mRNA-Impfstoffe
mRNA-Impfstoffe sind Impfstoffe, die dem Körper Baupläne in Form von messenger-RNA (mRNA) liefern. Sie enthalten die genetische Information für die Herstellung eines Antigens, das dann vom Körper selbst hergestellt werden kann.
mRNA-Impfstoffe sind Impfstoffe, die dem Körper Baupläne in Form von messenger-RNA (mRNA) liefern. Sie enthalten die genetische Information für die Herstellung eines Antigens, das dann vom Körper selbst hergestellt werden kann.
Wie schaffen wir es, in Deutschland Wohlstand zu erhalten und weiterzuentwickeln? Dazu muss das Land Innovationen entwickeln. Die Life Sciences-Industrie kann dabei eine wichtige Rolle spielen – die Biotechnologie gilt als eines der zentralen Zukunftsfelder des 21. Jahrhunderts. Denn sie treibt medizinische Sprunginnovationen, schafft nachhaltige Lösungen für globale Herausforderungen und definiert neue Grenzen von Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Auf dem Europäischen Gesundheitskongress in München (EGKM) diskutierten Expert:innen, wie ihr Potenzial entfesselt werden könnte.
Ein Disease-Management-Programm (DMP) ist ein strukturiertes Behandlungsprogramm für chronisch kranke Menschen, mit dem die Versorgung koordiniert und die Behandlungsabläufe standardisiert werden sollen. Ziele sind: bessere Lebensqualität, weniger Krankenhausaufenthalte, geringere Kosten.
Adipositas ist immer noch eine verkannte und unterschätzte Erkrankung. Dabei gilt sie längst als eine der größten gesundheitlichen und gesundheitspolitischen Herausforderungen weltweit – die Zahl der Betroffenen auch in Deutschland steigt. Auf dem Europäischen Gesundheitskongress München (EGKM) wurde darüber diskutiert, wie sich die Versorgung der Patient:innen verbessern ließe.
Früher bestand die Behandlung von Leukämie-Erkrankungen in erster Linie aus Chemo- und Stammzelltherapie. Heute gibt es „mehr Optionen, mehr Personalisierung, mehr Chancen auf Heilung“, schreibt die Agentur Vintura in einer Publikation. Das Überleben der Betroffenen konnte deutlich verbessert werden.
Mit jedem neuen Therapieansatz hat sich die Behandlung der Krebserkrankung Multiples Myelom verbessert. Vor allem neue Arzneimittel – und ihre Kombinationen – haben die Überlebensraten und Lebensqualität der Patient:innen deutlich gesteigert. Die Indikation ist ein Paradebeispiel dafür, wie Schrittinnovationen neue Lebensperspektiven schaffen können. Die Behandlung des Multiplen Myeloms ist eine pharmazeutische Erfolgsgeschichte.
Wie sehr nützen innovative Arzneimittel den Patient:innen? Und welchen Beitrag leisten sie für die Wirtschaftskraft unseres Landes? Um solche Fragen ging es bei der Studie „InnovationsRadar“, die von dem Wirtschaftsforschungsunternehmen Prognos im Auftrag des Pharmaverbands vfa erstellt wurde. Wir haben mit Prof. Dr. Thomas Hammerschmidt, der die Studie als Wissenschaftlicher Beirat begleitet hat, über die Ergebnisse gesprochen – und darüber, was ihn am meisten daran überrascht hat.
Intervallkarzinome sind Krebserkrankungen (z. B. Brustkrebs), die zwischen zwei regulären Früherkennungsuntersuchungen entdeckt werden – zum Beispiel wurde ein Tumor bei der vergangenen Untersuchung übersehen oder es ist ein sich sehr schnell entwickelnder Tumor entstanden.
„Etwa jede achte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Und das betrifft nicht nur die Patientin selbst, sondern Partnerinnen, Partner, Kinder, Freunde, Freundinnen, Kollegen, Kolleginnen. Ob mit Diagnose oder ohne, ob mit Brüsten oder ohne: Brustkrebs geht uns alle an.“ Mit diesen Worten eröffnete Jessica Gummersbach, Redakteurin beim Tagesspiegel, eine Veranstaltung, die es in sich hatte. Mehrere Expertinnen diskutierten über die Versorgungslage in Deutschland. Prof. Dr. Christiane Kuhl, Direktorin des Uniklinikums der RWTH Aachen, nahm insbesondere das Mammographie-Screening in den Blick. Sie findet: „Die Früherkennung des Mammakarzinoms muss sich grundlegend ändern.“
Nicht weniger als 11 Gesundheitsexpert:innen tauschten sich beim sechsten Tagesspiegel Impfgipfel in Berlin darüber aus, weshalb eine nationale Impfstrategie notwendig ist, wie sie aufgebaut sein müsste und wie sie umgesetzt werden könnte. Drei Stunden lang debattierten die drei Frauen und acht Männer leidenschaftlich in interaktiven Workshops, Vorträgen, Podiumsdiskussionen. Am Ende stand ein Ausblick, der Hoffnung macht.