„Früher erkennen, besser versorgen? Zwischen Leitlinien und Lebensrealität in der Brustkrebsversorgung“ – darüber sprachen Expertinnen bei einer von Gilead Sciences unterstützten Tagesspiegel-Veranstaltung. Foto: Tagesspiegel

Brustkrebs-Früherkennung: „Wir brauchen eine Transformation“

„Etwa jede achte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Und das betrifft nicht nur die Patientin selbst, sondern Partnerinnen, Partner, Kinder, Freunde, Freundinnen, Kollegen, Kolleginnen. Ob mit Diagnose oder ohne, ob mit Brüsten oder ohne: Brustkrebs geht uns alle an.“ Mit diesen Worten eröffnete Jessica Gummersbach, Redakteurin beim Tagesspiegel, eine Veranstaltung, die es in sich hatte. Mehrere Expertinnen diskutierten über die Versorgungslage in Deutschland. Prof. Dr. Christiane Kuhl, Direktorin des Uniklinikums der RWTH Aachen, nahm insbesondere das Mammographie-Screening in den Blick. Sie findet: „Die Früherkennung des Mammakarzinoms muss sich grundlegend ändern.“

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In kaum einer anderen Indikation kann eine Therapie schon heute so patientenindividuell erfolgen wie bei Brustkrebs. Für immer mehr Betroffene ist eine Heilung oder Chronifizierung möglich. Foto: iStock.com / Liudmila Chernetska

Wie Innovation Krankheit besiegt: Brustkrebs

Komplexe Erkrankungen behandeln Mediziner:innen am besten möglichst personalisiert, also auf die Patient:innen zugeschnitten. Doch nicht überall ist das heute schon möglich. Die Brustkrebstherapie gilt als Vorreiter: Über 20 Arzneimittel stehen zur Verfügung, die gezielt bestimmte Veränderungen in den Tumorzellen angreifen können. Für immer mehr Betroffene ist eine Heilung oder Chronifizierung möglich.

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Mit der Nationalen Dekade gegen Krebs (NDK) ist Deutschland ein Vorreiter für koordinierte Krebsforschung. Nun ist Halbzeit – und damit Zeit für eine Bilanz. Foto: ©iStock.com/wildpixel

Krebs: Den Kampf gegen die Krankheit neu denken

Mit der Nationalen Dekade gegen Krebs (NDK) ist Deutschland ein Vorreiter für koordinierte Krebsforschung. Die Initiative ist eine der ersten, staatlich initiierten nationalen Forschungs- und Aktionsstrategien gegen den Krebs. Sie zielt darauf ab, die Krebsforschung, Prävention, Diagnose, Therapie und Nachsorge zu stärken. Das Besondere: Sie bringt alle relevanten Akteure an einen Tisch. Nun ist Halbzeit – und damit Zeit für eine Bilanz.

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Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Eine Untersuchung zeigt, wo Deutschland bei der Versorgung der Frauen besser werden kann. Foto: ©iStock.com/libre de droit

Brustkrebs in Deutschland: Mehr Fortschritt ist möglich

Brustkrebs ist die häufigste bösartige Tumorerkrankung bei Frauen und nach dem Lungenkarzinom die zweithäufigste Krebstodesursache – obwohl sich die Behandlung in den vergangenen Jahren dramatisch verbessert hat. Eine Untersuchung zeigt, wo Deutschland bei der Versorgung der Patientinnen besser werden kann.

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Die Leitlinie zur Früherkennung von Prostatakrebs wurde aktualisiert – wir haben mit dem Leitlinien-Koordinator Prof. Dr. Marc-Oliver Grimm über die Folgen für Patienten gesprochen.

Früherkennung von Prostatakrebs: Das ändert sich für die Patienten

Männer ab 45 Jahren sollten regelmäßig ihre Prostata untersuchen lassen. Dafür gibt es jetzt neue Leitlinien-Empfehlungen. Sie bieten Vorteile aus medizinischer Sicht – doch bislang ist unklar, ob und wann dafür eine Kostenübernahme der gesetzlichen Krankenkassen erfolgt. Wir haben mit Prof. Dr. Marc-Oliver Grimm über die aktualisierte Leitlinie gesprochen – und über die Konsequenzen, die sich daraus für die Patienten ergeben. Grimm war federführend an der Aktualisierung der Leitlinie beteiligt.

