Diabetes mellitus ist eine Erkrankung, die durch einen dauerhaft erhöhten Blutzuckerspiegel gekennzeichnet ist. Diabetes ist mit einem erhöhten Risiko für schwerwiegende Begleit- und Folgeerkrankungen verbunden. Die meisten Menschen haben Typ 2-Diabetes – bei dieser Stoffwechselerkrankung kann Insulin nicht richtig wirken; zudem produziert die Bauchspeicheldrüse zu wenig Insulin. Insulin ist ein Hormon, das in der Bauchspeicheldrüse produziert wird, und unter anderem den Blutzuckerspiegel senkt. Typ 1-Diabetes ist eine Autoimmunerkrankung, bei der die insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse durch das eigene Immunsystem zerstört werden. Die Folge: ein Insulinmangel.
Was, wenn Gesundheit die eigentliche Konjunktur-Bazooka wäre?
Wenn die forschende Pharmaindustrie Maßnahmen aus dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz ablehnt und stattdessen strukturelle Reformen im Gesundheitswesen fordert, liegt ein Verdacht schnell nahe: Hier verteidigt eine profitable Branche ihre wirtschaftlichen Interessen. Das aber verstellt den Blick darauf, welchen gesamtgesellschaftlichen Beitrag die Branche leistet und welche Impulse sie für Gesundheit, Innovation, Produktivität und Wertschöpfung setzt. Impulse, auf die unser Land nicht verzichten kann. Ein Kommentar von Florian Martius.
