Leandra

ADHS

ADHS steht für Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung und ist eine neurobiologische Entwicklungsstörung, die vor allem durch Unaufmerksamkeit, Impulsivität und/oder Hyperaktivität gekennzeichnet ist. Die Ausprägung der Symptome kann individuell stark variieren.

FemTech

FemTech steht für Female Technology. Gemeint sind Technologien, Produkte und Dienstleistungen, die speziell auf die Gesundheit von Frauen ausgerichtet sind. Typische Bereiche sind beispielsweise Menstruation und Zyklus, Verhütung und Fertilität, Schwangerschaft und Geburt, Menopause, Endometriose oder Brustgesundheit sowie zunehmend auch geschlechtsspezifische Diagnostik und personalisierte Medizin.

Global Women´s Health Index

Der Global Women´s Health Index ist eine seit 2020 gemeinsam von Hologic und Gallup durchgeführte globale Langzeitstudie zur Gesundheit und zum Wohlbefinden von Frauen und Mädchen ab 15 Jahren. Sie soll insbesondere Datenlücken schließen und die Perspektive der Frauen selbst international vergleichbar machen. Deutschland erreicht 65 von 100 Punkten und liegt weltweit auf Rang 7.

In Berlin wurde die Allianz für Frauengesundheit ins Leben gerufen. Sie will Forschung, Prävention und Versorgung stärker auf geschlechtsspezifische Unterschiede ausrichten.

Vom blinden Fleck zur Priorität: Allianz für Frauengesundheit startet

In Berlin wurde die Allianz für Frauengesundheit ins Leben gerufen. Sie bringt Akteur:innen aus Wissenschaft, Forschung, Versorgung, Wirtschaft und Industrie zusammen. Das Ziel: Frauengesundheit dauerhaft und strukturell im Gesundheitswesen zu verankern. Forschung, Prävention und Versorgung sollen systematisch stärker auf geschlechtsspezifische Unterschiede und die gesundheitlichen Bedürfnisse von Frauen ausgerichtet und eine nationale Frauengesundheitsstrategie entwickelt werden. Denn in Sachen Frauengesundheit ist Deutschland, so Bundesforschungsministerin Dorothee Bär, „ein Entwicklungsland.“

Die Geschichte der Krebsmedizin ist die Geschichte eines immer tieferen Verständnisses der Erkrankung. Darüber spricht Dr. Niko Andre von AstraZeneca im Podcast „Inside the Client“. Foto: ©iStock.com/peterschreiber.media

Krebsforschung: Fortschritt, von dem die ganze Gesellschaft profitiert

Die Geschichte der Krebsmedizin ist die Geschichte eines immer tieferen Verständnisses der Erkrankung. Es begann damit, Tumore zu entfernen. Der nächste Schritt war, die Krebszellen im ganzen Körper zu bekämpfen. Als die Forschung erkannte, dass auch Krebszellen molekulare Schwachstellen haben, entwickelte sich die zielgerichtete Therapie. Schließlich kamen die Medikamente, die nicht mehr den Krebs bekämpfen, sondern dem Immunsystem zeigen, wie das geht. Und heute? Darüber spricht Dr. Niko Andre, Mediziner und Leiter des Onkologie-Bereiches beim forschenden Pharmaunternehmen AstraZeneca in Deutschland, in einem Podcast.

MRD-Diagnostik

MRD-Diagnostik steht für Minimal Residual Disease (messbare Resterkrankung). Gemeint ist die Suche nach winzigen Mengen verbliebener Krebszellen, die nach einer Behandlung mit herkömmlicher Bildgebung oder Standard-Labortests nicht mehr erkennbar sind. Es ist ein wichtiges Tool für die Präzisionsonkologie.

Zusätzliche Regulierung ohne Nutzen und mit Risiko für Patient:innen, Unternehmen und Pharmastandort: Der BPI kritisiert die Ideen der FinanzKommission Gesundheit. Foto: iStock.com / SARINYAPINNGAM

Pharmastandort Deutschland: An die Wand reguliert?

Die FinanzKommission Gesundheit soll bis Ende des Jahres Ideen für strukturelle Reformen für ein effizienteres Gesundheitssystem entwickeln. Dabei plant sie offenbar weitere Eingriffe im Bereich von Arzneimittelinnovationen: So sollen „kontinuierliche Evaluationen“ des Zusatznutzens eines neuen Medikaments auch ohne die schon heute möglichen konkreten Anlässe möglich werden. Außerdem ist eine Stärkung der Kosten-Nutzen-Betrachtung im Gespräch. Der Pharmaverband BPI fürchtet „zusätzliche Regulierung ohne klaren Nutzen.“ Das wäre aus seiner Sicht ein Risiko für Patient:innen, Unternehmen und den Pharmastandort Deutschland.

Bei den Behandlungsmöglichkeiten von Neurodermitis hat sich in den vergangenen zehn Jahren viel getan. Doch die Arzneimittelinnovationen erreichen nicht alle Patient:innen. Foto: ©iStock.com/

Neurodermitis: Zwischen Fehlversorgung und innovativen Behandlungsmöglichkeiten

Sie gehört zu den häufigsten chronischen Erkrankungen der Haut: die atopische Dermatitis, auch bekannt als Neurodermitis. In Deutschland sind etwa 3,5 Millionen Menschen betroffen – der Leidensdruck ist oft enorm. Bei den Behandlungsmöglichkeiten hat sich in den vergangenen zehn Jahren viel getan. Doch zu viele Patient:innen erhalten eine Therapie, die nicht dem aktuellen Stand der Wissenschaft entspricht und die sogar schädlich sein kann – obwohl es Arzneimittelinnovationen gibt. Auf einer Digitalveranstaltung sprachen Fachleute darüber. Dabei wurde deutlich: Eine bedarfsgerechte Behandlung kann nicht nur die Krankheitslast reduzieren, sondern sich auch positiv auf Kostenträger und Volkswirtschaft auswirken.

Die Initiative „Vision Zero“ fordert einen Wechsel hin zu einer patient:innenzentrierten, vernetzten, datengetriebenen und präventiven Onkologie. Foto: ©iStock.com/Toowongsa Anurak

Tag der Patient:innensicherheit: 7 Punkte für eine bessere Onkologie

„Sichere Versorgung chronisch erkrankter Menschen – für ein gutes Leben!“ Das ist in diesem Jahr das deutsche Motto für den Welttag der Patientensicherheit. Die Initiative Vision Zero e.V. nimmt den 17. September zum Anlass, um umfassende Reformforderungen an die Politik zu stellen. Angesichts der wachsenden Zahl von Krebslangzeitüberlebenden braucht es demnach einen Paradigmenwechsel in der Onkologie: Patientenzentrierter, vernetzter, datengetriebener, präventiver muss sie sein, damit Innovationen von der Diagnose bis zur Nachsorge schneller und flächendeckend verfügbar sind.

Der von der WHO initiierte World Patient Safety Day findet jährlich am 17. September statt und schafft weltweit Aufmerksamkeit für die Bedeutung von Patient:innensicherheit.

Patientensicherheit: Was Pharmaunternehmen dafür tun

Jedes Jahr am 17. September ist Welttag der Patient:innensicherheit. Was forschende Pharmaunternehmen dafür tun, dass die Menschen, die ihre Arzneimittel einnehmen, eine gute, sichere Versorgung erhalten? Darüber haben wir mit Tanja Rohkamm gesprochen. Sie leitet bei Gilead Sciences in Deutschland die Patient Safety-Abteilung.

© Pharma Fakten e.V.
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