Schlagwort: Arzneimittelausgaben

27 Prozent Rabatt: Die Arzneimittelausgaben der GKV

Rund jeder vierte Euro, den die Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) für Arzneimittel ausgeben, fließt als Rabatt wieder zurück (oder wird gar nicht erst bezahlt). Das geht aus Zahlen des Beratungsunternehmens IQVIA hervor.

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Allein die in 2018 neu eingeführten Arzneimittel könnten die Budgets der Krankenkassen mit zusätzlichen 53 Milliarden Euro pro Jahr belasten  haben Kassenvertreter ausgerechnet. Mit der Realität hat das aber gar nichts zu tun. Foto: CC0 (Stencil)

Arzneimittelausgaben: Zahlenakrobatik in dünner Luft

Alle Jahre wieder erscheint der Arzneiverordnungs-Report (AVR) und macht mit Untergangsszenarien von sich reden – im Fokus stehen dabei die Mehrausgaben durch innovative, patentgeschützte Arzneimittel. Im AVR 2019 haben die Autoren eine besondere Rechnung aufgemacht: Allein die im Jahr 2018 neu auf den Markt gekommenen Arzneimittelinnovationen könnten den Haushalt der gesetzlichen Krankenkassen um 52,9 Milliarden Euro pro Jahr belasten. Die beiden Gesundheitsökonomen und Professoren Dieter Cassel und Volker Ulrich haben dieses Szenario einem Realitätscheck unterworfen.

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Pharmaverband BPI: „Industrie unter Druck“

„Die immer wieder geäußerte Behauptung, dass die Arzneimittelausgaben in der GKV im Laufe der letzten Jahre ausufern würden, ist falsch“, so der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI). Hinzu kommt: Der Anteil der Pharmahersteller an den Gesamtausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) liegt bei nur 10,57 Prozent. Trotzdem ist die Regulierungsdichte weiterhin hoch; die steigenden finanziellen Belastungen machen es den Unternehmen zunehmend schwer, „Patienten bestmöglich mit innovativen Arzneimitteln zu versorgen.“

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Lieferengpässe bei Arzneimitteln – ein Dauerthema in den Medien: Die Deutschland-Chefin von Boehringer Ingelheim Dr. Sabine Nikolaus sagt: Es wäre gar nicht so schwer  Abhilfe zu schaffen. Ein Interview. Foto: ©Boehringer Ingelheim

Ein Rezept gegen Lieferengpässe bei Arzneimitteln

Lieferengpässe bei Arzneimitteln: Kein Tag, an dem nicht irgendwo darüber berichtet wird. Die Deutschland-Chefin des Pharmaunternehmens Boehringer Ingelheim Dr. Sabine Nikolaus sagt: Es wäre gar nicht so schwer, Abhilfe zu schaffen. Ein Interview.

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Die Akzeptanz – und damit der Markt – von Biosimilars in Deutschland wächst. Das geht aus einem Bericht von IQVIA hervor.

Biosimilars: Im Verordnungsalltag der Ärzte angekommen

Wissenschaftler des Beratungsunternehmens IQVIA haben am Beispiel von Rheumatologen und Gastroenterologen untersucht, wie sich der Einsatz von Nachahmerpräparaten innovativer biopharmazeutischer Medikamente über die letzten Jahre verändert hat. Das Ergebnis: Die Akzeptanz – und damit der Markt – der sog. „Biosimilars“ in Deutschland wächst.

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Konstant: Kostenanteil innovativer Arzneimittel in der GKV

Die Ausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) für patentgeschützte Arzneimittel sind immer einen Aufreger wert. Allerdings ist ihr Anteil an den Gesamtausgaben für Arzneimittel in diesem Jahrtausend erstaunlich konstant geblieben: In den Jahren 2001 bis 2018 schwankte er zwischen 41,8 und 47,7 Prozent. 2018 lag er bei 46,2 Prozent.

