Grafiken: Themen aus Gesundheit und Pharma einfach erklärt

Liquid Biopsy bei Krebs: Mehr sehen, früher handeln, gezielter therapieren

Die Liquid Biopsy ist eine Untersuchung von Blut oder anderen Körperflüssigkeiten, mit der Ärzt:innen wichtige, patientenindividuelle Informationen über eine Tumorerkrankung erhalten können. Das macht es zum Beispiel möglich, den Behandlungsverlauf gezielter zu überwachen und eine fundiertere Entscheidung über die optimale Therapie zu treffen. Die Initiative „Vision Zero in der Onkologie“ setzt sich dafür ein, dass Liquid Biopsy weiter erforscht und konsequent dort eingesetzt wird, wo sie schon heute ihr Potenzial für eine bessere Medizin entfalten kann.

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„Biotechs entwickeln innovative Alzheimer-Medikamente“

„Da die ältere Bevölkerung weltweit wächst, steigt auch der Druck, den noch offenen Behandlungsbedarf bei der Alzheimer-Krankheit anzugehen“, schreibt das Auftragsforschungsinstitut IQVIA Biotech in einem Whitepaper. Der Blick in das Papier zeigt: Die Pipelines biopharmazeutischer Unternehmen sind gut gefüllt – mit unterschiedlichen Wirkstoffansätzen.

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Europa muss Adipositas endlich ernst nehmen

Sie ist eine der „drängendsten Herausforderungen für die öffentliche Gesundheit in diesem Jahrhundert und bedeutet für die Bevölkerung und Gesundheitssysteme Europas eine große Last“: Adipositas, so der Pharmaverband EFPIA, betrifft immer mehr Menschen. Daher sei es dringend notwendig, „in evidenzbasierte und umfassende Prävention und Behandlung“ zu investieren. Was genau passieren muss – das hat EFPIA in einem Bericht zusammengetragen.

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Krebserkrankung: Sterberisiko sinkt

Mehr als eine halbe Million Menschen in Deutschland erhalten jedes Jahr die Diagnose Krebs – besonders häufig sind Brust, Prostata, Lunge und Dickdarm betroffen. Doch der Medizin stehen immer ausgefeiltere Methoden für die Diagnostik, Therapie und Nachsorge zur Verfügung. Wie Daten des Robert Koch-Instituts zeigen, ist die Krebssterblichkeit weiter rückläufig.

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Impfungen für Erwachsene: Ein Trauerspiel

„Die empfohlenen Impfungen für Erwachsene werden zu selten genutzt“, kritisiert das Robert Koch-Institut (RKI). Grippe, Gürtelrose, COVID-19 oder Pneumokokken: Diese Erkrankungen können insbesondere für Menschen ab einem Alter von 60 Jahren gefährlich werden. Vakzine könnten schützen – aber von diesem Angebot machen viele Menschen nicht Gebrauch.

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EMA: Drei Jahrzehnte Arzneimittelinnovationen

1995 wurde die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) gegründet. Das Ziel: Die Zulassung und Überwachung von Arzneimitteln in der Europäischen Union zu vereinheitlichen und damit den Zugang zu sicheren, wirksamen und qualitativ hochwertigen Medikamenten in allen Mitgliedstaaten sicherzustellen. Annähernd 2.000 neue Arzneimittel und Impfstoffe haben seitdem grünes Licht bekommen – und die Therapie- und Präventionsmöglichkeiten erheblich verbessert.

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Vom Nutzen neuer Krebsmedikamente

Trotz aller Fortschritte bei Prävention, Diagnose, neuartigen Arzneimitteln und besserer Nachsorge stellen Krebserkrankungen eine große Herausforderung für die öffentliche Gesundheit dar. Gerade deshalb sollten Arzneimittelinnovationen als das betrachtet werden, was sie sind: eine Investition in die Zukunft und in eine prosperierende Wirtschaft. Das zeigt eine Studie, die der europäische Pharmaverband EFPIA vorgestellt hat.

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Sepsis: Alle 6 Minuten ein Todesfall

Krankheitslast und Sterblichkeit im internationalen Vergleich hoch, die Erkennung oft zu spät, die Nachsorge lückenhaft: Bei der Behandlung der Sepsis läuft Deutschland international hinterher. Die Folgen: Jährlich erkranken mindestens 230.000 Menschen an dieser Infektion und mindestens 85.000 von ihnen versterben. Alle sechs Minuten verlieren wir in Deutschland deshalb einen Menschen – dabei wäre ein großer Teil der Erkrankungen vermeidbar.

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Große Fortschritte im Kampf gegen Herzinfarkt, Schlaganfall und Co.

Ja, es stimmt: Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind weltweit die häufigste Todesursache. Und trotzdem stimmt auch: Das Risiko an Herzinfarkt, Schlaganfall und Co. zu versterben ist in den vergangenen Jahrzehnten drastisch gesunken. Woran das liegt? Biomedizinische Forschung, Fortschritte in der Chirurgie, Public Health-Maßnahmen und ein gesünderer Lebensstil haben dazu einen Beitrag geleistet.

