Frauen im Gesundheitswesen: „systematisch unterversorgt“
Nach einem Herzinfarkt haben Frauen ein etwa 20 Prozent höheres Risiko zu sterben als Männer. Und auch in vielen anderen Bereichen zeigt sich ein „Gender Gap“ im Gesundheitswesen. Aktuelle Daten zeigen zum Beispiel: Frauen erhalten seltener eine leitliniengerechte Therapie – etwa bei einer chronischen Nierenkrankheit. All das sei kein Zufall, sondern „ein systematisches Problem“, erklärt Mareike Geier vom forschenden Pharmaunternehmen AstraZeneca Deutschland im Interview.

