Große Fortschritte im Kampf gegen Herzinfarkt, Schlaganfall und Co.

Ja, es stimmt: Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind weltweit die häufigste Todesursache. Und trotzdem stimmt auch: Das Risiko an Herzinfarkt, Schlaganfall und Co. zu versterben ist in den vergangenen Jahrzehnten drastisch gesunken. Woran das liegt? Biomedizinische Forschung, Fortschritte in der Chirurgie, Public Health-Maßnahmen und ein gesünderer Lebensstil haben dazu einen Beitrag geleistet.

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In den vergangenen Jahrzehnten ist es dank Arzneimittelentwicklungen gelungen, Sterblichkeit und Hospitalisierungsraten in Folge von Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich zu senken. Foto: iStock.com / Suphaporn

Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Wie Innovation Krankheit besiegt

Herz-Kreislauf-Leiden – kein Krankheitskomplex hat mehr Menschenleben auf dem Gewissen. In den vergangenen Jahrzehnten ist es dank Arzneimittelentwicklungen allerdings gelungen, Sterblichkeit und Hospitalisierungsraten deutlich zu senken. So liegt heute das Risiko, vorzeitig an Herzinfarkt und Co. zu sterben, bei gleichem Alter um 75 Prozent niedriger als 1950. Doch es gibt noch viel zu tun – die Entwicklung neuer Therapieansätze geht deshalb weiter.

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„Politik fürs Herz – Gemeinsam gegen die Todesursache Nr. 1“ - so lautete der Titel des Tagesspiegel-Fachforums zum Thema Herzgesundheit in Berlin. Foto: ©iStock.com/Suphaporn

Neue Bundesregierung: Politik mit Herz fürs Herz?

Deutschland liegt bei der Lebenserwartung rund 1,7 Jahre unter dem europäischen Durchschnitt – ein wesentlicher Grund dafür sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die jeden dritten Todesfall verursachen. Die Behandlung und Nachsorge derjenigen, die einen Herzinfarkt oder Schlaganfall überleben, schlägt mit 44 Milliarden Euro pro Jahr zu Buche. Doch was kann und muss getan werden, um „gemeinsam gegen die Todesursache Nr. 1“ anzugehen? Mit dieser Frage beschäftigte sich eine Expertenrunde beim Tagesspiegel-Fachforum in Berlin.

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Die Deutsche Allianz Nichtübertragbare Krankheiten hat einen 6-Punkte-Plan für Prävention vorgelegt. Denn Prävention mit angezogener Handbremse bedeutet nicht nur unnötiges Leid. Sie kostet das System aberwitzige Milliardensummen. Foto: ©iStock.com/udra

Gesundheit: Warum nicht mal eine Präventionswende wagen?

Die Deutsche Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (DANK) hat einen 6-Punkte-Plan für mehr Prävention und Gesundheitsschutz vorgelegt. Damit will das Wissenschaftsbündnis die zukünftige Bundesregierung auffordern, „verbindliche, strukturierte und umfassende Präventionsmaßnahmen zu verabschieden, um nichtübertragbare Erkrankungen wirksam einzudämmen und die wirtschaftliche Stabilität langfristig zu sichern.“ Denn Prävention mit angezogener Handbremse bedeutet nicht nur unnötiges Leid. Sie kostet das System aberwitzige Milliardensummen.

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Welche Ziele und Projekte stecken hinter „DigiMed Bayern“? Darüber haben wir mit dem wissenschaftlichen Leiter dieser Initiative gesprochen, die vom Bayerischen Gesundheitsministerium gefördert wurde.

Digitale Medizin: Kleine Schritte, konkrete Ziele

„DigiMed Bayern“ – so lautet der Name eines medizinischen Pilotprojektes, das 2018 startete und im vergangenen November zu Ende ging. Welchen Nutzen hatte dieses Projekt für Patient:innen und Wissenschaft, welche Projekte wurden umgesetzt – und wie geht es nun weiter? Über diese Fragen haben wir mit Prof. Dr. Heribert Schunkert gesprochen, Wissenschaftlicher Leiter DigiMed Bayern und Direktor der Klinik für Herz- und Kreislauferkrankungen am Deutschen Herzzentrum München.

