AOK-Bundesverband und WIdO fragen, ob „die hohen Preise für Medikamente in Deutschland fair“ sind. Ein Kommentar dazu von Alina Massari. Foto: ©iStock.com/ballykdy

„Sind die hohen Preise für Medikamente in Deutschland fair?“

Der AOK-Bundesverband und das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) wollen mit ihrem „Arzneimittel-Kompass 2025“ beleuchten, ob „die hohen Preise für Medikamente in Deutschland fair“ sind. Diese Frage macht eine seriöse Auseinandersetzung mit dem Thema kaum möglich. Das ist alles andere als fair gegenüber den Menschen in der Bundesrepublik, findet Pharma Fakten-Redakteurin Alina Massari.

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GKV-Sparpaket: Der Bundesrat hat den Vermittlungsausschuss angerufen, um das vom Bundestag beschlossene Sparpaket für die Krankenkassen vorerst zu stoppen. Foto: iStock.com / roibu

GKV: Wenn auch das Sparen nicht klappt

Weil der Bundesrat in Sachen GKV-Sparpaket den Vermittlungsausschuss angerufen hat, ist die Ratlosigkeit groß – viel Zeit bleibt vor Weihnachten nicht mehr, um die Budgetlöcher der gesetzlichen Krankenkassen wenigstens oberflächlich zu kaschieren. Nun werden wieder Forderungen laut, die Pharmaindustrie zu belangen. Die leistet aber längst hohe zweistellige Milliardensummen, um die GKV zu entlasten. Ein Kommentar von Florian Martius.

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Die Krankenkassen stehen finanziell unter Druck. Am medizinischen Fortschritt, an innovativen Arzneimitteln sparen? Das ist nicht die Lösung. Foto: ©iStock.com/ipopba

Die Gesetzliche Krankenversicherung und ihr Pharma-Problem

Das Gesundheitswesen steht finanziell unter Druck, die Ausgaben für Arzneimittel und entsprechende Sparmaßnahmen geraten in den Fokus der Debatte – und am Ende steht die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) wieder nicht auf stabilen Beinen. So lief das bisher. Und so läuft das im schlechtesten Fall auch in Zukunft ab. Es ist höchste Zeit, diesen Teufelskreis zu verlassen und einen Perspektivwechsel zu wagen – schließlich ist ein nachhaltiges GKV-System zentral für die Zukunftsfähigkeit der Bundesrepublik.

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Die Aussage des Vorsitzenden des GKV-Spitzenverbandes, die Ausgaben für patentgeschützte Arzneimittel seien um 180 Prozent gestiegen, ist von Fakten nicht gedeckt. Ein Kommentar. Foto: ©iStock.com/Nudphon Phuengsuwan

Arzneimittelausgaben: Hochzeit der Zahlenjongleure

Im Interview mit dem Tagesspiegel hat der Vorsitzende des GKV-Spitzenverbandes Oliver Blatt mehr Kostenkontrolle bei den Ausgaben für patentgeschützte, innovative Arzneimittel gefordert. Seine Aussage, diese seien seit 2012 um 180 Prozent gestiegen, ist von Fakten nicht gedeckt. Ein Kommentar von Florian Martius.

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Die Preise von Arzneimittelinnovationen werden in der Öffentlichkeit häufig mit dem Hinweis auf die Produktionskosten als überzogen kritisiert. Warum dem ein Missverständnis zugrunde liegt – ein Kommentar von Florian Martius. Foto: ©iStock.com/gorodenkoff

Arzneimittelpreise: Das große Missverständnis

Die Preise von Arzneimittelinnovationen werden in der Öffentlichkeit häufig mit dem Hinweis auf die (niedrigen) Produktionskosten als völlig überzogen kritisiert. Das ist so, als würde man für die Herstellung einer Zeitung nur Papier und Druck berechnen und nicht die Kosten für die Redaktion, welche die Inhalte erstellt. Ein Kommentar von Florian Martius.

