Neue Krebsmedikamente sollen für den baldigen „Kollaps“ der GKV verantwortlich sein. Das zigste Untergangsszenario kommentiert Florian Martius. Foto: ©iStock.com/Ihor Bulyhin

Über „teure Krebsmedikamente“ und ihre Sprengkraft

Da ist sie wieder – die angekündigte Sprengung der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV). Diesmal sollen es neue Krebsmedikamente sein, die die GKV „in den Kollaps“ treiben. „Auch, weil Pharmakonzerne das deutsche System maximal ausreizen“, wie der SPIEGEL schreibt. Eine steile These, kommentiert Florian Martius.

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Krebs in Europa: Mehr Investitionen – mehr Leben

Sind Krebserkrankungen bald die häufigste Todesursache in Europa und lösen die Herzkreislauf-Erkrankungen als Killer Nr. 1 ab? Davon geht das renommierte Swedish Institute for Health Economics (IHE) aus. Schon heute ist fast jeder vierte Todesfall in Europa (23 Prozent) auf eine Tumorerkrankung zurückzuführen – Tendenz steigend. Das zeigt: Die Länder müssen ihre Anstrengungen in den Bereichen Prävention, Früherkennung, Diagnose und Behandlung verstärken. Das Geld wäre gut investiert.

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Auf dem CAR-T Congress in Berlin kamen Patient:innen und Expert:innen unter anderem aus Wissenschaft, Klinik, Kostenträgern und Industrie zusammen, um darüber zu sprechen, wie die Versorgung der Patient:innen mit CAR-T-Zelltherapien verbessert werden kann. Foto: iStock.com/:Jacob Wackerhausen

Krebs zurückgedrängt: „Ich bin hier, weil es die CAR-T-Zelltherapie gibt.“

CAR-T-Zelltherapien können das Leben von Menschen mit hochaggressiven Blutkrebserkrankungen auf den Kopf stellen, zunehmend sogar Hoffnung auf Heilung geben. So wie bei Jan Leidecker, der seine bewegende Geschichte auf dem „CAR-T Congress 2026“ des LAWG Deutschland e.V. in Berlin erzählte. Dort kamen Patient:innen und Fachleute aus Medizin, Wissenschaft, Industrie und Kostenträgern zusammen, um über das Potenzial dieser besonderen Behandlungsform zu sprechen. Alle waren sich einig: Im deutschen Gesundheitssystem muss sich einiges ändern, damit die Versorgung besser wird – und die Bundesrepublik beim medizinischen Fortschritt mithält.

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Häufige Klinikbesuche können für Menschen mit Erkrankungen wie Brustkrebs eine große Belastung darstellen. Digitale Lösungen können hier unterstützen – und die Sicherheit erhöhen.

Weniger Klinikbesuche, mehr Sicherheit: Digitale Lösungen für Brustkrebspatientinnen

Brustkrebs ist heute oft gut behandelbar. Selbst im metastasierten Stadium können die Patien:tinnen häufig noch viele Jahre mit der fortgeschrittenen Erkrankung leben. Moderne Therapien machen jedoch eine engmaschige medizinische Betreuung erforderlich. Die zahlreichen Klinikbesuche stellen für Betroffene und ihre Angehörigen eine erhebliche Belastung dar. Digitale Lösungen sollen hier unterstützen, Wege reduzieren und zugleich die Sicherheit erhöhen. Ein Interview mit Nicolas Weber, Head Innovation & Activation beim forschenden Pharmaunternehmen Novartis Deutschland.

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ADCs sind einer der Innovationsmotoren in der Onkologie. Die Medikamente verändern das Leben von Menschen mit Krebs schon heute nachhaltig. Die Pipelines sind gut gefüllt. Foto: ©iStock.com/Love Employee

Intelligentes Trio: Antikörper-Wirkstoff-Konjugate gegen Krebs

Wer heute über die wichtigsten Innovationsmotoren in der Onkologie nachdenkt, kommt an ihnen nicht vorbei: Antikörper-Wirkstoff-Konjugate; kurz: ADCs. Sie verändern spürbar, wie Krebs behandelt wird, denn sie verbinden die Zielgenauigkeit von Antikörpern mit der Kraft hochpotenter Chemotherapien. Im bayerischen Pfaffenhofen entsteht zurzeit ein Zentrum zu Entwicklung und Herstellung dieser Präparate. Das Ziel: Das Leben von Menschen mit Krebserkrankungen nachhaltig zu verändern.

