Pharmaunternehmen schaffen Gesundheit sowie Wohlstand und sind Teil staatlicher Souveränität. Ihre Produkte als „Kostentreiber“ zu betrachten, greift zu kurz. Und schadet. Foto: iStock.com / anyaberkut

Ein Kostenfaktor? Die stille Systemrelevanz der Pharmaindustrie

Die Debatte über Arzneimittelpreise ist in Deutschland schnell emotional. Neue Medikamente gelten als „Kostentreiber“. Doch diese Perspektive greift zu kurz. Sie blendet aus, dass die forschende Pharmaindustrie eine dreifache Funktion erfüllt: Sie produziert Gesundheit, sie schafft Wohlstand und sie ist Teil staatlicher Souveränität. Wer sie vor allem als Ausgabenfaktor betrachtet, unterschätzt ihre systemische Bedeutung. Und schadet dem Land.

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„Europa gelingt es nur schwer, seine Forschungsleistung in Investitionen, klinische Studien und neue Medikamente umzusetzen. Dabei ist genau das entscheidend für bessere Gesundheit und wirtschaftliches Wachstum“, so EFPIA. Foto: ©iStock.com/Nadzeya Haroshka

Mehr Spitzenforschung: Europas 100 Milliarden Euro-Chance

Ohne die Pharmaindustrie würde sich der Handelsbilanzüberschuss der Europäischen Union (EU) in Höhe von 133 Milliarden Euro in ein Defizit von 88 Milliarden Euro verwandeln. Das zeigt, wie wichtig die Branche ist. Doch in vielen Bereichen lässt die Wettbewerbsfähigkeit Europas zu wünschen übrig, gerade im Vergleich zu den USA oder China. Der Pharmaverband EFPIA hat dazu eine Analyse veröffentlicht. Angesichts der aktuellen geopolitischen Spannungen sollte sie ein Weckruf sein.

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Groß ist der Reformbedarf im Gesundheitswesen – mit Spannung werden die Vorschläge der FinanzKommission Gesundheit erwartet. Boehringer Ingelheim hat die Bilanzpressekonferenz genutzt, um der Politik ein paar Reformideen mit auf den Weg zu geben. Foto: ©iStock.com/designer491

Gesundheitsreform: „Mit und nicht an Arzneimitteln sparen“

Groß ist der Reformbedarf in deutschen Gesundheitswesen – mit Spannung werden die Vorschläge der FinanzKommission Gesundheit (FKG) erwartet, deren Aufgabe es ist, Vorschläge zur Stabilisierung der Finanzen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zu erarbeiten. Das forschende Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim hat die Bilanzpressekonferenz genutzt, um der Politik ein paar Reformideen mit auf den Weg zu geben. „Wir brauchen einen Umbau des Systems“, sagte Deutschlandchef Médard Schoenmaeckers.

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Bundesregierung will Pharmaindustrie stärken: Muss das sein?

Im Koalitionsvertrag steht es, in der Nationalen Pharmastrategie ist es ebenfalls festgeschrieben, im Rahmen des Pharmadialogs wurde es bekräftigt: Die Regierung will Pharma in Deutschland stärken. Wer das als reines Lobbyprojekt der Industrie abtut, irrt gewaltig. Denn als eine der wenigen wachsenden Industrie-Branchen ist sie nicht nur wichtig für Wirtschaft und Innovationskraft. Vor dem Hintergrund geopolitischer Spannungen ist sie zudem essenziell für eine stabile Gesundheitsversorgung aller Menschen hierzulande.

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Warum eine starke Pharmabranche wichtig für Deutschland ist

Sie bietet zahlreiche Arbeitsplätze und gilt als besonders forschungsintensiv: Die aktuellen „Pharma-Daten“ des Bundesverbands der Pharmazeutischen Industrie (BPI) zeigen einmal mehr, warum die Pharmabranche wichtig für die Bundesrepublik ist. Daraus geht aber auch hervor: Zu Stabilität und Sicherheit kann sie nur dann voll beitragen, wenn sie politisch gestärkt wird.

