Lungenkrebs ist die häufigste krebsbedingte Todesursache in Europa. Aber: Die Sterblichkeit geht zurück – jetzt auch bei den Frauen. Foto: ©iStock.com/designer491

Lungenkrebs: Die Sterberaten in Europa gehen zurück

Lungenkrebs ist die häufigste krebsbedingte Todesursache in Europa – allein in Deutschland verlieren rund 45.000 Menschen den Kampf gegen diese Tumore. Aber: Die Sterblichkeit in Europa geht zurück – jetzt auch bei den Frauen. Eine Studie prognostiziert einen Rückgang für das laufende Jahr um 22,6 Prozent (Männer) bzw. 5,2 Prozent (Frauen). Die Gründe: wirksamere Prävention, bessere Früherkennung und Arzneimittelinnovationen.

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Die Zahl der Krebsneuerkrankungen ist hoch und wird deutlich steigen. „Vision Zero in der Onkologie“ will sich damit nicht abfinden – ein Bericht vom Neujahrsempfang der Initiative. Foto: Pharma Fakten-Redaktion

Vision Zero in der Krebsmedizin: „Kein unerfüllbarer Traum“

Täglich sterben über 600 Menschen in Deutschland in Folge einer Tumorerkrankung. Die Zahl der Krebsneuerkrankungen ist hoch und wird altersbedingt deutlich steigen. Die Initiative „Vision Zero in der Onkologie“ will sich damit nicht abfinden. Auf ihrem Neujahrsempfang in München diskutierten Vertreter:innen aus Forschung und Medizin, Politik und forschenden Unternehmen, wie wir „eine der größten Herausforderungen unserer Zeit“ erfolgreicher bekämpfen können.

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Für das Cancer Research Institute haben sich mehrere Krebspatient:innen bereit erklärt, über ihre Erfahrungen mit Immuntherapien zu berichten – und andere Betroffene aufzuklären. Foto: ©iStock.com/Sophia Floerchinger

Immuntherapie gegen Krebs: Ein „Licht am Ende des Tunnels“

Den eigenen Körper befähigen, eine Krebserkrankung effektiv zu bekämpfen: Das ist die Idee hinter sogenannten Immunonkologika. Als die ersten Vertreter dieser Wirkstoffklasse in die Versorgung kamen, konnte niemand ahnen, wie sehr sie die Behandlung einiger Patient:innen verändern würden. Für das US-amerikanische „Cancer Research Institute“ haben sich mehrere Betroffene bereit erklärt von ihren Erfahrungen zu berichten. Darunter ist Ariella: eine junge Frau, die 14 Therapien hinter sich hatte – bis eine Immuntherapie alles änderte.

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Krebserkrankung: Sterberisiko sinkt

Mehr als eine halbe Million Menschen in Deutschland erhalten jedes Jahr die Diagnose Krebs – besonders häufig sind Brust, Prostata, Lunge und Dickdarm betroffen. Doch der Medizin stehen immer ausgefeiltere Methoden für die Diagnostik, Therapie und Nachsorge zur Verfügung. Wie Daten des Robert Koch-Instituts zeigen, ist die Krebssterblichkeit weiter rückläufig.

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Krebserkrankungen immer besser behandeln: Das ist ein Forschungsschwerpunkt von Pharmaunternehmen. Wir sprachen mit Martin Völkl von BeOne Medicines über die Herausforderungen. Foto: BeOne Medicines

Krebsforschung: „Wir wollen niemanden zurücklassen“

Krebserkrankungen immer besser und verträglicher behandeln: Das ist ein Forschungsschwerpunkt von Pharmafirmen auf der ganzen Welt. Das global aufgestellte Onkologie-Unternehmen BeOne Medicines etwa arbeitet an 175 klinischen Arzneimittelstudien. Wir sprachen mit Martin Völkl, General Manager bei BeOne für Deutschland und Österreich, über die Herausforderungen. Sein Ziel: Mehr klinische Studien nach Deutschland holen.

