Für Menschen mit Lungenkrebs waren die Chancen auf eine wirksame Behandlung nie besser, aber der Fortschritt kommt bei vielen nicht an. Die Initiative Vision Zero will das ändern. Foto: ©iStock.com/Mohammed Haneefa Nizamudeen

Vision Zero: 10 Punkte für eine bessere Lungenkrebstherapie

Für Menschen mit Lungenkrebs waren die Chancen auf eine wirksame Behandlung nie besser – der Kampf gegen die Tumorerkrankung ist in den vergangenen Jahren immer präziser geworden. Doch dieser Fortschritt kommt bei vielen Menschen nicht an. Die Initiative „Vision Zero in der Onkologie“ hat auf ihrer Herbstarbeitstagung in Berlin ein Positionspapier vorgestellt: Es zeigt die Hürden auf, die diesen Versorgungsmangel verursachen – und enthält konkrete Handlungsempfehlungen. Es ist auch ein Papier über verpasste Chancen – die viele Menschen mit dem Leben bezahlen.

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Ohne Patient:innen-Beteiligung auf Augenhöhe werden Krebsforschung und -versorgung immer ihren Möglichkeiten hinterherlaufen. Foto: ©iStock.com/daizuoxin

Unverzichtbar: Moderne Krebsversorgung nur mit  Patient:innen-Beteiligung

Ohne Patient:innen-Beteiligung auf Augenhöhe werden Krebsforschung und -versorgung immer ihren Möglichkeiten hinterherlaufen – mit der Folge, dass Menschen unnötig leiden oder frühzeitig versterben. Unter dem Dach von „Vision Zero in der Onkologie“ und ihrem „Initiativkreis Patient:innen“ ist deshalb eine Reformagenda entstanden mit sieben Punkten für „eine moderne, gerechte und innovationsfreundliche Krebsversorgung in Deutschland.“ Das Ziel: Die Stimmen der Betroffenen hörbar machen. Eine Pflichtlektüre für all diejenigen, die die Versorgung von Tumorerkrankten auf das nächste Level heben möchten.

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Jede fünfte Krebsneuerkrankung ist die Folge von Tabakkonsum und die volkswirtschaftlichen Schäden kratzen an der 100 Milliarden Euro-Marke – pro Jahr. Foto: ©iStock.com/Francesco Scatena

Die Kosten des Rauchens: 97.200.000.000 Euro

Ob jemand raucht oder nicht, ist eine persönliche, eine private Entscheidung – und fällt unter die allgemeine Handlungsfreiheit, die das Grundgesetz festgeschrieben hat. Für die Folgen des Rauchens gilt das nicht, denn sie sind aus vielen Gründen ein öffentliches Problem. Jede fünfte Krebsneuerkrankung ist die Folge von Tabakkonsum und die volkswirtschaftlichen Schäden kratzen an der 100 Milliarden Euro-Marke – pro Jahr. Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) hat eine Strategie vorgelegt, nach der Rauchen in Deutschland 2040 so gut wie keine Rolle mehr spielen soll.

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Vom Nutzen neuer Krebsmedikamente

Trotz aller Fortschritte bei Prävention, Diagnose, neuartigen Arzneimitteln und besserer Nachsorge stellen Krebserkrankungen eine große Herausforderung für die öffentliche Gesundheit dar. Gerade deshalb sollten Arzneimittelinnovationen als das betrachtet werden, was sie sind: eine Investition in die Zukunft und in eine prosperierende Wirtschaft. Das zeigt eine Studie, die der europäische Pharmaverband EFPIA vorgestellt hat.

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Das Überleben von Menschen mit Leukämie konnte mit modernen Blutkrebstherapien deutlich verbessert werden, zeigt eine LAWG-Publikation. Foto: iStock.com / KatarzynaBialasiewicz

Wie Innovation Krankheit besiegt: Leukämien

Früher bestand die Behandlung von Leukämie-Erkrankungen in erster Linie aus Chemo- und Stammzelltherapie. Heute gibt es „mehr Optionen, mehr Personalisierung, mehr Chancen auf Heilung“, schreibt die Agentur Vintura in einer Publikation. Das Überleben der Betroffenen konnte deutlich verbessert werden.

