Tag: 31. März 2026

„Europa gelingt es nur schwer, seine Forschungsleistung in Investitionen, klinische Studien und neue Medikamente umzusetzen. Dabei ist genau das entscheidend für bessere Gesundheit und wirtschaftliches Wachstum“, so EFPIA. Foto: ©iStock.com/Nadzeya Haroshka

Mehr Spitzenforschung: Europas 100 Milliarden Euro-Chance

Ohne die Pharmaindustrie würde sich der Handelsbilanzüberschuss der Europäischen Union (EU) in Höhe von 133 Milliarden Euro in ein Defizit von 88 Milliarden Euro verwandeln. Das zeigt, wie wichtig die Branche ist. Doch in vielen Bereichen lässt die Wettbewerbsfähigkeit Europas zu wünschen übrig, gerade im Vergleich zu den USA oder China. Der Pharmaverband EFPIA hat dazu eine Analyse veröffentlicht. Angesichts der aktuellen geopolitischen Spannungen sollte sie ein Weckruf sein.

Innovationsrückstand

Die Europäische Union (EU) weist z. B. im Vergleich zu den USA einen deutlichen Innovationsrückstand bei Arzneimitteln auf. Das heißt: In Europa sind die Zulassungsprozesse i. d. R. länger und neue Arzneimittel sind nur verzögert oder gar nicht verfügbar.

© Pharma Fakten e.V.
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