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Für Menschen mit Lungenkrebs waren die Chancen auf eine wirksame Behandlung nie besser, aber der Fortschritt kommt bei vielen nicht an. Die Initiative Vision Zero will das ändern. Foto: ©iStock.com/Mohammed Haneefa Nizamudeen

Vision Zero: 10 Punkte für eine bessere Lungenkrebstherapie

Für Menschen mit Lungenkrebs waren die Chancen auf eine wirksame Behandlung nie besser – der Kampf gegen die Tumorerkrankung ist in den vergangenen Jahren immer präziser geworden. Doch dieser Fortschritt kommt bei vielen Menschen nicht an. Die Initiative „Vision Zero in der Onkologie“ hat auf ihrer Herbstarbeitstagung in Berlin ein Positionspapier vorgestellt: Es zeigt die Hürden auf, die diesen Versorgungsmangel verursachen – und enthält konkrete Handlungsempfehlungen. Es ist auch ein Papier über verpasste Chancen – die viele Menschen mit dem Leben bezahlen.

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Ohne Patient:innen-Beteiligung auf Augenhöhe werden Krebsforschung und -versorgung immer ihren Möglichkeiten hinterherlaufen. Foto: ©iStock.com/daizuoxin

Unverzichtbar: Moderne Krebsversorgung nur mit  Patient:innen-Beteiligung

Ohne Patient:innen-Beteiligung auf Augenhöhe werden Krebsforschung und -versorgung immer ihren Möglichkeiten hinterherlaufen – mit der Folge, dass Menschen unnötig leiden oder frühzeitig versterben. Unter dem Dach von „Vision Zero in der Onkologie“ und ihrem „Initiativkreis Patient:innen“ ist deshalb eine Reformagenda entstanden mit sieben Punkten für „eine moderne, gerechte und innovationsfreundliche Krebsversorgung in Deutschland.“ Das Ziel: Die Stimmen der Betroffenen hörbar machen. Eine Pflichtlektüre für all diejenigen, die die Versorgung von Tumorerkrankten auf das nächste Level heben möchten.

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Jede fünfte Krebsneuerkrankung ist die Folge von Tabakkonsum und die volkswirtschaftlichen Schäden kratzen an der 100 Milliarden Euro-Marke – pro Jahr. Foto: ©iStock.com/Francesco Scatena

Die Kosten des Rauchens: 97.200.000.000 Euro

Ob jemand raucht oder nicht, ist eine persönliche, eine private Entscheidung – und fällt unter die allgemeine Handlungsfreiheit, die das Grundgesetz festgeschrieben hat. Für die Folgen des Rauchens gilt das nicht, denn sie sind aus vielen Gründen ein öffentliches Problem. Jede fünfte Krebsneuerkrankung ist die Folge von Tabakkonsum und die volkswirtschaftlichen Schäden kratzen an der 100 Milliarden Euro-Marke – pro Jahr. Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) hat eine Strategie vorgelegt, nach der Rauchen in Deutschland 2040 so gut wie keine Rolle mehr spielen soll.

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Vom Nutzen neuer Krebsmedikamente

Trotz aller Fortschritte bei Prävention, Diagnose, neuartigen Arzneimitteln und besserer Nachsorge stellen Krebserkrankungen eine große Herausforderung für die öffentliche Gesundheit dar. Gerade deshalb sollten Arzneimittelinnovationen als das betrachtet werden, was sie sind: eine Investition in die Zukunft und in eine prosperierende Wirtschaft. Das zeigt eine Studie, die der europäische Pharmaverband EFPIA vorgestellt hat.

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Das Überleben von Menschen mit Leukämie konnte mit modernen Blutkrebstherapien deutlich verbessert werden, zeigt eine LAWG-Publikation. Foto: iStock.com / KatarzynaBialasiewicz

Wie Innovation Krankheit besiegt: Leukämien

Früher bestand die Behandlung von Leukämie-Erkrankungen in erster Linie aus Chemo- und Stammzelltherapie. Heute gibt es „mehr Optionen, mehr Personalisierung, mehr Chancen auf Heilung“, schreibt die Agentur Vintura in einer Publikation. Das Überleben der Betroffenen konnte deutlich verbessert werden.

