Schlagwort: Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Die Angels-Initiative von Boehringer Ingelheim unterstützt Kliniken weltweit  um die Schlaganfall-Behandlung zu verbessern. Ein Interview mit dem Projektleiter. Foto: Boehringer Ingelheim

Wenn Engel reisen: Angels-Initiative sagt Schlaganfällen den Kampf an

Rund 13,7 Millionen Menschen erleiden weltweit jedes Jahr einen Schlaganfall, sagt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) – 26 jede Minute. 70 Prozent davon ereignen sich in Ländern mit niedrigem oder mittlerem Einkommen. Mit der Angels-Initiative unterstützt das deutsche Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim Kliniken weltweit, um die Behandlung der Betroffenen erheblich zu verbessern. Das Ziel: Ein globales Netzwerk von 10.000 Krankenhäusern, in denen die Schlaganfall-Behandlung nach festgelegten Standards erfolgt. Fast die Hälfte davon ist schon geschafft, erzählt Projektleiter Thomas Fischer im Pharma Fakten-Interview. Er hat die Angels-Initiative maßgeblich entwickelt und vor fünf Jahren auf die Spur gebracht.

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Die Wissenslücken zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind groß. Das kann negative Auswirkungen auf Prävention und Therapie haben. Foto: ©iStock.com/jarun011

Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Gefährlich unterschätzt

Neben der Furcht vor einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 treibt die Menschen in Deutschland vor allem die Sorge vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen um. Das zeigt eine Bevölkerungsumfrage im Auftrag der Firma Amgen. Doch sie macht auch deutlich: Viele verkennen den chronischen Charakter von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. So ergreifen sie „möglicherweise nicht alle notwendigen Maßnahmen […], um ihre Gesundheit zu erhalten”, sagt Dr. Stefan Kropff, Executive Medical Director bei dem Biotechnologie-Unternehmen.

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19 Millionen Bluthochdruck-Patienten in Deutschland

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind in der Bundesrepublik Todesursache Nummer 1. Ein wichtiger Risikofaktor: Hypertonie. Sie „firmiert in weltweiten Schätzungen als Hauptursache für durch vorzeitigen Tod sowie durch schwerwiegende Erkrankung oder Behinderung verlorene Lebensjahre“, heißt es beim Versorgungsatlas des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi). Die Experten haben festgestellt: Bei immer mehr Menschen wird Bluthochdruck diagnostiziert. Besonders stark betroffen ist Ostdeutschland.

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In einer Studie haben Forscher für zwölf einkommensstarke Länder untersucht  wie hoch die Anteile unter den Hypertonikern sind  bei denen die Erkrankung  diagnostiziert  behandelt und unter Kontrolle gebracht wurde. Foto: CC0 (Stencil)

Unkontrollierter Bluthochdruck: Eine enorme Krankheitslast

„Bluthochdruck ist einer der wichtigsten Risikofaktoren für Schlaganfall, Herz- und Nierenerkrankungen“, heißt es in einer Studie im Fachmagazin „The Lancet“. Forscher haben daher für zwölf Länder mit hohem Einkommen untersucht, wie hoch die Anteile unter den Hypertonikern sind, bei denen die Erkrankung jeweils diagnostiziert, behandelt und unter Kontrolle gebracht wurde. Das Ergebnis: Das Bewusstsein für Bluthochdruck scheint seit den 1980ern und -90ern gewachsen zu sein – doch es ist nach wie vor Luft nach oben. Laut den Wissenschaftlern birgt unkontrollierter Bluthochdruck eine „enorme Krankheitslast“.

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Über den Einsatz von Herz-Kreislauf-Therapien gibt es einen großen Wissensschatz. Die Versorgungsforschung kann trotzdem zu neuen Erkenntnissen führen  weiß IQVIA. Foto: CC0 (Stencil)

Neue Erkenntnisse zu bewährten Herz-Kreislauf-Therapien

Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen werden heutzutage vor allem mit Generika behandelt. Dabei handelt es sich um wirkstoffgleiche Nachahmerpräparate von Erstanbieterprodukten. Anwendung und Wirkweise der Therapien gelten als gut belegt. Das Beratungsunternehmen IQVIA hat in einem Bericht unter Beweis gestellt: Versorgungsforschung kann auch hier „noch neue Erkenntnisse generieren und damit Wissen erweitern“.

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Der Kampf gegen das Coronavirus  die Forschung an Medikamenten sowie Impfstoffen profitiert von Netzwerken  die bereits in den Jahren zuvor aufgebaut wurden. Foto: CC0 (Stencil)

Schlaganfall und Co.: Cholesterin-Wert im Blick behalten

Was ist eigentlich „schlechtes Cholesterin“? Und was macht es so gefährlich? Im Pharma Fakten-Interview erklärt Dr. Stefan Kropff, Executive Medical Director bei der Amgen GmbH, welche Rolle es bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen spielt. Er rät: Jeder sollte seinen Cholesterin-Wert kennen.

