Postexpositionsprophylaxe (PEP) ist eine medizinische Sofortmaßnahme, die nach einem möglichen Kontakt mit einem Krankheitserreger – insbesondere HIV – ergriffen wird, um eine Infektion zu verhindern oder ihren Verlauf abzumildern. Sie besteht aus einer vierwöchigen Einnahme von HIV-Medikamenten; sie sollen verhindern, dass sich das Virus im Körper festsetzt.
HIV-Versorgung am Wendepunkt: Jetzt entscheidet sich, wie es weitergeht
Es sind turbulente Zeiten für die weltweite HIV-Versorgung: Medizinische Innovationen eröffnen neue Möglichkeiten für die Prävention und Therapie. Gleichzeitig ist die internationale Finanzierung unter enormen Druck geraten; die Folgen davon können verheerend sein. Doch der Umbruch bietet auch die Chance, die HIV-Versorgung langfristig neu aufzustellen – und sie nachhaltiger und widerstandsfähiger zu gestalten. Ein Kommentar von Pharma Fakten-Redakteurin Alina Massari.
