Schlagwort: Gesundheitspolitik

„Das Vertrauen der Deutschen in die Leistungs- und Reformkraft des Gesundheitssystems schwindet“

„Das deutsche Gesundheitswesen steht vor einem tiefgreifenden Wandel“, sagt die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC. Veränderungen sind dringend notwendig – viele der vorhandenen Strukturen sind schlicht nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Die Bürger:innen sind immer weniger zufrieden mit dem hiesigen System, gleichzeitig zweifelt eine Mehrheit an den von der Politik angekündigten Reformen.

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Das Bundesgesundheitsministerium hat Empfehlungen für eine stabile Finanzierung der GKV vorgelegt. Das Papier ist auffallend unambitioniert. Ein Kommentar. Foto: ©iStock.com/JJ Gouin

GKV-Reform: Wo bleibt der Ehrgeiz?

Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) hat auf 8 Seiten Empfehlungen „für eine stabile, verlässliche und solidarische Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung“ (GKV) vorgelegt. Dafür, dass es dabei um nichts weniger als eine zentrale Säule unseres Sozialstaates und des gesellschaftlichen Zusammenhalts geht, ist das Papier auffallend unambitioniert. Reformeifer sieht anders aus. Ein Kommentar von Florian Martius.

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„Für alle, die bei Krebs mitreden wollen“: Auf dem „Mamma Mia! Patientenkongress DIGITAL 2024“ sprachen Betroffene und Fachleute über verschiedene Themen rund um Brust-, Eierstock- und Gebärmutterkrebs. Foto: ©iStock.com/fizkes

Tabuthema Krebs: Wie über eine fortgeschrittene Erkrankung sprechen?

Brustkrebs ist der häufigste bösartige Tumor bei Frauen. Wenn er bereits gestreut hat, gilt er derzeit als nicht heilbar – dank des medizinischen Fortschritts können aber viele Patient:innen jahrelang damit leben. Doch wie lässt sich über so eine fortgeschrittene Erkrankung sprechen? Worauf sollten Ärzt:innen in der Kommunikation mit den Betroffenen achten? Was ist, wenn zum Beispiel Kinder involviert sind? Darüber tauschte sich eine Expertinnen-Runde auf dem „Mamma Mia! Patientenkongress DIGITAL 2024“ aus.

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Bis 2049 könnten bis zu 690.000 Pflegekräfte fehlen

Deutschland braucht von Jahr zu Jahr mehr Menschen, die in der Pflege arbeiten: Bis 2049 könnte der Bedarf bei 2,15 Millionen Pflegekräften liegen, meldet das Statistische Bundesamt. Doch laut einer Vorausberechnung werden wohl mehrere Hunderttausend Stellen unbesetzt bleiben. „Die Krise in der Pflege ist eine Krise der Medizin“, kommentiert die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM).

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Weil sich unter US-Republikanern überproportional viele Impfgegner befinden, war die Übersterblichkeit nach COVID-19-Infektion deutlich höher als unter den Wähler:innen der Demokraten. Foto: ©iStock.com/Jatuporn Tansirimas

US-Studie zur Pandemie: Populismus verkürzt das Leben

Anhänger der Republikaner in den USA leben gefährlich: Weil sich unter ihnen überproportional viele Impfgegner befinden, war die Übersterblichkeit nach COVID-19-Infektion deutlich höher als unter den Wähler:innen der Demokraten. Das haben Forscher an der renommierten Yale-Universität herausgefunden. Die Studie zeigt: Populismus verkürzt das Leben.

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Wie sieht die Bilanz der Berliner Ampel nach 2 Jahren Gesundheitspolitik aus? Das wurde auf dem Debattensalon des Tagesspiegels kontrovers diskutiert. Foto: Pharma Fakten

Gesundheitspolitik: Eine „höllische Achterbahnfahrt“

Wie sieht die Bilanz der Berliner Ampel nach 2 Jahren Gesundheitspolitik aus? Das wurde auf dem Debattensalon des Tagesspiegels kontrovers diskutiert. Zwischen GKV-Finanzstabilisierungsgesetz (GKV-FinStG) und Nationaler Pharmastrategie – für die forschende Pharmaindustrie war das vergangene Jahr eine „höllische Achterbahnfahrt.“

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2023 begann mit dem GKV-Finanzstabilisierungsgesetz und endete mit der Vorlage der Nationalen Pharmastrategie: Wechselbäder sind nichts dagegen. Ein Kommentar von Florian Martius. Foto: ©iStock.com/Ridofranz

Damit die Nationale Pharmastrategie kein Papiertiger wird

Das Jahr 2023 begann mit dem GKV-Finanzstabilisierungsgesetz und endete mit der Vorlage der Nationalen Pharmastrategie: Wechselbäder sind nichts dagegen. Mit der Strategie will die Bundesregierung den Pharmastandort stärken. Das Papier ist gut, aber es enthält ein sehr hässliches Wort. Wie wird das Jahr 2024? Ein Kommentar von Florian Martius.

