Schlagwort: Diabetes

Vor hundert Jahren galt: Mit einer Diabetes-Typ-I-Diagnose blieben den Betroffenen noch rund neun Monate. Dann kam das Insulin. Foto: iStock.com/Jovanmandic

100 Jahre Diabetestherapie: Eine Erfolgsgeschichte

Leonard Thompson hieß er. Der 14-jährige Kanadier war der erste, dessen Typ-I-Diabetes mit Insulin behandelt wurde. Das war am 23. Januar 1922 und der Auftakt für eine medizinische Erfolgsgeschichte. Bis dahin galt: Nach Diagnose hatten die Betroffenen noch neun Monate zu leben. Heute haben Diabetiker:innen annährend die gleiche Lebenserwartung wie Menschen mit gesundem Stoffwechsel.

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Die Zahl neuer Diabetes-Typ-2-Fälle hat längst epidemische Ausmaße angenommen – der Diabetologe Prof. Baptist Gallwitz erklärt  was jetzt getan werden muss. Foto: ©iStock.com/Zerbor

Diabetes: Die unterschätzte Pandemie

Der Diabetologe und Sprecher der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG), Prof. Dr. Baptist Gallwitz, erklärt im Interview, weshalb es immer mehr Menschen mit Diabetes-Typ-2 gibt – und was passieren müsste, um gegenzusteuern.

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Mit Zelltherapien Diabetes Typ 1 bekämpfen? Dahinter steht die Hoffnung  die Erkrankung endlich an den Ursachen angreifen zu können. Foto: ©iStock.com/designer491

Diabetes Typ 1: Arzneimittelforschung auf der Suche nach dem Durchbruch

Patient:innen mit Diabetes Typ 1 sind lebenslang darauf angewiesen, ihre Krankheit mit Insulin in Schach zu halten. Die Forschung mit Zelltherapien könnte das vielleicht eines Tages ändern. Die Vision ist, die durch das Immunsystem zerstörten Zellen durch transplantierte Zellen zu ersetzen, die in der Lage sind, den Blutzuckerspiegel zu überwachen und darauf zu reagieren, indem sie Insulin produzieren. Das wäre ein Durchbruch – erste klinische Studien sind angelaufen. Ein Gespräch mit Dr. Felicia Pagliuca, Harvard-Absolventin und Leiterin des Forschungsprogramms „Typ 1-Diabetes“ beim US-Unternehmen Vertex Pharmaceuticals.

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Digitalisierung als Hilfsmittel bei der Prävention und Behandlung von Diabetes – wie das funktioniert  erklärt der Diabetologe Dr. Tobias Ohde. Foto: ©iStock.com/Pornpak Khunatorn

Diabetes und Digitalisierung: Sensoren, Pumpen, Apps und Pokémon

In kaum einem anderen medizinischen Bereich ist digitale Unterstützung so nützlich wie im Kampf gegen Diabetes. Der Diabetologe und Ernährungsmediziner Dr. Tobias Ohde aus Essen erklärt im Interview allerdings auch, wo es noch hakt.

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Die Art und Weise  wie heute mit Fettleibigkeit – ein wichtiger Risikofaktor für Diabetes – umgegangen wird  ist nicht mehr zeitgemäß  sagen Wissenschaftler. Foto: ©iStock.com/Piyapong Thongcharoen

Diabetes: Es braucht ein Umdenken in Sachen Adipositas

Fettleibigkeit (Adipositas) ist ein Hauptrisikofaktor für die Entwicklung von Typ 2-Diabetes. Wissenschaftler eines europäischen Forschungsprojektes vertreten die Auffassung, dass sich im Kampf gegen die „Diabetes-Epidemie“, die Art und Weise, wie wir heute mit Adipositas umgehen, ändern muss. Sie fordern ein „Umdenken“. 29 Partner aus Industrie, akademischer Welt und Gesellschaft haben sich daher zu dem Konsortium „SOPHIA“ zusammengeschlossen. Ihr Ziel: ein neues, tiefer gehendes Verständnis von der Erkrankung, das es ermöglicht, vorherzusagen, welcher Adipositas-Patient Komplikationen wie etwa Diabetes entwickeln könnte. Letztlich geht es dabei auch um personalisierte Therapie.

