Schlagwort: Gesundheitspolitik

Das vom Bundestag abgesegnete GKV-Finanzstabilisierungsgesetz wird langfristig Folgen haben, deren Tragweite noch gar nicht abzuschätzen ist. Ein Kommentar. Foto: ©iStock.com/inkoly

GKV-Spargesetz: Ein Gesetz mit unbekannten Folgen

Das vom Bundestag abgesegnete GKV-Finanzstabilisierungsgesetz wird langfristig Folgen haben, deren Tragweite noch gar nicht abzuschätzen ist. Es sind nicht nur Pharmaunternehmen, die glauben, dass es die Versorgung mit innovativen Arzneimitteln in Deutschland verschlechtern wird. Ein Kommentar von Florian Martius.

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Bei der Behandlung von seltenen Erkrankungen ist in den vergangenen Jahren viel passiert. Doch der soll jetzt der Hahn abgedreht werden. Expert:innen sind alarmiert. Foto: ©Alexion

Orphan Drugs: Innovationsfeindlichkeit per Gesetz?

Bei der Behandlung von seltenen Erkrankungen ist in den vergangenen Jahren viel passiert. Der Grund: Eine Politik der Vorfahrt für Innovationen. Doch der soll jetzt der Hahn abgedreht werden, wenn der Entwurf des GKV-Finanzstabilisierungsgesetzes (GKV-FinStG) diese Woche verabschiedet wird. Expert:innen sind alarmiert, Betroffene verunsichert.

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Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz ist eine Gefahr für Patient:innen, innovative Forschung, Wirtschaft. Und zur Finanzstabilisierung trägt es auch nicht bei. Foto: ©iStock.com/Natali_Mis

Auf Kosten von Patient:innen, Forschung, Wirtschaft: GKV-Finanzstabilisierungsgesetz spart an falscher Stelle

Patient:innen, die künftig schlechter Zugang zu innovativen Arzneimitteln erhalten; pharmazeutische Spitzenforschung, die zunehmend in andere Länder wie die USA und China abwandert; ein wichtiger Wirtschaftszweig und Jobgarant, der geschwächt wird: All dies droht Deutschland, wenn das geplante GKV-Finanzstabilisierungsgesetz in seiner jetzigen Form Realität wird. Die Menschen in der Bundesrepublik haben es verdient, dass die Politik das Ruder in letzter Sekunde herumreißt.

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Die Pharmaindustrie soll durch das Gesetz zur Stabilisierung der GKV-Finanzen überproportional belastet werden. Das ist auch für Patient:innen der Schritt in die falsche Richtung. Foto: Boehringer Ingelheim

GKV-Spargesetz: Die Pharmaindustrie ist „entsetzt“

Die Pharmaindustrie soll durch das Gesetz zur Stabilisierung der GKV-Finanzen „überproportional“ belastet werden. Das sagt die Deutschland-Landesleiterin des forschenden Familienunternehmens Boehringer Ingelheim, Dr. Sabine Nikolaus. Sie sieht die Versorgung der Patient:innen mit innovativen Arzneimitteln in Gefahr. Auch der Konzernbetriebsrat des Unternehmens ist alarmiert und hat sich in einem Brief an den Bundeskanzler gewandt.

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Sind unsere Gesundheitsdaten Privatsache oder sollten sie zu einem öffentlichen Gut werden – um diese Frage ging es bei einer Veranstaltung des 22. Europäischen Gesundheitskongresses in München. Foto: ©iStock.com/ipopba

Europäischer Gesundheitskongress: „Daten schaffen Werte“

Dänemark versus Deutschland: Könnte es sein, dass in einem dieser beiden Länder etwas faul ist beim Umgang des Staates mit Gesundheitsdaten – und dass dieses Land nicht Dänemark heisst? Dieser Eindruck drängte sich jedenfalls beim Europäischen Gesundheitskongress in München auf, als es bei einer Veranstaltung um die Frage ging: „Gesundheitsdaten – Privatsache oder öffentliches Gut?“

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In einem Brief an die Bundestagsabgeordneten fordern die Geschäftsführer:innen führender Pharmaunternehmen einen „fairen Umgang mit Zahlen, Daten und Fakten.“ Foto: ©iStock.com/ipopba