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Die jährliche Pressekonferenz des AVR in Berlin. Foto: Pharma Fakten

AVR 2019: Arzneimittelausgaben steigen moderat

Die Arzneimittelausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sind im Jahr 2018 um 3,2 Prozent auf 41,2 Milliarden Euro gestiegen. Das geht aus dem Arzneiverordnungs-Report (AVR) hervor, der jährlich u. a. von der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) und dem Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) herausgegeben wird. Es ist ein moderater Anstieg, wie die Autoren sagen. Ein Dorn im Auge ist ihnen aber die Preisentwicklung bei neuen Medikamenten. Kritik gibt es von den Pharmaverbänden.

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Fakten bei die Fische

Es hat Tradition: Immer im Herbst erscheinen von einigen Playern im Gesundheitswesen verschiedene Analysen über Arzneimittel, Arzneimittelpreise, und steigende Ausgaben – nicht selten in alarmistischen Tönen. Hier und da lohnt sich aber ein genauer Blick auf die Fakten, um festzustellen: Es gibt wenig Grund zur Aufregung.

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Krankenkassen fordern von forschenden Pharmaunternehmen „faire“ Preise. Aber was soll das sein? Foto: ©iStock.com/ismagilov

Arzneimittelausgaben sind „völlig unauffällig“

Deutschland als Hochpreisland für Arzneimittelinnovationen? Mittlerweile liegen zwei Drittel der deutschen Erstattungsbeträge unter den durchschnittlichen publizierten Preisen der betreffenden Produkte in den europäischen Vergleichsländern. Das zeigen die „AMNOG-Daten 2019“, die der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) kürzlich herausgegeben hat.

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Krankheiten  die bisher nicht oder nur symptomatisch behandelt werden konnten  werden therapierbar. Neue Therapien stehen aber auch wegen ihrer Preise unter Druck. Foto: © iStock.com/Design Cells

Warum innovative Medikamente kosten, was sie kosten

Krankheiten, die bisher nicht oder nur symptomatisch behandelt werden konnten, werden therapierbar: Wir sind Zeugen eines außergewöhnlichen Innovationsschubes. Neuartige Wirkprinzipien, wie sie in Immun- oder Gentherapien zum Ausdruck kommen, stehen aber auch wegen ihrer Preise unter Druck.

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27 Prozent Rabatt: Die Arzneimittelausgaben der GKV

Rund jeder vierte Euro, den die Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) für Arzneimittel ausgeben, fließt als Rabatt wieder zurück (oder wird gar nicht erst bezahlt). Das geht aus Zahlen des Beratungsunternehmens IQVIA hervor.

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Allein die in 2018 neu eingeführten Arzneimittel könnten die Budgets der Krankenkassen mit zusätzlichen 53 Milliarden Euro pro Jahr belasten  haben Kassenvertreter ausgerechnet. Mit der Realität hat das aber gar nichts zu tun. Foto: CC0 (Stencil)

Arzneimittelausgaben: Zahlenakrobatik in dünner Luft

Alle Jahre wieder erscheint der Arzneiverordnungs-Report (AVR) und macht mit Untergangsszenarien von sich reden – im Fokus stehen dabei die Mehrausgaben durch innovative, patentgeschützte Arzneimittel. Im AVR 2019 haben die Autoren eine besondere Rechnung aufgemacht: Allein die im Jahr 2018 neu auf den Markt gekommenen Arzneimittelinnovationen könnten den Haushalt der gesetzlichen Krankenkassen um 52,9 Milliarden Euro pro Jahr belasten. Die beiden Gesundheitsökonomen und Professoren Dieter Cassel und Volker Ulrich haben dieses Szenario einem Realitätscheck unterworfen.

