Preismoratorium

Das Preismoratorium ist ein Preisregulierungsinstrument für Arzneimittel, die zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung verschrieben werden. De facto bedeutet es das Einfrieren der Preise auf den Stand von August 2009.

Gemäß des Preismoratoriums steht den Krankenkassen und sonstigen Kostenträgern bereits seit dem 1. August 2010 ein Preisabschlag in der Höhe zu, in der ein Hersteller den Abgabepreis eines Arzneimittels über den Preisstand vom 1. August 2009 erhöht. Das Preismoratorium wurde in der Vergangenheit immer wieder verlängert – seit 2018 gibt es immerhin einen rückwirkenden Inflationsausgleich.

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Kommentar

Deutschland fördert Braunkohle, aber keine Spitzenforschung

Scheibchenweise kommt es ans Licht: Der Beitrag der Pharmaunternehmen zum geplanten GKV-Spargesetz des Bundesgesundheitsministeriums hat sich gegenüber der ersten Ankündigung mehr als verdoppelt. Damit werden einer Hightech-Branche, die wie kaum eine andere für Spitzenforschung steht, massiv Investitionsgelder entzogen. Vor diesem Hintergrund klingt das im Koalitionsvertrag versprochene „Mehr Fortschritt wagen“ wie eine Drohung. Ein Kommentar von Florian Martius.

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