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In einem europäischen Forschungsprojekt arbeiten Wissenschaftler  Pharma-Unternehmen und Patientenorganisationen an neuen Ansätzen gegen Typ-1-Diabetes. Foto: ©iStock.com/Mandic Jovan

Neuer Schub in der Forschung zu Typ-1-Diabetes

Eine öffentlich-private Forschungspartnerschaft im Rahmen der europäischen Innovative Medicines Initiative – Joint Undertaking (IMI-JU) gibt Typ-1-Diabetikern und ihren Familien neue Hoffnung: Das europäische Forschungsprojekt INNODIA könnte langfristig zu neuen Therapiemöglichkeiten gegen eine chronische Erkrankung führen, die oft schon im Kindes- und Jugendalter beginnt. Eine groß angelegte Forschungsstudie, bei der biologische Proben und Daten von neu diagnostizierten Typ-1-Diabetikern und ihren nahen Verwandten untersucht werden, soll dabei helfen, die Entstehung und den Verlauf der Krankheit besser zu verstehen. Es gilt, das Risiko für Verwandte vorauszusagen, ebenfalls an Typ-1-Diabetes zu erkranken, und langfristig eine Heilungsmöglichkeit für bereits Erkrankte zu entwickeln.

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Die Zahl neuer Diabetes-Typ-2-Fälle hat längst epidemische Ausmaße angenommen – der Diabetologe Prof. Baptist Gallwitz erklärt  was jetzt getan werden muss. Foto: ©iStock.com/Zerbor

„Typ-2-Diabetes ist kein Schicksal, das jemand tatenlos erdulden muss“

Rund 6,7 Millionen Menschen leben in Deutschland mit einer Diabetes-Diagnose – die meisten davon, rund 6,4 Millionen, leiden unter Diabetes-Typ-2, dem so genannten Altersdiabetes. Täglich kommen fast 1.000 Menschen dazu. Aus Anlass des Welt-Diabetes-Tages am 14. November haben wir mit Prof. Dr. Stephan Martin gesprochen, Chefarzt für Diabetologie und Direktor des Westdeutschen Diabetes- und Gesundheitszentrums in Düsseldorf. Im Interview erklärt er, wie sich die Krankheit dauerhaft in den Griff bekommen lässt.

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Mediziner Dr. Ludwin Ley im Interview: Ein 60-jähriger Patient mit Typ-2-Diabetes verliert im Mittel sechs Lebensjahre. In Kombination mit einem Herzinfarkt sind es sogar zwölf. Foto: © iStock.com/Boarding1Now (Markus Mainka)

Paradigmenwechsel bei der Diabetes-Therapie: Mehr als nur eine „Zuckerkrankheit“

Ein 60-jähriger Patient mit Typ-2-Diabetes verliert im Mittel sechs Lebensjahre. In Kombination mit einem Herzinfarkt können es im Mittel sogar zwölf sein, erzählt der Mediziner Dr. Ludwin Ley von Boehringer Ingelheim im Pharma Fakten-Interview. Immerhin: Zunehmend rückt in der Therapie in den Fokus, dass Diabetes nicht nur eine „Zuckerkrankheit“, sondern auch ein Risikofaktor für kardiovaskuläre Erkrankungen und Ereignisse wie Herzinfarkt, Schlaganfall und frühzeitiger Tod ist.

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Diabetes hat viele Gesichter. Der Bedarf an innovativen Therapien ist daher weiterhin groß.

Über 160 Medikamente für Diabetiker in Entwicklung

„Die Realität ist: In Bezug auf das Management von Diabetes gibt es keinen Ansatz, der für alle gleichermaßen passt. Denn die Erkrankung ist von Patient zu Patient sehr unterschiedlich“, weiß der amerikanische Verband der forschenden Arzneimittelhersteller PhRMA. Der Bedarf an innovativen Therapien ist daher weiterhin groß. Momentan sind laut PhRMA über 160 Medikamente für Zuckerkranke in Entwicklung.

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Über den Einsatz von Herz-Kreislauf-Therapien gibt es einen großen Wissensschatz. Die Versorgungsforschung kann trotzdem zu neuen Erkenntnissen führen  weiß IQVIA. Foto: CC0 (Stencil)

Herz-Kreislauf-Erkrankungen: eine unterschätzte Gefahr bei Diabetikern

„Patienten mit Diabetes mellitus versterben zu 50 Prozent […] an kardiovaskulären Erkrankungen“, sagt der Mediziner Prof. Dr. med. Christian A. Schneider. Dass ein Zusammenhang zwischen der Zuckerkrankheit und Herzinfarkt und Co. besteht, wissen viele Patienten jedoch nicht. Dabei ist eine gezielte Prävention und Behandlung wichtig. Am 14. November ist Weltdiabetestag.