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Pharmaverband BPI: „Industrie unter Druck“

„Die immer wieder geäußerte Behauptung, dass die Arzneimittelausgaben in der GKV im Laufe der letzten Jahre ausufern würden, ist falsch“, so der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI). Hinzu kommt: Der Anteil der Pharmahersteller an den Gesamtausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) liegt bei nur 10,57 Prozent. Trotzdem ist die Regulierungsdichte weiterhin hoch; die steigenden finanziellen Belastungen machen es den Unternehmen zunehmend schwer, „Patienten bestmöglich mit innovativen Arzneimitteln zu versorgen.“

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Lieferengpässe bei Arzneimitteln – ein Dauerthema in den Medien: Die Deutschland-Chefin von Boehringer Ingelheim Dr. Sabine Nikolaus sagt: Es wäre gar nicht so schwer  Abhilfe zu schaffen. Ein Interview. Foto: ©Boehringer Ingelheim

Ein Rezept gegen Lieferengpässe bei Arzneimitteln

Lieferengpässe bei Arzneimitteln: Kein Tag, an dem nicht irgendwo darüber berichtet wird. Die Deutschland-Chefin des Pharmaunternehmens Boehringer Ingelheim Dr. Sabine Nikolaus sagt: Es wäre gar nicht so schwer, Abhilfe zu schaffen. Ein Interview.

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Die Akzeptanz – und damit der Markt – von Biosimilars in Deutschland wächst. Das geht aus einem Bericht von IQVIA hervor.

Biosimilars: Im Verordnungsalltag der Ärzte angekommen

Wissenschaftler des Beratungsunternehmens IQVIA haben am Beispiel von Rheumatologen und Gastroenterologen untersucht, wie sich der Einsatz von Nachahmerpräparaten innovativer biopharmazeutischer Medikamente über die letzten Jahre verändert hat. Das Ergebnis: Die Akzeptanz – und damit der Markt – der sog. „Biosimilars“ in Deutschland wächst.

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Konstant: Kostenanteil innovativer Arzneimittel in der GKV

Die Ausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) für patentgeschützte Arzneimittel sind immer einen Aufreger wert. Allerdings ist ihr Anteil an den Gesamtausgaben für Arzneimittel in diesem Jahrtausend erstaunlich konstant geblieben: In den Jahren 2001 bis 2018 schwankte er zwischen 41,8 und 47,7 Prozent. 2018 lag er bei 46,2 Prozent.

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Die jährliche Pressekonferenz des AVR in Berlin. Foto: Pharma Fakten

AVR 2019: Arzneimittelausgaben steigen moderat

Die Arzneimittelausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sind im Jahr 2018 um 3,2 Prozent auf 41,2 Milliarden Euro gestiegen. Das geht aus dem Arzneiverordnungs-Report (AVR) hervor, der jährlich u. a. von der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) und dem Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) herausgegeben wird. Es ist ein moderater Anstieg, wie die Autoren sagen. Ein Dorn im Auge ist ihnen aber die Preisentwicklung bei neuen Medikamenten. Kritik gibt es von den Pharmaverbänden.

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Fakten bei die Fische

Es hat Tradition: Immer im Herbst erscheinen von einigen Playern im Gesundheitswesen verschiedene Analysen über Arzneimittel, Arzneimittelpreise, und steigende Ausgaben – nicht selten in alarmistischen Tönen. Hier und da lohnt sich aber ein genauer Blick auf die Fakten, um festzustellen: Es gibt wenig Grund zur Aufregung.

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Krankenkassen fordern von forschenden Pharmaunternehmen „faire“ Preise. Aber was soll das sein? Foto: ©iStock.com/ismagilov

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Warum innovative Medikamente kosten, was sie kosten

Krankheiten, die bisher nicht oder nur symptomatisch behandelt werden konnten, werden therapierbar: Wir sind Zeugen eines außergewöhnlichen Innovationsschubes. Neuartige Wirkprinzipien, wie sie in Immun- oder Gentherapien zum Ausdruck kommen, stehen aber auch wegen ihrer Preise unter Druck.

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Kommentar

GKV-Spargesetz: Frontalangriff auf die Medizin von morgen

In der Summe sind die im GKV-Finanzstabilisierungsgesetz geplanten Maßnahmen gegen die Pharmaindustrie ein Frontalangriff auf innovative Arzneimitteltherapien. Wer glaubt, hier ginge es lediglich um die Bilanzen großer Konzerne, irrt. Die Botschaft, die die Regierung sendet, lautet: Forschende Spitzenmedizin „Made in Germany“ ist nicht gewollt. Ein Kommentar von Florian Martius.

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