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Lungenkrebs ist die häufigste krebsbedingte Todesursache in Europa. Aber: Die Sterblichkeit geht zurück – jetzt auch bei den Frauen. Foto: ©iStock.com/designer491

Lungenkrebs: Die Sterberaten in Europa gehen zurück

Lungenkrebs ist die häufigste krebsbedingte Todesursache in Europa – allein in Deutschland verlieren rund 45.000 Menschen den Kampf gegen diese Tumore. Aber: Die Sterblichkeit in Europa geht zurück – jetzt auch bei den Frauen. Eine Studie prognostiziert einen Rückgang für das laufende Jahr um 22,6 Prozent (Männer) bzw. 5,2 Prozent (Frauen). Die Gründe: wirksamere Prävention, bessere Früherkennung und Arzneimittelinnovationen.

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Die Zahl der Krebsneuerkrankungen ist hoch und wird deutlich steigen. „Vision Zero in der Onkologie“ will sich damit nicht abfinden – ein Bericht vom Neujahrsempfang der Initiative. Foto: Pharma Fakten-Redaktion

Vision Zero in der Krebsmedizin: „Kein unerfüllbarer Traum“

Täglich sterben über 600 Menschen in Deutschland in Folge einer Tumorerkrankung. Die Zahl der Krebsneuerkrankungen ist hoch und wird altersbedingt deutlich steigen. Die Initiative „Vision Zero in der Onkologie“ will sich damit nicht abfinden. Auf ihrem Neujahrsempfang in München diskutierten Vertreter:innen aus Forschung und Medizin, Politik und forschenden Unternehmen, wie wir „eine der größten Herausforderungen unserer Zeit“ erfolgreicher bekämpfen können.

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Für das Cancer Research Institute haben sich mehrere Krebspatient:innen bereit erklärt, über ihre Erfahrungen mit Immuntherapien zu berichten – und andere Betroffene aufzuklären. Foto: ©iStock.com/Sophia Floerchinger

Immuntherapie gegen Krebs: Ein „Licht am Ende des Tunnels“

Den eigenen Körper befähigen, eine Krebserkrankung effektiv zu bekämpfen: Das ist die Idee hinter sogenannten Immunonkologika. Als die ersten Vertreter dieser Wirkstoffklasse in die Versorgung kamen, konnte niemand ahnen, wie sehr sie die Behandlung einiger Patient:innen verändern würden. Für das US-amerikanische „Cancer Research Institute“ haben sich mehrere Betroffene bereit erklärt von ihren Erfahrungen zu berichten. Darunter ist Ariella: eine junge Frau, die 14 Therapien hinter sich hatte – bis eine Immuntherapie alles änderte.

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Krebserkrankung: Sterberisiko sinkt

Mehr als eine halbe Million Menschen in Deutschland erhalten jedes Jahr die Diagnose Krebs – besonders häufig sind Brust, Prostata, Lunge und Dickdarm betroffen. Doch der Medizin stehen immer ausgefeiltere Methoden für die Diagnostik, Therapie und Nachsorge zur Verfügung. Wie Daten des Robert Koch-Instituts zeigen, ist die Krebssterblichkeit weiter rückläufig.

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Krebserkrankungen immer besser behandeln: Das ist ein Forschungsschwerpunkt von Pharmaunternehmen. Wir sprachen mit Martin Völkl von BeOne Medicines über die Herausforderungen. Foto: BeOne Medicines

Krebsforschung: „Wir wollen niemanden zurücklassen“

Krebserkrankungen immer besser und verträglicher behandeln: Das ist ein Forschungsschwerpunkt von Pharmafirmen auf der ganzen Welt. Das global aufgestellte Onkologie-Unternehmen BeOne Medicines etwa arbeitet an 175 klinischen Arzneimittelstudien. Wir sprachen mit Martin Völkl, General Manager bei BeOne für Deutschland und Österreich, über die Herausforderungen. Sein Ziel: Mehr klinische Studien nach Deutschland holen.