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Mit jedem neuen Therapieansatz hat sich die Behandlung des Multiplen Myeloms verbessert. Es sind vor allem neue Arzneimittel, die Überlebensraten und Lebensqualität deutlich gesteigert haben. Foto: iStock.com / Md Ariful Islam

Wie Innovation Krankheit besiegt: Multiples Myelom

Mit jedem neuen Therapieansatz hat sich die Behandlung der Krebserkrankung Multiples Myelom verbessert. Vor allem neue Arzneimittel – und ihre Kombinationen – haben die Überlebensraten und Lebensqualität der Patient:innen deutlich gesteigert. Die Indikation ist ein Paradebeispiel dafür, wie Schrittinnovationen neue Lebensperspektiven schaffen können. Die Behandlung des Multiplen Myeloms ist eine pharmazeutische Erfolgsgeschichte.

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„Früher erkennen, besser versorgen? Zwischen Leitlinien und Lebensrealität in der Brustkrebsversorgung“ – darüber sprachen Expertinnen bei einer von Gilead Sciences unterstützten Tagesspiegel-Veranstaltung. Foto: Tagesspiegel

Brustkrebs-Früherkennung: „Wir brauchen eine Transformation“

„Etwa jede achte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Und das betrifft nicht nur die Patientin selbst, sondern Partnerinnen, Partner, Kinder, Freunde, Freundinnen, Kollegen, Kolleginnen. Ob mit Diagnose oder ohne, ob mit Brüsten oder ohne: Brustkrebs geht uns alle an.“ Mit diesen Worten eröffnete Jessica Gummersbach, Redakteurin beim Tagesspiegel, eine Veranstaltung, die es in sich hatte. Mehrere Expertinnen diskutierten über die Versorgungslage in Deutschland. Prof. Dr. Christiane Kuhl, Direktorin des Uniklinikums der RWTH Aachen, nahm insbesondere das Mammographie-Screening in den Blick. Sie findet: „Die Früherkennung des Mammakarzinoms muss sich grundlegend ändern.“

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In kaum einer anderen Indikation kann eine Therapie schon heute so patientenindividuell erfolgen wie bei Brustkrebs. Für immer mehr Betroffene ist eine Heilung oder Chronifizierung möglich. Foto: iStock.com / Liudmila Chernetska

Wie Innovation Krankheit besiegt: Brustkrebs

Komplexe Erkrankungen behandeln Mediziner:innen am besten möglichst personalisiert, also auf die Patient:innen zugeschnitten. Doch nicht überall ist das heute schon möglich. Die Brustkrebstherapie gilt als Vorreiter: Über 20 Arzneimittel stehen zur Verfügung, die gezielt bestimmte Veränderungen in den Tumorzellen angreifen können. Für immer mehr Betroffene ist eine Heilung oder Chronifizierung möglich.

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Mit der Nationalen Dekade gegen Krebs (NDK) ist Deutschland ein Vorreiter für koordinierte Krebsforschung. Nun ist Halbzeit – und damit Zeit für eine Bilanz. Foto: ©iStock.com/wildpixel

Krebs: Den Kampf gegen die Krankheit neu denken

Mit der Nationalen Dekade gegen Krebs (NDK) ist Deutschland ein Vorreiter für koordinierte Krebsforschung. Die Initiative ist eine der ersten, staatlich initiierten nationalen Forschungs- und Aktionsstrategien gegen den Krebs. Sie zielt darauf ab, die Krebsforschung, Prävention, Diagnose, Therapie und Nachsorge zu stärken. Das Besondere: Sie bringt alle relevanten Akteure an einen Tisch. Nun ist Halbzeit – und damit Zeit für eine Bilanz.

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Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Eine Untersuchung zeigt, wo Deutschland bei der Versorgung der Frauen besser werden kann. Foto: ©iStock.com/libre de droit

Brustkrebs in Deutschland: Mehr Fortschritt ist möglich

Brustkrebs ist die häufigste bösartige Tumorerkrankung bei Frauen und nach dem Lungenkarzinom die zweithäufigste Krebstodesursache – obwohl sich die Behandlung in den vergangenen Jahren dramatisch verbessert hat. Eine Untersuchung zeigt, wo Deutschland bei der Versorgung der Patientinnen besser werden kann.