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Arzneimittelinnovationen vor allem als Kostenproblem zu sehen, ist ein gewaltiger Rechenfehler. Das zeigt eine Studie. Foto: ©iStock.com/gorodenkoff

Arzneimittelinnovationen: Gesundheit lohnt sich

Arzneimittelinnovationen vor allem als Kostenproblem zu sehen, ist ein gewaltiger Rechenfehler. Es ist ein Fehler, der nicht nur zulasten von kranken Menschen geht, sondern negative Auswirkungen auf den Wirtschafts-, Wissenschafts- und Innovationsstandort hat. Das zeigt eine Studie des Instituts für pharmaökonomische Forschung (IPF) in Wien, das den gesellschaftlichen Wert pharmazeutischer Innovationen für Österreich berechnet hat. Die Erkenntnisse lassen sich eins zu eins übertragen. Sie zeigen, dass innovative Therapien einen großen gesamtgesellschaftlichen Mehrwert bieten.

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Médard Schoenmaeckers, Deutschlandchef von Boehringer Ingelheim, spricht im Interview über die Bedeutung der Pharmabranche für die Menschen in der Bundesrepublik.

„Gesundheit ist Basis für Resilienz und Wohlstand“

Geopolitische Instabilität, Klimakrise, demografischer Wandel, Wirtschaft im Krisenmodus: Die Bundesregierung steht vor enormen Herausforderungen. Wie gelingt es trotz allem, den Wohlstand Deutschlands zu erhalten und auszubauen? Eine entscheidende Rolle kann dabei die forschende Pharmaindustrie spielen, ist Médard Schoenmaeckers überzeugt. Er ist Vorsitzender der Geschäftsführung bei Boehringer Ingelheim Deutschland. Im Interview erklärt er, warum pharmazeutische Innovationskraft wichtig für die Gesundheit der Menschen und die hiesige Wirtschaft ist.

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Prof. Dr. Thomas Hammerschmidt erklärt im Interview anhand konkreter Beispiele den Wert innovativer Arzneimittel – für die Patient:innen, aber auch für die Wirtschaft.

Studie zeigt: Innovation bei Arzneimitteln zieht weite Kreise

Wie sehr nützen innovative Arzneimittel den Patient:innen? Und welchen Beitrag leisten sie für die Wirtschaftskraft unseres Landes? Um solche Fragen ging es bei der Studie „InnovationsRadar“, die von dem Wirtschaftsforschungsunternehmen Prognos im Auftrag des Pharmaverbands vfa erstellt wurde. Wir haben mit Prof. Dr. Thomas Hammerschmidt, der die Studie als Wissenschaftlicher Beirat begleitet hat, über die Ergebnisse gesprochen – und darüber, was ihn am meisten daran überrascht hat.

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Eine von der Pharmainitiative Bayern beauftragte Standort-Studie zeigt: Die Pharmabranche im Freistaat schafft Jobs, Innovation und Stabilität – sie ist eine „Leitindustrie mit Zukunft“. Foto: ©iStock.com/YurolaitsAlbert

Wie die Pharmabranche Bayern durch Krisenzeiten bringt

Wo andere Branchen Stellen abbauen, schafft die Pharmaindustrie in Bayern neue Arbeitsplätze. Während andere Firmen Gelder streichen, investieren pharmazeutische Unternehmen verstärkt im Freistaat. Das zeigt eine von der Pharmainitiative Bayern beauftragte Studie. Demnach erweist sich die Pharmabranche als Stabilitätsanker – sowohl für die bayerische Volkswirtschaft als auch für Gesamtdeutschland.

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Internationaler Druck nimmt zu, Deutschland schwächt sich selbst, sagt der vfa. Foto: iStock.com / Elif Bayraktar

Handelskonflikt: Auch für Gesundheitsversorgung eine Gefahr

Deutschland ist die größte Volkswirtschaft der Europäischen Union (EU) – und eine Exportnation. Gerade für die hiesigen Schlüsselindustrien sind die USA wichtiger Handelspartner. Ein Zollstreit schadet nicht nur der Wirtschaft. Auch die Gesundheitsversorgung ist in Gefahr. Mit Blick auf den Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD betont Dr. Kai Joachimsen, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Pharmazeutischen Industrie (BPI), wie wichtig es nun ist, „die industrielle Gesundheitswirtschaft in Deutschland zu stärken – nicht nur aus wirtschaftlichen, sondern vor allem aus versorgungspolitischen Gründen“.

