Schlagwort: Multiple Sklerose

Untergang von Nervenzellen: Über 260 Medikamente gegen Krankheiten wie Alzheimer in Entwicklung

Morbus Alzheimer, Multiple Sklerose oder Amyotrophe Lateralsklerose: Diese Krankheiten mögen sehr verschieden sein. Sie eint aber eins: Sie sind „neurodegenerativ“. Das heißt: Letztlich kommt es bei den Betroffenen zu Schädigungen von Nervenzellen. Die Folgen erstrecken sich – je nach Krankheit – von anfänglicher Vergesslichkeit, über Lähmungen, bis hin zu frühzeitigem Tod. Der medizinische Bedarf ist groß. Laut US-amerikanischem Pharmaverband PhRMA sind über 260 Medikamente gegen 29 verschiedene neurodegenerative Erkrankungen in klinischer Entwicklung oder im Zulassungsprozess.

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Multiple Sklerose: Eine Krankheit ausbremsen

Noch vor 20 Jahren undenkbar: Ein breites Angebot unterschiedlicher Arzneimittel macht es heute möglich, die Krankheitsaktivität bei Multipler Sklerose (MS) auszubremsen. Bei MS greift das fehlgesteuerte Immunsystem die körpereigenen Nervenzellen an. Dies kann unter anderem zu Lähmungserscheinungen, zu Taubheitsgefühlen oder Sehstörungen führen. Die Ausprägungen und Beschwerden sind jedoch sehr unterschiedlich, weshalb oft die Rede von der „Krankheit der 1000 Gesichter“ ist. Im Rahmen der Serie „Medizinische Zeitreisen“ wirft Professor Dr. Andreas Schmitt, Neurologe und Medizinischer Direktor beim Biotech-Unternehmen Biogen, einen Blick auf Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft der MS-Behandlung.

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In der Forschung zur Behandlung von Leiden wie Alzheimer  Migräne oder Parkinson passiert gerade viel. IQVIA hat sich angeschaut  warum das so ist. Foto: ©iStock.com/whitehoune

Erkrankungen des zentralen Nervensystems im Visier

In der Forschung an Medikamenten zur Behandlung von Erkrankungen des zentralen Nervensystems (ZNS) passiert gerade viel. „In den letzten drei Jahren ist die ZNS-Pipeline um 30 Prozent angewachsen“, weiß IQVIA. Warum gerade jetzt alle Zeiger auf Erfolg stehen, hat das Beratungsunternehmen in einem Whitepaper untersucht.

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Multiple Sklerose: Nicht nur die Spitze des Eisbergs behandeln

Die Nervenkrankheit Multiple Sklerose (MS) ist ein äußerst komplexes Geschehen, das je nach Verlaufsform sehr unterschiedlich in Erscheinung tritt. Viele Betroffene leiden unter wiederkehrenden Schüben mit deutlich wahrnehmbaren Krankheitszeichen. Zwischendurch sind symptomfreie Phasen möglich. Doch der Schein trügt: Denn im Verborgenen laufen die Entzündungsprozesse oftmals weiter.

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Am 30.05.2020 ist Welt-MS-Tag. Das Motto: „Miteinander Stark“. Dr. Simone Hiltl von Novartis spricht über Therapiefortschritte bei der Behandlung der Krankheit. ©iStock.com/Zerbor

Welt-MS-Tag: „Miteinander Stark“

Am 30.05.2020 ist Welt-MS-Tag unter dem Motto „Miteinander Stark“. Dr. Simone Hiltl vom forschenden Pharmaunternehmen Novartis spricht im Pharma Fakten-Interview über die Fortschritte in der Behandlung der Autoimmunkrankheit, den Forschungsschwerpunkten der kommenden Jahre und über das Thema Heilung.

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Am Leben teilhaben und bestmöglich medizinisch versorgt werden: Für einige MS-Patienten ist das nur ein Wunschdenken. Das soll sich zukünftig ändern. Foto: ©iStock.com/Stadtratte

Multiple Sklerose 2030: Bessere Versorgung, mehr Teilhabe

„An MS erkrankte Menschen wollen am Leben teilhaben und optimal medizinisch und therapeutisch versorgt werden“, heißt es in einem aktuellen White Paper, das der Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft Bundesverband (DMSG) mit einem Bündnis aus Ärzten veröffentlicht hat. Die Realität ist jedoch häufig eine andere. Verzögerter Therapiebeginn, eingeschränkte Mobilität sowie die emotionale und finanzielle Belastung sind nur einige von vielen Herausforderungen, vor denen die Erkrankten stehen.

