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Die Sterblichkeit als Folge von Krebs in Europa sinkt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie italienischer Wissenschaftler. Foto: © iStock.com/ Katarzyna Bialasiewicz Photographee.eu

Krebssterblichkeit in Europa sinkt

Die Sterblichkeit als Folge von Krebs in Europa sinkt und wird auch in diesem Jahr weiter sinken. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie italienischer Wissenschaftler. Ausnahmen sind allerdings Bauchspeicheldrüsenkrebs bei beiden Geschlechtern sowie Lungenkrebs bei Frauen.

Masern: ansteckender und gefährlicher als so mancher denkt

Einige Regionen der Welt haben in diesem Jahr wieder mit den Masern zu kämpfen – auch in Deutschland. Im niedersächsischen Hildesheim kam es an mehreren Schulen zu einem Ausbruch; Über 30 Menschen erkrankten im Landkreis seit Jahresbeginn. Und auch das baden-württembergische Gesundheitsamt meldete einen Anstieg der Fälle. „Prüfen Sie Ihren Masern-Impfstatus und holen Sie versäumte Impfungen nach“, forderte hier etwa der Landtagsabgeordnete Manfred Lucha. Denn: Das Masern-Virus ist gefährlich – und hochansteckend.

Das COMPACT-Forschungsprojekt hatte ein Ziel: Hürden bei der Entwicklung von Biopharmazeutika abbauen. Wurde das Ziel erreicht? Foto: CC0 (Stencil)

Das Potenzial biopharmazeutischer Medikamente weiter ausschöpfen

Sei es Multiple Sklerose, Asthma oder Rheuma: Biopharmazeutika haben die Behandlung vieler Patienten grundlegend verändert. Doch die Forschung hat noch einige Barrieren zu überwinden, bis ein breiterer Einsatz dieser Medikamente möglich wird. Im Jahr 2012 schlossen sich daher 14 akademische Einrichtungen, zwei Biotech- und sieben Pharmaunternehmen zusammen – mit einem Ziel: Gemeinsam wollten sie die Hürden, die der Entwicklung innovativer Biopharmazeutika im Weg stehen, reduzieren. Was haben sie erreicht?

Deutschland diskutiert die Impfpflicht für Masern. Doch die könnte negative Folgen auf andere Impfungen haben  wie eine Studie zeigt. Foto: © iStock.com/LightFieldStudios

Ein bisschen Impfpflicht?

Deutschland diskutiert die Impfpflicht für Masern: Steigen Infektionsraten an, wie das zurzeit bei den Masern passiert, ist die Debatte über eine zumindest partielle Impfpflicht nicht weit. Doch die könnte negative Folgen auf andere Impfungen haben, wie eine Studie zeigt.

Mikronadeln

Mikronadeln ermöglichen die transdermale Wirkstoffverabreichung (trans = durch; dermis = Haut). Mikronadeln perforieren zunächst die Haut; anschließend wird der Wirkstoff durch diese „Löcher“ freigegeben.

Nanotransporter

Ein Nanotransporter ist eine Art Container, der zum Beispiel mit einem Wirkstoff beladen ist und diesen an den Zielort bringen soll. Dazu wird die Oberfläche des Nanotransporters so modifiziert, dass er an spezifische Zellen binden kann.

Peptide

Peptide sind kurze Ketten aus Aminosäuren, die im Körper des Menschen als Signalmoleküle wichtige Funktionen steuern. Peptide kommen auch in Medikamenten zum Einsatz.

Advanced Therapies: eine neue Ära der Medikamentenentwicklung?

Die Erwartungen an die sogenannten „Advanced Therapies“ (AT) sind hoch: Gemeint sind Gen- und Zelltherapeutika sowie biotechnologisch bearbeitete Gewebeprodukte. „ATs sollen effizientere Behandlungsoptionen bereitstellen und derzeit unheilbare Krankheiten therapieren“, schreibt IQVIA. Daten des Beratungsunternehmens zeigen: Diese Hoffnung spiegelt sich in intensiven Forschungstätigkeiten der pharmazeutischen Industrie wider.

HPV-Infektion und Gebärmutterhalskrebs: Alle Instrumente für eine Eliminierung sind vorhanden. Foto: © iStock.com/Pornpak Khunatorn

Gebärmutterhalskrebs: Eliminierung ist möglich

Ändert sich nichts an den heutigen Durchimpfungsraten und Screenings, könnten sich die Fälle von Gebärmutterhalskrebs weltweit mehr als verdoppeln. Dabei sind alle Instrumente vorhanden, um die Erkrankung zu eliminieren. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat deshalb vergangenes Jahr dazu aufgerufen, Gebärmutterhalskrebs den Kampf anzusagen. Aber geht das überhaupt? Ein Team um die australische Mathematikerin Kate T. Simms hat jetzt erstmals ein Rechenmodell vorgelegt. Ergebnis: Gehen ginge es schon. Aber es braucht viel Zeit. Und bedarf einer gewaltigen globalen Anstrengung.

© Pharma Fakten e.V.
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