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Die Behandlung von Lungenkrebs wird immer besser. Die Gründe: Zielgerichtete Arzneimittel und der unermüdliche Einsatz von Ärzt:innen. Aber das wird ihnen nicht leichtgemacht. In Sachen Tabakkontrolle versagt Deutschland. Foto: ©iStock.com/Zhang Rong

Lungenkrebs und Rauchen: Das Gegenteil von Prävention

Die Behandlung von Lungenkrebs wird immer zielgerichteter und besser. Einer der Gründe: Arzneimittel, die direkt die genetischen Treiber von Tumoren ausschalten können. Ein weiterer: Der unermüdliche Einsatz von Ärzt:innen und Wissenschaftler:innen. Die Arbeit wird ihnen nicht leichtgemacht. In Sachen Tabakkontrolle versagt Deutschland auf ganzer Linie.

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Die in der „Pharmastrategie“ enthaltenen Ansätze sind gut. Die Frage ist, inwieweit das Ganze auch wirklich umgesetzt wird. Foto: ©iStock.com/yalax

Nationale Pharmastrategie für Deutschland

Die Erwartungen an den Pharmagipfel im Bundeskanzleramt waren in der Branche groß. Im Zentrum der Gespräche: eine Pharmastrategie, welche die „Rahmenbedingungen für eine starke, nachhaltige und international wettbewerbsfähige Pharmaindustrie insbesondere in Deutschland und auch in der Europäischen Union“ verbessern soll. Ob das funktionieren wird?

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„Das Vertrauen der Deutschen in die Leistungs- und Reformkraft des Gesundheitssystems schwindet“

„Das deutsche Gesundheitswesen steht vor einem tiefgreifenden Wandel“, sagt die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC. Veränderungen sind dringend notwendig – viele der vorhandenen Strukturen sind schlicht nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Die Bürger:innen sind immer weniger zufrieden mit dem hiesigen System, gleichzeitig zweifelt eine Mehrheit an den von der Politik angekündigten Reformen.

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Das Bundesgesundheitsministerium hat Empfehlungen für eine stabile Finanzierung der GKV vorgelegt. Das Papier ist auffallend unambitioniert. Ein Kommentar. Foto: ©iStock.com/JJ Gouin

GKV-Reform: Wo bleibt der Ehrgeiz?

Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) hat auf 8 Seiten Empfehlungen „für eine stabile, verlässliche und solidarische Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung“ (GKV) vorgelegt. Dafür, dass es dabei um nichts weniger als eine zentrale Säule unseres Sozialstaates und des gesellschaftlichen Zusammenhalts geht, ist das Papier auffallend unambitioniert. Reformeifer sieht anders aus. Ein Kommentar von Florian Martius.

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„Für alle, die bei Krebs mitreden wollen“: Auf dem „Mamma Mia! Patientenkongress DIGITAL 2024“ sprachen Betroffene und Fachleute über verschiedene Themen rund um Brust-, Eierstock- und Gebärmutterkrebs. Foto: ©iStock.com/fizkes

Tabuthema Krebs: Wie über eine fortgeschrittene Erkrankung sprechen?

Brustkrebs ist der häufigste bösartige Tumor bei Frauen. Wenn er bereits gestreut hat, gilt er derzeit als nicht heilbar – dank des medizinischen Fortschritts können aber viele Patient:innen jahrelang damit leben. Doch wie lässt sich über so eine fortgeschrittene Erkrankung sprechen? Worauf sollten Ärzt:innen in der Kommunikation mit den Betroffenen achten? Was ist, wenn zum Beispiel Kinder involviert sind? Darüber tauschte sich eine Expertinnen-Runde auf dem „Mamma Mia! Patientenkongress DIGITAL 2024“ aus.

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Bis 2049 könnten bis zu 690.000 Pflegekräfte fehlen

Deutschland braucht von Jahr zu Jahr mehr Menschen, die in der Pflege arbeiten: Bis 2049 könnte der Bedarf bei 2,15 Millionen Pflegekräften liegen, meldet das Statistische Bundesamt. Doch laut einer Vorausberechnung werden wohl mehrere Hunderttausend Stellen unbesetzt bleiben. „Die Krise in der Pflege ist eine Krise der Medizin“, kommentiert die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM).