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Für Menschen mit Lungenkrebs waren die Chancen auf eine wirksame Behandlung nie besser, aber der Fortschritt kommt bei vielen nicht an. Die Initiative Vision Zero will das ändern. Foto: ©iStock.com/Mohammed Haneefa Nizamudeen

Vision Zero: 10 Punkte für eine bessere Lungenkrebstherapie

Für Menschen mit Lungenkrebs waren die Chancen auf eine wirksame Behandlung nie besser – der Kampf gegen die Tumorerkrankung ist in den vergangenen Jahren immer präziser geworden. Doch dieser Fortschritt kommt bei vielen Menschen nicht an. Die Initiative „Vision Zero in der Onkologie“ hat auf ihrer Herbstarbeitstagung in Berlin ein Positionspapier vorgestellt: Es zeigt die Hürden auf, die diesen Versorgungsmangel verursachen – und enthält konkrete Handlungsempfehlungen. Es ist auch ein Papier über verpasste Chancen – die viele Menschen mit dem Leben bezahlen.

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Ohne Patient:innen-Beteiligung auf Augenhöhe werden Krebsforschung und -versorgung immer ihren Möglichkeiten hinterherlaufen. Foto: ©iStock.com/daizuoxin

Unverzichtbar: Moderne Krebsversorgung nur mit  Patient:innen-Beteiligung

Ohne Patient:innen-Beteiligung auf Augenhöhe werden Krebsforschung und -versorgung immer ihren Möglichkeiten hinterherlaufen – mit der Folge, dass Menschen unnötig leiden oder frühzeitig versterben. Unter dem Dach von „Vision Zero in der Onkologie“ und ihrem „Initiativkreis Patient:innen“ ist deshalb eine Reformagenda entstanden mit sieben Punkten für „eine moderne, gerechte und innovationsfreundliche Krebsversorgung in Deutschland.“ Das Ziel: Die Stimmen der Betroffenen hörbar machen. Eine Pflichtlektüre für all diejenigen, die die Versorgung von Tumorerkrankten auf das nächste Level heben möchten.

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Jede fünfte Krebsneuerkrankung ist die Folge von Tabakkonsum und die volkswirtschaftlichen Schäden kratzen an der 100 Milliarden Euro-Marke – pro Jahr. Foto: ©iStock.com/Francesco Scatena

Die Kosten des Rauchens: 97.200.000.000 Euro

Ob jemand raucht oder nicht, ist eine persönliche, eine private Entscheidung – und fällt unter die allgemeine Handlungsfreiheit, die das Grundgesetz festgeschrieben hat. Für die Folgen des Rauchens gilt das nicht, denn sie sind aus vielen Gründen ein öffentliches Problem. Jede fünfte Krebsneuerkrankung ist die Folge von Tabakkonsum und die volkswirtschaftlichen Schäden kratzen an der 100 Milliarden Euro-Marke – pro Jahr. Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) hat eine Strategie vorgelegt, nach der Rauchen in Deutschland 2040 so gut wie keine Rolle mehr spielen soll.

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Vom Nutzen neuer Krebsmedikamente

Trotz aller Fortschritte bei Prävention, Diagnose, neuartigen Arzneimitteln und besserer Nachsorge stellen Krebserkrankungen eine große Herausforderung für die öffentliche Gesundheit dar. Gerade deshalb sollten Arzneimittelinnovationen als das betrachtet werden, was sie sind: eine Investition in die Zukunft und in eine prosperierende Wirtschaft. Das zeigt eine Studie, die der europäische Pharmaverband EFPIA vorgestellt hat.

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Das Überleben von Menschen mit Leukämie konnte mit modernen Blutkrebstherapien deutlich verbessert werden, zeigt eine LAWG-Publikation. Foto: iStock.com / KatarzynaBialasiewicz

Wie Innovation Krankheit besiegt: Leukämien

Früher bestand die Behandlung von Leukämie-Erkrankungen in erster Linie aus Chemo- und Stammzelltherapie. Heute gibt es „mehr Optionen, mehr Personalisierung, mehr Chancen auf Heilung“, schreibt die Agentur Vintura in einer Publikation. Das Überleben der Betroffenen konnte deutlich verbessert werden.

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Mit jedem neuen Therapieansatz hat sich die Behandlung des Multiplen Myeloms verbessert. Es sind vor allem neue Arzneimittel, die Überlebensraten und Lebensqualität deutlich gesteigert haben. Foto: iStock.com / Md Ariful Islam

Wie Innovation Krankheit besiegt: Multiples Myelom

Mit jedem neuen Therapieansatz hat sich die Behandlung der Krebserkrankung Multiples Myelom verbessert. Vor allem neue Arzneimittel – und ihre Kombinationen – haben die Überlebensraten und Lebensqualität der Patient:innen deutlich gesteigert. Die Indikation ist ein Paradebeispiel dafür, wie Schrittinnovationen neue Lebensperspektiven schaffen können. Die Behandlung des Multiplen Myeloms ist eine pharmazeutische Erfolgsgeschichte.