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Hypertrophe Kardiomyopathie: Selten, aber gefährlich

Sie ist die häufigste unter den erblichen Herzerkrankungen: Die Hypertrophe Kardiomyopathie (HCM) ist eine Herzmuskelerkrankung, die auch die Pumpleistung des Herzens verringern kann. Mögliche Folgen: Vorhofflimmern, Schlaganfall oder Herzschwäche, in seltenen Fällen auch plötzlicher Herztod. Schätzungen gehen davon aus, dass die überwiegende Zahl der Betroffenen nicht weiß, dass sie erkrankt sind.

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Wer in Deutschland einen Schlaganfall erleidet, erhält in der Regel eine gute Akutversorgung sowie Frührehabilitation. Doch an der Nachsorge hapert es. Foto: ©iStock.com / peakSTOCK

Nach dem Schlaganfall: Im Stich gelassen?

Wer in Deutschland einen Schlaganfall erleidet, erhält in der Regel eine gute Akutversorgung sowie Frührehabilitation. Doch an der Nachsorge sowie Behandlung von Folgeerkrankungen hapert es: Das hat drastische Folgen für die Betroffenen, Angehörigen und das Gesundheitssystem als Ganzes. Dabei gibt es Lösungsansätze, welche die Situation entscheidend verbessern könnten.

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Zu wenig Prävention und Gesundheitsförderung – das ist im Kern die Herausforderung für das Gesundheitswesen „Made in Germany“. Foto: ©iStock.com/SARINYAPINNGAM

Unbezahlbar: Das Gesundheitssystem als Reparaturbetrieb

Gesundheits- und Sozialsysteme weltweit stehen unter Druck – und den Menschen werden entweder immer höhere Abgaben zugemutet oder sie werden schlicht nicht nach den Möglichkeiten behandelt, welche die moderne Medizin zur Verfügung hat. Oder beides. Die Begründung: Es fehle an Geld. Aber das stimmt nicht wirklich. Wir müssen nur weg vom Gesundheitssystem als reinem Reparaturbetrieb.

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Große Fortschritte im Kampf gegen Herzinfarkt, Schlaganfall und Co.

Ja, es stimmt: Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind weltweit die häufigste Todesursache. Und trotzdem stimmt auch: Das Risiko an Herzinfarkt, Schlaganfall und Co. zu versterben ist in den vergangenen Jahrzehnten drastisch gesunken. Woran das liegt? Biomedizinische Forschung, Fortschritte in der Chirurgie, Public Health-Maßnahmen und ein gesünderer Lebensstil haben dazu einen Beitrag geleistet.

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In den vergangenen Jahrzehnten ist es dank Arzneimittelentwicklungen gelungen, Sterblichkeit und Hospitalisierungsraten in Folge von Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich zu senken. Foto: iStock.com / Suphaporn

Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Wie Innovation Krankheit besiegt

Herz-Kreislauf-Leiden – kein Krankheitskomplex hat mehr Menschenleben auf dem Gewissen. In den vergangenen Jahrzehnten ist es dank Arzneimittelentwicklungen allerdings gelungen, Sterblichkeit und Hospitalisierungsraten deutlich zu senken. So liegt heute das Risiko, vorzeitig an Herzinfarkt und Co. zu sterben, bei gleichem Alter um 75 Prozent niedriger als 1950. Doch es gibt noch viel zu tun – die Entwicklung neuer Therapieansätze geht deshalb weiter.

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„Politik fürs Herz – Gemeinsam gegen die Todesursache Nr. 1“ - so lautete der Titel des Tagesspiegel-Fachforums zum Thema Herzgesundheit in Berlin. Foto: ©iStock.com/Suphaporn

Neue Bundesregierung: Politik mit Herz fürs Herz?

Deutschland liegt bei der Lebenserwartung rund 1,7 Jahre unter dem europäischen Durchschnitt – ein wesentlicher Grund dafür sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die jeden dritten Todesfall verursachen. Die Behandlung und Nachsorge derjenigen, die einen Herzinfarkt oder Schlaganfall überleben, schlägt mit 44 Milliarden Euro pro Jahr zu Buche. Doch was kann und muss getan werden, um „gemeinsam gegen die Todesursache Nr. 1“ anzugehen? Mit dieser Frage beschäftigte sich eine Expertenrunde beim Tagesspiegel-Fachforum in Berlin.

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Die Deutsche Allianz Nichtübertragbare Krankheiten hat einen 6-Punkte-Plan für Prävention vorgelegt. Denn Prävention mit angezogener Handbremse bedeutet nicht nur unnötiges Leid. Sie kostet das System aberwitzige Milliardensummen. Foto: ©iStock.com/udra

Gesundheit: Warum nicht mal eine Präventionswende wagen?

