antimikrobielle Resistenzen

Von antimikrobiellen Resistenzen (AMR) ist die Rede, wenn Bakterien, Viren, Parasiten oder Pilze Resistenzen gegenüber verfügbaren Therapien bilden. Die Therapien wirken dann nicht mehr oder weniger gut. Resistenzbildung ist Teil der Evolution und kann nur eingedämmt, nicht aber gänzlich gestoppt werden. Durch unsachgemäßen, zu häufigen Gebrauch von z.B. Antibiotika nimmt das Risiko für Resistenzbildung unnötigerweise zu. Da sich AMR global immer weiter ausbreiten, stellen sie eine weltweite Gesundheitsbedrohung dar. Wichtig ist daher ein rationaler Einsatz der Medikamente und die Entwicklung neuer Arzneimittel.

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Kommentar

HIV-Versorgung am Wendepunkt: Jetzt entscheidet sich, wie es weitergeht

Es sind turbulente Zeiten für die weltweite HIV-Versorgung: Medizinische Innovationen eröffnen neue Möglichkeiten für die Prävention und Therapie. Gleichzeitig ist die internationale Finanzierung unter enormen Druck geraten; die Folgen davon können verheerend sein. Doch der Umbruch bietet auch die Chance, die HIV-Versorgung langfristig neu aufzustellen – und sie nachhaltiger und widerstandsfähiger zu gestalten. Ein Kommentar von Pharma Fakten-Redakteurin Alina Massari.

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