahr gehen allein auf das Konto des Hepatitis C-Virus – dabei lässt sich eine Erkrankung in der Regel innerhalb weniger Wochen mit Medikamenten heilen.

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Die internationale HIV-Krise in Zahlen

Bis zum Jahr 2030 die HIV-Epidemie eindämmen – das war schon immer ein ehrgeiziges Ziel. Doch mit den massiven Kürzungen der USA, die bisher für über 70 Prozent der internationalen Hilfen standen, scheint das nun nicht mehr möglich. Expert:innen haben verschiedene Szenarien berechnet. Im Worst Case kommen sie auf zusätzlich fast elf Millionen Neuinfektionen bis 2030 – und fast drei Millionen zusätzlichen Toten weltweit.

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Neue Arzneimittel: Pharma mit Rekordinvestitionen

Mehr als 190 Milliarden US-Dollar haben die 15 größten Pharmaunternehmen im vergangenen Jahr in die Forschung und Entwicklung (F&E) neuer Arzneimittel und Impfstoffe investiert. Es ist ein Rekordwert. Auch der Anteil der F&E-Ausgaben am Umsatz der Firmen ist gestiegen.

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Gesundheit: Schlüssel zu einer leistungsfähigen Gesellschaft

Um Deutschland auf den Pfad von Wachstum und Prosperität zurückzuführen, haben 14 Expert:innen eine Idee: Sie fordern, dass Gesundheit als zentraler Bestandteil der Wachstumspolitik gefördert und – neben Verkehrsinfrastruktur, Verteidigung und Bildung – als vierter Bereich bei der Priorisierung öffentlicher Ausgaben etabliert wird. Denn Gesundheit ist das Fundament einer zukunftsfähigen Gesellschaft, heißt es in dem Handlungsaufruf.

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Europa: Auf dem Weg in eine Gesundheitskrise?

Ein Baby, das 2021 in Europa geboren ist, hat statistisch gesehen eine Lebenserwartung von 79,3 Jahren – wenn es ein Mädchen ist. Bei Jungen sind es 73,3 Jahre. Das war schon mal besser: Die COVID-19-Pandemie hat eine „Dekade des Fortschritts“ rückgängig gemacht, schreibt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in einem Bericht. Und auch in weiteren Bereichen – etwa beim Kampf gegen chronische Erkrankungen – sehen die Fachleute Handlungsbedarf.

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Kommentar

GKV-Spargesetz: Das Narrativ stimmt nicht

Die Bundesregierung betont, dass sie mit dem vorgelegten Entwurf zum Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG) „allen Beteiligten – von der Pharmaindustrie über die Ärztinnen und Ärzte bis hin zu den Krankenhäusern – etwas abverlangt, um dieses System zukunftsfähig zu machen.“ Das aber ist nicht nur der falsche Weg – es stimmt auch einfach nicht. Ein Kommentar von Florian Martius.

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