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„Früher erkennen, besser versorgen? Zwischen Leitlinien und Lebensrealität in der Brustkrebsversorgung“ – darüber sprachen Expertinnen bei einer von Gilead Sciences unterstützten Tagesspiegel-Veranstaltung. Foto: Tagesspiegel

Brustkrebs-Früherkennung: „Wir brauchen eine Transformation“

„Etwa jede achte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Und das betrifft nicht nur die Patientin selbst, sondern Partnerinnen, Partner, Kinder, Freunde, Freundinnen, Kollegen, Kolleginnen. Ob mit Diagnose oder ohne, ob mit Brüsten oder ohne: Brustkrebs geht uns alle an.“ Mit diesen Worten eröffnete Jessica Gummersbach, Redakteurin beim Tagesspiegel, eine Veranstaltung, die es in sich hatte. Mehrere Expertinnen diskutierten über die Versorgungslage in Deutschland. Prof. Dr. Christiane Kuhl, Direktorin des Uniklinikums der RWTH Aachen, nahm insbesondere das Mammographie-Screening in den Blick. Sie findet: „Die Früherkennung des Mammakarzinoms muss sich grundlegend ändern.“

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In kaum einer anderen Indikation kann eine Therapie schon heute so patientenindividuell erfolgen wie bei Brustkrebs. Für immer mehr Betroffene ist eine Heilung oder Chronifizierung möglich. Foto: iStock.com / Liudmila Chernetska

Wie Innovation Krankheit besiegt: Brustkrebs

Komplexe Erkrankungen behandeln Mediziner:innen am besten möglichst personalisiert, also auf die Patient:innen zugeschnitten. Doch nicht überall ist das heute schon möglich. Die Brustkrebstherapie gilt als Vorreiter: Über 20 Arzneimittel stehen zur Verfügung, die gezielt bestimmte Veränderungen in den Tumorzellen angreifen können. Für immer mehr Betroffene ist eine Heilung oder Chronifizierung möglich.

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Mit der Nationalen Dekade gegen Krebs (NDK) ist Deutschland ein Vorreiter für koordinierte Krebsforschung. Nun ist Halbzeit – und damit Zeit für eine Bilanz. Foto: ©iStock.com/wildpixel

Krebs: Den Kampf gegen die Krankheit neu denken

Mit der Nationalen Dekade gegen Krebs (NDK) ist Deutschland ein Vorreiter für koordinierte Krebsforschung. Die Initiative ist eine der ersten, staatlich initiierten nationalen Forschungs- und Aktionsstrategien gegen den Krebs. Sie zielt darauf ab, die Krebsforschung, Prävention, Diagnose, Therapie und Nachsorge zu stärken. Das Besondere: Sie bringt alle relevanten Akteure an einen Tisch. Nun ist Halbzeit – und damit Zeit für eine Bilanz.

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Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Eine Untersuchung zeigt, wo Deutschland bei der Versorgung der Frauen besser werden kann. Foto: ©iStock.com/libre de droit

Brustkrebs in Deutschland: Mehr Fortschritt ist möglich

Brustkrebs ist die häufigste bösartige Tumorerkrankung bei Frauen und nach dem Lungenkarzinom die zweithäufigste Krebstodesursache – obwohl sich die Behandlung in den vergangenen Jahren dramatisch verbessert hat. Eine Untersuchung zeigt, wo Deutschland bei der Versorgung der Patientinnen besser werden kann.

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Kommentar

Was, wenn Gesundheit die eigentliche Konjunktur-Bazooka wäre?

Wenn die forschende Pharmaindustrie Maßnahmen aus dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz ablehnt und stattdessen strukturelle Reformen im Gesundheitswesen fordert, liegt ein Verdacht schnell nahe: Hier verteidigt eine profitable Branche ihre wirtschaftlichen Interessen. Das aber verstellt den Blick darauf, welchen gesamtgesellschaftlichen Beitrag die Branche leistet und welche Impulse sie für Gesundheit, Innovation, Produktivität und Wertschöpfung setzt. Impulse, auf die unser Land nicht verzichten kann. Ein Kommentar von Florian Martius.

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