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Bessere Behandlung durch Präzisionsmedizin

Rheuma ist nicht gleich Rheuma. Und Krebs ist nicht gleich Krebs. Jede Erkrankung ist von Patient:in zu Patient:in ein bisschen anders – sie hat ihren eigenen Fingerabdruck. Im besten Fall gelingt es, diesen Fingerabdruck genau zu untersuchen, individuelle Merkmale zu erkennen und mit Medikamenten zu beeinflussen: „In etlichen Untersuchungen wurde dokumentiert, dass Patient:innen bessere Therapieergebnisse haben, wenn sie konsequent präzisionsmedizinisch behandelt wurden. Leider geschieht das bei weitem nicht überall in Deutschland“, kritisiert der vfa.

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Dr. Xiaobin Wu vom Onkologieunternehmen BeOne Medicines über den Einsatz gegen Krebs und das Ziel, die Forschung effizienter zu gestalten.

Investition in das Morgen: Gesundheit durch neue Krebs-Medikamente

Eine Balance finden: Das will Dr. Xiaobin Wu, der beim Onkologieunternehmen BeOne Medicines (ehemals BeiGene) das operative Geschäft leitet. Eine Balance zwischen den Möglichkeiten, die die Forschung für die Behandlung krebskranker Menschen heute schon bereitstellt, und der Notwendigkeit, dass Gesundheitssysteme nachhaltig finanzierbar bleiben müssen. Ein Pharma Fakten-Gespräch über den Einsatz gegen Krebs, das Ziel, die Forschung effizienter zu gestalten, und die Frage, wie man Menschen in einkommensschwächeren Regionen mit Innovationen unterstützen kann.

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Brustkrebs: Wie kann es gelingen, dass die Patientinnen vom medizinischen Fortschritt profitieren – und dieser nicht an veralteten Strukturen hängen bleibt? Foto: Philip Nuernberger

Brustkrebs: „Es gibt viele Leben zu retten!“

„Innovative Therapien bei Brustkrebs: Da geht die Post ab“, weiß Gynäkologin Prof. Dr. Nadia Harbeck. Was eine gute Nachricht ist, stellt gleichzeitig eine große Herausforderung dar: für medizinische Fachkräfte, die den Überblick angesichts dieser Wissensexplosion behalten wollen; für die Versorgungsstrukturen, die nicht ausreichend auf neue Behandlungskonzepte eingestellt sind. Es muss sich etwas ändern – sonst sind die Patient:innen die Leidtragenden.

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In der Universitätsklinik Köln diskutierten Expert:innen über Chancen und Hemmnisse der CAR-T-Zelltherapie.

CAR-T-Zelltherapie: Woran es noch fehlt

Die CAR-T-Zelltherapie könnte die Behandlung zahlreicher Krebsarten in den kommenden Jahren entscheidend voranbringen – allerdings nur dann, wenn es gelingt, neben den Tumoren auch die Bürokratie in den Griff zu bekommen. Wie das konkret aussehen könnte, darüber haben sich Expert:innen bei einer gemeinsamen Veranstaltung der Universitätsklinik Köln und des forschenden Pharma-Unternehmens BMS (Bristol Myers Squibb) ausgetauscht. Dabei gab es verblüffend einfache Lösungsvorschläge.

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Onkologe Prof. Dr. Michael Hallek setzte auf dem Vision Zero Berlin Summit ein hohes Ziel: Deutschland solle zum Weltmeister in der Krebsmedizin und -forschung werden. Foto: Peter Müller BILD

So wird Deutschland zum „Weltmeister der Krebsforschung“

Deutschland kann dies nicht, Deutschland kann das nicht – eigentlich kann man es längst nicht mehr hören: die wiederkehrenden Klagen darüber, was alles schiefläuft, angefangen bei einem Zuviel an Bürokratie und einem Zuwenig an Digitalisierung. Der Onkologe Prof. Dr. Michael Hallek plädierte auf dem Vision Zero Berlin Summit für ein anderes Mindset: „Warum haben wir nicht einfach mal den Anspruch Weltmeister in der Krebsforschung zu werden?“

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„Früher erkennen, besser versorgen? Zwischen Leitlinien und Lebensrealität in der Brustkrebsversorgung“ – darüber sprachen Expertinnen bei einer von Gilead Sciences unterstützten Tagesspiegel-Veranstaltung. Foto: Tagesspiegel

