Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt eine Influenza-Impfung daher unter anderem allen Menschen ab 60 Jahren, Personen „mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleidens“ (z.B. HIV) oder medizinischem Personal. Influenza-Viren verändern sich ständig. Daher kann man während des Lebens öfter an Grippe erkranken. Der Influenza-Impfstoff muss jedes Jahr neu angepasst werden.
Was, wenn Gesundheit die eigentliche Konjunktur-Bazooka wäre?
Wenn die forschende Pharmaindustrie Maßnahmen aus dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz ablehnt und stattdessen strukturelle Reformen im Gesundheitswesen fordert, liegt ein Verdacht schnell nahe: Hier verteidigt eine profitable Branche ihre wirtschaftlichen Interessen. Das aber verstellt den Blick darauf, welchen gesamtgesellschaftlichen Beitrag die Branche leistet und welche Impulse sie für Gesundheit, Innovation, Produktivität und Wertschöpfung setzt. Impulse, auf die unser Land nicht verzichten kann. Ein Kommentar von Florian Martius.