Arzneimittelausgaben: Mythen und Fakten

Der im GKV-Finanzstabilisierungsgesetz (GKV-FinStG) diskutierte Sparbeitrag der Pharmaindustrie wird mit einer „überproportionalen Ausgabenentwicklung im Arzneimittelbereich“ und „deutlichen Gewinnsteigerungen“ in der Pandemie begründet. Ein Zahlencheck, den das IGES Institut durchgeführt hat, zeigt eine andere Welt. In einem Brief an die Abgeordneten des Bundestages fordern die Geschäftsführer:innen führender Pharmaunternehmen deshalb einen „fairen Umgang mit Zahlen, Daten und Fakten.“

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Mit dem Entwurf des GKV-Finanzstabilisierungsgesetzes sind nicht einmal die Regierungskoalitionäre glücklich. In Berlin hofft man jetzt auf das Struck´sche Gesetz. Foto: ©iStock.com/ipopba

Das GKV-Spargesetz: Ein Entwurf, den keiner mag

Mit dem GKV-Finanzstabilisierungsgesetz sind nicht einmal die Regierungskoalitionäre glücklich. In Berlin hofft man jetzt auf das Struck´sche Gesetz. Das besagt, dass kein Gesetz das Parlament so verlässt, wie es eingebracht wird. Das wurde auf einer Podiumsdiskussion des Tagesspiegels deutlich.

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Was bringen so genannte „Gesundheitskioske“? Darüber haben wir mit Prof. Eva Wild gesprochen, die ein solches Projekt in Hamburg wissenschaftlich begleitet hat. Foto: ©iStock.com/Drazen Zigic

Gesundheitskioske: Eine neue Stadtteil-Institution

Vor 5 Jahren wurde in Hamburg-Billstedt der bundesweit erste Gesundheitskiosk eröffnet – in den kommenden Jahren sollen in ganz Deutschland rund 1.000 weitere folgen. Wir haben über dieses Gesundheitsangebot – über Abläufe, Vorteile und Herausforderungen – mit Prof. Eva Wild gesprochen. Sie ist Juniorprofessorin für Management im Gesundheitswesen an der Universität Hamburg und Leiterin des Teams, das den Kiosk in Billstedt wissenschaftlich begleitet hat.

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Die Sparpläne der Bundesregierung bedrohen akut die Versorgung der Patient:innen in Deutschland mit Arzneimittelinnovationen. Foto: ©iStock.com/Panuwat Sikham

Innovative Arzneimittel: Versorgung der Menschen in Deutschland in Gefahr

Es betrifft alle Menschen in Deutschland: Die jüngsten Sparpläne der Politik bedrohen akut die Versorgung der Bundesbürger:innen mit innovativen Arzneimitteln. Das sagen Fachleute aus der Pharmabranche. Das sagen zahlreiche Mediziner:innen. Wird das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz in seiner jetzigen Form Realität, wird es den Zugang der Patient:innen zu wirksamen, neuen Medikamenten erschweren – und medizinischen Fortschritt im Keim ersticken.

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Die im GKV-Finanzstabilisierungsgesetz geplanten Maßnahmen sind ein Frontalangriff gegen Arzneimittelinnovationen. Ein Kommentar von Florian Martius. Foto: iStock.com / gorodenkoff

GKV-Spargesetz: Frontalangriff auf die Medizin von morgen

In der Summe sind die im GKV-Finanzstabilisierungsgesetz geplanten Maßnahmen gegen die Pharmaindustrie ein Frontalangriff auf innovative Arzneimitteltherapien. Wer glaubt, hier ginge es lediglich um die Bilanzen großer Konzerne, irrt. Die Botschaft, die die Regierung sendet, lautet: Forschende Spitzenmedizin „Made in Germany“ ist nicht gewollt. Ein Kommentar von Florian Martius.