Brustkrebs-Früherkennung: „Wir brauchen eine Transformation“

„Etwa jede achte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Und das betrifft nicht nur die Patientin selbst, sondern Partnerinnen, Partner, Kinder, Freunde, Freundinnen, Kollegen, Kolleginnen. Ob mit Diagnose oder ohne, ob mit Brüsten oder ohne: Brustkrebs geht uns alle an.“ Mit diesen Worten eröffnete Jessica Gummersbach, Redakteurin beim Tagesspiegel, eine Veranstaltung, die es in sich hatte. Mehrere Expertinnen diskutierten über die Versorgungslage in Deutschland. Prof. Dr. Christiane Kuhl, Direktorin des Uniklinikums der RWTH Aachen, nahm insbesondere das Mammographie-Screening in den Blick. Sie findet: „Die Früherkennung des Mammakarzinoms muss sich grundlegend ändern.“

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In kaum einer anderen Indikation kann eine Therapie schon heute so patientenindividuell erfolgen wie bei Brustkrebs. Für immer mehr Betroffene ist eine Heilung oder Chronifizierung möglich. Foto: iStock.com / Liudmila Chernetska

Wie Innovation Krankheit besiegt: Brustkrebs

Komplexe Erkrankungen behandeln Mediziner:innen am besten möglichst personalisiert, also auf die Patient:innen zugeschnitten. Doch nicht überall ist das heute schon möglich. Die Brustkrebstherapie gilt als Vorreiter: Über 20 Arzneimittel stehen zur Verfügung, die gezielt bestimmte Veränderungen in den Tumorzellen angreifen können. Für immer mehr Betroffene ist eine Heilung oder Chronifizierung möglich.

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Mit der Nationalen Dekade gegen Krebs (NDK) ist Deutschland ein Vorreiter für koordinierte Krebsforschung. Nun ist Halbzeit – und damit Zeit für eine Bilanz. Foto: ©iStock.com/wildpixel

Krebs: Den Kampf gegen die Krankheit neu denken

Mit der Nationalen Dekade gegen Krebs (NDK) ist Deutschland ein Vorreiter für koordinierte Krebsforschung. Die Initiative ist eine der ersten, staatlich initiierten nationalen Forschungs- und Aktionsstrategien gegen den Krebs. Sie zielt darauf ab, die Krebsforschung, Prävention, Diagnose, Therapie und Nachsorge zu stärken. Das Besondere: Sie bringt alle relevanten Akteure an einen Tisch. Nun ist Halbzeit – und damit Zeit für eine Bilanz.

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Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Eine Untersuchung zeigt, wo Deutschland bei der Versorgung der Frauen besser werden kann. Foto: ©iStock.com/libre de droit

Brustkrebs in Deutschland: Mehr Fortschritt ist möglich

Brustkrebs ist die häufigste bösartige Tumorerkrankung bei Frauen und nach dem Lungenkarzinom die zweithäufigste Krebstodesursache – obwohl sich die Behandlung in den vergangenen Jahren dramatisch verbessert hat. Eine Untersuchung zeigt, wo Deutschland bei der Versorgung der Patientinnen besser werden kann.

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Die Leitlinie zur Früherkennung von Prostatakrebs wurde aktualisiert – wir haben mit dem Leitlinien-Koordinator Prof. Dr. Marc-Oliver Grimm über die Folgen für Patienten gesprochen.

Früherkennung von Prostatakrebs: Das ändert sich für die Patienten

Männer ab 45 Jahren sollten regelmäßig ihre Prostata untersuchen lassen. Dafür gibt es jetzt neue Leitlinien-Empfehlungen. Sie bieten Vorteile aus medizinischer Sicht – doch bislang ist unklar, ob und wann dafür eine Kostenübernahme der gesetzlichen Krankenkassen erfolgt. Wir haben mit Prof. Dr. Marc-Oliver Grimm über die aktualisierte Leitlinie gesprochen – und über die Konsequenzen, die sich daraus für die Patienten ergeben. Grimm war federführend an der Aktualisierung der Leitlinie beteiligt.

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Bessere Behandlung durch Präzisionsmedizin

Rheuma ist nicht gleich Rheuma. Und Krebs ist nicht gleich Krebs. Jede Erkrankung ist von Patient:in zu Patient:in ein bisschen anders – sie hat ihren eigenen Fingerabdruck. Im besten Fall gelingt es, diesen Fingerabdruck genau zu untersuchen, individuelle Merkmale zu erkennen und mit Medikamenten zu beeinflussen: „In etlichen Untersuchungen wurde dokumentiert, dass Patient:innen bessere Therapieergebnisse haben, wenn sie konsequent präzisionsmedizinisch behandelt wurden. Leider geschieht das bei weitem nicht überall in Deutschland“, kritisiert der vfa.