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70.000 Frauen erhalten in Deutschland die Diagnose Brustkrebs. Zu viele von ihnen werden nicht nach den neuesten wissenschaftlichen Standards behandelt. Foto: ©iStock.com/EvgeniyShkolenko

Brustkrebs: Bei der Versorgung ist Luft nach oben

70.000 Frauen erhalten in Deutschland die Diagnose Brustkrebs. Das ist eine Neudiagnose alle sieben bis acht Minuten. Während die Versorgung in Deutschland im internationalen Vergleich als gut gilt, gibt es doch einige Hürden, die dafür sorgen, dass die Betroffenen nicht nach den neuesten wissenschaftlichen Standards behandelt werden. Sie und ihre Angehörigen bezahlen das mit unnötigem Leid und frühzeitigem Tod. Um diese Hürden ging es bei dem Politikfrühstück des Tagesspiegels „Früherkennung, metastasierter Brustkrebs und der Weg zu innovativen Therapien“.

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Die WHO und die Internationale Agentur für Krebsforschung haben eine neue Analyse veröffentlicht: Bis zu 40 Prozent aller Tumorfälle weltweit wären demnach vermeidbar. Foto: ©iStock.com/Bulgnn

Weltweit vermeidbar: 40 Prozent aller Krebsfälle

7,1 Millionen Diagnosen pro Jahr müsste es nicht geben: Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gehen fast 40 Prozent aller Tumorerkrankungen weltweit auf Ursachen zurück, die sich verhindern ließen. Zahlreiche Menschen könnten vor der belastenden Diagnose „Sie haben Krebs“ bewahrt werden – vorausgesetzt, die Prävention wird gestärkt. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie.

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Wo stehen wir im Kampf gegen Krebs? Ein Gespräch mit dem Wissenschaftler Professor Christof von Kalle.

Weltkrebstag: Die Null als Leitmotiv in der Krebsmedizin

Der Weltkrebstag wird seit 26 Jahren am 4. Februar begangen – mit dem Ziel, Prävention, Früherkennung, Behandlung und Nachsorge von Tumorerkrankungen zu verbessern. Wo stehen wir im Kampf gegen Krebs? Dazu haben wir mit Professor Christof von Kalle gesprochen. Er ist einer der führenden Köpfe in der deutschen und europäischen Onkologie. Sein Wirken hat maßgeblich dazu beigetragen, dass moderne Krebstherapien heute zielgerichteter, effektiver und stärker auf die individuellen Bedürfnisse der Patient:innen abgestimmt sind.

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Lungenkrebs ist die häufigste krebsbedingte Todesursache in Europa. Aber: Die Sterblichkeit geht zurück – jetzt auch bei den Frauen. Foto: ©iStock.com/designer491

Lungenkrebs: Die Sterberaten in Europa gehen zurück

Lungenkrebs ist die häufigste krebsbedingte Todesursache in Europa – allein in Deutschland verlieren rund 45.000 Menschen den Kampf gegen diese Tumore. Aber: Die Sterblichkeit in Europa geht zurück – jetzt auch bei den Frauen. Eine Studie prognostiziert einen Rückgang für das laufende Jahr um 22,6 Prozent (Männer) bzw. 5,2 Prozent (Frauen). Die Gründe: wirksamere Prävention, bessere Früherkennung und Arzneimittelinnovationen.

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Die Zahl der Krebsneuerkrankungen ist hoch und wird deutlich steigen. „Vision Zero in der Onkologie“ will sich damit nicht abfinden – ein Bericht vom Neujahrsempfang der Initiative. Foto: Pharma Fakten-Redaktion

Vision Zero in der Krebsmedizin: „Kein unerfüllbarer Traum“

Täglich sterben über 600 Menschen in Deutschland in Folge einer Tumorerkrankung. Die Zahl der Krebsneuerkrankungen ist hoch und wird altersbedingt deutlich steigen. Die Initiative „Vision Zero in der Onkologie“ will sich damit nicht abfinden. Auf ihrem Neujahrsempfang in München diskutierten Vertreter:innen aus Forschung und Medizin, Politik und forschenden Unternehmen, wie wir „eine der größten Herausforderungen unserer Zeit“ erfolgreicher bekämpfen können.