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Medikamente gegen Multiple Sklerose haben gesamtgesellschaftlichen Wert

Die Durchschnittskosten pro MS-Patient und Jahr können bis zu 63.000 Euro betragen. Medikamente machen hier nur einen Teil aus. Dabei können sie den Verlauf der Erkrankung positiv beeinflussen – das ist von Nutzen für die Patienten und für die Gesellschaft als Ganzes.

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Welchen Einfluss haben so genannte krankheitsmodifizierende Therapien auf den Verlauf der Multiplen Sklerose (MS)? Eine Studie aus Australien gibt Antworten. Foto: CC0 (Stencil)

Multiple Sklerose: „Früh und proaktiv behandeln“

Welchen Einfluss haben so genannte krankheitsmodifizierende Therapien auf den Verlauf der Multiplen Sklerose (MS)? Wie wichtig ist ein möglichst früher Therapiebeginn für den Behandlungserfolg? Diese Fragen haben sich Forscher an der Universität von Melbourne gestellt.

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Verschiedene Verlaufsformen der Multiplen Sklerose

Sie heißt nicht umsonst die „Krankheit der 1.000 Gesichter“: Die Multiple Sklerose (MS), die das zentrale Nervensystem betrifft, kann sich bei jedem Patienten sehr unterschiedlich manifestieren. Dennoch lassen sich typische Verlaufsformen ausmachen: schubförmig, sekundär progredient und primär progredient.

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Am 30. Mai ist Welt-MS-Tag. Foto: © iStock.com/Christoph Burgstedt

Multiple Sklerose: Eine Krankheit im Wandel

Die Zahl der Menschen mit der Diagnose Multiple Sklerose (MS) nimmt in Industrieländern stetig zu. Allein in Deutschland sind es 240.000 – eine Verdopplung in den vergangenen 40 Jahren. Die neurologische Erkrankung ist zwar immer besser therapier-, aber immer noch nicht heilbar. Die Behandlung der MS hat sich seit den 1990er Jahren stark verändert. Die Gründe: Bessere und frühere Diagnosen und Medikamente, die den Krankheitsverlauf verändern können. Die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) begeht den diesjährigen Welt-MS-Tag am 30. Mai unter dem Motto „Unheilbar optimistisch“.

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Untergang von Nervenzellen: Über 260 Medikamente gegen Krankheiten wie Alzheimer in Entwicklung

Morbus Alzheimer, Multiple Sklerose oder Amyotrophe Lateralsklerose: Diese Krankheiten mögen sehr verschieden sein. Sie eint aber eins: Sie sind „neurodegenerativ“. Das heißt: Letztlich kommt es bei den Betroffenen zu Schädigungen von Nervenzellen. Die Folgen erstrecken sich – je nach Krankheit – von anfänglicher Vergesslichkeit, über Lähmungen, bis hin zu frühzeitigem Tod. Der medizinische Bedarf ist groß. Laut US-amerikanischem Pharmaverband PhRMA sind über 260 Medikamente gegen 29 verschiedene neurodegenerative Erkrankungen in klinischer Entwicklung oder im Zulassungsprozess.

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Multiple Sklerose: Eine Krankheit ausbremsen

Noch vor 20 Jahren undenkbar: Ein breites Angebot unterschiedlicher Arzneimittel macht es heute möglich, die Krankheitsaktivität bei Multipler Sklerose (MS) auszubremsen. Bei MS greift das fehlgesteuerte Immunsystem die körpereigenen Nervenzellen an. Dies kann unter anderem zu Lähmungserscheinungen, zu Taubheitsgefühlen oder Sehstörungen führen. Die Ausprägungen und Beschwerden sind jedoch sehr unterschiedlich, weshalb oft die Rede von der „Krankheit der 1000 Gesichter“ ist. Im Rahmen der Serie „Medizinische Zeitreisen“ wirft Professor Dr. Andreas Schmitt, Neurologe und Medizinischer Direktor beim Biotech-Unternehmen Biogen, einen Blick auf Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft der MS-Behandlung.

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In der Forschung zur Behandlung von Leiden wie Alzheimer  Migräne oder Parkinson passiert gerade viel. IQVIA hat sich angeschaut  warum das so ist. Foto: ©iStock.com/whitehoune

Erkrankungen des zentralen Nervensystems im Visier

In der Forschung an Medikamenten zur Behandlung von Erkrankungen des zentralen Nervensystems (ZNS) passiert gerade viel. „In den letzten drei Jahren ist die ZNS-Pipeline um 30 Prozent angewachsen“, weiß IQVIA. Warum gerade jetzt alle Zeiger auf Erfolg stehen, hat das Beratungsunternehmen in einem Whitepaper untersucht.