Die Deutsche Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (DANK) hat einen 6-Punkte-Plan für mehr Prävention und Gesundheitsschutz vorgelegt. Damit will das Wissenschaftsbündnis die zukünftige Bundesregierung auffordern, „verbindliche, strukturierte und umfassende Präventionsmaßnahmen zu verabschieden, um nichtübertragbare Erkrankungen wirksam einzudämmen und die wirtschaftliche Stabilität langfristig zu sichern.“ Denn Prävention mit angezogener Handbremse bedeutet nicht nur unnötiges Leid. Sie kostet das System aberwitzige Milliardensummen.

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Welche Ziele und Projekte stecken hinter „DigiMed Bayern“? Darüber haben wir mit dem wissenschaftlichen Leiter dieser Initiative gesprochen, die vom Bayerischen Gesundheitsministerium gefördert wurde.

Digitale Medizin: Kleine Schritte, konkrete Ziele

„DigiMed Bayern“ – so lautet der Name eines medizinischen Pilotprojektes, das 2018 startete und im vergangenen November zu Ende ging. Welchen Nutzen hatte dieses Projekt für Patient:innen und Wissenschaft, welche Projekte wurden umgesetzt – und wie geht es nun weiter? Über diese Fragen haben wir mit Prof. Dr. Heribert Schunkert gesprochen, Wissenschaftlicher Leiter DigiMed Bayern und Direktor der Klinik für Herz- und Kreislauferkrankungen am Deutschen Herzzentrum München.

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Hypertrophe Kardiomyopathie: Selten, aber gefährlich

Sie ist die häufigste unter den erblichen Herzerkrankungen: Die Hypertrophe Kardiomyopathie (HCM) ist eine Herzmuskelerkrankung, die auch die Pumpleistung des Herzens verringern kann. Mögliche Folgen: Vorhofflimmern, Schlaganfall oder Herzschwäche, in seltenen Fällen auch plötzlicher Herztod. Schätzungen gehen davon aus, dass die überwiegende Zahl der Betroffenen nicht weiß, dass sie erkrankt sind.

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Wer in Deutschland einen Schlaganfall erleidet, erhält in der Regel eine gute Akutversorgung sowie Frührehabilitation. Doch an der Nachsorge hapert es. Foto: ©iStock.com / peakSTOCK

Nach dem Schlaganfall: Im Stich gelassen?

Wer in Deutschland einen Schlaganfall erleidet, erhält in der Regel eine gute Akutversorgung sowie Frührehabilitation. Doch an der Nachsorge sowie Behandlung von Folgeerkrankungen hapert es: Das hat drastische Folgen für die Betroffenen, Angehörigen und das Gesundheitssystem als Ganzes. Dabei gibt es Lösungsansätze, welche die Situation entscheidend verbessern könnten.

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Zu wenig Prävention und Gesundheitsförderung – das ist im Kern die Herausforderung für das Gesundheitswesen „Made in Germany“. Foto: ©iStock.com/SARINYAPINNGAM

Unbezahlbar: Das Gesundheitssystem als Reparaturbetrieb

Gesundheits- und Sozialsysteme weltweit stehen unter Druck – und den Menschen werden entweder immer höhere Abgaben zugemutet oder sie werden schlicht nicht nach den Möglichkeiten behandelt, welche die moderne Medizin zur Verfügung hat. Oder beides. Die Begründung: Es fehle an Geld. Aber das stimmt nicht wirklich. Wir müssen nur weg vom Gesundheitssystem als reinem Reparaturbetrieb.

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Kommentar

Gesundheitsreform: Es geht nicht nur ums Geld!

2026 soll ein Jahr der Reformen werden – gerade im Gesundheitsbereich. Das haut erstmal auf die Stimmung; wir haben uns angewöhnt bei „Gesundheitsreform“ an Einschnitte und steigende Beiträge zu denken. Doch Geld zusammenzustreichen ist noch keine Weichenstellung – zumal das verkennt, wie teuer den Staat mangelnde Gesundheit kommt. Deshalb wird es Zeit, die Gesundheitsreform als eine Chance zu begreifen, um das System nachhaltig, modern und solide finanziert aufzustellen. Und eine Chance zur Stärkung der Demokratie. Ein Kommentar von Florian Martius.

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