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Über den Einsatz von Herz-Kreislauf-Therapien gibt es einen großen Wissensschatz. Die Versorgungsforschung kann trotzdem zu neuen Erkenntnissen führen  weiß IQVIA. Foto: CC0 (Stencil)

Herz-Kreislauf-Erkrankungen: eine unterschätzte Gefahr bei Diabetikern

„Patienten mit Diabetes mellitus versterben zu 50 Prozent […] an kardiovaskulären Erkrankungen“, sagt der Mediziner Prof. Dr. med. Christian A. Schneider. Dass ein Zusammenhang zwischen der Zuckerkrankheit und Herzinfarkt und Co. besteht, wissen viele Patienten jedoch nicht. Dabei ist eine gezielte Prävention und Behandlung wichtig. Am 14. November ist Weltdiabetestag.

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Bluthochdruck: Eine stille Gefahr

Fast jeder dritte Erwachsene in Deutschland hat laut Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) einen bekannten, ärztlich diagnostizierten Bluthochdruck. Mit zunehmendem Alter steigt die Häufigkeit an: 63,8 Prozent der Frauen und 65,1 Prozent der Männer sind unter den ab 65-Jährigen betroffen. Das ist gefährlich: „Bluthochdruck (Hypertonie) gehört zu den wichtigsten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und ist damit eine wesentliche Determinante der häufigsten Todesursachen im Erwachsenenalter“, erklärt das RKI. 

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Über den Einsatz von Herz-Kreislauf-Therapien gibt es einen großen Wissensschatz. Die Versorgungsforschung kann trotzdem zu neuen Erkenntnissen führen  weiß IQVIA. Foto: CC0 (Stencil)

Mit Forschung gegen die Todesursache Nummer Eins

Fortschritten in der Prävention und Therapie ist es zu verdanken, dass die Sterberaten für Herz-Kreislauf-Erkrankungen in den letzten Jahrzehnten stetig zurückgegangen sind. Trotzdem sind sie weltweit immer noch Todesursache Nummer Eins. 200 Medikamente befinden sich daher in den Entwicklungspipelines biopharmazeutischer Unternehmen. Dies berichtet der amerikanische Verband der forschenden Arzneimittelhersteller PhRMA.

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Die Angels-Initiative von Boehringer Ingelheim unterstützt Kliniken weltweit  um die Schlaganfall-Behandlung zu verbessern. Ein Interview mit dem Projektleiter. Foto: Boehringer Ingelheim

Wenn Engel reisen: Angels-Initiative sagt Schlaganfällen den Kampf an

Rund 13,7 Millionen Menschen erleiden weltweit jedes Jahr einen Schlaganfall, sagt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) – 26 jede Minute. 70 Prozent davon ereignen sich in Ländern mit niedrigem oder mittlerem Einkommen. Mit der Angels-Initiative unterstützt das deutsche Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim Kliniken weltweit, um die Behandlung der Betroffenen erheblich zu verbessern. Das Ziel: Ein globales Netzwerk von 10.000 Krankenhäusern, in denen die Schlaganfall-Behandlung nach festgelegten Standards erfolgt. Fast die Hälfte davon ist schon geschafft, erzählt Projektleiter Thomas Fischer im Pharma Fakten-Interview. Er hat die Angels-Initiative maßgeblich entwickelt und vor fünf Jahren auf die Spur gebracht.

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Die Wissenslücken zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind groß. Das kann negative Auswirkungen auf Prävention und Therapie haben. Foto: ©iStock.com/jarun011

Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Gefährlich unterschätzt

Neben der Furcht vor einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 treibt die Menschen in Deutschland vor allem die Sorge vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen um. Das zeigt eine Bevölkerungsumfrage im Auftrag der Firma Amgen. Doch sie macht auch deutlich: Viele verkennen den chronischen Charakter von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. So ergreifen sie „möglicherweise nicht alle notwendigen Maßnahmen […], um ihre Gesundheit zu erhalten”, sagt Dr. Stefan Kropff, Executive Medical Director bei dem Biotechnologie-Unternehmen.

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19 Millionen Bluthochdruck-Patienten in Deutschland

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind in der Bundesrepublik Todesursache Nummer 1. Ein wichtiger Risikofaktor: Hypertonie. Sie „firmiert in weltweiten Schätzungen als Hauptursache für durch vorzeitigen Tod sowie durch schwerwiegende Erkrankung oder Behinderung verlorene Lebensjahre“, heißt es beim Versorgungsatlas des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi). Die Experten haben festgestellt: Bei immer mehr Menschen wird Bluthochdruck diagnostiziert. Besonders stark betroffen ist Ostdeutschland.