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Wenn es im Gesundheitswesen ums Sparen geht, rücken Arzneimittelpreise schnell in den Fokus. Studien belegen: Preisregulierung hat einen negativen Impact auf die Innovationen und kostet Wertschöpfung und Wohlstand. Foto: ©iStock.com/AndreyPopov

Arzneimittel: Der Preis der Preisregulierung

Wenn es im Gesundheitswesen ums Sparen geht, richten sich die Blicke schnell auf die Ausgaben für Arzneimittel. Dabei ist es ein Irrglaube, dass der Griff in die Taschen der Pharmaunternehmen nur diesen schadet. Zahlreiche Studien aus den Wirtschaftswissenschaften belegen: Die Preisregulierung hat negative Auswirkungen auf die Innovationen von Morgen und kostet Wertschöpfung und damit Wohlstand. Eine einseitig auf Arzneimittelinnovationen fokussierende Sparpolitik ist kurzsichtig.

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Arzneimittelausgaben: Real gesunken

Auch die „AMNOG-Daten 2024“ des Bundesverbands der Pharmazeutischen Industrie (BPI) zeigen es wieder: Medikamente und Impfstoffe sind nicht der Grund für die prekäre Finanzlage der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), wie oftmals propagiert. Zuletzt sind die Arzneimittelausgaben inflationsbedingt, also real, sogar gesunken.

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Das Jahr 2025 beginnt wie 2024: Die Finanzen der GKV sind desolat. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Deckelung von Arzneimittelpreisen wieder auf die politische Agenda kommt. Foto: ©iStock.com/may1985

Arzneimittelausgaben 2025: „Same procedure, James“

Das Jahr 2025 beginnt wie 2024: Die Finanzen der Gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) sind desolat, nachhaltige Strukturreformen dringend angemahnt. Doch es ist wie bei „Dinner for One“: Alles wiederholt sich. Hier ist es das Nicht-Umsetzen von bereits seit Jahren identifizierten Reformprojekten. Deshalb ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Deckelung von Arzneimittelpreisen wieder auf die politische Agenda kommt: Same procedure halt. Ein Kommentar von Florian Martius.

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AOK-Bundesverband und WIdO fragen, ob „die hohen Preise für Medikamente in Deutschland fair“ sind. Ein Kommentar dazu von Alina Massari. Foto: ©iStock.com/ballykdy

„Sind die hohen Preise für Medikamente in Deutschland fair?“

Der AOK-Bundesverband und das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) wollen mit ihrem „Arzneimittel-Kompass 2025“ beleuchten, ob „die hohen Preise für Medikamente in Deutschland fair“ sind. Diese Frage macht eine seriöse Auseinandersetzung mit dem Thema kaum möglich. Das ist alles andere als fair gegenüber den Menschen in der Bundesrepublik, findet Pharma Fakten-Redakteurin Alina Massari.

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GKV-Sparpaket: Der Bundesrat hat den Vermittlungsausschuss angerufen, um das vom Bundestag beschlossene Sparpaket für die Krankenkassen vorerst zu stoppen. Foto: iStock.com / roibu

GKV: Wenn auch das Sparen nicht klappt

Weil der Bundesrat in Sachen GKV-Sparpaket den Vermittlungsausschuss angerufen hat, ist die Ratlosigkeit groß – viel Zeit bleibt vor Weihnachten nicht mehr, um die Budgetlöcher der gesetzlichen Krankenkassen wenigstens oberflächlich zu kaschieren. Nun werden wieder Forderungen laut, die Pharmaindustrie zu belangen. Die leistet aber längst hohe zweistellige Milliardensummen, um die GKV zu entlasten. Ein Kommentar von Florian Martius.

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Die Krankenkassen stehen finanziell unter Druck. Am medizinischen Fortschritt, an innovativen Arzneimitteln sparen? Das ist nicht die Lösung. Foto: ©iStock.com/ipopba

Die Gesetzliche Krankenversicherung und ihr Pharma-Problem

Das Gesundheitswesen steht finanziell unter Druck, die Ausgaben für Arzneimittel und entsprechende Sparmaßnahmen geraten in den Fokus der Debatte – und am Ende steht die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) wieder nicht auf stabilen Beinen. So lief das bisher. Und so läuft das im schlechtesten Fall auch in Zukunft ab. Es ist höchste Zeit, diesen Teufelskreis zu verlassen und einen Perspektivwechsel zu wagen – schließlich ist ein nachhaltiges GKV-System zentral für die Zukunftsfähigkeit der Bundesrepublik.

