Die Substanzbibliotheken von Pharmaunternehmen umfassen oft mehrere Millionen Moleküle. Mithilfe eines Hochdurchsatz-Screenings werden sie im Rahmen der Medikamentenforschung daraufhin geprüft, ob sie an ein „target“, ein Zielprotein einer Erkrankung, binden können.
Über „teure Krebsmedikamente“ und ihre Sprengkraft
Da ist sie wieder – die angekündigte Sprengung der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV). Diesmal sollen es neue Krebsmedikamente sein, die die GKV „in den Kollaps“ treiben. „Auch, weil Pharmakonzerne das deutsche System maximal ausreizen“, wie der SPIEGEL schreibt. Eine steile These, kommentiert Florian Martius.
