70 Prozent haben HIV nicht unter Kontrolle
70 Prozent der mit HIV infizierten Amerikaner haben das Virus nicht im Griff. Das zeigt eine aktuelle Studie, die das amerikanische Center for Disease Control and Prevention (CDC) jetzt veröffentlicht hat.
70 Prozent der mit HIV infizierten Amerikaner haben das Virus nicht im Griff. Das zeigt eine aktuelle Studie, die das amerikanische Center for Disease Control and Prevention (CDC) jetzt veröffentlicht hat.
Neue Antibiotika-Wirkstoffe werden dringend gebraucht, weil die Resistenzen gegen vorhandene Mittel zunehmen. Immer öfter werden Forscher bei der Suche nach neuen Substanzen auf dem Meeresgrund fündig – auch Mittel gegen das HI-Virus wurden dort entdeckt.
Die Meldungen über Ausbrüche von Tropenkrankheiten außerhalb ihres Ursprungsgebietes häufen sich. In den USA und Europa wurden wiederholt Erreger von Schistosomiasis, Viszerale Leishmaniose und dem Chikungunya-Fieber nachgewiesen.
Neue Medikamente zu entwickeln wird für Pharmaunternehmen immer teurer. Einer Studie der amerikanischen Tufts University nach liegen die durchschnittlichen Kosten bei rund 2,6 Milliarden Dollar. Die Aufwendungen der Industrie haben sich demnach innerhalb von zehn Jahren mehr als verdoppelt.
Wenn Antibiotika nicht mehr wirken, liegt der Verdacht nah, es handele sich um eine Resistenz. Doch Wissenschaftler des Jenaer Hans-Knöll-Instituts (HKI) verfolgen eine andere Theorie. Sie erforschen, wie sich eine veränderte Dosierung vorhandener Mittel auswirkt.
Zwei Milliarden Menschen weltweit haben keinen Zugang zu Arzneimitteln. Seit 2008 misst der Access to Medicine-Index, was die Pharmaindustrie tut, um die medizinische Versorgung in armen Ländern zu verbessern. Der 2014er-Report stellt fest: „Die führenden Pharmaunternehmen der Welt tun mehr, um den Zugang zur medizinischen Versorgung in Entwicklungsländern zu verbessern.“
Diabetologe Prof. Dr. Andreas Fritsche vom Universitätsklinikum Tübingen zeigt sich angesichts steigender Diabetes-Patientenzahlen besorgt. Der Mediziner fordert ein noch größeres Engagement in der Forschung nach individuellen Therapien. Bei der aktuellen AMNOG-Praxis hält er Änderungen für dringend notwendig.
Bis zum Jahr 2016 werden laut Marktforschungsinstituts IMS Health 26 neue Krebsmedikamente auf den deutschen Markt kommen. „Dass die Pharmaindustrie in diesem Bereich viele neue Medikamente auf den Markt bringen wird, ist sehr erfreulich“, sagte Jens Baas, Vorstandsvorsitzender der Techniker Krankenkassse. Jedoch will er die Erstattungskosten drücken.
Gepanschte Medikamente gelangen immer öfter über dubiose Online-Händler zu Kranken. Als Importware schaffen sie es sogar in deutsche Apotheken. Interpol ermittelt gemeinsam mit Zoll- und Polizeibehörden weltweit gegen internationale Banden. Der Kampf ist schwierig aber lebenswichtig: Denn die gefälschten Arzneien gefährden die Gesundheit zahlreicher Menschen.
Dengue-Fieber hat sich in den vergangenen Jahrzehnten so schnell ausgebreitet, wie keine andere Viruskrankheit. Fast die Hälfte der Weltbevölkerung lebt laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) in gefährdeten Gebieten. Rund 100 Millionen Menschen erkranken jährlich an der durch Mücken übertragenen Tropenkrankheit, 500.000 davon schwer. Mit dem ersten Impfstoff gegen Dengue könnte diese Zahl jetzt mehr als halbiert werden.