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Liquid Biopsy bei Krebs: Mehr sehen, früher handeln, gezielter therapieren

Die Liquid Biopsy ist eine Untersuchung von Blut oder anderen Körperflüssigkeiten, mit der Ärzt:innen wichtige, patientenindividuelle Informationen über eine Tumorerkrankung erhalten können. Das macht es zum Beispiel möglich, den Behandlungsverlauf gezielter zu überwachen und eine fundiertere Entscheidung über die optimale Therapie zu treffen. Die Initiative „Vision Zero in der Onkologie“ setzt sich dafür ein, dass Liquid Biopsy weiter erforscht und konsequent dort eingesetzt wird, wo sie schon heute ihr Potenzial für eine bessere Medizin entfalten kann.

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„Biotechs entwickeln innovative Alzheimer-Medikamente“

„Da die ältere Bevölkerung weltweit wächst, steigt auch der Druck, den noch offenen Behandlungsbedarf bei der Alzheimer-Krankheit anzugehen“, schreibt das Auftragsforschungsinstitut IQVIA Biotech in einem Whitepaper. Der Blick in das Papier zeigt: Die Pipelines biopharmazeutischer Unternehmen sind gut gefüllt – mit unterschiedlichen Wirkstoffansätzen.

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Europa muss Adipositas endlich ernst nehmen

Sie ist eine der „drängendsten Herausforderungen für die öffentliche Gesundheit in diesem Jahrhundert und bedeutet für die Bevölkerung und Gesundheitssysteme Europas eine große Last“: Adipositas, so der Pharmaverband EFPIA, betrifft immer mehr Menschen. Daher sei es dringend notwendig, „in evidenzbasierte und umfassende Prävention und Behandlung“ zu investieren. Was genau passieren muss – das hat EFPIA in einem Bericht zusammengetragen.

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Krebserkrankung: Sterberisiko sinkt

Mehr als eine halbe Million Menschen in Deutschland erhalten jedes Jahr die Diagnose Krebs – besonders häufig sind Brust, Prostata, Lunge und Dickdarm betroffen. Doch der Medizin stehen immer ausgefeiltere Methoden für die Diagnostik, Therapie und Nachsorge zur Verfügung. Wie Daten des Robert Koch-Instituts zeigen, ist die Krebssterblichkeit weiter rückläufig.

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Impfungen für Erwachsene: Ein Trauerspiel

„Die empfohlenen Impfungen für Erwachsene werden zu selten genutzt“, kritisiert das Robert Koch-Institut (RKI). Grippe, Gürtelrose, COVID-19 oder Pneumokokken: Diese Erkrankungen können insbesondere für Menschen ab einem Alter von 60 Jahren gefährlich werden. Vakzine könnten schützen – aber von diesem Angebot machen viele Menschen nicht Gebrauch.

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EMA: Drei Jahrzehnte Arzneimittelinnovationen

1995 wurde die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) gegründet. Das Ziel: Die Zulassung und Überwachung von Arzneimitteln in der Europäischen Union zu vereinheitlichen und damit den Zugang zu sicheren, wirksamen und qualitativ hochwertigen Medikamenten in allen Mitgliedstaaten sicherzustellen. Annähernd 2.000 neue Arzneimittel und Impfstoffe haben seitdem grünes Licht bekommen – und die Therapie- und Präventionsmöglichkeiten erheblich verbessert.

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Vom Nutzen neuer Krebsmedikamente

Trotz aller Fortschritte bei Prävention, Diagnose, neuartigen Arzneimitteln und besserer Nachsorge stellen Krebserkrankungen eine große Herausforderung für die öffentliche Gesundheit dar. Gerade deshalb sollten Arzneimittelinnovationen als das betrachtet werden, was sie sind: eine Investition in die Zukunft und in eine prosperierende Wirtschaft. Das zeigt eine Studie, die der europäische Pharmaverband EFPIA vorgestellt hat.

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Sepsis: Alle 6 Minuten ein Todesfall

Krankheitslast und Sterblichkeit im internationalen Vergleich hoch, die Erkennung oft zu spät, die Nachsorge lückenhaft: Bei der Behandlung der Sepsis läuft Deutschland international hinterher. Die Folgen: Jährlich erkranken mindestens 230.000 Menschen an dieser Infektion und mindestens 85.000 von ihnen versterben. Alle sechs Minuten verlieren wir in Deutschland deshalb einen Menschen – dabei wäre ein großer Teil der Erkrankungen vermeidbar.

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Große Fortschritte im Kampf gegen Herzinfarkt, Schlaganfall und Co.

Ja, es stimmt: Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind weltweit die häufigste Todesursache. Und trotzdem stimmt auch: Das Risiko an Herzinfarkt, Schlaganfall und Co. zu versterben ist in den vergangenen Jahrzehnten drastisch gesunken. Woran das liegt? Biomedizinische Forschung, Fortschritte in der Chirurgie, Public Health-Maßnahmen und ein gesünderer Lebensstil haben dazu einen Beitrag geleistet.

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Kommentar

Was, wenn Gesundheit die eigentliche Konjunktur-Bazooka wäre?

Wenn die forschende Pharmaindustrie Maßnahmen aus dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz ablehnt und stattdessen strukturelle Reformen im Gesundheitswesen fordert, liegt ein Verdacht schnell nahe: Hier verteidigt eine profitable Branche ihre wirtschaftlichen Interessen. Das aber verstellt den Blick darauf, welchen gesamtgesellschaftlichen Beitrag die Branche leistet und welche Impulse sie für Gesundheit, Innovation, Produktivität und Wertschöpfung setzt. Impulse, auf die unser Land nicht verzichten kann. Ein Kommentar von Florian Martius.

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