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Das vom Bundestag abgesegnete GKV-Finanzstabilisierungsgesetz wird langfristig Folgen haben, deren Tragweite noch gar nicht abzuschätzen ist. Ein Kommentar. Foto: ©iStock.com/inkoly

GKV-Spargesetz: Ein Gesetz mit unbekannten Folgen

Das vom Bundestag abgesegnete GKV-Finanzstabilisierungsgesetz wird langfristig Folgen haben, deren Tragweite noch gar nicht abzuschätzen ist. Es sind nicht nur Pharmaunternehmen, die glauben, dass es die Versorgung mit innovativen Arzneimitteln in Deutschland verschlechtern wird. Ein Kommentar von Florian Martius.

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Bei der Behandlung von seltenen Erkrankungen ist in den vergangenen Jahren viel passiert. Doch der soll jetzt der Hahn abgedreht werden. Expert:innen sind alarmiert. Foto: ©Alexion

Orphan Drugs: Innovationsfeindlichkeit per Gesetz?

Bei der Behandlung von seltenen Erkrankungen ist in den vergangenen Jahren viel passiert. Der Grund: Eine Politik der Vorfahrt für Innovationen. Doch der soll jetzt der Hahn abgedreht werden, wenn der Entwurf des GKV-Finanzstabilisierungsgesetzes (GKV-FinStG) diese Woche verabschiedet wird. Expert:innen sind alarmiert, Betroffene verunsichert.

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Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz ist eine Gefahr für Patient:innen, innovative Forschung, Wirtschaft. Und zur Finanzstabilisierung trägt es auch nicht bei. Foto: ©iStock.com/Natali_Mis

Auf Kosten von Patient:innen, Forschung, Wirtschaft: GKV-Finanzstabilisierungsgesetz spart an falscher Stelle

Patient:innen, die künftig schlechter Zugang zu innovativen Arzneimitteln erhalten; pharmazeutische Spitzenforschung, die zunehmend in andere Länder wie die USA und China abwandert; ein wichtiger Wirtschaftszweig und Jobgarant, der geschwächt wird: All dies droht Deutschland, wenn das geplante GKV-Finanzstabilisierungsgesetz in seiner jetzigen Form Realität wird. Die Menschen in der Bundesrepublik haben es verdient, dass die Politik das Ruder in letzter Sekunde herumreißt.

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Die Pharmaindustrie soll durch das Gesetz zur Stabilisierung der GKV-Finanzen überproportional belastet werden. Das ist auch für Patient:innen der Schritt in die falsche Richtung. Foto: Boehringer Ingelheim

GKV-Spargesetz: Die Pharmaindustrie ist „entsetzt“

Die Pharmaindustrie soll durch das Gesetz zur Stabilisierung der GKV-Finanzen „überproportional“ belastet werden. Das sagt die Deutschland-Landesleiterin des forschenden Familienunternehmens Boehringer Ingelheim, Dr. Sabine Nikolaus. Sie sieht die Versorgung der Patient:innen mit innovativen Arzneimitteln in Gefahr. Auch der Konzernbetriebsrat des Unternehmens ist alarmiert und hat sich in einem Brief an den Bundeskanzler gewandt.

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Sind unsere Gesundheitsdaten Privatsache oder sollten sie zu einem öffentlichen Gut werden – um diese Frage ging es bei einer Veranstaltung des 22. Europäischen Gesundheitskongresses in München. Foto: ©iStock.com/ipopba

Europäischer Gesundheitskongress: „Daten schaffen Werte“

Dänemark versus Deutschland: Könnte es sein, dass in einem dieser beiden Länder etwas faul ist beim Umgang des Staates mit Gesundheitsdaten – und dass dieses Land nicht Dänemark heisst? Dieser Eindruck drängte sich jedenfalls beim Europäischen Gesundheitskongress in München auf, als es bei einer Veranstaltung um die Frage ging: „Gesundheitsdaten – Privatsache oder öffentliches Gut?“

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In einem Brief an die Bundestagsabgeordneten fordern die Geschäftsführer:innen führender Pharmaunternehmen einen „fairen Umgang mit Zahlen, Daten und Fakten.“ Foto: ©iStock.com/ipopba