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Pharmaunternehmen schaffen Gesundheit sowie Wohlstand und sind Teil staatlicher Souveränität. Ihre Produkte als „Kostentreiber“ zu betrachten, greift zu kurz. Und schadet. Foto: iStock.com / anyaberkut

Ein Kostenfaktor? Die stille Systemrelevanz der Pharmaindustrie

Die Debatte über Arzneimittelpreise ist in Deutschland schnell emotional. Neue Medikamente gelten als „Kostentreiber“. Doch diese Perspektive greift zu kurz. Sie blendet aus, dass die forschende Pharmaindustrie eine dreifache Funktion erfüllt: Sie produziert Gesundheit, sie schafft Wohlstand und sie ist Teil staatlicher Souveränität. Wer sie vor allem als Ausgabenfaktor betrachtet, unterschätzt ihre systemische Bedeutung. Und schadet dem Land.

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„Europa gelingt es nur schwer, seine Forschungsleistung in Investitionen, klinische Studien und neue Medikamente umzusetzen. Dabei ist genau das entscheidend für bessere Gesundheit und wirtschaftliches Wachstum“, so EFPIA. Foto: ©iStock.com/Nadzeya Haroshka

Mehr Spitzenforschung: Europas 100 Milliarden Euro-Chance

Ohne die Pharmaindustrie würde sich der Handelsbilanzüberschuss der Europäischen Union (EU) in Höhe von 133 Milliarden Euro in ein Defizit von 88 Milliarden Euro verwandeln. Das zeigt, wie wichtig die Branche ist. Doch in vielen Bereichen lässt die Wettbewerbsfähigkeit Europas zu wünschen übrig, gerade im Vergleich zu den USA oder China. Der Pharmaverband EFPIA hat dazu eine Analyse veröffentlicht. Angesichts der aktuellen geopolitischen Spannungen sollte sie ein Weckruf sein.

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Groß ist der Reformbedarf im Gesundheitswesen – mit Spannung werden die Vorschläge der FinanzKommission Gesundheit erwartet. Boehringer Ingelheim hat die Bilanzpressekonferenz genutzt, um der Politik ein paar Reformideen mit auf den Weg zu geben. Foto: ©iStock.com/designer491

Gesundheitsreform: „Mit und nicht an Arzneimitteln sparen“

Groß ist der Reformbedarf in deutschen Gesundheitswesen – mit Spannung werden die Vorschläge der FinanzKommission Gesundheit (FKG) erwartet, deren Aufgabe es ist, Vorschläge zur Stabilisierung der Finanzen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zu erarbeiten. Das forschende Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim hat die Bilanzpressekonferenz genutzt, um der Politik ein paar Reformideen mit auf den Weg zu geben. „Wir brauchen einen Umbau des Systems“, sagte Deutschlandchef Médard Schoenmaeckers.

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Bundesregierung will Pharmaindustrie stärken: Muss das sein?

Im Koalitionsvertrag steht es, in der Nationalen Pharmastrategie ist es ebenfalls festgeschrieben, im Rahmen des Pharmadialogs wurde es bekräftigt: Die Regierung will Pharma in Deutschland stärken. Wer das als reines Lobbyprojekt der Industrie abtut, irrt gewaltig. Denn als eine der wenigen wachsenden Industrie-Branchen ist sie nicht nur wichtig für Wirtschaft und Innovationskraft. Vor dem Hintergrund geopolitischer Spannungen ist sie zudem essenziell für eine stabile Gesundheitsversorgung aller Menschen hierzulande.

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Warum eine starke Pharmabranche wichtig für Deutschland ist

Sie bietet zahlreiche Arbeitsplätze und gilt als besonders forschungsintensiv: Die aktuellen „Pharma-Daten“ des Bundesverbands der Pharmazeutischen Industrie (BPI) zeigen einmal mehr, warum die Pharmabranche wichtig für die Bundesrepublik ist. Daraus geht aber auch hervor: Zu Stabilität und Sicherheit kann sie nur dann voll beitragen, wenn sie politisch gestärkt wird.

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Arzneimittelinnovationen vor allem als Kostenproblem zu sehen, ist ein gewaltiger Rechenfehler. Das zeigt eine Studie. Foto: ©iStock.com/gorodenkoff

Arzneimittelinnovationen: Gesundheit lohnt sich

Arzneimittelinnovationen vor allem als Kostenproblem zu sehen, ist ein gewaltiger Rechenfehler. Es ist ein Fehler, der nicht nur zulasten von kranken Menschen geht, sondern negative Auswirkungen auf den Wirtschafts-, Wissenschafts- und Innovationsstandort hat. Das zeigt eine Studie des Instituts für pharmaökonomische Forschung (IPF) in Wien, das den gesellschaftlichen Wert pharmazeutischer Innovationen für Österreich berechnet hat. Die Erkenntnisse lassen sich eins zu eins übertragen. Sie zeigen, dass innovative Therapien einen großen gesamtgesellschaftlichen Mehrwert bieten.