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In einer Studie haben Forscher für zwölf einkommensstarke Länder untersucht  wie hoch die Anteile unter den Hypertonikern sind  bei denen die Erkrankung  diagnostiziert  behandelt und unter Kontrolle gebracht wurde. Foto: CC0 (Stencil)

Unkontrollierter Bluthochdruck: Eine enorme Krankheitslast

„Bluthochdruck ist einer der wichtigsten Risikofaktoren für Schlaganfall, Herz- und Nierenerkrankungen“, heißt es in einer Studie im Fachmagazin „The Lancet“. Forscher haben daher für zwölf Länder mit hohem Einkommen untersucht, wie hoch die Anteile unter den Hypertonikern sind, bei denen die Erkrankung jeweils diagnostiziert, behandelt und unter Kontrolle gebracht wurde. Das Ergebnis: Das Bewusstsein für Bluthochdruck scheint seit den 1980ern und -90ern gewachsen zu sein – doch es ist nach wie vor Luft nach oben. Laut den Wissenschaftlern birgt unkontrollierter Bluthochdruck eine „enorme Krankheitslast“.

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Über den Einsatz von Herz-Kreislauf-Therapien gibt es einen großen Wissensschatz. Die Versorgungsforschung kann trotzdem zu neuen Erkenntnissen führen  weiß IQVIA. Foto: CC0 (Stencil)

Neue Erkenntnisse zu bewährten Herz-Kreislauf-Therapien

Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen werden heutzutage vor allem mit Generika behandelt. Dabei handelt es sich um wirkstoffgleiche Nachahmerpräparate von Erstanbieterprodukten. Anwendung und Wirkweise der Therapien gelten als gut belegt. Das Beratungsunternehmen IQVIA hat in einem Bericht unter Beweis gestellt: Versorgungsforschung kann auch hier „noch neue Erkenntnisse generieren und damit Wissen erweitern“.

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Der Kampf gegen das Coronavirus  die Forschung an Medikamenten sowie Impfstoffen profitiert von Netzwerken  die bereits in den Jahren zuvor aufgebaut wurden. Foto: CC0 (Stencil)

Schlaganfall und Co.: Cholesterin-Wert im Blick behalten

Was ist eigentlich „schlechtes Cholesterin“? Und was macht es so gefährlich? Im Pharma Fakten-Interview erklärt Dr. Stefan Kropff, Executive Medical Director bei der Amgen GmbH, welche Rolle es bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen spielt. Er rät: Jeder sollte seinen Cholesterin-Wert kennen.

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Über den Einsatz von Herz-Kreislauf-Therapien gibt es einen großen Wissensschatz. Die Versorgungsforschung kann trotzdem zu neuen Erkenntnissen führen  weiß IQVIA. Foto: CC0 (Stencil)

Herz-Kreislauf-Erkrankungen: eine unterschätzte Gefahr bei Diabetikern

„Patienten mit Diabetes mellitus versterben zu 50 Prozent […] an kardiovaskulären Erkrankungen“, sagt der Mediziner Prof. Dr. med. Christian A. Schneider. Dass ein Zusammenhang zwischen der Zuckerkrankheit und Herzinfarkt und Co. besteht, wissen viele Patienten jedoch nicht. Dabei ist eine gezielte Prävention und Behandlung wichtig. Am 14. November ist Weltdiabetestag.

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Bluthochdruck: Eine stille Gefahr

Fast jeder dritte Erwachsene in Deutschland hat laut Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) einen bekannten, ärztlich diagnostizierten Bluthochdruck. Mit zunehmendem Alter steigt die Häufigkeit an: 63,8 Prozent der Frauen und 65,1 Prozent der Männer sind unter den ab 65-Jährigen betroffen. Das ist gefährlich: „Bluthochdruck (Hypertonie) gehört zu den wichtigsten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und ist damit eine wesentliche Determinante der häufigsten Todesursachen im Erwachsenenalter“, erklärt das RKI. 

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Über den Einsatz von Herz-Kreislauf-Therapien gibt es einen großen Wissensschatz. Die Versorgungsforschung kann trotzdem zu neuen Erkenntnissen führen  weiß IQVIA. Foto: CC0 (Stencil)

Mit Forschung gegen die Todesursache Nummer Eins

Fortschritten in der Prävention und Therapie ist es zu verdanken, dass die Sterberaten für Herz-Kreislauf-Erkrankungen in den letzten Jahrzehnten stetig zurückgegangen sind. Trotzdem sind sie weltweit immer noch Todesursache Nummer Eins. 200 Medikamente befinden sich daher in den Entwicklungspipelines biopharmazeutischer Unternehmen. Dies berichtet der amerikanische Verband der forschenden Arzneimittelhersteller PhRMA.

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Kommentar

Gentherapien sprengen die Grenzen der Medizin

Gentherapien haben das Potenzial die Medizin grundlegend zu verändern – und damit das Leben von Millionen von Menschen, deren Krankheiten gar nicht oder nur unzureichend behandelt werden können. Bisher sind in Deutschland 15 solcher Arzneimittel zugelassen, doch die Forschung boomt. Nun ist die Sorge groß, dass die Ausgaben für die Königsdisziplin der Arzneimittelforschung das Gesundheitssystem sprengen könnten. Das ist eher unwahrscheinlich. Ein Kommentar von Florian Martius.

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