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Weil sich unter US-Republikanern überproportional viele Impfgegner befinden, war die Übersterblichkeit nach COVID-19-Infektion deutlich höher als unter den Wähler:innen der Demokraten. Foto: ©iStock.com/Jatuporn Tansirimas

US-Studie zur Pandemie: Populismus verkürzt das Leben

Anhänger der Republikaner in den USA leben gefährlich: Weil sich unter ihnen überproportional viele Impfgegner befinden, war die Übersterblichkeit nach COVID-19-Infektion deutlich höher als unter den Wähler:innen der Demokraten. Das haben Forscher an der renommierten Yale-Universität herausgefunden. Die Studie zeigt: Populismus verkürzt das Leben.

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Wie sieht die Bilanz der Berliner Ampel nach 2 Jahren Gesundheitspolitik aus? Das wurde auf dem Debattensalon des Tagesspiegels kontrovers diskutiert. Foto: Pharma Fakten

Gesundheitspolitik: Eine „höllische Achterbahnfahrt“

Wie sieht die Bilanz der Berliner Ampel nach 2 Jahren Gesundheitspolitik aus? Das wurde auf dem Debattensalon des Tagesspiegels kontrovers diskutiert. Zwischen GKV-Finanzstabilisierungsgesetz (GKV-FinStG) und Nationaler Pharmastrategie – für die forschende Pharmaindustrie war das vergangene Jahr eine „höllische Achterbahnfahrt.“

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2023 begann mit dem GKV-Finanzstabilisierungsgesetz und endete mit der Vorlage der Nationalen Pharmastrategie: Wechselbäder sind nichts dagegen. Ein Kommentar von Florian Martius. Foto: ©iStock.com/Ridofranz

Damit die Nationale Pharmastrategie kein Papiertiger wird

Das Jahr 2023 begann mit dem GKV-Finanzstabilisierungsgesetz und endete mit der Vorlage der Nationalen Pharmastrategie: Wechselbäder sind nichts dagegen. Mit der Strategie will die Bundesregierung den Pharmastandort stärken. Das Papier ist gut, aber es enthält ein sehr hässliches Wort. Wie wird das Jahr 2024? Ein Kommentar von Florian Martius.

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Die Behandlung von Lungenkrebs wird immer besser. Die Gründe: Zielgerichtete Arzneimittel und der unermüdliche Einsatz von Ärzt:innen. Aber das wird ihnen nicht leichtgemacht. In Sachen Tabakkontrolle versagt Deutschland. Foto: ©iStock.com/Zhang Rong

Lungenkrebs und Rauchen: Das Gegenteil von Prävention

Die Behandlung von Lungenkrebs wird immer zielgerichteter und besser. Einer der Gründe: Arzneimittel, die direkt die genetischen Treiber von Tumoren ausschalten können. Ein weiterer: Der unermüdliche Einsatz von Ärzt:innen und Wissenschaftler:innen. Die Arbeit wird ihnen nicht leichtgemacht. In Sachen Tabakkontrolle versagt Deutschland auf ganzer Linie.

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Die in der „Pharmastrategie“ enthaltenen Ansätze sind gut. Die Frage ist, inwieweit das Ganze auch wirklich umgesetzt wird. Foto: ©iStock.com/yalax

Nationale Pharmastrategie für Deutschland

Die Erwartungen an den Pharmagipfel im Bundeskanzleramt waren in der Branche groß. Im Zentrum der Gespräche: eine Pharmastrategie, welche die „Rahmenbedingungen für eine starke, nachhaltige und international wettbewerbsfähige Pharmaindustrie insbesondere in Deutschland und auch in der Europäischen Union“ verbessern soll. Ob das funktionieren wird?

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Kommentar

Gentherapien sprengen die Grenzen der Medizin

Gentherapien haben das Potenzial die Medizin grundlegend zu verändern – und damit das Leben von Millionen von Menschen, deren Krankheiten gar nicht oder nur unzureichend behandelt werden können. Bisher sind in Deutschland 15 solcher Arzneimittel zugelassen, doch die Forschung boomt. Nun ist die Sorge groß, dass die Ausgaben für die Königsdisziplin der Arzneimittelforschung das Gesundheitssystem sprengen könnten. Das ist eher unwahrscheinlich. Ein Kommentar von Florian Martius.

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