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Dr. Xiaobin Wu vom Onkologieunternehmen BeOne Medicines über den Einsatz gegen Krebs und das Ziel, die Forschung effizienter zu gestalten.

Investition in das Morgen: Gesundheit durch neue Krebs-Medikamente

Eine Balance finden: Das will Dr. Xiaobin Wu, der beim Onkologieunternehmen BeOne Medicines (ehemals BeiGene) das operative Geschäft leitet. Eine Balance zwischen den Möglichkeiten, die die Forschung für die Behandlung krebskranker Menschen heute schon bereitstellt, und der Notwendigkeit, dass Gesundheitssysteme nachhaltig finanzierbar bleiben müssen. Ein Pharma Fakten-Gespräch über den Einsatz gegen Krebs, das Ziel, die Forschung effizienter zu gestalten, und die Frage, wie man Menschen in einkommensschwächeren Regionen mit Innovationen unterstützen kann.

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Brustkrebs: Wie kann es gelingen, dass die Patientinnen vom medizinischen Fortschritt profitieren – und dieser nicht an veralteten Strukturen hängen bleibt? Foto: Philip Nuernberger

Brustkrebs: „Es gibt viele Leben zu retten!“

„Innovative Therapien bei Brustkrebs: Da geht die Post ab“, weiß Gynäkologin Prof. Dr. Nadia Harbeck. Was eine gute Nachricht ist, stellt gleichzeitig eine große Herausforderung dar: für medizinische Fachkräfte, die den Überblick angesichts dieser Wissensexplosion behalten wollen; für die Versorgungsstrukturen, die nicht ausreichend auf neue Behandlungskonzepte eingestellt sind. Es muss sich etwas ändern – sonst sind die Patient:innen die Leidtragenden.

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In der Universitätsklinik Köln diskutierten Expert:innen über Chancen und Hemmnisse der CAR-T-Zelltherapie.

CAR-T-Zelltherapie: Woran es noch fehlt

Die CAR-T-Zelltherapie könnte die Behandlung zahlreicher Krebsarten in den kommenden Jahren entscheidend voranbringen – allerdings nur dann, wenn es gelingt, neben den Tumoren auch die Bürokratie in den Griff zu bekommen. Wie das konkret aussehen könnte, darüber haben sich Expert:innen bei einer gemeinsamen Veranstaltung der Universitätsklinik Köln und des forschenden Pharma-Unternehmens BMS (Bristol Myers Squibb) ausgetauscht. Dabei gab es verblüffend einfache Lösungsvorschläge.

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Onkologe Prof. Dr. Michael Hallek setzte auf dem Vision Zero Berlin Summit ein hohes Ziel: Deutschland solle zum Weltmeister in der Krebsmedizin und -forschung werden. Foto: Peter Müller BILD

So wird Deutschland zum „Weltmeister der Krebsforschung“

Deutschland kann dies nicht, Deutschland kann das nicht – eigentlich kann man es längst nicht mehr hören: die wiederkehrenden Klagen darüber, was alles schiefläuft, angefangen bei einem Zuviel an Bürokratie und einem Zuwenig an Digitalisierung. Der Onkologe Prof. Dr. Michael Hallek plädierte auf dem Vision Zero Berlin Summit für ein anderes Mindset: „Warum haben wir nicht einfach mal den Anspruch Weltmeister in der Krebsforschung zu werden?“

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Kommentar

GKV-Spargesetz: And the winner is…

…niemand. Das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG) wird die medizinische Versorgung und Prävention verschlechtern und damit den Menschen schaden. Es schwächt die deutsche Spitzenposition in Forschung und Entwicklung und gefährdet den Wissenschaftsstandort. Gleichzeitig schwächt es eine der Zukunftstechnologien schlechthin: die Pharma- und Biotechbranche, die wie kaum eine andere für Wachstum und Wohlstand steht. Diese ist in diesen Tagen Ziel einer regelrechten Kampagne, die vor allem von den Krankenkassen getrieben wird. Dabei geht es erschreckend wenig um Fakten – ein Kommentar von Florian Martius.

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