HL7 FHIR
HL7 FHIR (Fast Healthcare Interoperability Resources) ist ein internationaler Standard für den elektronischen Datenaustausch im Gesundheitswesen, der die Interoperabilität verschiedener Systeme verbessert.
HL7 FHIR (Fast Healthcare Interoperability Resources) ist ein internationaler Standard für den elektronischen Datenaustausch im Gesundheitswesen, der die Interoperabilität verschiedener Systeme verbessert.
Ethikkommissionen haben die Aufgabe, ethische und rechtliche Aspekte u. a. im Zusammenhang mit medizinscher Forschung an Proband:innen zu überprüfen. Vor Beginn einer klinischen Studie – zum Beispiel mit einem Arzneimittelkandidaten – muss in Deutschland ein positives Votum einer zuständigen Ethikkommission eingeholt werden.
Das Gesundheitswesen kontrovers diskutieren: Seit vielen Jahren organisiert die Bayer Vital GmbH gemeinsam mit dem Berliner Krankenhausbetreiber Vivantes eine Kooperationsveranstaltung, die es in sich hat. Hochkarätige Entscheider:innen aus Industrie, Politik, Selbstverwaltung und Wissenschaft treffen hier aufeinander, um über notwendige Reformen im System zu sprechen. Mit dabei war diesmal auch Dr. Christian Müller. Bei Bayer Vital ist er „Lead Data Generation“ – er setzt sich mit der Frage auseinander, wie es gelingen kann, Gesundheitsdaten so zu nutzen, dass sie die Versorgung der Patient:innen verbessern. Ein Interview.
Wie steht es um die „Zukunft der Kindergesundheitsversorgung“, insbesondere bei Seltenen Erkrankungen? Um diese Frage ging es bei einem Tagesspiegel „Evening Talk“ in Berlin. Dabei zeigte sich: Neben einigen Fortschritten gab es in den vergangenen Jahren auch große Rückschritte. Die anwesenden Expert:innen für Kinder- und Jugendgesundheit fanden deutliche Worte für das, was jetzt getan werden muss.
Eine Treibermutation ist eine genetische Veränderung in Tumorzellen, die das Krebswachstum auslöst oder aufrechterhält. Sie kann als gezielter Angriffspunkt für moderne, zielgerichtete Therapien dienen.
Für Menschen mit Lungenkrebs waren die Chancen auf eine wirksame Behandlung nie besser – der Kampf gegen die Tumorerkrankung ist in den vergangenen Jahren immer präziser geworden. Doch dieser Fortschritt kommt bei vielen Menschen nicht an. Die Initiative „Vision Zero in der Onkologie“ hat auf ihrer Herbstarbeitstagung in Berlin ein Positionspapier vorgestellt: Es zeigt die Hürden auf, die diesen Versorgungsmangel verursachen – und enthält konkrete Handlungsempfehlungen. Es ist auch ein Papier über verpasste Chancen – die viele Menschen mit dem Leben bezahlen.
Wo stehen wir in Deutschland bei der Eindämmung von HIV? Was läuft gut? Was könnte besser werden? Und: Erreichen wir die Ziele der Weltgesundheitsorganisation (WHO), nach denen die Erkrankung bis zum Jahr 2030 keine globale öffentliche Gesundheitsbedrohung mehr darstellen soll? Darüber diskutierten beim Tagesspiegel Expert:innen aus Medizin, Politik und Community. Am 1. Dezember ist Welt-Aids-Tag. Das Motto in diesem Jahr: „Gemeinsam. Gerade jetzt.“
Community Nurses sind Pflegeexpert:innen, die in der Gemeinde („Community“) niedrigschwellige, wohnortnahe Unterstützung anbieten – z.B. medizinisch und pflegerisch. Sie vernetzen Hausarztpraxis, Pflegedienst, Sozialdienste, Angehörige und Kliniken zu einem funktionierenden Versorgungsnetz.
Ohne Patient:innen-Beteiligung auf Augenhöhe werden Krebsforschung und -versorgung immer ihren Möglichkeiten hinterherlaufen – mit der Folge, dass Menschen unnötig leiden oder frühzeitig versterben. Unter dem Dach von „Vision Zero in der Onkologie“ und ihrem „Initiativkreis Patient:innen“ ist deshalb eine Reformagenda entstanden mit sieben Punkten für „eine moderne, gerechte und innovationsfreundliche Krebsversorgung in Deutschland.“ Das Ziel: Die Stimmen der Betroffenen hörbar machen. Eine Pflichtlektüre für all diejenigen, die die Versorgung von Tumorerkrankten auf das nächste Level heben möchten.
Weil der Bundesrat in Sachen GKV-Sparpaket den Vermittlungsausschuss angerufen hat, ist die Ratlosigkeit groß – viel Zeit bleibt vor Weihnachten nicht mehr, um die Budgetlöcher der gesetzlichen Krankenkassen wenigstens oberflächlich zu kaschieren. Nun werden wieder Forderungen laut, die Pharmaindustrie zu belangen. Die leistet aber längst hohe zweistellige Milliardensummen, um die GKV zu entlasten. Ein Kommentar von Florian Martius.