interoperabel bezeichnet die Fähigkeit verschiedener Informationssysteme, Anwendungen und Organisationen, Daten einheitlich auszutauschen, zu verstehen und gemeinsam zu nutzen. Fehlende Interoperabilität im Gesundheitswesen verschlechtert die Versorgungsqualität, führt zu höheren Kosten und einer eingeschränkten Nutzung von Daten für Forschung und Gesundheitsplanung.
Was, wenn Gesundheit die eigentliche Konjunktur-Bazooka wäre?
Wenn die forschende Pharmaindustrie Maßnahmen aus dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz ablehnt und stattdessen strukturelle Reformen im Gesundheitswesen fordert, liegt ein Verdacht schnell nahe: Hier verteidigt eine profitable Branche ihre wirtschaftlichen Interessen. Das aber verstellt den Blick darauf, welchen gesamtgesellschaftlichen Beitrag die Branche leistet und welche Impulse sie für Gesundheit, Innovation, Produktivität und Wertschöpfung setzt. Impulse, auf die unser Land nicht verzichten kann. Ein Kommentar von Florian Martius.