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Médard Schoenmaeckers, Deutschlandchef von Boehringer Ingelheim, spricht im Interview über die Bedeutung der Pharmabranche für die Menschen in der Bundesrepublik.

„Gesundheit ist Basis für Resilienz und Wohlstand“

Geopolitische Instabilität, Klimakrise, demografischer Wandel, Wirtschaft im Krisenmodus: Die Bundesregierung steht vor enormen Herausforderungen. Wie gelingt es trotz allem, den Wohlstand Deutschlands zu erhalten und auszubauen? Eine entscheidende Rolle kann dabei die forschende Pharmaindustrie spielen, ist Médard Schoenmaeckers überzeugt. Er ist Vorsitzender der Geschäftsführung bei Boehringer Ingelheim Deutschland. Im Interview erklärt er, warum pharmazeutische Innovationskraft wichtig für die Gesundheit der Menschen und die hiesige Wirtschaft ist.

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Prof. Dr. Thomas Hammerschmidt erklärt im Interview anhand konkreter Beispiele den Wert innovativer Arzneimittel – für die Patient:innen, aber auch für die Wirtschaft.

Studie zeigt: Innovation bei Arzneimitteln zieht weite Kreise

Wie sehr nützen innovative Arzneimittel den Patient:innen? Und welchen Beitrag leisten sie für die Wirtschaftskraft unseres Landes? Um solche Fragen ging es bei der Studie „InnovationsRadar“, die von dem Wirtschaftsforschungsunternehmen Prognos im Auftrag des Pharmaverbands vfa erstellt wurde. Wir haben mit Prof. Dr. Thomas Hammerschmidt, der die Studie als Wissenschaftlicher Beirat begleitet hat, über die Ergebnisse gesprochen – und darüber, was ihn am meisten daran überrascht hat.

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Eine von der Pharmainitiative Bayern beauftragte Standort-Studie zeigt: Die Pharmabranche im Freistaat schafft Jobs, Innovation und Stabilität – sie ist eine „Leitindustrie mit Zukunft“. Foto: ©iStock.com/YurolaitsAlbert

Wie die Pharmabranche Bayern durch Krisenzeiten bringt

Wo andere Branchen Stellen abbauen, schafft die Pharmaindustrie in Bayern neue Arbeitsplätze. Während andere Firmen Gelder streichen, investieren pharmazeutische Unternehmen verstärkt im Freistaat. Das zeigt eine von der Pharmainitiative Bayern beauftragte Studie. Demnach erweist sich die Pharmabranche als Stabilitätsanker – sowohl für die bayerische Volkswirtschaft als auch für Gesamtdeutschland.

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Internationaler Druck nimmt zu, Deutschland schwächt sich selbst, sagt der vfa. Foto: iStock.com / Elif Bayraktar

Handelskonflikt: Auch für Gesundheitsversorgung eine Gefahr

Deutschland ist die größte Volkswirtschaft der Europäischen Union (EU) – und eine Exportnation. Gerade für die hiesigen Schlüsselindustrien sind die USA wichtiger Handelspartner. Ein Zollstreit schadet nicht nur der Wirtschaft. Auch die Gesundheitsversorgung ist in Gefahr. Mit Blick auf den Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD betont Dr. Kai Joachimsen, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Pharmazeutischen Industrie (BPI), wie wichtig es nun ist, „die industrielle Gesundheitswirtschaft in Deutschland zu stärken – nicht nur aus wirtschaftlichen, sondern vor allem aus versorgungspolitischen Gründen“.

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Kommentar

GKV-Spargesetz: Das Narrativ stimmt nicht

Die Bundesregierung betont, dass sie mit dem vorgelegten Entwurf zum Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG) „allen Beteiligten – von der Pharmaindustrie über die Ärztinnen und Ärzte bis hin zu den Krankenhäusern – etwas abverlangt, um dieses System zukunftsfähig zu machen.“ Das aber ist nicht nur der falsche Weg – es stimmt auch einfach nicht. Ein Kommentar von Florian Martius.

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