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Neue Krebsmedikamente sollen für den baldigen „Kollaps“ der GKV verantwortlich sein. Das zigste Untergangsszenario kommentiert Florian Martius. Foto: ©iStock.com/Ihor Bulyhin

Über „teure Krebsmedikamente“ und ihre Sprengkraft

Da ist sie wieder – die angekündigte Sprengung der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV). Diesmal sollen es neue Krebsmedikamente sein, die die GKV „in den Kollaps“ treiben. „Auch, weil Pharmakonzerne das deutsche System maximal ausreizen“, wie der SPIEGEL schreibt. Eine steile These, kommentiert Florian Martius.

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Krebs in Europa: Mehr Investitionen – mehr Leben

Sind Krebserkrankungen bald die häufigste Todesursache in Europa und lösen die Herzkreislauf-Erkrankungen als Killer Nr. 1 ab? Davon geht das renommierte Swedish Institute for Health Economics (IHE) aus. Schon heute ist fast jeder vierte Todesfall in Europa (23 Prozent) auf eine Tumorerkrankung zurückzuführen – Tendenz steigend. Das zeigt: Die Länder müssen ihre Anstrengungen in den Bereichen Prävention, Früherkennung, Diagnose und Behandlung verstärken. Das Geld wäre gut investiert.

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Auf dem CAR-T Congress in Berlin kamen Patient:innen und Expert:innen unter anderem aus Wissenschaft, Klinik, Kostenträgern und Industrie zusammen, um darüber zu sprechen, wie die Versorgung der Patient:innen mit CAR-T-Zelltherapien verbessert werden kann. Foto: iStock.com/:Jacob Wackerhausen

Krebs zurückgedrängt: „Ich bin hier, weil es die CAR-T-Zelltherapie gibt.“

CAR-T-Zelltherapien können das Leben von Menschen mit hochaggressiven Blutkrebserkrankungen auf den Kopf stellen, zunehmend sogar Hoffnung auf Heilung geben. So wie bei Jan Leidecker, der seine bewegende Geschichte auf dem „CAR-T Congress 2026“ des LAWG Deutschland e.V. in Berlin erzählte. Dort kamen Patient:innen und Fachleute aus Medizin, Wissenschaft, Industrie und Kostenträgern zusammen, um über das Potenzial dieser besonderen Behandlungsform zu sprechen. Alle waren sich einig: Im deutschen Gesundheitssystem muss sich einiges ändern, damit die Versorgung besser wird – und die Bundesrepublik beim medizinischen Fortschritt mithält.

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Häufige Klinikbesuche können für Menschen mit Erkrankungen wie Brustkrebs eine große Belastung darstellen. Digitale Lösungen können hier unterstützen – und die Sicherheit erhöhen.

Weniger Klinikbesuche, mehr Sicherheit: Digitale Lösungen für Brustkrebspatientinnen

Brustkrebs ist heute oft gut behandelbar. Selbst im metastasierten Stadium können die Patien:tinnen häufig noch viele Jahre mit der fortgeschrittenen Erkrankung leben. Moderne Therapien machen jedoch eine engmaschige medizinische Betreuung erforderlich. Die zahlreichen Klinikbesuche stellen für Betroffene und ihre Angehörigen eine erhebliche Belastung dar. Digitale Lösungen sollen hier unterstützen, Wege reduzieren und zugleich die Sicherheit erhöhen. Ein Interview mit Nicolas Weber, Head Innovation & Activation beim forschenden Pharmaunternehmen Novartis Deutschland.

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ADCs sind einer der Innovationsmotoren in der Onkologie. Die Medikamente verändern das Leben von Menschen mit Krebs schon heute nachhaltig. Die Pipelines sind gut gefüllt. Foto: ©iStock.com/Love Employee

Intelligentes Trio: Antikörper-Wirkstoff-Konjugate gegen Krebs

Wer heute über die wichtigsten Innovationsmotoren in der Onkologie nachdenkt, kommt an ihnen nicht vorbei: Antikörper-Wirkstoff-Konjugate; kurz: ADCs. Sie verändern spürbar, wie Krebs behandelt wird, denn sie verbinden die Zielgenauigkeit von Antikörpern mit der Kraft hochpotenter Chemotherapien. Im bayerischen Pfaffenhofen entsteht zurzeit ein Zentrum zu Entwicklung und Herstellung dieser Präparate. Das Ziel: Das Leben von Menschen mit Krebserkrankungen nachhaltig zu verändern.