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Vor hundert Jahren galt: Mit einer Diabetes-Typ-I-Diagnose blieben den Betroffenen noch rund neun Monate. Dann kam das Insulin. Foto: iStock.com/Jovanmandic

100 Jahre Diabetestherapie: Eine Erfolgsgeschichte

Leonard Thompson hieß er. Der 14-jährige Kanadier war der erste, dessen Typ-I-Diabetes mit Insulin behandelt wurde. Das war am 23. Januar 1922 und der Auftakt für eine medizinische Erfolgsgeschichte. Bis dahin galt: Nach Diagnose hatten die Betroffenen noch neun Monate zu leben. Heute haben Diabetiker:innen annährend die gleiche Lebenserwartung wie Menschen mit gesundem Stoffwechsel.

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Die Zahl neuer Diabetes-Typ-2-Fälle hat längst epidemische Ausmaße angenommen – der Diabetologe Prof. Baptist Gallwitz erklärt  was jetzt getan werden muss. Foto: ©iStock.com/Zerbor

Diabetes: Die unterschätzte Pandemie

Der Diabetologe und Sprecher der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG), Prof. Dr. Baptist Gallwitz, erklärt im Interview, weshalb es immer mehr Menschen mit Diabetes-Typ-2 gibt – und was passieren müsste, um gegenzusteuern.

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Mit Zelltherapien Diabetes Typ 1 bekämpfen? Dahinter steht die Hoffnung  die Erkrankung endlich an den Ursachen angreifen zu können. Foto: ©iStock.com/designer491

Diabetes Typ 1: Arzneimittelforschung auf der Suche nach dem Durchbruch

Patient:innen mit Diabetes Typ 1 sind lebenslang darauf angewiesen, ihre Krankheit mit Insulin in Schach zu halten. Die Forschung mit Zelltherapien könnte das vielleicht eines Tages ändern. Die Vision ist, die durch das Immunsystem zerstörten Zellen durch transplantierte Zellen zu ersetzen, die in der Lage sind, den Blutzuckerspiegel zu überwachen und darauf zu reagieren, indem sie Insulin produzieren. Das wäre ein Durchbruch – erste klinische Studien sind angelaufen. Ein Gespräch mit Dr. Felicia Pagliuca, Harvard-Absolventin und Leiterin des Forschungsprogramms „Typ 1-Diabetes“ beim US-Unternehmen Vertex Pharmaceuticals.

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Digitalisierung als Hilfsmittel bei der Prävention und Behandlung von Diabetes – wie das funktioniert  erklärt der Diabetologe Dr. Tobias Ohde. Foto: ©iStock.com/Pornpak Khunatorn

Diabetes und Digitalisierung: Sensoren, Pumpen, Apps und Pokémon

In kaum einem anderen medizinischen Bereich ist digitale Unterstützung so nützlich wie im Kampf gegen Diabetes. Der Diabetologe und Ernährungsmediziner Dr. Tobias Ohde aus Essen erklärt im Interview allerdings auch, wo es noch hakt.

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Die Art und Weise  wie heute mit Fettleibigkeit – ein wichtiger Risikofaktor für Diabetes – umgegangen wird  ist nicht mehr zeitgemäß  sagen Wissenschaftler. Foto: ©iStock.com/Piyapong Thongcharoen

Diabetes: Es braucht ein Umdenken in Sachen Adipositas

Fettleibigkeit (Adipositas) ist ein Hauptrisikofaktor für die Entwicklung von Typ 2-Diabetes. Wissenschaftler eines europäischen Forschungsprojektes vertreten die Auffassung, dass sich im Kampf gegen die „Diabetes-Epidemie“, die Art und Weise, wie wir heute mit Adipositas umgehen, ändern muss. Sie fordern ein „Umdenken“. 29 Partner aus Industrie, akademischer Welt und Gesellschaft haben sich daher zu dem Konsortium „SOPHIA“ zusammengeschlossen. Ihr Ziel: ein neues, tiefer gehendes Verständnis von der Erkrankung, das es ermöglicht, vorherzusagen, welcher Adipositas-Patient Komplikationen wie etwa Diabetes entwickeln könnte. Letztlich geht es dabei auch um personalisierte Therapie.

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In einem europäischen Forschungsprojekt arbeiten Wissenschaftler  Pharma-Unternehmen und Patientenorganisationen an neuen Ansätzen gegen Typ-1-Diabetes. Foto: ©iStock.com/Mandic Jovan

Neuer Schub in der Forschung zu Typ-1-Diabetes

Eine öffentlich-private Forschungspartnerschaft im Rahmen der europäischen Innovative Medicines Initiative – Joint Undertaking (IMI-JU) gibt Typ-1-Diabetikern und ihren Familien neue Hoffnung: Das europäische Forschungsprojekt INNODIA könnte langfristig zu neuen Therapiemöglichkeiten gegen eine chronische Erkrankung führen, die oft schon im Kindes- und Jugendalter beginnt. Eine groß angelegte Forschungsstudie, bei der biologische Proben und Daten von neu diagnostizierten Typ-1-Diabetikern und ihren nahen Verwandten untersucht werden, soll dabei helfen, die Entstehung und den Verlauf der Krankheit besser zu verstehen. Es gilt, das Risiko für Verwandte vorauszusagen, ebenfalls an Typ-1-Diabetes zu erkranken, und langfristig eine Heilungsmöglichkeit für bereits Erkrankte zu entwickeln.