Arzneimittelausgaben: Mythen und Fakten

Der im GKV-Finanzstabilisierungsgesetz (GKV-FinStG) diskutierte Sparbeitrag der Pharmaindustrie wird mit einer „überproportionalen Ausgabenentwicklung im Arzneimittelbereich“ und „deutlichen Gewinnsteigerungen“ in der Pandemie begründet. Ein Zahlencheck, den das IGES Institut durchgeführt hat, zeigt eine andere Welt. In einem Brief an die Abgeordneten des Bundestages fordern die Geschäftsführer:innen führender Pharmaunternehmen deshalb einen „fairen Umgang mit Zahlen, Daten und Fakten.“

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Mit dem Entwurf des GKV-Finanzstabilisierungsgesetzes sind nicht einmal die Regierungskoalitionäre glücklich. In Berlin hofft man jetzt auf das Struck´sche Gesetz. Foto: ©iStock.com/ipopba

Das GKV-Spargesetz: Ein Entwurf, den keiner mag

Mit dem GKV-Finanzstabilisierungsgesetz sind nicht einmal die Regierungskoalitionäre glücklich. In Berlin hofft man jetzt auf das Struck´sche Gesetz. Das besagt, dass kein Gesetz das Parlament so verlässt, wie es eingebracht wird. Das wurde auf einer Podiumsdiskussion des Tagesspiegels deutlich.

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Was bringen so genannte „Gesundheitskioske“? Darüber haben wir mit Prof. Eva Wild gesprochen, die ein solches Projekt in Hamburg wissenschaftlich begleitet hat. Foto: ©iStock.com/Drazen Zigic

Gesundheitskioske: Eine neue Stadtteil-Institution

Vor 5 Jahren wurde in Hamburg-Billstedt der bundesweit erste Gesundheitskiosk eröffnet – in den kommenden Jahren sollen in ganz Deutschland rund 1.000 weitere folgen. Wir haben über dieses Gesundheitsangebot – über Abläufe, Vorteile und Herausforderungen – mit Prof. Eva Wild gesprochen. Sie ist Juniorprofessorin für Management im Gesundheitswesen an der Universität Hamburg und Leiterin des Teams, das den Kiosk in Billstedt wissenschaftlich begleitet hat.

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Die Sparpläne der Bundesregierung bedrohen akut die Versorgung der Patient:innen in Deutschland mit Arzneimittelinnovationen. Foto: ©iStock.com/Panuwat Sikham

Innovative Arzneimittel: Versorgung der Menschen in Deutschland in Gefahr

Es betrifft alle Menschen in Deutschland: Die jüngsten Sparpläne der Politik bedrohen akut die Versorgung der Bundesbürger:innen mit innovativen Arzneimitteln. Das sagen Fachleute aus der Pharmabranche. Das sagen zahlreiche Mediziner:innen. Wird das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz in seiner jetzigen Form Realität, wird es den Zugang der Patient:innen zu wirksamen, neuen Medikamenten erschweren – und medizinischen Fortschritt im Keim ersticken.

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Die im GKV-Finanzstabilisierungsgesetz geplanten Maßnahmen sind ein Frontalangriff gegen Arzneimittelinnovationen. Ein Kommentar von Florian Martius. Foto: iStock.com / gorodenkoff

GKV-Spargesetz: Frontalangriff auf die Medizin von morgen

In der Summe sind die im GKV-Finanzstabilisierungsgesetz geplanten Maßnahmen gegen die Pharmaindustrie ein Frontalangriff auf innovative Arzneimitteltherapien. Wer glaubt, hier ginge es lediglich um die Bilanzen großer Konzerne, irrt. Die Botschaft, die die Regierung sendet, lautet: Forschende Spitzenmedizin „Made in Germany“ ist nicht gewollt. Ein Kommentar von Florian Martius.

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Kommentar

GKV-Spargesetz: Ein Gesetz mit unbekannten Folgen

Das vom Bundestag abgesegnete GKV-Finanzstabilisierungsgesetz wird langfristig Folgen haben, deren Tragweite noch gar nicht abzuschätzen ist. Es sind nicht nur Pharmaunternehmen, die glauben, dass es die Versorgung mit innovativen Arzneimitteln in Deutschland verschlechtern wird. Ein Kommentar von Florian Martius.

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