Transitionsmedizin meint den professionell begleiteten Übergang von einer kindzentrierten zu einer erwachsenenorientierten Gesundheitsversorgung bei Jugendlichen mit chronischen Erkrankungen. Erkrankungen bei Kindern wie Rheuma werden heutzutage meist früh erkannt und behandelt. An der Schwelle zum Erwachsenwerden kann es jedoch zu Problemen kommen, zum Beispiel wenn es nicht gelingt, eine:n Fachärzt:in für die weitere Behandlung zu finden. Ziel von Transitionsmedizin ist es, den Übergang vom Kindes- ins Erwachsenenalter so zu gestalten, dass Fehl- und Unterversorgung vermieden werden.
Was, wenn Gesundheit die eigentliche Konjunktur-Bazooka wäre?
Wenn die forschende Pharmaindustrie Maßnahmen aus dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz ablehnt und stattdessen strukturelle Reformen im Gesundheitswesen fordert, liegt ein Verdacht schnell nahe: Hier verteidigt eine profitable Branche ihre wirtschaftlichen Interessen. Das aber verstellt den Blick darauf, welchen gesamtgesellschaftlichen Beitrag die Branche leistet und welche Impulse sie für Gesundheit, Innovation, Produktivität und Wertschöpfung setzt. Impulse, auf die unser Land nicht verzichten kann. Ein Kommentar von Florian Martius.
