Leandra

„Biotechs entwickeln innovative Alzheimer-Medikamente“

„Da die ältere Bevölkerung weltweit wächst, steigt auch der Druck, den noch offenen Behandlungsbedarf bei der Alzheimer-Krankheit anzugehen“, schreibt das Auftragsforschungsinstitut IQVIA Biotech in einem Whitepaper. Der Blick in das Papier zeigt: Die Pipelines biopharmazeutischer Unternehmen sind gut gefüllt – mit unterschiedlichen Wirkstoffansätzen.

Im Interview: Professor Jin Nakahara, ein international führender Experte im Bereich der Neuroimmunologie.

Arzneimittelforschung: Ein neues Kapitel in der Neurologie

Über viele Jahre verlangte die neurowissenschaftliche Forschung vor allem eines: eine außergewöhnlich hohe Frustrationstoleranz. Das gilt nicht nur für die Menschen in den Forschungseinrichtungen dieser Welt, sondern auch in forschenden Pharmaunternehmen, deren klinischen Studien selten eine Zulassung zur Folge hatte. Doch so langsam ändert sich das, wie uns Professor Jin Nakahara im Interview erzählt. Der Japaner zählt zu den international führenden Experten im Bereich der Neuroimmunologie.

Pathophysiologie

Pathophysiologie ist die Lehre von den krankhaften Veränderungen normaler Körperfunktionen. Sie erklärt die biologischen Mechanismen, die von einer Ursache (z. B. Genmutation) zu Symptomen und Krankheitsverlauf führen; also wie und warum eine Krankheit entsteht und verläuft.

Neuroimmunologie

Die Neuroimmunologie ist ein interdisziplinäres Forschungsgebiet, das sich mit den Wechselwirkungen zwischen Nervensystem und Immunsystem befasst. Sie untersucht, wie Immunzellen, Entzündungsprozesse und Immunmechanismen die Funktion von Gehirn, Rückenmark und peripheren Nerven beeinflussen und wie das Nervensystem Immunreaktionen steuert.

Dass die Gesundheitsreform ein Erfolg wird, ist für die Regierung geradezu Pflicht. Ein Kommentar. Foto: ©iStock.com/Jacob Wackerhausen

Gesundheitsreform: Es geht nicht nur ums Geld!

2026 soll ein Jahr der Reformen werden – gerade im Gesundheitsbereich. Das haut erstmal auf die Stimmung; wir haben uns angewöhnt bei „Gesundheitsreform“ an Einschnitte und steigende Beiträge zu denken. Doch Geld zusammenzustreichen ist noch keine Weichenstellung – zumal das verkennt, wie teuer den Staat mangelnde Gesundheit kommt. Deshalb wird es Zeit, die Gesundheitsreform als eine Chance zu begreifen, um das System nachhaltig, modern und solide finanziert aufzustellen. Und eine Chance zur Stärkung der Demokratie. Ein Kommentar von Florian Martius.

Für das Cancer Research Institute haben sich mehrere Krebspatient:innen bereit erklärt, über ihre Erfahrungen mit Immuntherapien zu berichten – und andere Betroffene aufzuklären. Foto: ©iStock.com/Sophia Floerchinger

Immuntherapie gegen Krebs: Ein „Licht am Ende des Tunnels“

Den eigenen Körper befähigen, eine Krebserkrankung effektiv zu bekämpfen: Das ist die Idee hinter sogenannten Immunonkologika. Als die ersten Vertreter dieser Wirkstoffklasse in die Versorgung kamen, konnte niemand ahnen, wie sehr sie die Behandlung einiger Patient:innen verändern würden. Für das US-amerikanische „Cancer Research Institute“ haben sich mehrere Betroffene bereit erklärt von ihren Erfahrungen zu berichten. Darunter ist Ariella: eine junge Frau, die 14 Therapien hinter sich hatte – bis eine Immuntherapie alles änderte.

Klinische Studien sind medizinische Innovationsmaschinen und leben von der Teilnahme. Aber Deutschland gilt als Studienmuffel. Die Funke Mediengruppe will das ändern. Foto: ©iStock.com/zamrznutitonovi

Klinische Studien: Moderne Medizin braucht Menschen – nicht nur Labore

Klinische Studien sind die Brücke zwischen einer wissenschaftlich fundierten Idee zur Behandlung einer Krankheit und der Frage, ob sie in der medizinischen Versorgung funktioniert. Auch wenn Deutschland in den vergangenen Jahren an Boden verloren hat; es ist weltweit immer noch ein attraktiver Studienstandort. Allerdings sind die Menschen im Land ausgesprochene Studienmuffel: Pro eine Million Einwohner:innen sind es nur 33 Studien; beim Spitzenreiter Dänemark sind es hingegen fast 200. Eine Kampagne der FUNKE Mediengruppe will das ändern.

Europa muss Adipositas endlich ernst nehmen

Sie ist eine der „drängendsten Herausforderungen für die öffentliche Gesundheit in diesem Jahrhundert und bedeutet für die Bevölkerung und Gesundheitssysteme Europas eine große Last“: Adipositas, so der Pharmaverband EFPIA, betrifft immer mehr Menschen. Daher sei es dringend notwendig, „in evidenzbasierte und umfassende Prävention und Behandlung“ zu investieren. Was genau passieren muss – das hat EFPIA in einem Bericht zusammengetragen.

Krebserkrankung: Sterberisiko sinkt

Mehr als eine halbe Million Menschen in Deutschland erhalten jedes Jahr die Diagnose Krebs – besonders häufig sind Brust, Prostata, Lunge und Dickdarm betroffen. Doch der Medizin stehen immer ausgefeiltere Methoden für die Diagnostik, Therapie und Nachsorge zur Verfügung. Wie Daten des Robert Koch-Instituts zeigen, ist die Krebssterblichkeit weiter rückläufig.

ePA

ePA (elektronische Patientenakte) ist ein zentrales Element der digitalen Transformation im Gesundheitswesen – sie soll ermöglichen, dass Gesundheitsdaten dort verfügbar sind, wo sie gebraucht werden. Sie soll die Versorgung verbessern und effizienter gestalten und ist Basis für ein sicheres, lernendes und patientenzentriertes Gesundheitssystem.

© Pharma Fakten e.V.
Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und dienen dazu, Sie wiederzuerkennen, wenn Sie auf unsere Website zurückkehren, und unserem Team zu helfen, zu verstehen, welche Bereiche der Website Sie am interessantesten und nützlichsten finden.