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Für Menschen mit Lungenkrebs waren die Chancen auf eine wirksame Behandlung nie besser, aber der Fortschritt kommt bei vielen nicht an. Die Initiative Vision Zero will das ändern. Foto: ©iStock.com/Mohammed Haneefa Nizamudeen

Vision Zero: 10 Punkte für eine bessere Lungenkrebstherapie

Für Menschen mit Lungenkrebs waren die Chancen auf eine wirksame Behandlung nie besser – der Kampf gegen die Tumorerkrankung ist in den vergangenen Jahren immer präziser geworden. Doch dieser Fortschritt kommt bei vielen Menschen nicht an. Die Initiative „Vision Zero in der Onkologie“ hat auf ihrer Herbstarbeitstagung in Berlin ein Positionspapier vorgestellt: Es zeigt die Hürden auf, die diesen Versorgungsmangel verursachen – und enthält konkrete Handlungsempfehlungen. Es ist auch ein Papier über verpasste Chancen – die viele Menschen mit dem Leben bezahlen.

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Ohne Patient:innen-Beteiligung auf Augenhöhe werden Krebsforschung und -versorgung immer ihren Möglichkeiten hinterherlaufen. Foto: ©iStock.com/daizuoxin

Unverzichtbar: Moderne Krebsversorgung nur mit  Patient:innen-Beteiligung

Ohne Patient:innen-Beteiligung auf Augenhöhe werden Krebsforschung und -versorgung immer ihren Möglichkeiten hinterherlaufen – mit der Folge, dass Menschen unnötig leiden oder frühzeitig versterben. Unter dem Dach von „Vision Zero in der Onkologie“ und ihrem „Initiativkreis Patient:innen“ ist deshalb eine Reformagenda entstanden mit sieben Punkten für „eine moderne, gerechte und innovationsfreundliche Krebsversorgung in Deutschland.“ Das Ziel: Die Stimmen der Betroffenen hörbar machen. Eine Pflichtlektüre für all diejenigen, die die Versorgung von Tumorerkrankten auf das nächste Level heben möchten.

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Jede fünfte Krebsneuerkrankung ist die Folge von Tabakkonsum und die volkswirtschaftlichen Schäden kratzen an der 100 Milliarden Euro-Marke – pro Jahr. Foto: ©iStock.com/Francesco Scatena

Die Kosten des Rauchens: 97.200.000.000 Euro

Ob jemand raucht oder nicht, ist eine persönliche, eine private Entscheidung – und fällt unter die allgemeine Handlungsfreiheit, die das Grundgesetz festgeschrieben hat. Für die Folgen des Rauchens gilt das nicht, denn sie sind aus vielen Gründen ein öffentliches Problem. Jede fünfte Krebsneuerkrankung ist die Folge von Tabakkonsum und die volkswirtschaftlichen Schäden kratzen an der 100 Milliarden Euro-Marke – pro Jahr. Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) hat eine Strategie vorgelegt, nach der Rauchen in Deutschland 2040 so gut wie keine Rolle mehr spielen soll.

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Vom Nutzen neuer Krebsmedikamente

Trotz aller Fortschritte bei Prävention, Diagnose, neuartigen Arzneimitteln und besserer Nachsorge stellen Krebserkrankungen eine große Herausforderung für die öffentliche Gesundheit dar. Gerade deshalb sollten Arzneimittelinnovationen als das betrachtet werden, was sie sind: eine Investition in die Zukunft und in eine prosperierende Wirtschaft. Das zeigt eine Studie, die der europäische Pharmaverband EFPIA vorgestellt hat.

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Das Überleben von Menschen mit Leukämie konnte mit modernen Blutkrebstherapien deutlich verbessert werden, zeigt eine LAWG-Publikation. Foto: iStock.com / KatarzynaBialasiewicz

Wie Innovation Krankheit besiegt: Leukämien

Früher bestand die Behandlung von Leukämie-Erkrankungen in erster Linie aus Chemo- und Stammzelltherapie. Heute gibt es „mehr Optionen, mehr Personalisierung, mehr Chancen auf Heilung“, schreibt die Agentur Vintura in einer Publikation. Das Überleben der Betroffenen konnte deutlich verbessert werden.

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Kommentar

GKV-Spargesetz: Das Narrativ stimmt nicht

Die Bundesregierung betont, dass sie mit dem vorgelegten Entwurf zum Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG) „allen Beteiligten – von der Pharmaindustrie über die Ärztinnen und Ärzte bis hin zu den Krankenhäusern – etwas abverlangt, um dieses System zukunftsfähig zu machen.“ Das aber ist nicht nur der falsche Weg – es stimmt auch einfach nicht. Ein Kommentar von Florian Martius.

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