Hämatoonkologie
Hämatoonkologie ist ein Teilgebiet der Inneren Medizin, das sich mit Krebserkrankungen des Blutes und des Lymphsystems befasst.
Hämatoonkologie ist ein Teilgebiet der Inneren Medizin, das sich mit Krebserkrankungen des Blutes und des Lymphsystems befasst.
Im Kampf gegen Krebs ist die CAR-T-Therapie eine der wichtigsten Arzneimittel-Innovationen der vergangenen Jahre. Die LMU München widmet ihr eine Ausstellung.
Die Wahrscheinlichkeit, eine Krebserkrankung zu überleben, steigt weltweit an. Das zeigt eine Studie, die Daten aus 183 Ländern für die Jahre 2000 bis 2019 zusammengetragen hat. Allerdings sind die Erfolge stark abhängig vom Wohlstand der jeweiligen Länder. Das Ziel der Vereinten Nationen, bis 2030 nichtübertragbare Erkrankungen wie Krebs deutlich einzudämmen, ist in weiter Ferne.
Die Krebslast wird künftig stark ansteigen – weltweit um 61 Prozent bis 2050. Dann werden mehr als 30 Millionen Neudiagnosen jährlich zu verzeichnen sein. Die Antwort darauf kann nur mehr Forschung und Entwicklung sein. Und es braucht Strategien, um weltweit die Versorgungsgerechtigkeit zu erhöhen.
Kriege, Wirtschaftsflauten, Klimakrise, demografischer Wandel, Epidemien: Die Gesellschaften weltweit und in Europa stehen vor großen Herausforderungen. Eine Voraussetzung, um sie erfolgreich bewältigen zu können? Visionen. Träume. Nur wenn Menschen daran glauben, dass die Welt besser werden kann, nur wenn sie sich eine positive Zukunft ausmalen, nur dann ist echte Veränderung möglich. Kaum jemand weiß das so gut, wie die Menschen, die in der medizinischen Forschung arbeiten.
Ein neues Gesetz soll die medizinische Forschung in Deutschland voranbringen. Doch was taugt das Medizinforschungsgesetz wirklich? Hilft es den Forschenden oder schafft es womöglich sogar ein neues „Bürokratiemonster“? Darüber haben wir mit Dr. Jasmina Kirchhoff gesprochen, Projektleiterin der „Forschungsstelle Pharmastandort Deutschland“ am Institut der Deutschen Wirtschaft in Köln.
„Sie lauern im Gras und Gebüsch oder gehen als aktive Jäger auf die Suche nach einem Wirt“, schreibt das Beratungsunternehmen IQVIA und meint: die Zecken. „Kennzeichnend ist das große Mundwerkzeug bei diesen blutsaugenden Spinnentieren“, die Krankheitserreger übertragen können. Prävention ist das A und O.
Wahrscheinlich wird die Welt-Aids-Konferenz in München als Wendepunkt im Kampf gegen AIDS in die Geschichte eingehen: Ein antivirales Medikament wird zum Hoffnungsträger, weil es in einer Studie mit Frauen in Afrika einen vollständigen Schutz vor der Übertragung mit dem HI-Virus gezeigt hat – ein Novum in der Medizin. Noch bevor das Arzneimittel dafür überhaupt zugelassen ist, hat das Magazin STERN schon mal beschlossen, dass der Entwickler Gilead Sciences den „Kampf gegen AIDS blockiert.“ Ein Kommentar von Florian Martius.
Wer ein nachhaltiges, innovatives, patientenorientiertes und finanzierbares Gesundheitssystem mit bestmöglichem Zugang zu innovativer Diagnostik und Therapie für alle haben will, der muss den Pharma- und Biotech-Standort stärken. Das ist die Überzeugung der Partner des Bayerischen Pharmagipfels 2024. Unter seinem Dach ist vor Jahren eine Dialogplattform zwischen der Politik und Pharmaunternehmen und ihren Verbänden entstanden, um die Rahmenbedingungen für Spitzenforschung zu optimieren.
Das Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim ist in Deutschland fest verwurzelt – vor fast 140 Jahren wurde es hier gegründet. Mit dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der Boehringer Ingelheim Deutschland GmbH, Dr. Fridtjof Traulsen, haben wir darüber gesprochen, wo die Stärken der Bundesrepublik liegen, an welchen Stellen es Verbesserungspotenzial gibt – und was eine forschende pharmazeutische Industrie der Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft bieten kann.