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Multiple Sklerose: Nicht nur die Spitze des Eisbergs behandeln

Die Nervenkrankheit Multiple Sklerose (MS) ist ein äußerst komplexes Geschehen, das je nach Verlaufsform sehr unterschiedlich in Erscheinung tritt. Viele Betroffene leiden unter wiederkehrenden Schüben mit deutlich wahrnehmbaren Krankheitszeichen. Zwischendurch sind symptomfreie Phasen möglich. Doch der Schein trügt: Denn im Verborgenen laufen die Entzündungsprozesse oftmals weiter.

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Am 30.05.2020 ist Welt-MS-Tag. Das Motto: „Miteinander Stark“. Dr. Simone Hiltl von Novartis spricht über Therapiefortschritte bei der Behandlung der Krankheit. ©iStock.com/Zerbor

Welt-MS-Tag: „Miteinander Stark“

Am 30.05.2020 ist Welt-MS-Tag unter dem Motto „Miteinander Stark“. Dr. Simone Hiltl vom forschenden Pharmaunternehmen Novartis spricht im Pharma Fakten-Interview über die Fortschritte in der Behandlung der Autoimmunkrankheit, den Forschungsschwerpunkten der kommenden Jahre und über das Thema Heilung.

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Am Leben teilhaben und bestmöglich medizinisch versorgt werden: Für einige MS-Patienten ist das nur ein Wunschdenken. Das soll sich zukünftig ändern. Foto: ©iStock.com/Stadtratte

Multiple Sklerose 2030: Bessere Versorgung, mehr Teilhabe

„An MS erkrankte Menschen wollen am Leben teilhaben und optimal medizinisch und therapeutisch versorgt werden“, heißt es in einem aktuellen White Paper, das der Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft Bundesverband (DMSG) mit einem Bündnis aus Ärzten veröffentlicht hat. Die Realität ist jedoch häufig eine andere. Verzögerter Therapiebeginn, eingeschränkte Mobilität sowie die emotionale und finanzielle Belastung sind nur einige von vielen Herausforderungen, vor denen die Erkrankten stehen.

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Medikamente gegen Multiple Sklerose haben gesamtgesellschaftlichen Wert

Die Durchschnittskosten pro MS-Patient und Jahr können bis zu 63.000 Euro betragen. Medikamente machen hier nur einen Teil aus. Dabei können sie den Verlauf der Erkrankung positiv beeinflussen – das ist von Nutzen für die Patienten und für die Gesellschaft als Ganzes.

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Welchen Einfluss haben so genannte krankheitsmodifizierende Therapien auf den Verlauf der Multiplen Sklerose (MS)? Eine Studie aus Australien gibt Antworten. Foto: CC0 (Stencil)

Multiple Sklerose: „Früh und proaktiv behandeln“

Welchen Einfluss haben so genannte krankheitsmodifizierende Therapien auf den Verlauf der Multiplen Sklerose (MS)? Wie wichtig ist ein möglichst früher Therapiebeginn für den Behandlungserfolg? Diese Fragen haben sich Forscher an der Universität von Melbourne gestellt.

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Verschiedene Verlaufsformen der Multiplen Sklerose

Sie heißt nicht umsonst die „Krankheit der 1.000 Gesichter“: Die Multiple Sklerose (MS), die das zentrale Nervensystem betrifft, kann sich bei jedem Patienten sehr unterschiedlich manifestieren. Dennoch lassen sich typische Verlaufsformen ausmachen: schubförmig, sekundär progredient und primär progredient.

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Am 30. Mai ist Welt-MS-Tag. Foto: © iStock.com/Christoph Burgstedt

Multiple Sklerose: Eine Krankheit im Wandel

Die Zahl der Menschen mit der Diagnose Multiple Sklerose (MS) nimmt in Industrieländern stetig zu. Allein in Deutschland sind es 240.000 – eine Verdopplung in den vergangenen 40 Jahren. Die neurologische Erkrankung ist zwar immer besser therapier-, aber immer noch nicht heilbar. Die Behandlung der MS hat sich seit den 1990er Jahren stark verändert. Die Gründe: Bessere und frühere Diagnosen und Medikamente, die den Krankheitsverlauf verändern können. Die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) begeht den diesjährigen Welt-MS-Tag am 30. Mai unter dem Motto „Unheilbar optimistisch“.

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Kommentar

Deutschland fördert Braunkohle, aber keine Spitzenforschung

Scheibchenweise kommt es ans Licht: Der Beitrag der Pharmaunternehmen zum geplanten GKV-Spargesetz des Bundesgesundheitsministeriums hat sich gegenüber der ersten Ankündigung mehr als verdoppelt. Damit werden einer Hightech-Branche, die wie kaum eine andere für Spitzenforschung steht, massiv Investitionsgelder entzogen. Vor diesem Hintergrund klingt das im Koalitionsvertrag versprochene „Mehr Fortschritt wagen“ wie eine Drohung. Ein Kommentar von Florian Martius.

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