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Die Zahl neuer Diabetes-Typ-2-Fälle hat längst epidemische Ausmaße angenommen – der Diabetologe Prof. Baptist Gallwitz erklärt  was jetzt getan werden muss. Foto: ©iStock.com/Zerbor

„Typ-2-Diabetes ist kein Schicksal, das jemand tatenlos erdulden muss“

Rund 6,7 Millionen Menschen leben in Deutschland mit einer Diabetes-Diagnose – die meisten davon, rund 6,4 Millionen, leiden unter Diabetes-Typ-2, dem so genannten Altersdiabetes. Täglich kommen fast 1.000 Menschen dazu. Aus Anlass des Welt-Diabetes-Tages am 14. November haben wir mit Prof. Dr. Stephan Martin gesprochen, Chefarzt für Diabetologie und Direktor des Westdeutschen Diabetes- und Gesundheitszentrums in Düsseldorf. Im Interview erklärt er, wie sich die Krankheit dauerhaft in den Griff bekommen lässt.

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Mediziner Dr. Ludwin Ley im Interview: Ein 60-jähriger Patient mit Typ-2-Diabetes verliert im Mittel sechs Lebensjahre. In Kombination mit einem Herzinfarkt sind es sogar zwölf. Foto: © iStock.com/Boarding1Now (Markus Mainka)

Paradigmenwechsel bei der Diabetes-Therapie: Mehr als nur eine „Zuckerkrankheit“

Ein 60-jähriger Patient mit Typ-2-Diabetes verliert im Mittel sechs Lebensjahre. In Kombination mit einem Herzinfarkt können es im Mittel sogar zwölf sein, erzählt der Mediziner Dr. Ludwin Ley von Boehringer Ingelheim im Pharma Fakten-Interview. Immerhin: Zunehmend rückt in der Therapie in den Fokus, dass Diabetes nicht nur eine „Zuckerkrankheit“, sondern auch ein Risikofaktor für kardiovaskuläre Erkrankungen und Ereignisse wie Herzinfarkt, Schlaganfall und frühzeitiger Tod ist.

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Diabetes hat viele Gesichter. Der Bedarf an innovativen Therapien ist daher weiterhin groß.

Über 160 Medikamente für Diabetiker in Entwicklung

„Die Realität ist: In Bezug auf das Management von Diabetes gibt es keinen Ansatz, der für alle gleichermaßen passt. Denn die Erkrankung ist von Patient zu Patient sehr unterschiedlich“, weiß der amerikanische Verband der forschenden Arzneimittelhersteller PhRMA. Der Bedarf an innovativen Therapien ist daher weiterhin groß. Momentan sind laut PhRMA über 160 Medikamente für Zuckerkranke in Entwicklung.

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Über den Einsatz von Herz-Kreislauf-Therapien gibt es einen großen Wissensschatz. Die Versorgungsforschung kann trotzdem zu neuen Erkenntnissen führen  weiß IQVIA. Foto: CC0 (Stencil)

Herz-Kreislauf-Erkrankungen: eine unterschätzte Gefahr bei Diabetikern

„Patienten mit Diabetes mellitus versterben zu 50 Prozent […] an kardiovaskulären Erkrankungen“, sagt der Mediziner Prof. Dr. med. Christian A. Schneider. Dass ein Zusammenhang zwischen der Zuckerkrankheit und Herzinfarkt und Co. besteht, wissen viele Patienten jedoch nicht. Dabei ist eine gezielte Prävention und Behandlung wichtig. Am 14. November ist Weltdiabetestag.

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Kommentar

Deutschland fördert Braunkohle, aber keine Spitzenforschung

Scheibchenweise kommt es ans Licht: Der Beitrag der Pharmaunternehmen zum geplanten GKV-Spargesetz des Bundesgesundheitsministeriums hat sich gegenüber der ersten Ankündigung mehr als verdoppelt. Damit werden einer Hightech-Branche, die wie kaum eine andere für Spitzenforschung steht, massiv Investitionsgelder entzogen. Vor diesem Hintergrund klingt das im Koalitionsvertrag versprochene „Mehr Fortschritt wagen“ wie eine Drohung. Ein Kommentar von Florian Martius.

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