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70.000 Frauen erhalten in Deutschland die Diagnose Brustkrebs. Zu viele von ihnen werden nicht nach den neuesten wissenschaftlichen Standards behandelt. Foto: ©iStock.com/EvgeniyShkolenko

Brustkrebs: Bei der Versorgung ist Luft nach oben

70.000 Frauen erhalten in Deutschland die Diagnose Brustkrebs. Das ist eine Neudiagnose alle sieben bis acht Minuten. Während die Versorgung in Deutschland im internationalen Vergleich als gut gilt, gibt es doch einige Hürden, die dafür sorgen, dass die Betroffenen nicht nach den neuesten wissenschaftlichen Standards behandelt werden. Sie und ihre Angehörigen bezahlen das mit unnötigem Leid und frühzeitigem Tod. Um diese Hürden ging es bei dem Politikfrühstück des Tagesspiegels „Früherkennung, metastasierter Brustkrebs und der Weg zu innovativen Therapien“.

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Die WHO und die Internationale Agentur für Krebsforschung haben eine neue Analyse veröffentlicht: Bis zu 40 Prozent aller Tumorfälle weltweit wären demnach vermeidbar. Foto: ©iStock.com/Bulgnn

Weltweit vermeidbar: 40 Prozent aller Krebsfälle

7,1 Millionen Diagnosen pro Jahr müsste es nicht geben: Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gehen fast 40 Prozent aller Tumorerkrankungen weltweit auf Ursachen zurück, die sich verhindern ließen. Zahlreiche Menschen könnten vor der belastenden Diagnose „Sie haben Krebs“ bewahrt werden – vorausgesetzt, die Prävention wird gestärkt. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie.

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Wo stehen wir im Kampf gegen Krebs? Ein Gespräch mit dem Wissenschaftler Professor Christof von Kalle.

Weltkrebstag: Die Null als Leitmotiv in der Krebsmedizin

Der Weltkrebstag wird seit 26 Jahren am 4. Februar begangen – mit dem Ziel, Prävention, Früherkennung, Behandlung und Nachsorge von Tumorerkrankungen zu verbessern. Wo stehen wir im Kampf gegen Krebs? Dazu haben wir mit Professor Christof von Kalle gesprochen. Er ist einer der führenden Köpfe in der deutschen und europäischen Onkologie. Sein Wirken hat maßgeblich dazu beigetragen, dass moderne Krebstherapien heute zielgerichteter, effektiver und stärker auf die individuellen Bedürfnisse der Patient:innen abgestimmt sind.

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Lungenkrebs ist die häufigste krebsbedingte Todesursache in Europa. Aber: Die Sterblichkeit geht zurück – jetzt auch bei den Frauen. Foto: ©iStock.com/designer491

Lungenkrebs: Die Sterberaten in Europa gehen zurück

Lungenkrebs ist die häufigste krebsbedingte Todesursache in Europa – allein in Deutschland verlieren rund 45.000 Menschen den Kampf gegen diese Tumore. Aber: Die Sterblichkeit in Europa geht zurück – jetzt auch bei den Frauen. Eine Studie prognostiziert einen Rückgang für das laufende Jahr um 22,6 Prozent (Männer) bzw. 5,2 Prozent (Frauen). Die Gründe: wirksamere Prävention, bessere Früherkennung und Arzneimittelinnovationen.

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Die Zahl der Krebsneuerkrankungen ist hoch und wird deutlich steigen. „Vision Zero in der Onkologie“ will sich damit nicht abfinden – ein Bericht vom Neujahrsempfang der Initiative. Foto: Pharma Fakten-Redaktion

Vision Zero in der Krebsmedizin: „Kein unerfüllbarer Traum“

Täglich sterben über 600 Menschen in Deutschland in Folge einer Tumorerkrankung. Die Zahl der Krebsneuerkrankungen ist hoch und wird altersbedingt deutlich steigen. Die Initiative „Vision Zero in der Onkologie“ will sich damit nicht abfinden. Auf ihrem Neujahrsempfang in München diskutierten Vertreter:innen aus Forschung und Medizin, Politik und forschenden Unternehmen, wie wir „eine der größten Herausforderungen unserer Zeit“ erfolgreicher bekämpfen können.

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