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Die Aussage des Vorsitzenden des GKV-Spitzenverbandes, die Ausgaben für patentgeschützte Arzneimittel seien um 180 Prozent gestiegen, ist von Fakten nicht gedeckt. Ein Kommentar. Foto: ©iStock.com/Nudphon Phuengsuwan

Arzneimittelausgaben: Hochzeit der Zahlenjongleure

Im Interview mit dem Tagesspiegel hat der Vorsitzende des GKV-Spitzenverbandes Oliver Blatt mehr Kostenkontrolle bei den Ausgaben für patentgeschützte, innovative Arzneimittel gefordert. Seine Aussage, diese seien seit 2012 um 180 Prozent gestiegen, ist von Fakten nicht gedeckt. Ein Kommentar von Florian Martius.

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Die Preise von Arzneimittelinnovationen werden in der Öffentlichkeit häufig mit dem Hinweis auf die Produktionskosten als überzogen kritisiert. Warum dem ein Missverständnis zugrunde liegt – ein Kommentar von Florian Martius. Foto: ©iStock.com/gorodenkoff

Arzneimittelpreise: Das große Missverständnis

Die Preise von Arzneimittelinnovationen werden in der Öffentlichkeit häufig mit dem Hinweis auf die (niedrigen) Produktionskosten als völlig überzogen kritisiert. Das ist so, als würde man für die Herstellung einer Zeitung nur Papier und Druck berechnen und nicht die Kosten für die Redaktion, welche die Inhalte erstellt. Ein Kommentar von Florian Martius.

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Wenn es im Gesundheitswesen ums Sparen geht, rücken Arzneimittelpreise schnell in den Fokus. Studien belegen: Preisregulierung hat einen negativen Impact auf die Innovationen und kostet Wertschöpfung und Wohlstand. Foto: ©iStock.com/AndreyPopov

Arzneimittel: Der Preis der Preisregulierung

Wenn es im Gesundheitswesen ums Sparen geht, richten sich die Blicke schnell auf die Ausgaben für Arzneimittel. Dabei ist es ein Irrglaube, dass der Griff in die Taschen der Pharmaunternehmen nur diesen schadet. Zahlreiche Studien aus den Wirtschaftswissenschaften belegen: Die Preisregulierung hat negative Auswirkungen auf die Innovationen von Morgen und kostet Wertschöpfung und damit Wohlstand. Eine einseitig auf Arzneimittelinnovationen fokussierende Sparpolitik ist kurzsichtig.

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Arzneimittelausgaben: Real gesunken

Auch die „AMNOG-Daten 2024“ des Bundesverbands der Pharmazeutischen Industrie (BPI) zeigen es wieder: Medikamente und Impfstoffe sind nicht der Grund für die prekäre Finanzlage der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), wie oftmals propagiert. Zuletzt sind die Arzneimittelausgaben inflationsbedingt, also real, sogar gesunken.

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Das Jahr 2025 beginnt wie 2024: Die Finanzen der GKV sind desolat. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Deckelung von Arzneimittelpreisen wieder auf die politische Agenda kommt. Foto: ©iStock.com/may1985

Arzneimittelausgaben 2025: „Same procedure, James“

Das Jahr 2025 beginnt wie 2024: Die Finanzen der Gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) sind desolat, nachhaltige Strukturreformen dringend angemahnt. Doch es ist wie bei „Dinner for One“: Alles wiederholt sich. Hier ist es das Nicht-Umsetzen von bereits seit Jahren identifizierten Reformprojekten. Deshalb ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Deckelung von Arzneimittelpreisen wieder auf die politische Agenda kommt: Same procedure halt. Ein Kommentar von Florian Martius.

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Kommentar

Gesundheitsreform: Es geht nicht nur ums Geld!

2026 soll ein Jahr der Reformen werden – gerade im Gesundheitsbereich. Das haut erstmal auf die Stimmung; wir haben uns angewöhnt bei „Gesundheitsreform“ an Einschnitte und steigende Beiträge zu denken. Doch Geld zusammenzustreichen ist noch keine Weichenstellung – zumal das verkennt, wie teuer den Staat mangelnde Gesundheit kommt. Deshalb wird es Zeit, die Gesundheitsreform als eine Chance zu begreifen, um das System nachhaltig, modern und solide finanziert aufzustellen. Und eine Chance zur Stärkung der Demokratie. Ein Kommentar von Florian Martius.

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